Ihre Meinung zu: Von der Leyen in Afghanistan: Besuch hinter schützenden Mauern

22. Dezember 2016 - 11:00 Uhr

Die Verteidigungsministerin besucht Masar-i-Scharif - das größte Feldlager der Deutschen in Afghanistan. Während von der Leyen von hohen Mauern geschützt wird, hat sich die Lage außerhalb des Camps massiv verschlechtert. Von S. Petersmann.

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Kommentare

Mauerkämpfe

Besser kann man es gar nicht formulieren: Während sich die Politiker hinter schützende Mauern begeben, riskieren die Soldaten ihr Leben für einen völlig sinnlosen Einsatz. Deutsche Soldaten haben in Afghanistan ebenso wenig zu suchen, wie im Rest der Welt.

Mithelfen beim Herstellen von

Mithelfen beim Herstellen von Sicherheit sinnlos ? Menschenverachtend !

15 Jahre

So sieht also die Bilanz nach 15 Jahren Krieg mit vielen Toten, Verletzen, Misshandelten und Traumatisierten aus!
Und das einzige was einfällt ist, machen wir mal weiter irgendwann wird es bestimmt schon besser.

Gruß
Traurigkeit

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Jetzt kann man ihr attestieren, dass es für die Truppe eine

moalische Unterstützung ist, wenn die Chefin vor Weihnachten zu ihnen kommt. Damit sie sehen, dass sie nicht alleine stehen.

Es kann, bei vdL weiß man das nie, auch primär eine PR-Aktion für die Dame sein. Um, für eine gute Presse, die kümmernde Mutter zu geben.

Weder das Eine, noch das Andere aber ändern das:

Seit Jahren hat sie es nicht geschafft, die BW endlich stärker, flexibler, zeitgerecht herzurichten. Die Amis sollen 5 x so effizient bei Verteidigungsausgaben sein, wie wir. Bedeutet: wenn wir 5 Milliarden ausgeben, bekommen wir dafür so viel Effizienz, wie die Amis mit nur 1 Milliarde.

Sowohl das Innen- als auch das Verteidigungsministerium sind hoch komplexe Gebilde. Schwieriger zu führen, als z. B. ein Fammilienministerium. Im VM braucht es höchste Managerqualitäten. Die hat vdL nicht. Sie wäre eine gute Staatssekretärin im VM. Aber an der Spitze fehlt ein Fachmann, Top-Manager, Könner.

Ein VM ohne professionelle Leitung. Können wir uns das heute noch leisten?

dann soll frau ministerin

vor die mauern treten und den bewohnern erklären, daß alles gut wird. gemeinsam schaffen Die das

erkenntnisresistent

nichts anderes, was die Bundeswehr jetzt schon seit Jahren in Afghanistan versucht wollten auch die Russen in den 80ern,
die Russen sind gescheitert und wir werden auch scheitern solange Waffen & Sprengstoff an die Taliban/ Mudjahedin geliefert werden.......

Anstatt ständig ...

... in Krisen- und Kriegsgebiete zu reisen, sollte Frau von der Leyen alle deutschen Soldaten im Ausland nach Hause holen.
Sie war doch erst neuerdings zu einem offiziellen Besuch in Saudi Arabien und hat eine Erweiterung der militärischen Zusammenarbeit über die bisherigen Waffengeschäfte hinaus vereinbart.
Und das mit einer Diktatur, die bekanntlich das weltanschauliche und finanzielle Rückgrat des islamischen Terrorismus ist.
Mir schauert es angesichts der jüngsten Ereignisse in Berlin.
Die ARD hat den Zuschauer nicht darüber informiert, was die eigene Verteidigungsministerin in SA einfädelte.
Das Internet strahlte die bewegten Bilder und Infos aus.

Die Einsatzkräfte vor Ort

Die Einsatzkräfte vor Ort sind einfach deutlich zu klein. Wir versuchen den Afghanen ihre Sicherheit in die Hände zu legen, nur haben die ihre Hand noch nicht ausgestreckt um diese anzunehmen. Der Punkt, an dem man Afghanistan sich selbst überlassen kann und am Ende Demokratie herrscht, ist lange noch nicht erreicht. Resolute Support ist ein Zugeständnis, man kann sagen "wir sind ja noch vor Ort, wir arbeiten dran." Vielleicht wird man den Rückfall Afghanistans herauszögern, aber mit dem momentanen Stand der Dinge wird man eine langfristige Befriedung nicht erreichen.

