Kommentare

Die TS weist.....

als Gründe für die Existenz der FARC die "soziale Ungleichheit und ungerechte Landverteilung" aus. Das fordert die Gegenfrage heraus: was ist nach Ansicht der FARC eine "soziale Gleichheit" und eine "gerechte Landverteilung"?

Würdig

Santos hat schon vor Jahren die kolumbianischen Militärs dazu angestiftet, völlig unbeteiligte Zivilisten zu ermorden und dann als FARC-Kämpfer auszugeben.
Santos hat sein Nachbarland Venezuela bombardieren lassen und auf Anfrage erklärt, er würde das jederzeit wieder tun.

Insofern passt Santos zu seinen Preis-Vorgängern EU und Obama.

Aber muss dieser Preis wirklich "Friedensnobelpreis" heissen?

Es gibt

wohl keine echten Persönlichkeiten mehr, die des Friedensnobelpreises wirklich würdig wären.
Nur weil sich dieser Santos jetzt herstellt und so tut, als wäre er der große Friedensstifter, hat er den Preis noch lange nicht verdient.
Obama hat ihn auch erhalten und danach mit Drohnen und Hellfire Raketen Menschen töten lassen.
Die Welt scheint arm geworden zu sein an wirklich großen Vorbildern.

Na immerhin ...

... bringen die Friedensverhandlungen bzw. dessen Ergebnisse uns in Europa etwas billigere "weiße" Weihnachten.
Kurzum, für mich ist die FARC einfach nur ein Drogenkartell. Kann ja sein daß sie mal hehre Ziele aka "soziale Gleichheit" und eine "gerechte Landverteilung" hatten.
Aber das dürfte lang her sein.
Und dafür den Friedensnobelpreis? Ich glaube, es mangelt momentan schlichtweg an geeigneten Kandidaten für diese Kategorie. Daher nimmt man das erstbeste.
M.Meinung

@um 18:39 von Wolfes74

Sehr gute These. Das ist bei den meisten Organisationen so, das die erstmal gegründet werden mit irgendwelchen Zielen, aber dann irgendwann aus dem Ruder laufen, weil da einige den Weg darin finden Geld zu verdienen oder andere die das Ziel dadurch erreichen wollen, ob nun die Methode legal oder nicht. Dann geht es irgendwann mal los mit Waffen-, Drogen- und Menschenhandel, meistens haben bei solchen Organisationen nur einzelne das Sagen und die schaufeln halt das Geld, die eigentlichen Gründungsgrunde werden dann nur noch zur Nebensache.

Santos

@DonJohn: Die Behauptung, Santos habe zur Ermordung von unschuldigen Menschen angestiftet ist schlicht falsch.
Was damals geschah, ging von einzelnen Militärs aus.

Immer die Falschen

@ El Capitan
Doch es gibt sie noch. Würdige Persönlichkeiten. Z.B Romeo Dallaire. Kana discher General aD und einst Oberbefehlshaber der Truppen in Ruanda. Ein Mann von Ehre mit nach meiner Ansicht Taten, die einem Friedensnobelpreis würdig wären. Leider ist es nicht populär, einem Militärangehörigen einen solchen Preis zu verleihen. Daher ist dieser Preis nichts mehr wert und ich schäme mich zutiefst, dass der Preis immer wieder an Personen vergeben wird, die ihn nicht wirklich verdienen

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