Kommentare

Wenn man

das irgendwann mal über den Menschen schreiben könnte, wäre doch schon viel erreicht...

Der mörderischte aller Räuber...

...ist der Mensch. Glücklicherweise rottet er mit seiner Umwelt auch letztendlich sich selber aus, allerdings werden ihn die Kakerlaken überleben.
Der moderne Mensch nennt sich homo sapiens sapiens und ist dennoch zu dumm sein eigenes Handeln zu reflektieren und die Folgen für sich und seine Umwelt realistisch - ungetrübt von Macht- und Geldgier - einzuschätzen.
Grenzenlose Gier macht eben grenzenlos dumm.

Gefährlich?

Haie töten jedes Jahr weit weniger als 100 Menschen.
Menschen dagegen töten weit mehr als 100.000 Haie.
Pro Tag!

Wer hier wen gefährdet, ist wohl offensichtlich.

Der Weiße Hai

Dank Hollywood und Steven Spielberg werden sich wohl viele Menschen freuen, dass dieses Monster endlich ausgerottet wird. Dass alle diese Leute nicht gerade zu den hellsten Denkern gehören, ist indes für alle anderen Allgemeinwissen.

So ist das halt mit der Evolution, würde Darwin sagen.

Arten kommen und Arten gehen ... homo sapiens mitten drin ...

Kein Bange, der legendäre weiße Hai ist berühmt berüchtigt - fast schon seit schwarz-weiß TV (und dem Killer-Film), und wird uns deswegen für immer im Gedächtnis bleiben ... Wie sein Fleisch schmeckt, weiß ich nicht, aber alles -wirklich Alles- ist Veränderungen unterworfen ...

Was die Jagd nach Trophäen angeht,

muss hier sofort die "Rote Liste" greifen, um mehrere Hai- Arten zu schützen. Also jeglichen Handel, am besten auch Besitz, verbieten und unter Strafe stellen.

Das war das einfache! Schwieriger wird es sein, in Absprache mit hauptsächlich ostasiatischen Staaten sehr geringe Fangquoten für Fisch- Konsumenten festzulegen. Jeder Konsument einer Haifischflossensuppe sollte sich bewusst sein, dass für seinen Genuss ein Tier unnütz und elendig sterben musste, da der Kadaver nicht vollständig ausgenommen wird.

Am 25. September 2016 um 13:34 von Indigen

Nicht der Mensch... genügend profit-orientierte kriminelle neoliberale Verkaufsgenies, die wenn es Geld bringt, sogar den Kadaver ihrer Großmutter verticken.

@ 14:05 von Gnom

Zitat: "Jeder Konsument einer Haifischflossensuppe sollte sich bewusst sein, dass für seinen Genuss ein Tier unnütz und elendig sterben musste, da der Kadaver nicht vollständig ausgenommen wird."

In vielen Fällen ist es noch viel bestialischer.

Beim Shark-Finning wird der Hai an Bord gezogen, die Finne (Rückenflosse) abgeschnitten und das Tier anschließend ins Meer zurückgeworfen, wo es qualvoll verendet.

Dies wird sowohl für die Haifischflossensuppe, als auch fürs Trophäensammeln praktiziert.

Gruß, zopf.

Es gibt eine absolut

Es gibt eine absolut brilliante Dokumentation über Haie, wo eindeutig klar gemacht wird dass unser Bild von Haien einzig und alleine durch die Art wie sie gefilmt werden geformt wird. Die Haie werden mit Ködern und Blut angelockt und kommen dann in den Freßrausch wo sie sehr gefährlich aussehen und nur beim Fressen gezeigt werden. Das ist das EINZIGE was wir sehen.

In dieser Doku gibt es aber eine Gruppe von Freitauchern (ohne Atemgerät), die einfach so mit Weißen Haien schwimmt ohne von diesen angegriffen zu werden.

Leider gab es diese Doku nur irgendwann mal auf Arte, so dass die Menschen die sie gesehen haben doch eher rar sind.

@HLamm

Genau.
Vor allen wofür werden Haie getötet?
Für Suppen, Potenzmittel und Trophäen.

