Ihre Meinung zu: Datenbank dokumentiert Gräueltaten in Syrien

28. Dezember 2016 - 14:48 Uhr

Angriffe auf Krankenhäuser, Massengräber, Einsatz von Giftgas: Die Berichte über Gräueltaten in Syrien sind vielfältig. Nun haben Aktivisten in Hamburg eine Datenbank vorgestellt, in der Gräueltaten dokumentiert werden.

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Kommentare

Alles dokumentieren

Wichtig ist jetzt, dass man alle Verbrechen rasch und unverzüglich dokumentiert - und zwar Verbrechen von beiden Seiten. Die Milizen-Führer der Rebellen müssen nach einem Friedensschluss genau so vor ein internationales Gericht gestellt werden, wie die politische und militärische Führung des Assad-Regimes.

Syrien benötigt Frieden ...

... und eine neutrale Übergangsregierung unter Aufsicht der UNO. Diese muss freie Wahlen unter freier Beteiligung aller politischen Kräfte (auch der Opposition) sicher stellen. Milizen-Führung und Regime-Führung müssen von der Macht getrennt und vor Gericht gestellt werden.

solche Datenbanken gibt's auch von anderen Kriegen

& Konflikten und niemanden interessiert's,
natürlich ist es wichtig Greultaten zu dokumentieren wenn diese eindeutig nachgewiesen & zugeordnet werden können,
sollte es sich jedoch herausstellen das hier begangene Verbrechen einseitig dazu benutzt werden um eine politische Agenda zu rechtfertigen, wird eine solche Datenbank unglaubwürdig & damit überflüssig.......
P.S. hier ist eine sehr akribisch geführte Seite
https://www.iraqbodycount.org/
bis jetzt auch ohne politische oder rechtliche Konsequenzen..........

Richtig so.

Und wenn sich Verdachtsmomente gegen das Regime Assad erhärten, sollte man Mitglieder von diesem Regime bei ihrer nächsten Auslandsreise verhaften und nach den Haag überstellen.

Diplomatischen Schutz für Kriegsverbrecher kann und darf es nicht geben.

Schnappt sie euch alle!

Auch um zukünftigen Mördern im Dienste eines Staates Angst zu machen. Die Täter sollen sich zu fürchten beginnen.

Schnappt sie euch!

Aktivisten? Wer garantiert deren Unabhängigkeit?

Zumal auch solche Archive gehackt und manipuliert werden könnten, von wlecher Seite auch immer. Kann denn nicht eine von beiden Seiten anerkannte Untersuchungskommission das machen und das sowohl digital als auch mit Fotos, Papier und Stift festhalten? Wozu denn sonst die UN-Resolution?

Giftgas

Es ist von verschiedener Seite unabhängig bewiesen, dass sowohl die oppositionellen Rebellen, als auch die syrische Armee Giftgas eingesetzt haben. Die Schuldigen dafür sind nun anzuklagen und die Restbestände von Kampfstoffen sind unverzüglich zu vernichten. Putin darf da auch nicht mehr seine schützende Hand über das Assad-Regime und die Amerikaner dürfen auch nicht mehr ihre schützende Hand über die Rebellen halten. Jetzt müssen die Fakten zählen.

Mich würde interessieren

Mich würde interessieren, wie die richtige Beweise von manipulierten "Beweise" getrennt werden? Z.B.: es wurde viel über das von TS gezeigte Bild ("zerstörtes Klassenzimmer in der syrischen Provinz Idlib") diskutiert. Wieso eine Wand, die auf dem Bild zu sehen ist, unverletzt geblieben ist. Oder wieso die Tische stehen, usw. Ein anderes Beispiel - fake accounts. Oder in Ägypten aufgenommene verletzte Kinder, als ob die aus Aleppo sind. Usw, usw...
Ich bin mit beiden Händen dafür, aber wer entscheidet was richtig ist und was nicht?!

