Kommentare

Stimmt....

die Firmen weigern sich vehement, die Leiharbeiter als Mitarbeiter einzustellen.
Eher fordern sie neue Kollegen aus der Leiharbeiterfirma an, ehe sie vom angelernten und bereits eingearbeiteten Leiharbeiter profitiere wollten.
So gehen gut eingearbeitete und qualifizierte Leiharbeiter wieder, um gegen schlecht bis gar nicht qualifizierte eingetauscht zu werden.
Dass das sich immer noch lohnen soll, kann man sich als Nicht-Ökonom kaum vorstellen.

In jedem Fall bleibt es eine Ausbeute.
Die Arbeiter fahren oft sehr weite Strecken, sie können sich am Arbeitsplatz nicht recht sozialisieren ( lohnt sich kaum), und sind innerhalb der Firmen Arbeiter zweiter Klasse.
Sie reagieren daher entweder mit totaler Verausgabung, in der Hoffnung durch Qualität zu überzeugen, oder arbeiten sehr schlecht, weil sie bereits aufgegeben haben.
Ein Mittelmaß ist da schwer zu finden, da die Motivation in angemessenem und gesundem Maße sich gar nicht entwickeln kann.
Sie gründen oft weniger Familien!

da muss man wohl von einem vollen Erfolg reden

Bei den Leiharbeitern hat die Agenda2010 genau die Früchte getragen, die man sich erhoffte. Billigstkräfte, recht- und schutzlos, als graue Manövriermasse perfekt der Gewinnmaximierung dienend und zu einem guten Teil auch noch über Steuern von den anderen Arbeitnehmern bezahlt. Und nicht nur jetzt, sondern vor allem später, wenn sie nicht von ihren Mini-Renten leben können. Pervers ist eigentlich ein Euphemismus für diese Zustände.

Und in guter alter (inzwischen auch SPD-) Tradition eine Arbeitsministerin, die die Situation nach Kräften verschärft. Für wen ist eigentlich Frau Nahles da, für wen fühlt sie sich denn verantwortlich, was hält sie für ihre ureigene Aufgabe? Oh, fast hätte ich es vergessen, die selbe Frage gehört eigentlich auch den Gewerkschaften gestellt.

Unerträglich.........

diese Ausbeuterei !
In Frankreich haben Leiharbeiter 10 % mehr Lohn als die Stammbelegschaft. Und warum ?
Weil Leiharbeiter Flexibel sind. Das wäre der richtige Ansatz.

Equal Pay, gleiche Arbeit gleicher Lohn, wäre die Devise, aber in Deutschland nicht vorstellbar.

Die Leute Arbeiten wahrscheinlich ihr Lebenlang für einen Hungerlohn, um dann im Rentenalter von Grundsicherung zu leben.

Armes Deutschland kann man da nur sagen !

Für die Metall- und

Für die Metall- und ElektroINDUSTRIE gilt ja doch, dass man einiges an Qualifikation mitbringen muß und "Industrie" bedeutet KEINE SAISONARBEIT sondern kontinuierliche Produktion. Genau dies verdeutlicht warum die Situation auf dem Leiharbeitsmarkt schlecht/BÖSE ist und wieder rückgängig gemacht werden muß, denn es geht nur darum Dumpinglöhne zu ermöglichen und die Arbeitnehmer auszubeuten.

Was Wunder...!

Und da wundern sich die Volksparteien, dass ihnen das Volk abhanden kommt.

Man beachte

Man beachte zeitgleich
http://www.tagesschau.de/inland/zukunftsangst-101.html
"Eigentlich geht es den Deutschen doch im Großen und Ganzen gut. Die Arbeitsplätze sind relativ sicher, die materielle Zufriedenheit wächst. Und doch scheinen viele Angst vor der Zukunft zu haben. Warum ist das so und was ist nun zu tun?"

Das Ergebnis falscher Wirtschaftspolitik.

Mit Hilfe unseres Niedriglohnsektors sind wir zwar Importdefizitweltmeister - so wurde noch unter K. Schiller die verfehlte Exportpolitik genannt - geworden, aber auf Kosten unserer eigenen Bevölkerung.

