Kommentare

Es gibt keinen Wirtschaftsnobelpreis

wie oft muss man das den Medien eigentlich noch sagen?

Dylan war nicht da..

vertreten durch Patti Smith, grandios menschlich........
Dylan der sein Leben lang die Verkommenheit der Welt in Lyrik/Texte verpackt hat konnte nicht erscheinen vor einem Preiskomitee welches entstanden ist ducht die Gewissensbisse des Erfinders des Dynamids (welches in seiner Zeit verantwortlich war für nie zuvor dagewesenes Kriegsleid)..............glaube ich.....

Bob Dylan

Da müssen Sie eine Konzertkarte kaufen, da erscheint er schon.

@graumann

deshalb tut das kommite aber auch wirklich alles , um das vergessen zu machen. preise gehen an arrafat, obama, pinter, grass, jelinek, krugman und jetzt wieder an einen vermeintlichen linken guten menschen

19:01 von Franz.Graumann

""Dylan der sein Leben lang die Verkommenheit der Welt in Lyrik/Texte verpackt hat konnte nicht erscheinen vor einem Preiskomitee welches entstanden ist durch die Gewissensbisse des Erfinders des Dynamit (welches in seiner Zeit verantwortlich war für nie zuvor da gewesenes Kriegsleid)..............glaube ich.....""
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Das glaube ich auch und respektiere die nicht Anwesenheit von Bob Dylan .

@Emigrant 2.0

Selbst wenn es den geben würde, dann ist doch die Frage WARUM dieses Thema einen Preis verdient hat, denn "die Wirtschaft" ist nichts was man wissenschaftlich erforschen sollte, denn durch die Erforschung der Funktionsweise kann sie "ausgenutzt werden" ... genauso wie wir Verbraucher auch durch die wissenschaftlich erforschte Produktplatzierung im Supermarkt oder Werbung ausgenutzt und damit zum "gelenkten Tier" degradiert werden.

@Franz.Graumann
Naja das Dynamit wurde erfunden und dann auch verkauft, weil es das hochsensible Nitroglyzerin ersetzen sollte, das im Bergbau und der Produktion (u.a. ein Bruder von Alfred Nobel, wenn ich mich recht erinnere) für eine Menge Tote gesorgt hat. Der Bergbau war durch die Industrialisierung massiv angefeuert worden. Die Folgen im Krieg waren schrecklich, aber macht das Militär nicht seit jeher aus allem und jedem immer tödlichere Waffen? (Nicht dass man dies gutheißen sollte, aber "abgereichertes Uran in Geschossen" ist auch extrem übel.)

@Bayernlöwe

"Da müssen Sie eine Konzertkarte kaufen, da erscheint er schon."

eigentlich haben sie schon bezahlt,
ca. 800 000 € Preisgeld ist schon ne Hausnummer, die gibt's aber auch ohne Erscheinen......

@um 19:01 von Franz.Graumann

Für mein Verständnis etwas sehr hoch stilisiert.
Dann hätte Bob Dylan auch auf den Preis verzichten können und ihn insgesamt ablehnen können.

Vielleicht besinnt sich das Komitee für die weiteren Jahre und lässt solche fragwürdigen Personen demnächst lieber links liegen.

Diese Nominierung empfinde ich ohnehin schon fast als Beleidigung an die wirklichen Literaten dieser Weltgeschichte.
Der Interllekt der Welt nimmt rapide ab, wenn dieser Preis schon das Herausragende bepreisen sollte, wie ich empfinde.

Drogenopfer als Beispiel für die Welt....geht gar nicht.

War sowieso ne blöde Idee.....

...nen Sänger für seine "Literatur" zu ehren.

Warum nicht gegen Krebs?

Physiknobelpreis: "...wissenschaftlichen Erkenntnisse sind bedeutsam für die Computertechnologie"
Neugier und Interesse an der Welt ohne Hintergedanken reicht offensichtlich nicht um bei Journalisten ein Wert an sich zu sein.
Anwendung von topologischen Prinzipien um Quanten Effekte und Experimente erklären zu können war die Leistung.
Computer sind da die ferne Anwendung in der Zukunft, die sich die Wissenschaftler nur deshalb haben einfallen lassen müssen weil sich Journalisten zu schade sind sich die wirklich gewonnene Erkenntnis erklären zu lassen.