MfG
WSRein

Dann bin ich gespannt,

ob in dieser von "Aktivisten" aufgestellten Datenbank auch die letzten Gräueltaten in Aleppo erfasst sind, die nach der Befreiung der Stadt publik wurden und in den letzten Tagen der islamistischen Besatzung begangen wurden. Etwa die Massakrierung von mehr als 100 gefangenen syrischen Soldaten, die in den letzten Stunden vor Abzug der Terroristen erschossen oder enthauptet wurden.
Nicht falsch verstehen, die Dokumentation von Kriegsverbrechen ist wichtig! Wenn ich mir allerdings die genannten Quellen anschaue, habe ich Skepsis ob einer Objektivität.

Der Haken: Zuverlässigkeit der Quellen.

Einige der genannten haben sich schon einige Male diskreditiert.
- Z.B. seit a.i. die "Brutkastenlüge" ohne eigene Recherchen übernommen hatte, muss man da sehr genau hinschauen.

- Für mich sind auch Zeugen nicht glaubwürdig, die versuchen, Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zu bestreiten, weil sie nicht in die Erzählung ihrer Seite passen.
Z.B. haben die Professoren und ehemaligen UN-Gutachter Prof. Theodore A. Postol und Richard Lloyd vom Massachussets Institute of Technology festgestellt, dass das große Giftgasmassaker von East Ghouta nicht von der syrischen Regierung verursacht worden sein konnte.

Das mal akribisch für beide Seiten ...

... zu dokumentieren, würde ich auch für sinnvoll halten.

Bisher haben wir von Human "Rights Watch" und "Amnesty International" ja nur pauschale Zahlen (etwa 10 000) bekommen, was wohl die Summe dessen war, was die "Beobachtungsstelle" bei London so meldete.

Inzwischen konnte man in deutschen Medien auch Bilder einer Kanone für "Fassbomben" in Ostaleppo sehen, welche mit Sprengstoff und
Metallstücken gefüllte Gasflaschen (also genau das, was s.g. "Fassbomben" ausmacht) verschoss - bisherige Berichte auf meta.ts schrieben ja diese "Fassbomben" - entsprechend den Berichten der "Beobachtungsstelle - allein Assad zu.

Da diese Stelle ja auch einzelne Fassbombenangriffe mit der Zahl der jeweiligen Toten meldete und auf Grund der Meldungen ja sicherlich auch die Einschlagsorte kennt, ließe sich da ja wohl mindestens ein Teil der Bomben verifizieren, was natürlich die Glaubhaftigkeit der Meldungen wesentlich stärken würde.

Ich habe angsesichts der Quellen

und der Beteiligten begründete Zweifel daran, das diese FSA-Aktivisten etwas zustande bringen, das als objektiv und nicht einseitig zu betrachten ist.
Man wird die Entwicklung betrachten und bei einseitiger Parteinahme unterbinden müssen.

@pro Rus –contra Put und @San Vito

„Wichtig ist jetzt, dass man alle Verbrechen rasch und unverzüglich dokumentiert - und zwar Verbrechen von beiden Seiten.“
Jeder kann zu den Gräueltaten in Syrien nur seine eigene persönliche Meinung schreiben, wenn er nicht selbst vor Ort diese erlebt hat. Und da ist mir die Meinung von @pro Rus - contra Put wesentlich glaubhafter, der wenigstens versucht, neutral zu bleiben. Dagegen ist die Meinung von @SanVito völlig einseitig, der die Schuld nur bei den USA und ihren Mitstreitern sucht.

von Krittkritt

Sie haben vollkommen recht. "Aktivisten" sollten solche Seiten nicht betreiben dürfen, denn die Gefahr des Missbrauchs ist enorm.

Die Wahrheit wird immer herauskommen, spätestens dann, wenn die Menschen in West-Ostaleppo, Damaskus etc auch eine Plattform finden ihre Geschichten zu erzählen.

Die Seite kann man jetzt schon aufrufen und nachsehen und entscheiden - ausserdem würde ich gerne wissen , wie die "Aktivisten" das finanzieren.