Irgendjemand bezahlt, wenn wir jedes 12. oder 13. Exportgut verschenken.

Deutschland geht es gut...

so das Mantra der Politik. Wen kümmern da schon ein paar Leiharbeiter, schließlich müssen wir unseren Leistungsbilanzüberschuss weiter ausbauen, nicht umsonst sind wir Exportweltmeister. Und wenn die dann nach ein paar Monaten arbeitslos werden, gehts gleich zum Jobcenter. Ein Aufschrei der Politik, wenn mal eben ein paar tausende Leihsklaven von VW vor die Tür gesetzt werden - darauf wartet man vergeblich - sind eben nur Leiharbeiter. Ich beginne immer mehr an diesem Wirtschafts- und Gesellschaftssytem zu zweifeln. Die Richtung, in die wir uns durch die Ungleichverteilung bewegen, wird diese Gesellschaft zum Zusammenbruch bringen, vermutlich absichtlich.

Angst kommt von solcher Unsicherheit

Es wird viel von den Flüchtlingen geredet: viel Angst kommt von solcher Unsicherheit, von prekären Arbeitsverhältnissen, von Leiharbeit, von Arbeitsdruck und schlechter Führung. Das schädigt nicht nur den Einzelnen, das schädigt gie gesamte Gesellschaft. Es produziert den Ruf nach dem starken Mann, die Abwehr von Fremden, es bringt Wut, Zorn und psychische Krankheiten.

Perversion!

In der Regel werden ökonomische oder technische Benefits mit einem höheren Preis vergolten.
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Der Unternehmer kann sich bedarfsgerecht Leute holen und wieder abgeben. Das ist ein großer Vorteil. Nur kosten müsste es den Unternehmer einfach mehr. Er muss doch zu der Entscheidung fähig sein, stelle ich jemand fest ein, oder hole ich mir zu höheren Kosten eine flexible Lösung.
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Das System pervertiert immer mehr....
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Ein Bsp.: ein Studienkollege hat nach seinem Maschinenbaustudium an der Uni einen tollen Vorschlag bekommen: er wird über einen Dienstleister eingestellt und sofort wieder verliehen. Super, denn damit wird der Haustarifvertrag ausgehebelt. 1900€ als Dipl.-Ing. An die Träumer: natürlich Brutto. Dafür aber statt 37,5 Stunden ganze 40, ohne Bezahlung der nötigen Überstunden.
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SUUUPER!

Schöne Welt

900000 - die durften doch wählen. Damit muss genug sein. Als Politiker sitzt man so schön mit gut aussehenden, wohlgekleideten Konzernlobbyisten beim täglichen Kaffeeplausch.
So tolle Vorschläge, die die da machen. Und für Minister erledigen sie auch gleich noch die lästige Formulierung von Gesetzen, die die eigenen Beamten doch so überfordert.

O-ho.....

Trotzdem jubelt die Tagesschau im heutigen Werbevideo für Frau Merkel, die Arbeitsplätze seien relativ sicher und die materialle Zufriedenheit wachse.

Allein, die Wirklichkeit sieht anders aus, und was uns dank programmierter Altersarmut in 15-20 Jahren noch blüht, das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Leiharbeit in Deutschland auf Höchststand

Fragt sich wie lange noch...an andere Stelle las ich eben:
"Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im Juli unerwartet stark zurückgefahren. Zuvor wurde bekannt, dass sich die Auftragseingänge schwächer als erwartet entwickelt hatten. Beobachter gehen davon aus, dass die kommenden Monate im Zeichen der Stagnation der Weltwirtschaft stehen werden." - DWN

Leiharbeit war einmal dazu gedacht

Auftragsspitzen abzufangen, aber das war einmal. Heute sind Leiharbeit die billige Spielmasse, mit der man Festangestellte ersetzen kann.

Könnte ich die Leiharbeitsgesetze machen, dann sähe Leiharbeit so aus.