Für diesen Wahnsinn hasse ich die Asiaten.
Genau wie die Nationen die noch Wahlfang betreiben.

Wenn es keine Haie mehr geben wird, werden auch die Meere kaputt gehen.

Mal sehen wer schneller ist.
Der Mensch oder das Ungleichgewicht der Meere.

@zopf 14:54 - kleine Ergänzung

Kleine Ergänzung: Beim Shark Finning wird dem lebenden Hai nicht nur die Rückenflosse abgeschnitten, auch die Brustflossen und manchmal auch die Schwanzflosse.

Wer sich das ganze Ausmaß dieses kriminellen Tuns bewusst machen will, sollte mal nach Sharkwater suchen und sich den entsprechenden Dokumentarfilm ansehen...

@ daschauher2

"Satte Leistung sag ich nur !

Wann bekommt die Welt endlich noch mehr BWLer, die sich dann um so entscheidende Dinge kümmern wie etwa: "Wie schafft man Spielregeln, bei denen den Abgezockten gar nicht mehr auffällt, daß sie nach Strich und Faden betrogen werden? Wie vermehrt man Kapital, ohne einen Handstrich zu arbeiten und sogar, ohne daß irgendein erkennbarer Wert dabei entsteht? Und last but not least: Wie Zerstöre ich das (übrigens einzige ) Ökosystem, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen werden zu können?"

Sehr schön und überaus passend geschrieben ;-)

@ 16:25 von HLamm

Zitat: "Kleine Ergänzung: Beim Shark Finning wird dem lebenden Hai nicht nur die Rückenflosse abgeschnitten, auch die Brustflossen und manchmal auch die Schwanzflosse."

Stimmt, obwohl die Rückenfloße der begehrteste Teil ist, da er die höchsten Preise erzielt.

Zitat: "Wer sich das ganze Ausmaß dieses kriminellen Tuns bewusst machen will, sollte mal nach Sharkwater suchen und sich den entsprechenden Dokumentarfilm ansehen..."

Auch ihrer Filmempfehlung kann ich mich nur anschließen.

Gruß, zopf.

Gegen das gängige Denkmuster.

Wie oft denken Haie an Menschen und dessen Fortbestand?
Öfter -viel öfter- denken offensichtlich Menschen an Haie und dessen Fortbestand!

Wir versetzen uns viel zu wenig (gedanklich) in die Haie hinein, um so etwas begreifen zu können.

@ all

Da wir uns hier wohl alle darüber einig sind, daß das alles eine große Schweinerei ist stellt sich für mich nur die EINE Frage:

Was kann ich/ wir dagegen tun?

Ich denke nichts, leider.

Es würde auch nichts nützen, total auf Meeresfisch zu verzichten (mache ich eh seit Jahren), es würde auch nichts nützen.
Es gibt zu viele Menschen auf dieser Welt, den das alles am Ars... vorbei geht.

Hauptsache "ICH" ist deren Devise.

Ich glaube der Mensch hat den point of no return mittlerweile überschritten.
Es stellt sich nur noch die Frage, wann es knallt.

Ich gebe der Welt inkl. Spezies Mensch noch 200-300 Jahre.

@ 13:53 von WM-Kasparov-Fan

So ist das halt mit der Evolution, würde Darwin sagen.

Weder Charles Darwin, noch Richard Dawkins würden das ernsthaft behaupten. Evolution ist altruistisch! Bedeutet, dass Arten nur in Ausnahmefällen andere Arten ausrotten. Das wiederum ist auch sehr egoistisch für die eigene Arterhaltung. Nur der (vermeintlich) intelligentesten Lebensform ist der einfachste Grundsatz der Arterhaltung unbekannt...

@ WM-Kasparov-Fan

Da haben Sie anscheinend bei der Lektüre was falsch verstanden. Es geht bei Darwin um natürliche Selektion... Jäger und Gejagter. Die Gejagten passen sich (auch physisch) den Jägern an, die müssen neue Strategien entwerfen, um Beute zu machen, und so optimieren sich die Tiere und Pflanzen permanent gegenseitig.