@Joes Daily World

Ich bin jetzt seit über 30 Jahren bei dem Verein, lassen Sie sich sagen :
Seit mindestens 20 Jahren hatten wir keinen so effizienten "Chef" wie Frau vdL.
Das Prolem sind die total verkrusteten Strukturen ( die Staatssekretäre Beemelmans & Co hat sie ja zum Glück ziemlich schnell rausgeschmissen ) und die leider seeehr langfristig (und nahezu alle zum Nachteil der Bw ) abgeschlossenen Verträge.

Uns fehlt es an Spitzenjuristen ( kennen Sie einen guten, der für 7.000 € Netto, ca. Spitzengehalt B3, im Monat arbeiten würde ). Zu wenige Techniker, Ärzte, Piloten, Fluglotsen etc... GUTE LEUTE gehen nach wie vor nicht zur Bw, dafür ist die Bezahlung zu schlecht und die Dienstzeitbelastung zu hoch ( trotz SAV sind in vielen Bereichen 400 ++ Überstunden / Jahr/Person geleistet worden ! ).

Viel zu viele Ämter / Behörden, viel zu viele Zivilisten dort.

Und, zu guter Letzt, keine Vorgesetzten ( ab Major aufwärts ), mit "Arsch in der Hose", die sich trauen, Mißstände hochzumelden...Karriereknick

@Joes daily World - Wovor schützt uns die BW?

10:37 von Joes daily World:
"Seit Jahren hat sie es nicht geschafft, die BW endlich stärker, flexibler, zeitgerecht herzurichten. Die Amis sollen 5 x so effizient bei Verteidigungsausgaben sein, wie wir."

Ich denke nicht, dass sie die BW mit der US-Army vergleichen können. Das sind völlig andere Größenordnungen.

"Ein VM ohne professionelle Leitung. Können wir uns das heute noch leisten?"

Wir könnten es uns sogar leisten, dieses Ministerium samt Bundeswehr komplett abzuschaffen. Die dort eingesparten Mittel könnte in der Abwehr der wirklichen Gefahren für Deutschland einsetzen. Diese kommen von innen und nicht aus Afghanistan. (Und auch nicht aus Russland.)

Danke

Sie sprechen mir aus der Seele. Der destabilisierte Nahe-Osten, als Folge des Irakkrieges und der sinnlose Einsatz am Hindukusch. Soldaten werden verheizt und traumatisiert, radikale Islamisten bekommen Zulauf. Der Schwerpunkt unserer Aussenpolitik muß sich ändern. Bislang hat wohl jedes militärische Eingreifen dazu geführt, dass sich die Lage verschlechtert hat, auch die innere Sicherheit.

40 Jahre

Es braucht mindestens eine Generation, um eine Gesellschaft zu ändern. Ein Militäreinsatz in AFG, der auf Kurzfristigkeit ausgelegt ist, wird deshalb immer zum Scheitern verurteilt sein.
Aber: Der politische Druck, auch in DEU, die Truppen zu reduzieren / abzuziehen, wurde u.a. damit begründet, dass es dann ja sicherer würde. Die Truppenreduktion hat aber zum Gegenteil geführt.
Letztlich wäre nur eine Strategie erfolgreich, wie sie durch General Petraeus verfolgt wurde (Stichworte: shape/clear/hold/build). Diese Strategie umzusetzen bedeutet aber ein langwieriges, starkes und mit Opfern verbundenes Engagement, für das die notwendigen zivilen und militärischen Kräfte und Fähigkeiten auch bereitgestellt werden müssen.
Ob man dies möchte, ist eine politische Frage, die eine sowohl innen- wie außenpolitisch einer "Kosten-Nutzen-Analyse" bedarf. Eines ist aber auch klar: AFG sich selbst zu überlassen, ist auch nur eine andere Form der Sinnlosigkeit.

Lage verschlechtert

Ist das kein Wunder das sich die Lage da verschlechtert, wenn ein Land nach dem anderen da meint irgendwelche Experimente anzuwenden? Woher bekommen dort diese Terroristen Ihre Waffen eigentlich her? Werden die auch, wie die meisten Propagandalügen der PKK Symphatisanten und anderen von der Türkei beliefert? Und woher bekommen die Boko Haram Terroristen deren Waffen her? Wer verkauft überhaupt auf der Welt so die meisten Waffen und verdient sich eine goldene Nase durch Terror und Kriege?