1. Der Leiharbeiter darf max. 3 Monate beschäftigt werden, danach hat er Anspruch auf Festeinstellung.
2. Der Leiharbeiter bekommt den gleichen Bruttolohn wie Festangestellte. Das was die Leiharbeitsfirma verdienen will, kommt on-top hinzu.
3. Ein Arbeitsplatz darf max. 3 mal hintereinander mit einem Leiharbeiter besetzt werden, dann muss jemand eingestellt werden.

Da sich die SPD aber von einer Arbeiterpartei zu einer Arbeitgeberpartei entwickelt hat, sieht es für alle Arbeiter in diesem Land eher traurig aus.

Aber dafür sind wir mal wieder Exportweltmeister.

Nahles' Gesetzesentwurf - ein Placebo

Der Entwurf sieht vor, dass Leih- oder Zeitarbeitnehmer künftig nach neun Monaten genauso wie die Stammbelegschaften bezahlt werden. Nach 18 Monaten sollen sie übernommen zu werden.
Nur jedes vierte Leiharbeitsverhältnis besteht neun Monate oder länger, 12 Prozent über 18 Monate. Außerdem wird sicher wieder getrickst.
Nur eines würde den Arbeitnehmern gerecht: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

5,7 Prozent der Leiharbeiter stocken mit Hartz IV auf

Eine Schande ist das! Immer wieder liesst man "Deutschland ist Exportweltmeister" oder ähnliche Erfolgsmeldungen.
Die einen schieben sich die Millionenprämien für zweifelhafte Geschäfte ein, mit einem Job, der in keinster Weise der Gesellschaft nützt, und dafür, darüber zu entscheiden wieviel 1000 Menschen mal eben auf die Straße gesetzt werden, die anderen, die wirklich wichtige Arbeit verrichten und schuften bis ihre Gesundheit kaputt ist, benötigen auch noch Zuschuss von denen, die gerade mal keinen benötigen.
Was wurde denn aus dem ganzen Mindestlohnhype, wenn ca. 57000 einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen aber dennoch zusätzlich auf(?)/mit(?) Hartz IV aufstocken müssen?
Die entsprechenden Arbeitgeber besitzen dagegen sicherlich ein Haus oder Eigentumswohnung.

Aufstocker sind nur die Spitze der Exzessse!

Wenn du 20-30% weniger als Normal Industrie oder Handwerkstarif hast ohne die sonstigen Nettigkeiten mit Fahrgeld das nicht mal Sprit abdeckt oder nicht gezahlte Auslöse weniger Urlaub usw. nimmst u. du erst in 20-30 Jahren den Rentenbescheid siehst wenn gar nicht mehr hiervon die Rede ist dann wachen viele nicht mehr auf weil sie lieber im Koma bleiben um sich nicht ganz wegzuwerfen u. lieber weiter jetzt betteln beim Amt als beim Leiher,denn sie haben bestimmt so oft den Laufpass beim Projektende ;Flaute ;Winter bekommen das sie es für normal halten legal mißhandelt zu werden.Ich war beim letzten Einsatz bei RWE eingesetzt u. hab bei täglicher Fahrerei von 13 Std. nichts extra bekommen u. sollte die Fahrgemeinschaft ab Betrieb noch mitfinanzieren um am Ende meine Nichteinsatzzeiten noch selbst mit Überstunden abgelten. Täglich wurden 7,5 Leihtarif bezahlt u. 0,5 aufs Guthabenkonto gebucht von dem am Schluß genommen wurde. (5Std. umsonst unterwegs)Am Ende habe ich 5 Tage eingeklagt .

Leiharbeiter + Freelancer/Scheinselbständige

Die Zahlen dürften tatsächlich weit höher liegen, denn auch wenn die Arbeitsverhältnisse anders heißen: die Masse der Freelancer befindet sich praktisch in derselben Situation. Nur mit dem Unterschied, daß sie oft nichtmal etwas für die Rente zurücklegen können.
Zum Thema "Aufstocker" muß man sich mal klarmachen: viele Unternehmen zahlen zuwenig zum Leben und wir, die Steuerzahler (Arbeitnehmer und auch alle anderen Unternehmer) zahlen etwas dazu. Schalten man den Staat als Steuereinnehmer und -verteiler gedanklich aus, heißt das: jeder der genannten überweist jeden Monat einen Teil seines Verdienstes den Unternehmen, die Aufstocker beschäftigen resp. ausbeuten.