Kollaps des Darmtrakts durch unverdaute Plastikteile gehört hierbei bestimmt nicht zum "survival of the fittest" im darwinschen Sinne!

@ BioCreature

"Ich gebe der Welt inkl. Spezies Mensch noch 200-300 Jahre."

Keine Sorge. Die Erde wird es auch noch in 300 oder 3000 Jahren geben. Auch die Menschen werden, allen Unkenrufen zum Trotze, noch einige 1000 Jährchen vor sich haben. Schlechter sieht es für die Tierarten aus, die uns die Ressourcen streitig machen (und sei es nur aus Platzgründen), denn denen wird allmählich der Garaus gemacht.

Insofern wird es weitergehen. Frage aber, ob die Welt in 300 Jahren noch eine lebenswerte sein wird, da bin ich ebenfalls eher negativ gestimmt.

@ WM-Kasparov-Fan

"Wie oft denken Haie an Menschen und dessen Fortbestand?
Öfter -viel öfter- denken offensichtlich Menschen an Haie und dessen Fortbestand!"

Bei 6 Mrd. Menschen ist die Quote derjenigen, die an Haie denken, nahezu gleich null (in Worten: 0,0004%). Bei Haien jedoch (alp-)träumen 5% bestimmt auch des Nachts von Menschen.

Wer denkt also öfter an wen?

Ne, im Ernst: Meine Einlassung ist natürlich genauso Kokolores, wie die Ihre, aber auf Kokolores, wie den Ihren, gibt es halt auch nur Kokolores als Replik!

Die mit Abstand dümmste Art

Die mit Abstand dümmste Art auf dem Planeten ist der homo sapiens. Sie ist die einzige, die ihre eigenen Lebensvoraussetzungen zerstört.

@ 16:56 von Biocreature

Es würde auch nichts nützen, total auf Meeresfisch zu verzichten (mache ich eh seit Jahren), es würde auch nichts nützen.

Es ist nicht nötig, generell auf Meeresfisch zu verzichten, allerdings wäre es für die Haie schon hilfreich, wenn die 1. Welt auf Haiprodukte verzichtet. Bei Schillerlocken weiß inzwischen jeder, dass dies eigentlich Hai ist. Andere Schummelbegriffe findet man hier:

https://www.lebensmittellexikon.de/h0002830.php

Hi tech, low brain

Leider spielen in Asien, aber auch bei uns andere Werte die Hauptrolle: Geld, Geld, Geld, Geld. Die Hitech-Fischerei rottet nicht nur Haie aus. Sie zerstört viele Sozialsysteme, ist vielfach kriminell organisiert und hart für die Besatzungen.

Die Welt-Artenschutz-Konferenz. Was sollte man davon halten?

Es gibt Millionen -nein Milliarden, wenn nicht Trilliarden- verschiedene Arten auf diesem Planeten. Keiner der Mitglieder dieser Versammlung -und auch sonst- weiß es einigermaßen (un-)genau.
Täglich sterben und verrecken viele viele der Art Mensch wegen Krieg, Armut, Unterernährung, Kälte, Trockenheit, Kriminalität, Gewalt, Unglück, Rassismus, Krankheit, (zur falschen Zeit am falschen Ort geboren/aufgewachsen) ...
Der Mensch allein genießt keinen ausreichenden Artenschutz!

@ 17:52 von WM-Kasparov-Fan

Der Mensch allein genießt keinen ausreichenden Artenschutz!

Sehr provokante These, die durch Ihre Beispiele mit Kriegen zwar einleuchtet, trotzdem am Thema völlig vorbei geht.
Wenn die Gesetze der Menschen hinsichtlich Genozid auf Menschen übertragbar wären die Flora und Fauna bedrohen, bräuchten wir keine Artenschutzkonferenzen!

Stellt den Mensch unter Artenschutz...

Damit er sich nicht selbst vernichtet. Innerhalb der nächsten 200 Jahre ist zum Beispiel nach Ansicht von Professor Stephen Hawking die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, das sich die Menschheit selbst vernichtet oder vernichtet wird bevor sie in der Lage sein könnte Kolonien im Weltraum auf anderen Planeten zu errichten und dadurch komplett ausstirbt.

