Kommentare

Christen - eine aussterbende Spezies.

Keine andere Religion wird weltweit so radikal verfolgt, wie das Christentum. In vielen Staaten ist es verboten, zum Christentum zu konvertieren. In einigen wird das sogar mit der Todesstrafe bestraft.

In einigen Länder ist es gefährlich, wenn man sich als Christ zu erkennen gibt.

In Europa bekommen Christen im Durchschnitt viel weniger Kinder als Einwanderer mit einer anderen Religion. Hier wird der Einfluss des Christentums mit jedem Jahr weniger.

Schlimme Zustände

Es ist richtig traurig, was da abgeht. Ich verstehe nicht, warum sich Islam-Anhänger so schwer tun mit Christen friedlich zusammenzuleben. Da muss mehr Aufklärung erfolgen. Verharmlosung wie die jeweilige Tat sei nur ein Einzelfall, helfen nicht, dass sowas wieder passiert. Gleichmacherei ist ebenso wenig hilfreich.

@12:38 von McFree

"Christen - eine aussterbende Spezies. [...] Hier wird der Einfluss des Christentums mit jedem Jahr weniger."

Wo ist das Problem? Humanität ist keine Erfindung des Christentums, insofern wüsste ich nicht, warum diese Religion besonders schützenswert sein sollte. Ich bin immer nur für den Schutz der Menschen (vor der Religion, vor Extremismus, vor Zwang, ...).

Um nicht missverstanden zu werden: die Verfolgung, Verbote und Todesstrafen sind ein ernstes Problem, nur gefällt es mir nicht, wie Sie die friedliche Bevölkerungsentwicklung in Europa mit diesem Problem vermischen.

Frieden ist ein Grundrecht

Wo das Problem liegt? Jeder Mensch und/oder jeder Angehörige einer Religionsgruppe sollte das Recht auf ein freies Leben haben. Also auch Christen.
Leider ist das in muslimischen Ländern meist nicht möglich. Und es betrifft ja nicht nur Christen, sondern auch Anhänger aller anderer Religionen, sowie liberale Muslime, Atheisten...
Und für das Recht auf ein freies und selbstbestimmtes Leben sollten wir alle gemeinsam kämpfen, damit die Bevölkerungsentwicklung in Europa auch wirklich friedlich bleibt !

@McFree

Wo das Problem liegt? Die Christen im nahen Osten verschwinden nicht weil sie zum Islam konvertieren weil sie ihn für die bessere Religion halten, oder weil sie wie im Westen zu wenig Kinder bekommen. Sie verschwinden weil sie von den radikalen Strömungen des Islam unterdrückt und vertrieben werden.
Hier wird eine Kultur ausgelöscht von einer anderen. Komisch das das bekämpfen von Kulturen immer ganz schlimm ist wenn der Westen das tut, aber alle anderen dürfen das?

Klärungsbedarf

Hier muss man sich der Diskussion stellen, was ist der Islam? Religion oder Ideologie?
Oder womöglich gar eine Ideologie mit der absoluten Vereinnahmung einer Religion?

Ich glaube, wir tun uns in der Beurteilung der Lage so schwer, weil wir den Islam mit dem Christentum auf eine Stufe stelle. Er ist sehr viel anders!

friedlicher Islam

Nicht nur, wer beabsichtigt, zu einer anderen Religion zu wechseln, wird mit dem Tode bedroht. Das gilt grundsätzlich und nicht nur in islamischen Ländern.
Selbst der in den Islam "hineingeborene", der als erwachsener Mensch diese Religion verlassen will, der ist dem Tode geweiht.
Das ist das Wesen des Islam und nicht des Islamismus.
Dieser normale Islam erhebt seinen Herrschaftsanspruch auch in Europa, indem er Zweifler und Fragensteller an den Islam mit dem Tode bedroht.
Journalisten interessieren sich dafür kaum. Daher weiß die Mehrheit der Bevölkerung nichts wirklich über den Islam.
Das alles soll Normalität werden.

25 Tote bei Explosion in Kathedrale in Kairo

Das wäre doch mal eine gute Gelegenheit zur System Analyse von Ursache und Wirkung und ihrer Folgewirkungen auch bei den vielfältigen Vorkommnissen vor/in "Christlichen Kirchen" in Deutschland zu eruieren.

@ McFree

In Europa bekommen Christen im Durchschnitt viel weniger Kinder als Einwanderer mit einer anderen Religion. Hier wird der Einfluss des Christentums mit jedem Jahr weniger.

Ich halte nichts davon, Menschen vorzuschreiben, wie viele Kinder sie haben müssen. Außerdem ist der Einfluss des Christentums auf gläubige Christen gar nicht gering. Nur der Einfluss auf die Politik ist gering, was in einer freiheitlichen Demokratie aber nur richtig ist und mir als gläubigem Christen entgegen kommt.

Die Frage, ob der Islam nun friedlich sei oder nicht ...

Die Frage, ob der Islam nun friedlich sei oder nicht ... ist letztendlich nur von akademischen Interesse.

An dem empirischen Faktum ändert es natürlich nichts, dass die meisten Terroranschläge durch Menschen verübt werden, die in einer islamisch geprägten Gesellschaft sozialisiert wurden.