@Brightman

"Equal Pay, gleiche Arbeit gleicher Lohn, wäre die Devise,..."

Das halte ich schon immer für einen grundfalschen Ansatz. Nicht "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sollte gelten, sondern "gleicher Lohn für gleiche Leistung".

Volle Zustimmung

@ frosthorn
Ich stimme ihnen vollumfänglich zu. Hier wurde ein Monster erschaffen, welches den Menschen in diesem Land enorm schadet. Leiharbeit ist nicht modern sondern Arbeitnehmerfeindlich!

Vollbeschäftigung zu welchem Preis ?

Vor einiger Zeit lief eine investigativer Beitrag eines Journalisten, der sich als Leiharbeiter bei Mercedes Benz eingeschleust hat.
Sein Gehalt betrug 1/3 des seiner Kollegen am Band und mußte aufgestockt werden.
Ist es denn richtig Nobelmarken auf Kosten von uns Steuerzahlern zu subventionieren nur um hohe Exportzahlen zu generieren?
Die meisten neuen MB & Co. werden doch nicht von Privatpersonen angemeldet, sondern laufen als Firmenwagen und werden beim Finanzamt steuerlich abgesetzt.
Leider haben die Konzerne und Lobbyisten in unserem Land längst das Ruder übernommen und aus Angst um seinen eigenen Arbeitsplatz und vor allem dem eigenen Lebensstandard, senkt der Bürger seinen Blick zu Boden und vergißt dabei auch schnell Grundwerte wie Demokratie, Gleichberechtigung und Menschenwürde.
Hauptsache mein Leben bleibt, wie es ist...

Sehr schade !

@Pflasterstein

Ihr Ansatz ist falsch. Auch die Industrie unterliegt saisonalen als auch nachfragegemachten Schwankungen. Leiharbeit ist daher nicht generell "BÖSE", wie Sie schreiben. Den niedrigen Löhnen könnte man mit entsprechenden Gesetzen entgegenwirken.

das passt

genau zur gestrigen Schlagzeile.
Nur so kann man Exportweltmeister werden.

Leiharbeit = Sklavenhandel.

Zumindest in Deutschland ist es so. In großen Betrieben wie Siemens haben die ihr Büro sogar auf den Werksgelände. Der einstige Gründer und Sozial eingestellte würde sich in Grabe umdrehen wenn er solche zustände von seinen Betrieben wüsste.
Es ist eine Schande für das Reiche Deutschland, mit Gehältern von ca. 9 € die Std. kann man keine Altersversorgung Aufbauen. Man braucht einen Satz von minimum 12 € damit man im Alter kein Sozialfall wird.

Leihhaus

Menschen als Handelsware. Diese prekären Arbeitsverhältnisse werden uns als "Jobwunder" verkauft. Und dabei können diese Menschen noch nicht einmal von ihrer Hände Arbeit leben, und müssen um stattliche Unterstützung betteln. Einfach nur Menschenunwürdig.

Leiharbeit sollte nicht verteufelt werden

Leiharbeit ermöglicht es Unternehmen flexibel auf Auftragsschwankungen zu reagieren.

Die Auswüchse, die es bei der Leiharbeit heute zweifellos gibt, sind Folge der staatlicher Restriktionen, denen Unternehmen ausgesetzt sind. Diese führen zu Arbeitslosigkeit, sodass das Angebot an Arbeitskräften die Nachfrage übersteigt und es zu geringen Löhnen im Bereich Leiharbeit kommt.

Greift der Staat hier mit weiteren Interventionen in den Leiharbeitsmarkt, wird die Arbeitslosigkeit steigen, denn werden die Arbeitgeber gezwungen höhere Löhne zuzahlen, verlieren die Betriebe an Wettbewerbsfähigkeit und das führt zu weniger Aufträgen und weniger Arbeitskräftebedarf.