@um 10:27 von Traurigkeit

Im Ganzen betrachtet geht es da schon länger als 15 Jahre drunter und drüber? Nun da verdienen dann einige als schon seit längerem an dem Krieg und dem Terror, ansonsten kann man ja keinen Terror und Krieg führen ohne Waffen oder?

Am 22. Dezember 2016 um 10:10 von Thomas Wohlzufrieden

Besser kann man es gar nicht formulieren: Während sich die Politiker hinter schützende Mauern begeben, riskieren die Soldaten ihr Leben für einen völlig sinnlosen Einsatz. Deutsche Soldaten haben in Afghanistan ebenso wenig zu suchen, wie im Rest der Welt.
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Warum haben wir uns überhaupt von den USA in diesen Bürgerkrieg zwingen lassen.
Deutschland hatte nichts aber auch gar nichts mit dem Bürgerkrieg in Afghanistan zu tun.
Dort können noch 10 tausende ausländische Soldaten als Kanonenfutter verheizt werden ohne, dass sich auch nur das Geringste ändert.

Alte Weisheit vergessen?

Von der Sowjetunion lernen...
heißt im Fall Afghanistan, verlieren lernen.
Sowjetische Generale haben schon beim Abzug gewarnt, jedes Land, das eine Besetzung dieses Landes versuchen sollte, wird genau so kläglich scheitern. Erst die Briten, dann die Sowjets.
Aber man muß ja mit dem eigenen Kopf an die selbe Wand...
In den Irak kehrt man ja inzwischen langsam auch wieder zurück.

Ja, was denn nun ...

... seit Wochen sagt man uns: Afghanistan ist sicher. Dann sollte das Bad in der Menge für jeden Besucher auf dem Pflichtprogramm stehen, um dort die Nähe zu Bevölkerung zu suchen und für Vertrauen zu sorgen ... oder glaubt man an seine eigenen Aussagen nicht?! Das wäre dann aber sehr beängstigend, da vielen anderen Aussagen, die wir alltäglich zu hören bekommen, dann auch in Frage zu stellen wären. Also: bitte glaubwürdige Zeichen setzen, wenn man schon einmal die Chance dazu hat! Dann werden auch die Wahlergebnisse wieder besser! Vielen Dank!

@Joes daily World

"Es kann, bei vdL weiß man das nie, auch primär eine PR-Aktion für die Dame sein. Um, für eine gute Presse, die kümmernde Mutter zu geben."

Und genau so wird das auch sein. Genau wie bei den Abgeordneten, die unbedingt auf den türkischen Stützpunkt mussten.
Soldaten können doch mit so einem Besuch überhaupt nichts anfangen. Denen ist es doch Schnuppe ob von der Leyen nun kommt oder nicht. Nur so eine Vermutung von mir, denn mir wäre es egal, wenn ich Soldat wäre. Dann wünschte ich mir doch lieber einen Besuch, von jemandem, der mir etwas bedeutet.
Robin Williams (R.I.P.) hat des öfteren die Truppen im Irak besucht, ohne großes Brimborium und SOWAS hat die US-Truppen aufgeheitert, aber Politiker, die für den ganzen Schlamassel doch überhaupt erst verantwortlich sind... Also ich weiß nicht...

Das die Amis 5x so effizient

Das die Amis 5x so effizient halt ich für sehr unwahrscheinlich, den trotz ihres enormen Budgets ist zB die US-Flotte extrem überaltert, die neuen Schiffe bleiben ständig liegen, sie haben einen Kampfjet entwickelt, der bis 2050 fast 1 Billionen kosten wird und schon jetzt aktuellen Modellen unterlegen ist, vor 3 Jahren haben sie fast 1Mio Tarnanzüge gekauft, bei denen sie später gemerkt haben das sie nicht funktionieren. Sie sind nicht effizienter sondern haben bloß viel mehr Geld... Zum Afghanistan Einsatz an sich, er muss ja was bewirkt haben, da die Taliban-Offensiven nach den Abzug der BW begonnen haben. Meiner Meinung nach war der Einsatz schlichtweg zu kurz. Der Kosovo zB ist mittlerweile recht sicher, der BW Einsatz dort dauert immer noch an.

"Terror, Krieg und Tod",

"Besuch hinter schützenden Mauern" und "Lage schlechter denn je". "Mehr als 11.000 getötete oder verletzte Zivilisten".

Das sind alles Überschriften, die unser BMI de Maizère anscheinend nicht kennt, oder wie ist es sonst zu erklären, dass in dieses Land abgeschoben wird? Man sollte sich eigene Gesetze mal genauer ansehen...