Dokumentation

Sollten die Regierungstruppen nachweislich Kriegsverbrechen begangen haben, sollten die Verantwortlichen in Den Haag vor Gericht gestellt werden. Die sogenannten Aktivisten sollten sich am besten mit der Dokumentation ihrer eigenen Verbrechen beschäftigen. Da ginge ihnen die Arbeit vermutlich nicht mehr aus.

Bitte auch ein genaues Auge...

...auf die Aktionen der sogenannten “gemäßigten Rebellen“ (wer hat diesen unsäglich blödsinnigen Ausdruck bloß erfunden?) werfen!
Man wird dort scharenweise kaltblütige Mörder entlarven, die sich ebenso wenig um ein Menschenleben scherten wie ein IS-Killer.
Mord ist Mord, egal aus welchem Motiv heraus er begangen wird.
Die Gerichte werden viel zu tun bekommen.

Es wird interessant...

… Syrische und russische Truppen sammeln auch Beweise der Kriegsverbrechen, aber auf der anderen Seite. Man wird die dann vergleichen können.

Wahrheitsfindung nicht immer einfach - zu krittkritt

"Z.B. haben die Professoren und ehemaligen UN-Gutachter Prof. Theodore A. Postol und Richard Lloyd vom Massachussets Institute of Technology festgestellt, dass das große Giftgasmassaker von East Ghouta nicht von der syrischen Regierung verursacht worden sein konnte."
Die Fotos von den vermeintlichen Giftgasopfern aus Ost-Ghouta sollen Fälschungen sein. Darauf zu sehen sind Frauen und Kinder, die nicht aus der Region stammen. Sie wurden zuvor von islamistischen Milizen aus der Provinz Latikia entführt. Dieses menschenunwürdige 'Spiel' firmiert unter dem Begriff Massaker-Marketingstrategie. Es soll zahllose Beispiele dafür geben. Daher wird es gar nicht so einfach sein, immer die wahren Schuldigen zu finden.

... und in dem allem hat der

... und in dem allem hat der Herr Putin die Hände mit drin. Sauber! Da wissen ja unsere Politiker doch, mit wem sie es bei zukünftigen Verhandlungen, zu was auch immer, zu tun haben und dürfen das auch nie vergessen.

Im Westen nichts neues

Fakt ist, dass man 100 Jahre danach immer noch über geschehene Untaten berichten kann.
Die Geschichte zeigt jedoch, für die Zukunft hat dies überhaupt keine Auswirkung.

Die einen versuchen die Vergangenheit aufzuarbeiten und die anderen arbeiten an den Waffen der Zukunft.

zu wollux

Gelegentlich muss man den Eindruck gewinnen, dass das Wort Fassbombe ein Begriff aus der rethorischen Kriegsführung ist. Assad bestreitet zumindest den Einsatz einer solchen Waffe. Wie dem auch sei, die Berichterstattung über nuklear abgereicherte Munition, die nachweislich von den USA und GB auch in Syrien eingesetzt wird, kommt demgegenüber eindeutig zu kurz. Ihre nachhaltige Wirkung auf die Umwelt und die Lebensbedingungen künftiger Generationen ist inzwischen belegt und damit als deutlich problematischer einzuordnen als jede Fassbombe.

Klassenzimmer?

genau diese Art der Bilder soll doch Emotionen über Tatsachen stellen.
Wie können Tische nach einem Volltreffer feinsäuberlich in Reih und Glied stehen?
Selbst wenn von innen gefeuert worden wäre, sähe das anders aus.
Und bei all dem wie immer: Wird auch den USA eine nicht unwesentliche Mitschuld am Syrien-Drama untestellt - oder war es wieder nur Assad und der böse Russe?

Hört auf ...

mit eurem Den Haag Gefasel.

Welchen wirklich namenhaften Kriegsverbrecher hat Den Haag jemals wirklich verurteilt?
Wir hätten auf der Liste mal gerade nur ein paar afrikanische Warlords und ein paar Serben.
Die wirklichen Kriegsverbrechen werden doch niemals geandet.
In Den Haag gibt es eine Siegerjustiz mehr nicht. Da könnte man gleich wieder die Leute vor Ort erschießen dann spart man sich jahrelange Prozesse.