Auf einem völlig freien Arbeitsmarkt gäbe es keine Arbeitslosigkeit und das Lohnniveau wäre insgesamt (in der Gesamtheit im Mittel!) höher. Heutige Ungerechtigkeiten würden nicht mehr existieren.

Was die wenigsten

Was die wenigsten registrieren ist, das die die gerade nicht am Leiarbeitsmarkt gebraucht werden nicht sofort arbeitslos sind sondern erst mal lange auf Kurzarbeit gefahren werden und diese tauchen auch nicht in der Arbeitslosenstatistik auf, werden aber trotz und alledem von der Allgemeinheit finanziert.
Leiarbeit wurde bestellt von der Wirtschaft die Politiker haben geliefert und das schönt so auch noch ihre Zahlen!
Es werden zudem nur sehr geringe Rentenbeiträge gezahlt was die Altersarmut fördert und schuld ist an dem stetigen Absinken des Netto-Rentenniveaus.
Usw.
Wenn die Dinge aufschlagen die Angela und Gefolge z.Z. produzieren sind andere an der Macht, die schimpfen dann auf die Vergangenheit wie die jetzt und machen es noch schlimmer wie diese jetzt….

raffen, raffen, raffen

das Einzige was nur noch zählt sind Dividenden. Der Rest ist denjenigen, die die Dividenden kassieren doch egal. Und die Regierung macht mit und lässt es zu.

Moderne Sklaverei

In Frankreich werden Leiharbeiter eher wie Retter behandelt. Man braucht sie, also werden sie sehr gut bezahlt. Es lohnt sich eher in der Zeitarbeit zu bleiben als einen unbefristeten Vertrag in einer normallen Firma zu bekommen.
Hierzulande ist das komplett anders.

Mogelpackung

...wieder einmal wird versucht den Wähler mit einer Mogelpackung hinters Licht zu führen mit Regelungen, welche eh nur einen Bruchteil der "Leiharbeiter" betreffen. Das Minimalprinzip von Übereinstimmungen der Koalition wird wieder als "großer Wurf" deklariert werden. Einer der wirklichen Gründe warum der Populismus immer mehr um sich greift.

Leiharbeit sollte die Ausnahme sein, und dazu dienen nicht kalkulierbare Spitzen in den Branchen abzudecken.

Die Löhne sollten ab dem 1. Tag mindestens gleich hoch sein wie die der eigentlichen Arbeitnehmer/ Angestellten, bzw. höher aufgrund der Flexibilität und etwaigen Lücken, welche durch solche Verträge entstehen.

Transferleistung

So, gestern hiess es keiner weiss, warum sich Deutsche um die Zukunft sorgen, allen geht es doch so gut wie nie. Heute liest man wieder sowas.
Da frag ich mich, ob nur ich das sehe, Politiker wirklich nicht mehr zurechnungsfähig sind, oder das sogar gewollt ist. Man hat den Eindruck sie wissen nicht was sie tun, noch schlimmer wäre allerdings sie wissen tatsächlich was sie tun.

Auch im Zusammenhang mit der Leiharbeit

stehen die Arbeitgeber unter Beschuss. Ihnen wird "Ausbeutung" der Leiharbeiter vorgeworfen. Das der eigentliche Ausbeuter der Staat ist, wird leider geflissentlich übersehen. Über "Die skandalöse Steuer- und Abgabenlast in Deutschland" kann man sich im www informieren, dort erfährt man dann, dass ein normal verdienender Arbeitnehmer nach allen Steuern und Abgaben lediglich noch über knapp 30% der Einkünfte verfügen kann, die der Arbeitgeber für ihn ausgibt. Selbst Geringverdiener im Bereich der Leiharbeit werden kaum mehr als über die Hälfte dessen, was der Arbeitgeber zahlt, frei verfügen können.

Wer beutet hier also wen aus?

