Kommentare

so isses

auch die in meck-pom und und an der küste sind glücklich. sie zeigen es fremden nur nicht so

Glück ist subjektiv

Glückwunsch an die Menschen in Schleswig-Holstein. Ich bin mir sicher, dass es ihnen objektiv (Vermögen, Gesundheit, Familie usw.) nicht signifikant besser geht als anderen Gegenden unseres Landes. Auch in S-H gibt es Millionär und Hartz-4-Empfänger, frisch Verliebte und frisch Geschiedene usw.
Aber ihnen gelingt es offensichtlich, aus der jeweiligen persönlichen Situation das Beste zu machen.
Abgesehen von extremen Fällen ist "Glück" die Kunst, das Glas halb voll zu sehen, anstatt halb leer. Da kann die deutsche Jammergesellschaft noch lernen.

Drachen fliegen lassen macht glücklich.

Das Bild sagt alles:
Drachen fliegen lassen macht glücklich.
Und wo kann man das besser tun als im Sommer an der Ostseeküste bei einem lauen Lüftchen oder bei einem kernigen Herbststurm in St. Peter Ording?

Forscherglück

Glücksforschung, tolles Arbeitsgebiet. Macht selbstredend zwischen den Meeren am meisten Freude, dann hat man was zu tun und die Erkenntnisse sind so, naja, ...nett, spekulativ und lässt der Kreativität jede Menge Raum.

... die Post machts möglich.

Sind jetzt die Schleswiger oder die Holsteiner glücklicher?

Wenn man Baden und Franken für sich betrachtet, dann muss man auch zwischen Holstein und Schleswig trennen. Beide Gebiete sind landschaftlich, kulturell und auch sprachlich unterschiedlich. Husum und Lübeck sind mindestens so verschieden wie Düsseldorf und Köln, Nordsee und Ostsee so verschieden wie Schwarzwald und Alpen ;)

Vielleicht sind die Holsteiner und die Schleswiger deshalb so glücklich, weil sie eigentlich gar nicht richtig zu Deutschland gehören. Ich (als aus Niedersachsen zugezogener Holsteiner) fühle mich den Dänen und Schweden kulturell näher als den Süddeutschen. Außerdem denken die meisten Deutschen sowieso, hinter Hamburg kommt nichts mehr :)

"Basst scho!"

Bewohner Frankens werden über diese Nachricht nicht allzu erstaunt sein.
Vermutlich sind viele Franken es leid, in Umfragen zum Lebensgefühl notorisch als Glücksmuffel und Unglücksraben dazustehen, obwohl ihre Region als durchaus lebenswert gilt.
Es dürfte ihnen aufgegangen sein, dass ihr Hang zum Understatement im Rest des Landes einfach missverstanden wird: "Basst scho!" als Ausdruck höchster Lebenszufriedenheit!? Glück wird mit "arg scheea / schei" beschrieben. Das kann falsch aufgefasst werden.
Also haben sie wohl gelernt, sich in standard-gemäßen Glücksformeln zu äußern, etwa "super-". Das könnte den Zuwachs erklären.
Ob für die anderen Regionen, denen notorischer Mangel an "Glück" bescheinigt wird, eine Voruntersuchung zu kulturspezifischen Äußerungsformen durchgeführt wurde, um die Ergebnisse richtig zu deuten?

Kann ich verstehen

das an der Küste sich Menschen wohlfühlen, kleines Land und bis auf ein paar Zentren licht besiedelt, 80- 100 Menschen.
Mit 179 im Schnitt weit unter dem Bundesschnitt, ich mach gern mal ein Reise zur Küste.

Aber es stellt sich die Frage was ist Glück, bei jedem etwas anderes nehme ich an.

Gruß

Deutschland weit vorne

Es lässt sich inzwischen überall in Deutschland gut leben. Wir haben eine intakte, sehr vielseitige Natur, erstklassige Lebensmittel, gute Infrastruktur usw. Wer das nicht glaubt, sollte mal einige Zeit ins Ausland gehen. Leider sind wir Deutschen so veranlagt, selten zufrieden zu sein mit dem was man hat.