Aufenthaltsgesetz - § 60 Verbot der Abschiebung
"Kein Mensch darf in ein Land abgeschoben werden, in dem sein Leben oder seine Freiheit gefährdet sind."

Afghanistan, ein sicheres Herkunftsland

Besuch geschützt durch hohe Mauern, Kämpfe in 31 von 34 Provinzen ... in einem laut unserer Regierung "sicheren Herkunftsland".

Wann geht uns da endlich ein Licht auf?

@ 10:58 von Gerd Hansen

Glauben Sie mal nicht, dass die Probleme exklusiv bei der Bundeswehr liegen.Das finden Sie ebenso in der freien Wirtschaft, wenn Sie sich nur einen Betrieb mit entsprechender Größe aussuchen.
Die Agilität wird nur nach aussen verkauft.

grund des terrors

Alle Jahre wieder sehen wir die Bilder einer fürsorglichen Minister/in, die den Soldaten kurz vor Weihnachten zur Seite steht und ihnen dankt und zu erklären versucht, wie wichtig der Einsatz ist, usw. usw. Ich würde mir eher mal eine Erklärung wünschen, die das Dilemma beim Namen nennt. Die völlig verfehlte Sicherheitspolitik der letzten Jahre mit den unsäglichen Kriegen gegen Afghanistan, Irak, Libyen ua. sind die Ursache des weltweiten Terrors, wie wir ihn nunmehr seit einigen Jahren erleben müssen. Sämtliche Militäraktionen haben nichts verbessert sondern Millionen das Leben gekostet, Länder verwüstet und Flüchtlingsströme erzeugt. Den Menschen dort werden die Lebensgrundlagen einfach weggebombt. Da ist es bis zur Radikalisierung dann nicht mehr weit. Diese Menschen haben schlicht nichts mehr zu verlieren.

re joes daily world

"Die Amis sollen 5 x so effizient bei Verteidigungsausgaben sein, wie wir."

Lassen Sie sich nichts einreden. Im Netz finden sie die stories, wie die Truppen in Irak selbst Stahlplatten an ihre Humvees schweißten, weil die Army es nicht fertigbrachte, Panzerung zur Nachrüstung zu liefern.

Von der Leyen in Afghanistan: Besuch hinter schützenden Mauern

Was suchen deutsche Soldaten dort? Ich glaube kein Deutscher möchte das !! Nur die Politik !

Afghanistan ist "sicher"?

Wenn Afghanistan so sicher ist, dass man dort "an einigen Orten" gefahrlos leben kann, sollte die Ministerin diese Orte doch mal besuchen, um der Öffentlichkeit diese Richtigkeit dieser Behauptung zu beweisen. Da braucht sie dann auch keine Mauern zum Schutz, oder?

@um 11:36 von karwandler

Wer wo sehr effizient ist sieht man daran das es nirgends ersichtlich ist das der Chaos ein Ende hat. Jeder sieht sich als den tollen Hecht an, aber die Resultate zeigen was anderes.

@um 11:34 von miru123

Volle Zustimmung aber wie sonst sollte die Waffenindustrie sich eine goldene Nase verdienen?
No Terror, No War = No Money, No Honey?

@Gerd Hansen - 10:58

Ich denke, dass Ihre Zustandsbeschreibung ebenso auf die Mängel in weiten Bereichen der Polizei und anderen wichtigen Behörden Anwendung findet. Die Gleichung "Top Leistung verlangt Top Rahmenbedingungen" ist nahezu bedeutungslos, wenn in Haushaltsplänen nach der "weniger Staat Theorie" die Mittel kontinuierlich zusammengestrichen werden.

Aktuell wird leider sichtbar, dass die allgemeine Erwartungshaltung nach Top Leistung dann in konkreten Fällen häufig nicht mehr so abrufbar ist, wie es die Situation erfordert. Das so wachgerüttelte politische Bewusstsein verspricht dann Verbesserungen, die aber selbst bei gutem Willen Zeit und langen Atem benötigen, um die verkorksten Strukturen für die Gegenwart fit zumachen.

Dass hier neben den Haushaltszahlen auch das allgemeine Schurkentum davon profitiert, sollte eine ebenbürtige Erkenntnis sein.
Wer dann immer noch verkündet "Wir sind gut aufgestellt", lügt sich etwas in die Tasche.