Da kann man 100 Mal jetzt Nazi rufen, an den Tatsachen ändert das nix!

@troix.age

"Dieser normale Islam erhebt seinen Herrschaftsanspruch auch in Europa, indem er Zweifler und Fragensteller an den Islam mit dem Tode bedroht."
"Das alles soll Normalität werden."

Von wie vielen Muslimen wurden Sie schon mit dem Tode bedroht? Nutzen Sie bitte nicht einen feigen, hinterhältigen Terroranschlag, um so allgemein gegen Muslime Stimmung zu machen!

12:56 von meinungsquirl

re:@12:38 von McFree

"Wo ist das Problem? Humanität ist keine Erfindung des Christentums, insofern wüsste ich nicht, warum diese Religion besonders schützenswert sein sollte."

Sie haben nicht nur den sehr guten Kommentar von McFee nicht verstanden. Es hat im christlich traditionellen Europa nicht jeder Stolz auf die christliche Tradition seiner Vorfahren und lebt in Sorge um seine Nachkommen in dieser Tradition weiter.

Dieses Attentat in der Kette der Ereignisse im Nahen Osten lässt mir die Toleranz des "wahren Glauben " gegenüber anderen Religionen erkennen, nicht nur in Ägypten oder im Nahen Osten.

@ McFree

In vielen Staaten ist es verboten, zum Christentum zu konvertieren. In einigen wird das sogar mit der Todesstrafe bestraft.

Die Todesstrafe für den Wechsel der Konfession gibt nur in zwei Staaten der Erde.

Woher beziehen Sie Ihre Informationen?

"Das Zusammenleben mit der muslimischen Mehrheit in dem Land verläuft grössenteils friedlich". Haben Sie schon einmal mit Mitgliedern der christlichen Minderheit gesprochen? Diese Menschen versuchen einfach, so diskret wie möglich zu sein und sind dennoch ständigen Anfeindungen ausgesetzt. Das tägliche Leben ist extrem schwer. Wenn Sie diese Unterdrückung mit friedlichem Zusammenleben gleichsetzen, ist das für mich nicht nachvollziehbar.
Die muslimische Mehrheit will die Christen ganz einfach aus dem Land drängen, wie leider zur Zeit in allen muslimischen Ländern des Nahen Ostens. Eine Tragödie. Die ägyptischen Kopten gehören zu den ältesten Gemeinden des Urchristentums und sind untrennbar mit
der Geschichte des Landes verbunden. Eine kleine Randnotiz: Das gleiche Schicksal erfuhr übrigens auch die jüdische Gemeinschaft in Ägypten vor 60 Jahren. Von den einst 75000 Mitgliedern sind heute noch 1000 übrig.

@ Han_Solo

Die Frage, ob der Islam nun friedlich sei oder nicht ... ist letztendlich nur von akademischen Interesse.

Keineswegs. Ich halte die Frage nur für völlig abwegig. Friedlich oder nicht friedlich ist ja nicht die Religion, sondern nur die Menschen, die ihr angehören.

@ Sosiehtsaus News um 12:49 Uhr

Ich verstehe nicht, warum sich Islam-Anhänger so schwer tun mit Christen friedlich zusammenzuleben.

Ich schon, nachdem ich anderthalb Jahre in Saudi-Arabien gelebt habe. Diese Religion dient dazu, ein politisches System am Leben zu erhalten, und die Anleitung dafür liefert der Koran. Das, was die Kommunisten nie geschafft haben, nämlich sich einen unangreifbaren ideologischen Überbau zu schaffen, ist im Islam vom Kern her schon mitgeliefert: Allah hat gesagt ....

Da muss mehr Aufklärung erfolgen.

Bei wem? Bei den "Ungläubigen", damit sie begreifen, dass die Moslems nicht anders können, wenn sie den Koran ernst nehmen? Oder meinen Sie die Moslems? Man muss kein Islamist sein, um den Koran so zu verstehen, wie er gemeint ist. Darin gibt es keine Toleranz, nur wir wollen das nicht begreifen und verschanzen uns hinter eine völlig in die Irre gehende Religionsfreiheit. Die findet da ihre Grenzen, wo sie das friedliche Zusammenleben unmöglich macht.

In Syrien Sterben Täglich

Tausende von Menschen komische weise nur Moslems die den Bomben der USA Russland und andere nicht Muslimische Ländern ausgesetzt sind.
Da hört man von euch hier leider nichts, aber den ISLAM für alles verantwortlich machen ist sehr einfach für die vielen.

In Syrien Sterben Täglich

Tausende von Menschen komische weise nur Moslems die den Bomben der USA Russland und andere nicht Muslimische Ländern ausgesetzt sind.
Da hört man von euch hier leider nichts, aber den ISLAM für alles verantwortlich machen ist sehr einfach für die vielen.

re mcfree

"In Europa bekommen Christen im Durchschnitt viel weniger Kinder als Einwanderer mit einer anderen Religion. Hier wird der Einfluss des Christentums mit jedem Jahr weniger"

Das liegt aber nicht an der Zahl der Kinder, sondern an geringerem Interesse an Religiosität.

Allerdings sehe ich auch nicht, was Sie eigentlich genau unter Einfluss des Christentums erwarten...

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