Komische Argumentation

Die gute wirtschaftliche Lage und die steigenden Reallöhne sollten doch eher in den südwestlichen Bundesländern zu erhöhtem Glücksgefühl führen als gerade in Schleswig-Holstein? Das ist zwar nicht gerade das Armenhaus Deutschlands, aber trotzdem.

Materieller Wohlstand und Glück sind eben doch nicht das Gleiche, allerdings auch nicht völlig unabhängig.

Kraftplätze in Franken - glücksfördernd

P.S.: Nicht zu vergessen, dass Franken mit Glück fördernden "Kraftplätzen" gesegnet ist, wie unlängst erforscht wurde.
Mag sein, dass etwas davon ins regionale Bewusstsein gedrungen ist.

Noch eine Studie fürs Volk.

Noch eine Studie fürs Volk. Warum, wer, wo, glücklicher ist, ist meßbar? Dazu reicht die Einschätzung der Lebensqualität. Dieses gibt auch nach 402 Landkreisen aufgeschlüsselt für Deutschland. Unter den letzten zehn Landkreisen sind die meisten aus Sachsen/Anhalt. Wen wundert es dann, daß bei dieser Studie so ein Ergebnis rauskommt? Diese Glücksstudie soll doch suggerieren,daß z.B.die Sachsen/Anhaltiner gar keinen Grund haben für so wenig Glücksgefühl.
Wenn dann aber die Lebensqualität bei Platz 390 bis 402 liegt,dann ist man selbst Schuld,weil sich kein Glücksgefühl einstellen will?
Mal wieder eine nutzlose Studie die gar nichts aussagt,aber kräftig suggerieren soll.

mir doch wurscht

"Mir doch wurscht - is a guads Gfui!", sagt der oida Grantler.

Ein Tradition bewusstes Urvölkchen

hier im Norden sind die Dithmarscher.Übrigens die ersten die die Demokratie für sich erkannt und eingeführt haben,als viele Kleinstaaten im deutschen Lande davon noch weit entfernt waren.Und deshalb sind sie auch sehr zufrieden.

@ Hallelujah

"Diese Glücksstudie soll doch suggerieren,daß z.B.die Sachsen/Anhaltiner gar keinen Grund haben für so wenig Glücksgefühl."

Warum nur? So hat das kleine Schleswig-Holstein (2,8 Millonen Einwohner) in diesem Jahr bisher 8.500 Asylsuchende aufgenommen (Stand: 11.10.2016). Und trotzdem sind die Menschen dort glücklich, wie man sieht und brüllen nicht in so beschämender Weise öffentlich ihren Frust heraus - so wie man das in Sachsen so gerne tut . Und dabei hat das viel größere Sachsen (über 4 Millionen Einwohner) in diesem Jahr nur 11200 Asylsuchende aufgenommen.

Mit was

.. heutzutage alles Geld verdient wird. Man kann Menschen nicht an Regionen festmachen jeder ist ein Individium. Waren unter den Befragten auch Billiglöhner, Arbeitslose, Harz 4 ler? Völlig unnütz so eine Studie.

wer ist hier wirklich tolerant

nicht tolerante sind die zufriedeneren, sondern multi-kulti anhänger, da sie es sich, im gegensatz zu multi-kulti skeptikern, in der sicherheit der von regierung und medien propagierten, "guten seite" bequem gemacht haben.

übrigens: bei mir endet die toleranz bei diesem plumpen "nudging" versuch, toleranz für sich alleine zu vereinnahmen...

Ermittlung des gluecklichsten Menschen......