Es gibt schon eine zweite Recherche

des "Zentrums zur Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien."
Im Zweifelsfall kann man ja dann beide zusammenlegen, die Propaganda-Fakes aussortieren und schauen, wo Übereinstimmung besteht...

aktivisten?

von wem werden die bezahlt? dann sieht man/frau auch, vielleicht klarer

Wenn ich etwas von "Aktivisten" lese,

dann weiß ich, in welchem Auftrag und mit welcher politischen oder medialen Unterstützung diese Leute ihre Behauptungen als Tatsachen verkaufen. Und ich weiß auch, wer diesen Auftragsdokumentaristen Glauben schenken wird und welche "furchtbarten Verbrechen des Assad-Regimes" bzw. der "Putin-Administration" bekanntgemacht werden sollen. Die sogenannten "gemäßigten" Terroristen, pardon, Rebellen, besser gesagt Kämpfer, erghalten die Gloriole des Heiligenscheins, der leider dann sehr schnell erblasst, wenn sich wirklich unabhängige Untersuchungsorgane mit dem G e s a m t komplex "Syrien, Irak, Libyen, arabischer Frühling und die Hintermänner" befass (t) en darf.

Bitte eine vernünftige Quelle. @17:11 von Hajü

Die Herren vom MIT sind da keine Leichtgewichte.
Ich wäre außerordentlich interessiert, zu erfahren, wer sich mit der Studie außereinandergesetzt hat und mit welchem Ergebnis.
So klingt es ein bisschen so, als wollten islamistische Gruppen einfach eine für sie unbequeme Wahrheit vertuschen.
"Z.B. haben die Professoren und ehemaligen UN-Gutachter Prof. Theodore A. Postol und Richard Lloyd vom Massachussets Institute of Technology festgestellt, dass das große Giftgasmassaker von East Ghouta nicht von der syrischen Regierung verursacht worden sein konnte."

@ 17:23 von Hajü

"Gelegentlich muss man den Eindruck gewinnen, dass das Wort Fassbombe ein Begriff aus der rethorischen Kriegsführung ist. Assad bestreitet zumindest den Einsatz einer solchen Waffe"

Der Vorwurf wäre auch nur glaubhaft, wenn Assad keinen Zugriff auf Waffenlager hatte oder diese leer waren und er sich seine Bomben selber basteln musste - etwa so, wie es den "Rebellen" im Osten Aleppos ging. die dann damit die andere Seite beschossen haben.

Es wurde auch eine Propaganda-Anweisung kolportiert: "Fassbomben, Fassbomben, Fassbomben! schreiben Sie immer wieder "Fassbomben"!

Na ja, das erste was im Kriege stirbt, ist halt die Wahrheit: Ich bin mal sehr gespannt, ob wir ihr jetzt näher kommen - ich glaube eher nicht: Es gibt ja immer wieder regelrechte Propagandaschwemmen, um Gläubige bei der Stange zu halten.

@Al Ternativ

In die Liste gehört auch noch die Ukraine, denn dort brach ein Bürgerkrieg ja "zufällig" zur gleichen Zeit aus, als es in Syrien losging ... und beide Länder haben/hatten russische Flottenbasen. Da ist dann die Frage: Zufall oder doch nicht? Wir sollten da nicht die 50 Jahre abwarten, bis die CIA-Akten geöffnet werden, denn schon die Operation Ajax von 1953 interessiert heutzutage niemand mehr und dabei ist auch dieses Problem eine Spätfolge davon UND es war die Blaupause für CIA-Regime-Change.

Unvollständig!

13:56 von pro Rus - contra Put
"Die Milizen-Führer der Rebellen müssen nach einem Friedensschluss genau so vor ein internationales Gericht gestellt werden, wie die politische und militärische Führung des Assad-Regimes."
Als dritter Part gehören zu den zu Untersuchenden auch ALLE internationalen Akteure, von Russland bis USA, von Saudiarabien über Iran bis Türkei, nicht vergessen die "Nebendarsteller" wie FR, GB D, B.
Alles andere wäre nämlich nichts anderes als Siegerjustiz.