Bundeswehr raus aus Afghanistan

Deutschland wird von einem großen Teil der Afghanen als Besatzer wahr genommen. Wir erzeugen eine Spirale der Gewalt, welche auch unschuldige Bürger hier in Deutschland treffen kann.

Mit der deutschen Außenpolitik liefern wir immer mehr Fanatikern einen Grund sich zu rächen. Stoppt die Kriegseinsätze der Bundeswehr.

@Zahnbürstchen - Demokratie in Afghanistan

10:48 von Zahnbürstchen:
"Wir versuchen den Afghanen ihre Sicherheit in die Hände zu legen, nur haben die ihre Hand noch nicht ausgestreckt um diese anzunehmen."

Vielleicht reichen deren Arme auch einfach nicht über die Mauern. Ich weiß auch nicht, ob ein Fremdkörper wie die Bundeswehr überhaupt einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherheit in Afghanistan leisten kann.

"Der Punkt, an dem man Afghanistan sich selbst überlassen kann und am Ende Demokratie herrscht, ist lange noch nicht erreicht."

Diesen Punkt wird es auch nie geben. Oder können Sie sich eine realistische Strategie denken, mit der man Demokratie in Afghanistan durchsetzen könnte?

Verantwortlich sind

Waffenhersteller, Politiker, Geld und Macht fantastische Menschen.
Nur solche Leute müssen sich hinter Mauern und gepanzerten Limousinen verstecken.
Nur Leid haben wir gebracht. Was haben deutsche Soldaten außerhalb Deutschlands zu suchen, nichts. Wir brauchen nur eine Armee zur Landesverteidigung, mehr nicht.
Rückzug, wieder Gutmachung und die Verantwortlichen vor Gericht gestellt.
Die einzigste Lösung.

Danke für Ihre Auflistung! @10:58 von Gerd Hansen

Es ist toll, wenn altgediente aus der Bw ihre Erlebnisse an die Öffentlichkeit bringen. Bitte mehr davon.

Nur weil die Minister davor (ich denke auch an den CSU-Gesellen) nichts (oder noch weniger) taugten, bin ich dennoch noch nicht überzeugt, dass vdL an die Spitze der Bw gehört.

Sie hat nie gedient, zu wenig Ahnung vom Geschäft. Sie mag im Vergleich mit ihren Vorgängern positiv auffallen, aber eben nur im Vergleich.

Ich bin mir sicher, es gebe viel Fähigere für diesen Posten. Und wir brauchen einen Fähigeren dort. Vergessen wir nicht, dass vdL zu einem Zeitpunkt Minister wurde, als die Europa- und Weltlage noch ganz anders war.

Und noch einmal danke für interne Infos. ich hoffe, es kommen weit mehr an die Öffentlichkeit. denn so kann man nötige Ändeurngen auch beschleunigen. Wir brauchen eine schnelle Bw. Eine schlagkräftige. und ich bleibe dabei: gerade heute, brauchen wir eine bessere Leitung.

@Joes daily World

"Die Amis sollen 5 x so effizient bei Verteidigungsausgaben sein, wie wir. "

Wo haben Sie das denn her?

@Nachfragerin

"Wir könnten es uns sogar leisten, dieses Ministerium samt Bundeswehr komplett abzuschaffen. Die dort eingesparten Mittel könnte in der Abwehr der wirklichen Gefahren für Deutschland einsetzen. Diese kommen von innen und nicht aus Afghanistan. (Und auch nicht aus Russland.)"

Wunderbarer Vorschlag.... und wer verteidigt Sie dann im Ernstfall?
Von welcher wirklichen Gefahr sprechen Sie? Ach, ich kann es mir bereits denken....

@ 12:37 von Der Antichrist

Was haben deutsche Soldaten außerhalb Deutschlands zu suchen, nichts. Wir brauchen nur eine Armee zur Landesverteidigung, mehr nicht.

Ist das nicht etwas egoistisch gedacht? Auch als Pazifist halte ich den Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der ISAF für begründet. Nur die Zielsetzung ist falsch, da man eine gewählte Regierung unterstützt. Das westlich- demokratische System konnte man aber nicht auf Afghanistan übertragen, da die Stammesfürsten so ihre Macht zu verlieren drohten. Das lassen die sich natürlich nicht bieten!

Auch UNITAF, UNOSOM I & II (Bürgerkrieg in Somalia) - EU NAVFOR (Operation Atalanta) sind nur vier kleine Beispiele anhand eines einzigen Staates, dass humanitäre Hilfe die Aufgabe unserer Bundeswehr sein sollte.