Professor Stephen Hawking ist ein brillanter Kopf, dem die Menschen ein entscheidendes Buch des 20. Jahrhunderts verdanken: "Eine kurze Geschichte der Zeit." das er trotz seiner medizinischen Befunde zu Ende brachte.

@Gnom um 18:19

"Wenn die Gesetze der Menschen hinsichtlich Genozid auf Menschen übertragbar wären die Flora und Fauna bedrohen, bräuchten wir keine Artenschutzkonferenzen!"

Genau. Genau dann erst bräuchten wir die Artenschutzkonferenzen.
Vorher alles menschliche, menschen-mögliche (für unsere Art - Mensch zu sein und sein zu dürfen) klären!
Die Welt verändern, dafür stehen wir doch - in den Kommentaren, in der Gesellschaft und weltweit.
Für weniger trete ich hier nicht an.

@Troll-Grill, ... der Mensch unter Artenschutz

Jawohl. Daumen hoch - würde man seit dem römischen Reich bis zu facebook heute sagen.

"... dass sich die Menschheit selbst vernichtet oder vernichtet wird bevor sie in der Lage sein könnte Kolonien im Weltraum auf anderen Planeten zu errichten und dadurch komplett ausstirbt."

Deswegen bin ich von Kindheit bis heute (30-35 Jahre) auch ein absoluter science fiction -Fan geblieben. Neue Welten erforschen, ansiedeln ... und den blauen Planeten so lange wie möglich erhalten - der (vergangene) Heimatplanet mit Flora und Fauna, der Traum aller zukünftigen Generationen.

Menschlicher Hochmut...

Vereinzelte Kommentare zeigen erschreckend den Fehler auf, dem die Menschheit unterliegt seitdem sie angefangen hat, die Ressourcen dieses Lebensraumes im Übermasse auszubeuten. Der Mensch als Spezies lernt nicht einmal aus seinen eigenen Ratschlägen, ABER "Hochmut kommt vor dem Fall".

WIDER des - inzwischen - besseren Wissens um die fragile Balance von exist. kompl. Ökosystemen und den negativen Folgen, die Eingriffe darin heute bereits und noch in Generationen hervorrufen und in totaler Ignoranz der eigenen Abhängigkeiten von der Balance dieser Systeme glaubt der hochtechnokratisierte Homo Sapiens, er könne sich - für sich selbst folgenlos - dank seiner "alles überragenden Intelligenz " auch weiterhin " die Erde untertan machen".

Fraglich bleibt, wie intellingent es DANN wirklich ist, wider besseren Wissens seinen eigenen Lebensraum, auf den man angewiesen ist, in einem derartigen Ausmass auch weiterhin derart negativ zu beeinflussen und dauerhaft zu verändern.

@Gnom

Es ging mir mit meiner Bemerkung hauptsächlich darum. auf die Überfischung und vor allen Dingen dessen Beifang hinzuweisen.
Dazu kommen zurückgelassene Netze in denen Großfische oder Wale elendig verenden.
Dann die Massen an Mikroplastik und Chemikalien in den Weltmeeren.

Denn einst sollte uns allen klar sein, sind die Meere erstmal tot folgen die Landtiere (auch wir) ganz schnell danach.

@ 19:06 von bramigo

Zitat: "Die Dinosaurier sind auch ausgestorben. Na und? Jeden Tag sterben Tier- und Pflanzenarten aus! Wen stört's? Mich nicht! Ich kann gut ohne den Weißen Hai leben."

Unser Ökosystem ist hochkomplex, selbst die Fachleute fangen gerade an, die vielfältigen Zusammenhänge zu erkennen (meist erst wenn es Probleme gibt).

Das Aussterben einer Art, kann nur minimale Folgen für den Rest des Systems haben, aber auch sehr weitreichende.

Stellen Sie sich vor, vor Ihrer nächsten Flugreise, knippst jemand vollkommen willkürlich ein kleines Kabel irgendwo in der Maschine durch.

Wären Sie da auch so überzeugt, daß Sie gut ohne dieses kleine Kabel leben können ?

Gruß, zopf.

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