Datenbank: nett, aber überflüssig

Es spricht nichts dagegen, so eine Datenbank anzulegen. Aber eine Verurteilungen der Verantwortlichen wird es nicht geben und "verifizierte Verbrechen" sind in diesem propagandagesättigten Konflikt so glaubhaft wie die Massenvernichtungswaffen im Irak.

Es würde mich nicht einmal überraschen, wenn in dieser Datenbank gezielt nur jene Vorfälle aufgelistet werden, die sich Assad oder Russland anhängen lassen.

"verifizierte Vorfälle"

Hier genau liegt der Hase im Pfeffer!
VERIFIZIERT, heißt doch nur, daß die Vorfälle stattgefunden haben.
Klarheit können nicht Wissenschaftler, keine "Aktivisten, sondern international und neutral zusammengesetzte Ermittler mit polizeichlichen Befugnissen schaffen.
Dabei darf es keinerlei Tabus, weder zu beteiligten Seiten, Zeiten noch Orten geben.
Nur mal ein Beispiel, was NICHT geht.
Man kann keinen Giftgaseinsatz in Syrien untersuchen, wenn man alle Ereignisse, wie jetzt in der UNO geschehen, von VOR 2014 ausklammert.
So den Sarineinsatz bei Damaskus 2013 mit über 1000 Toten. Die Ermittlungen wurden schnell unter den Tisch gekehrt, als der MI6 feststellte, das Giftgas kommt NICHT aus syrischen Beständen.
Eine Vermutung. Rückte deshalb Obama ganz überraschend von seiner "Roten Linie" ab?
Wie schon jemand oben sagte. "Aktivisten" sind die denkbar schlechtesten Sammler von gerichtsfesten! Tatsachen.

Fake News Alarm!

"Aktivisten" haben wieder einmal aus der Ferne irgendetwas gemacht, mit Bildern und Filmen, die sie örtlich vermutlich nicht zuordnen können usw. Mal abwarten. Was aber hier besonders ärgerlich ist: Der Bericht spricht von "Gräueltaten" in Syrien. Er nennt keine Namen oder Parteien. Ist allen Lesern hier eigentlich klar, wer dort alles herumbombt? Vor allem, wer dies ohne Rechtsgrundlage tut? Zivile Opfer gibt es also nur, wenn Russen oder Syrer Krieg führen? Ungefragt schmeißt mach einer hier das "Assad-Regime" hinein - da sieht man wieder einmal, was die Propaganda der letzten Jahre angerichtet hat. Was diese Dokumentation wert ist, werden wir bald wissen (jedenfalls diejenigen, die sich entsprechend umfassend informieren). Und dann werden wir auch sehen, ob wirklich ALLE genannt werden, die Dreck am Stecken haben. Übrigens: Was ist mit Mossul? Die Hurra-Berichte brachen irgendwann ab...

Gleichheit für alle Seiten

Es ist schön, daß es eine solche Datenbank gibt. Sie wäre aber auch für den Irak, Afghanistan, Lybien und viele andere Kriege notwendig mit der Konsequenz, daß die Kriegsverbrecher nach Den Haag ausgeliefert werden. Nicht nur die bisherigen Befehlshaber vorwiegend aus afrikanischen Ländern, nein auch aus D, GB, F, USA, DK -um nur ein paar wenige zu nennen. Gleichheit für alle Seiten ist das Gebot der Stunde. Die Datenbank von Syrien verfolgt leider nur einen Zweck: Rußland und Assad zu ächten. Doch da waren auch noch ein paar Staaten illegal in den Kämpfen verwickelt. Beispiel Israel, SA, ebenfalls nur als Beispiel, um Doppelnennungen zu vermeiden.
Und wie sieht es mit den Kriegen im Jemen oder Somalia aus? Sind da auch existierende Datenbanken?
Bei allem Verständnis für die Greueltaten in Syrien, nur sollte man alle beteiligten Staaten in allen Kriegen gleich behandeln und nicht die einen oder anderen ausnehmen, weil sie dem Vertrag nicht beigetreten sind.

um 14:03 von Baum im Sonnenschein

"Diplomatischen Schutz für Kriegsverbrecher kann und darf es nicht geben."