Da moechte ich mal wissen, wie die Untersuchung durchgefuehrt worden ist. Die objektive Ermittlung eines dauerhaften staendigen Glueckzustandes erscheint mir doch wohl sehr schwierig. Werden hier nur objektive Kriterien ermittelt, Einkommen, Familienstand und Groesse, Alter und Alter der Kinder, Beruf, Wohnortart und Groesse usw. usw oder werden auch moegliche subjektive Kriterien ermittelt, die in ihrer ungeheuere vielzahl gar nicht erwaehnt werden koennen. Dabei kommt auch der Einfluss de Interviewers, eine huebsche junge Dame, da steigt doch das Gluecksgefuehl, oder. Und vor allem nicht zu vergessen, der Zeitpunkt und Ort, in Bayern sind die Maenner wohl im gluecklichsten Ort der Welt befragt, die Wirtschaft. Es gibt wohl nichts subjektiveres als das Glueck zum glueck.

moin

Ein glückliches "Moin" aus dem hohen Norden!

Wusste gar nicht das GLÜCK

Himmelrichtungsbedingt ist.
Wenn ich auf dem Rücken liege und in den Himmel sehe gibt es keine Kompasnadel.

Denke ich an Liebe und Frieden ist es mir Einerlei von wo das kommt.

;-) ,.......... :-)........ Hauptsache es kommt!

Das Glücklichsein und die Gesundheit des Einzelnen ...

zu fördern und über alles andere zustellen, sollte im 21. Jahrhundert gerade in Deutschland höchste Priorität über ALLEN anderen Aspekten haben ... und als Aufgabe in der Verfassung (GG) festgeschrieben sein. Das „Wohl des deutschen Volkes“ ist zu nebulös formuliert.

Was nutzt es jemandem, viel Geld zu verdienen (sich also keine Sorgen um Miete und Mahlzeit machen zu müssen), wenn er dafür in seinem Job total gestresst und unglücklich ist, aber nicht aussteigen kann, weil er sonst (von 100 auf 0) alles verliert und die Familie von jetzt auf nachher pleite ist?

Kurz gesagt: In Deutschland (und anderen Ländern) ist es zunehmend(!) so, dass man lebt, um zu arbeiten und nicht umgekehrt. Die Treiber dafür sind die Börse, die Gier, das Wachstumsdogma, die Produktivitätsoptimierung und die Digitalisierung (so, wie sie durchgezogen wird, nämlich nicht zur Entlastung des Einzelnen, sondern um den Profit zu steigern).

Erzwungenes Wirtschaftswachstum macht krank und unglücklich.

Antwort auf Am 18. Oktober 2016 um 18:20 von Saint of the hi...

Tach
Einen schönen Tag aus tief im Westen... da wo die Sonne verstaubt.. ist es besser ,viel besser als man glaubt.
:-)
Hier leben Frohnaturen on mass. :-)

@ tagesgeschehen, 18.41

Wie schön! Das freut mich aufrichtig!

@18:18 von friedrich peter... Ermittlung

Natürlich werden dort subjektive Parameter erfasst. Glück ist nicht objektivierbar. 2 Menschen mit den gleichen Objektiven Bedingungen aus ihrer Liste können sich bezüglich ihres Glücksgefühls erheblich unterscheiden.
Das hängt vor allem von den Ansprüchen ab. Mancher ist total glücklich, wenn er sich eine gebrauchten Kleinwagen leisten kann, andere würden sich in so etwas nicht reinsetzen.
Glück ist relativ, aber wenn die Grundbedürfnisse (und definiere ich bei uns in D schon großzügig jenseits von Hartz 4) gedeckt sind und man trotzdem unglücklich ist, dann sollte man an seinen Ansprüchen arbeiten.
„Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.“
Epikur

ich hab mir das schon lange gedacht

ohne dass das groß geplant war, hat sich mein Lebensmittelpunkt im Laufe der Jahre immer mehr Richtung Norden verschoben. Demnächst kommt der größte Sprung von Südhessen nach Bremen.
Und irgendwie war ich nach jedem Umzug ein bißchen glücklicher. Könnte aber auch daran liegen, dass ich mich immer mehr von Bayern entferne ...

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