Nicht zu kommen

ist einfach nur ein arrogantes Verhalten. Statt mal einfach nur die passive Rolle einzunehmen und den Preis zu empfangen, muss es natürlich aus der Reihe tanzen. Wohl eher, damit durch dieses Verhalten wieder über ihn geschrieben und geredet wird.

Selbstverständlich blieb "Bob

Selbstverständlich blieb "Bob Dylen" wie Sie schreiben der Auszeichnung fern. Ein Herr "Dylen" war dort ja auch kein Preisträger. Und Patti Smith ist auch, anders als in der Tagesschau um 20.15 Uhr behauptet, keine "Folklegende". Solche Fehler bei solch bekannten Künstlern wundern mich schon sehr.

@ GinaBina

"Und Patti Smith ist auch, anders als in der Tagesschau um 20.15 Uhr behauptet, keine "Folklegende". Solche Fehler bei solch bekannten Künstlern wundern mich schon sehr."

danke! ich habe das auch gesehen und konnte gar nicht mehr aufhören mir auf die Stirn zu schlagen, Qualitätsmedien eben......

Wer zahlt für solche Forschung?

>> Der Nobelpreis für Wirtschaft wurde dem Briten Oliver Hart und Bengtson Holmström aus Finnland überreicht. Ihre Arbeiten helfen, komplizierte Verträge zu verstehen - zum Beispiel von Topmanagern. <<

Das klingt ja hochinteressant!
Ich würde gern mehr darüber erfahren.

Wer soll solche Verträge verstehen wollen?
Etwa diejenigen, die sie schmieden?

Hätten die nicht den Preis verdient?

Oder haben wir hier einen "postfaktischen"
1.April?

Termingründe

Aus "Termingründen"(!) nicht zur Verleihung des Nobelpreises zu kommen, ist schlicht dümmlich und wirkt arg wichtigtuerisch.

Ablehnen - kein Thema; warum nicht, wenn man ein Zeichen gegen das 'Establishment' setzen will.

Aber nicht zu kommen ist wie gesagt, nun ja, eher infantil.

"unpäßlich" ?

>> von yolo
@um 19:01 von Franz.Graumann

Für mein Verständnis etwas sehr hoch stilisiert.
Dann hätte Bob Dylan auch auf den Preis verzichten können und ihn insgesamt ablehnen können. <<

Eben!

aber vielleicht ist er permanent "unpäßlich"?
- oder fühlt sich nur unrepräsentabel ?

@19:50 von DiePositiveBratwurst

"War sowieso ne blöde Idee.....
...nen Sänger für seine "Literatur" zu ehren."

Wieso ist ein Gedicht keine Literatur mehr, wenn man es singt? Und warum gilt der Minnesänger Walther von der Vogelweide als Lyriker?

Aber das Herr Zimmermann den Preis nicht abholt finde ich schwach und respektlos. Man kann ihn auch ablehnen.

@ Dr. Bashir

Man haette aber auch mutig sein koennen und einen Weltliteraten wie Rushdie auszeichnen koennen anstatt sich dem Mainstream anzubiedern. Und so besonders tief sind die Texte von Dylan nun auch wieder nicht.

Haruki Murakami

hätte ich gerne statt BD gesehen. Letzteren sah man ja trotzdem nicht, was ich als seine Wertung des Preises ansehe.

Warum die Aufgeregtheit wegen Bob Dylan

jeder Mensch hat das Recht, seine Prioritäten zu setzen wie er will und wenn Herr Dylan heute was Besseres zu tun hat oder sich nicht in die Gruppe der Literaturnobelpreisträger vereinnahmen lassen will, ist das halt so. Ich messe das eher daran, was er mit dem Preisgeld tut:
wenn er es -vorausgesetzt er ist so reich, wie ich denke- annimmt und in die Tasche steckt, ist er ein Idiot und wenn er es für eine Sache spendet, die er selber für gut hält, ist es völlig in Ordnung. Das entspricht dem Gedanken von Alfred Nobel und manche Kommentatoren wären gut beraten, sich mit dessen widersprüchlichem Leben zu beschäftigen, bevor sie ihn direkt mit Kriegsleid in Verbindung bringen und "Dynamid" mit "d" schreiben.

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