Leider nur eine Wunschvorstellung. Leider.
Und so gehen die Waffengeschäfte wieder besser von der Hand.

Nicht ernst gemeint, oder?

14:03 von Baum im Sonnenschein
"Richtig so.
Und wenn sich Verdachtsmomente gegen das Regime Assad erhärten, sollte man Mitglieder von diesem Regime bei ihrer nächsten Auslandsreise verhaften und nach den Haag überstellen."
Ich übersetze einmal, was Sie so gesagt haben.
Die Mitglieder des Assad-Regimes vor Gericht. Alle Assad-Gegner sind herzlich in Deutschland willkommen!
Meinten Sie DAS?
Denn außer dem Regime wollen Sie ja weiter keinen vor Gericht stellen.

Und was ist mit den Hintermännern

die durch ihre Waffenlieferungen - an welche Partei auch immer - das Leiden der Zivilbevölkerung unnötig verlängert haben? Waffen und die Munition, damit die Waffenhersteller gut verdient haben. Was ist also mit den Waffenhändlern, müßten die dann nicht auch nach Den Haag verbracht werden? Ich glaube, so viele Zellen hat das dortige Gefängnis gar nicht. Und wer besetzt dann die Ministerposten in den jeweiligen Regierungen?
Sind dann die ganzen "Verteidigungsministerien", die sich weltweit in die inneren Angelegenheiten der Staaten einmischen dann umzubennen in die wahre Bezeichnung: Kriegsministerium? Das war früher eben realistischer, zu Kaiser's Zeiten. Man stand zu seiner Tat.

Für diese Art von Dokumentation

gibt es unabhängige Stellen der UN und des internationalen Gerichtshofes.
Diese Gremien haben auch in Ruanda und Bosnien viele Verbrechen aufgeklärt, Schuldige verurteilt oder benannt.
Wenn "Aktivisten" (wer auch immer die sein mögen) eine solche Dokumentation anlegen kann die niemals unparteiisch sein und wird niemals von allen Seiten anerkannt.

Ja,

genau dieses Bild wurde als Zerstörung einer Schule durch Flugbomben Russlands präsentiert. Eine Flugbombe hinterlässt andere Spuren als ein Geschoss der Terroristen.

Ohne Sanktionen ...

Ohne die durch gefälschte Beweise verhängten Sanktionen hätte es diesen Krieg NIE gegeben.
Syrien war vor den Sanktionen ein sicheres Land für alle.
Es gab auch funktionierende Sozialsystheme.
Diese sind durch die Sanktionen weggebrochen, da sich das Land nicht mal mehr Medikamente leisten konnte.

Wenn alle bestraft werden sollen, dann auch die Länder und Politiker, welche den Sanktionen zugestimmt haben, sowie die Hintermänner welche durch ihre Waffenlieferungen die Terroristen unterstützt haben.

@Hepheistos

17:16 von Hepheistos:
"... und in dem allem hat der Herr Putin die Hände mit drin."

Gibt es eigentlich noch irgendetwas, in dem Putin seine Hände noch nicht drin haben soll?

Am 28. Dezember 2016 um 19:23 von Sumpfläufer

und dann werden wir auch sehen, ob wirklich ALLE genannt werden, die Dreck am Stecken haben. Übrigens: Was ist mit Mossul? Die Hurra-Berichte brachen irgendwann ab...
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In Mossul ist die Lage klar und eindeutig- tote Zivilisten gehen immer auf das Konto des IS.
In Syrien habe ich nie gehört, dass bei einem russischen Bombenangriff außer Schulen, Krankenhäusern und Hilfskonvois auch nur ein Rebell, Aktivist, bewaffneter Oppositioneller oder was auch immer getötet wurde-ausschließlich Zivilisten waren die Opfer.
Wenn man zu dick aufträgt wird`s einfach unglaubwürdig.