Von der Leyen

Frau vdL wird hier häufig kritisiert und für die Missstände der BW verantwortlich gemacht. In Wirklichkeit sind an Materialmangel und Misswirtschaft aber ihre ganzen schneidigen Vorgänger schuld, die die Verträge mit Airbus usw. geschlossen haben oder die die BW nach Afghanistan geschickt haben um D "am Hindukush zu verteidigen".
Da hatten einige "gedient" und was hat es geholfen?
Und arbeiten eigentlich im Ministerium seit Jahrzehnten keine "Gedienten" oder "Dienenden", die es besser wissen und ihre Minister mal beraten könnten.
Ansonsten sind Ministerbesuche in Afghanistan immer eine gute Demonstration, wie sicher dieses Land ist. Gibt auch schöne Bilder von de Maiziere mit Helm und Schutzweste beim Spaziergang.

@Realist80

Abschaffen sollte man die Bundeswehr nicht unbedingt, dafür aber die Auslands(kampf)einsätze komplett einstellen und nur noch rein humanitäre Missionen im Rahmen der UNO durchführen. Wenn das dann auch diverse andere Länder tun, wird vielleicht auch der Terrorismus weniger.

12:55 von Realist80

Die Nachfragerin hat absolut Recht. Unsere Soldaten haben in Afrika nichts zu suchen.

@10:58 Hansen

Im Vergleich zur Unfähigkeit, kann auch die Mittelmäßigkeit Begeisterung auslösen.

Aber warum nur die Augen nach unten richten? Es gibt auch noch das Gute und sogar das Herausragende.

In Zeiten wie diesen, ist vdL viel zu langsam, zu behäbig, zu wenig durchschlagskräftig, zu wenig erbarmungslose Mangerin (ja, erfolgreiche Manager sind manchmal ziemlich erbarmungslos), aber auch zu wenig Managerin ohne Erbarmungslosigkeit. Und das Kriegshandwerk ist erbarmungslos.

Trump kommt und er wird uns weniger Schutzschirm sein. Die Leitung der Bw hat keine Zeit, weiter so herumzutrödeln.

In Zeiten wie diesen schlägt das Bessere das Mittelmaß. Wobei ich mir eigentlich das Herausragende an der Spitze unserer Bw wünschen würde. Aber das Leben lehrt einen Bescheidenheit. Ich wäre mit dem Besseren an der Spitze schon zufrieden.

@Realist80 - Was wäre der "Ernstfall"?

12:55 von Realist80:
"Wunderbarer Vorschlag.... und wer verteidigt Sie dann im Ernstfall?"

Was wäre denn Ihrer Meinung nach der Ernstfall? Bitte nennen Sie ein einziges realistisches(!) Szenario, dass durch die Bundeswehr verhindert werden könnte.

"Von welcher wirklichen Gefahr sprechen Sie? Ach, ich kann es mir bereits denken...."

Na dann sind Ihnen wohl auch die zunehmenden soziale Probleme und der damit einhergehende, beidseitige Vertrauensverlust zwischen Staat und Bürgern eingefallen. Ich wüsste aber nicht, inwiefern uns die Bundeswehr vor den daraus resultierenden Ereignisse beschützen könnte.

Afghanistan

Ist immer noch einer der gefährlichsten Orte der Welt.
Das Problem liegt daran das die Taliban dieses Land solange versuchen werden zu erobern bis Ihnen dies gelingt.
Die ständigen Angriffe gaukeln den Normalen Bürgern vor das der Staat in seiner Form nicht existiert und somit ein reales Machtvakuum herrscht was die Regierung in Kabul nicht füllen kann!
Und in dieses Machtvakuum versucht die Taliban sowie regionale Warlords zu kommen um eine Ausgangsbasis zu haben für weitere Landgewinne.

Die NATO hat dieses Vakuum eine Zeitlang geschlossen, aber der Abzug war um Jahrzehnte zu früh!
Die Afghanischen Sicherheitskräfte sind noch lang nicht in der Verfassung (Physisch wie Psychisch) diese Aufgabe zu übernehmen.

Gegen Asymmetrische Kriegsführung helfen aber nur noch Spezialisten die nach und nach die Zellen ausrotten und Hoffnung das diese nicht sofort wieder ersetzt werden.
Und noch eins wir sind auf Wunsch der Afghanen dort und nicht als Besatzer.
Wer sowas sagt hat keine Ahnung!
MfG

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