19:30 von Max Richter

"Diplomatischen Schutz für Kriegsverbrecher kann und darf es nicht geben."

Leider nur eine Wunschvorstellung. Leider.
Und so gehen die Waffengeschäfte wieder besser von der Hand.
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Damit trotzdem nichts anbrennt, haben die USA den internationalen Gerichtshof niemals anerkannt-die Russen haben ihre Anerkennung übrigens vor 3 Wochen aufgekündigt, was natürlich einen Aufschrei der westlichen Medien nach sich zog.
Aber wir werden ja ausgewogen informiert.

AI und HRW

Haben schon längst ihre Glaubwürdigkeit abgegeben.
Brutkastenlüge im Irak, Viagralüge in Libyen, Giftgasangriff von Ghouta. Immer waren die Truppen bei der Verbreitung der Lügen vorne mit dabei.

Ankläger, Richter und Scharfrichter vereint im Proto-Aktivisten

Kriegsverbrechen aufzudecken und Verantwortliche abzuurteilen, dagegen hat sicher kaum jemand etwas. Wenn man die Verantwortlichen der Bundeswehr und Politik der Causa des (damaligen) Oberst Klein einmal ausklammert. Aber das Aktivisten jetzt eine Datenbank aufbauen, die aus Berichten von "Medien", die sich als überaus vertrauenswürdig erwiesen haben, und vor allem Sozialer Netzwerke schlägt dem Fass den Boden aus. Das erinnert an die RECOM Initiative die großzügig u.a. von Herrn Soros gesponsort wurde. Auch dort spielen sich bezahlte Aktivisten zu Ankläger, Richter und Scharfrichter in einer Person auf. Bisher sind sie gescheitert diese m.E. Schaumschläger und Diletanten als legale, staatliche Institution aufzunehmen. Allerdings unterwandern diese Aktivisten die Institutionen auf dem ganzen Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens. Insbesondere in Serbien.

Ich verstehe nicht wieso man FB zwingt "Fake News" zu löschen, aber soetwas wohlmöglich als Basis für Schauprozesse heranziehen wird!?

Glaubhaft oder nicht

Glaubhaft oder nicht, wie Licht oder Dunkelheit, Stille oder Sturm . Es stellt sich die Frage, wer bezahlt dafür . Es war mit rollende Chemielabore, Atomwaffen usw., immer dabei als ein Teil des Krieges, denke ich.

Ermittlung na dann an die Arbeit!

Klar kann man ermitteln, dafür müsste man die Immunität der Politiker auflösen.
Kann man dann gleich mit allen Politikern auf der Welt machen.
Dann wird es nur wenige Politiker geben die nicht nach Den Haag müssen.

Den gerade die Großen Industrienationen haben mächtig Dreck am stecken.
Die Ursache für den ganzen brennenden Nahen Osten wurde im 1800 Jhr durch die Briten und ihrem Imperium gelegt.
Fortgeführt wurde und wird dies durch die Amerikaner mit Ihrem Imperium.

Man Hätte sich nie einmischen brauchen. Einfach den Arabern das Öl abkaufen.
Aber nein es muss ja für Öl gemordet werden.

Assad ist mir auch unsympatisch, genauso wie nicht wenige westliche Politiker und Regierungen die nicht weniger skrupellos sind.

@Kreuzviertel

Ich stimme vollkommen zu. Leider hat Krieg immer die grausame Seite. Ich habe starke Zweifel daran dass die USA zulassen das bei den Terroristen alles an die Öffentlichkeit gelangt. Egal auf welcher Seite auch immer was geschehen ist, das wichtigste ist der Frieden und das die Zivilbevölkerung in Ruhe leben kann.
Der Frieden steht an erster Stelle, nicht neue gegenseitige Anschuldigungen. Das hilft keinen, außer den Medien die mal wieder ein gefundenes Fressen haben.

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