>> Am 08. September 2016 um

>> Am 08. September 2016 um 09:16 von Brightman
Equal Pay, gleiche Arbeit gleicher Lohn, wäre die Devise, aber in Deutschland nicht vorstellbar. <<

Ist es doch !
Es gibt auch Firmen in der Metall- und Fahrzeugindustrie in Deutschland, bei denen die Leiharbeiter mehr verdienen, als die Stammbelegschaft!
Da verdient die Stammbelegschaft nämlich bei 3-Schicht und 40WoStd. (d.h. auch Samstag) nur knapp über dem Mindestlohn.

Mehr als 13 Jahre,

habe ich nicht mal Gesellentarif gehabt wenn ich mußte u. vom Arbeitsamt kamen in diesen Jahren nur u. ausschließlich Leiharbeitsangebote all die Jahre mit indirektem Zwang vom Arbeitsamt(Androhung Sperre usw.)so das ich oft in Kursen oder Terminen eigentlich als Elektromeister aus dem Fenster gesprungen wäre was da alles so ablief u. dir aufgezwungen wurde. Jetzt lassen sie mich nach einem Infarkt einigermaßen in Ruhe u. ich warte noch 2-3 Jahre bis zur Zwangsverrentung mit den entsprechenden Abzügen. Die Reserven sind schon seit ein paar Monaten aufgebraucht. Und da wäre noch so mach (Sache) die aber keiner auf dem Plan hat u. zu persönlich u. umfangreich hier wären.
Das ist ganz meine Zukunft u. ich weiß nicht mal was was noch kommt außer die letzten noch guten 13 Jahre?Auch hab ich festgestellt das die meisten Opfer es gar nicht so genau wissen wollten wenn ich mal Infos über die eigentlichen Rechte mitbrachte u. Deutsche am ehesten dem Chef steckten ich sei ein Unruheherd usw.....

Als Brücke zur bestehenden Debatte

im Bundestag - DAS IST EINER UNSERER HAUPTPROBLEME!
Dieser Entwicklung muss ein Ende gesetzt werden und nicht diese halbherzigen und lachhaften Vorgaben und gesetzlichen Richtlinien. Wie soll den ein Leiharbeiter mit rd. 1500 EURO brutto für Sozialabgaben bezahlen, damit er deckend abgesichert ist? Wie soll er die, angemahnte, Selbstvorsorge für das Alter bezahlen, abgesehen davon, das es keine Zinsen mehr gibt. Wir rauschen mit voller Fahrt in eine Katastrophe mit riesigem Ausmaß und Folgen. Allein die Beamtenpensionen, es wurden keine Rücklagen geleistet, wird in den folgenden Jahren in die zig Milliarden laufen. Es wurde beschlossen, das jeder Beamte eine mind. Pension von über 1600,- EURO bekommt! Da kann jeder normaler AN nur davon träumen! Die Leiharbeit ist weiter am wachsen. Es ist für die Unternehmen, die Leiharbeiter von DL beschäftigen, diese Kosten steuerrechtlich geltend zu machen!

Warum so negativ?

Es handelt sich doch um sozialversicherungspflichtige Jobs. Die prekäre Situation ist laut Gabriel stark zurückgegangen. Die meisten Menschen bekommen jetzt mehr Geld als Hartz IV und schließlich unterstützen die Leiharbeiter die heilige Wirtschaft beim unendlichen Wachsen.

MFG
ein Leiharbeiter, der via Werkvertrag seit 5 Jahren für den gleichen Auftraggeber arbeitet und dessen Situation in dieser Legilaturperiode verbessert werden sollte, was sich allerdings wohl schon erledigt hat.

re pflasterstein

""Industrie" bedeutet KEINE SAISONARBEIT sondern kontinuierliche Produktion."

Falsch. Natürlich gibt es auch in der Industrie Auftragsspitzen und -flauten.

Und da klopfen...

...sich unsere Politiker noch auf die Schulter,wegen hoher Beschäftigung.Aber unter was für prikären Bedingungen?Hier im Osten gibt es massenhaft Firmen,die ihren Mitarbeitern,auch den Fachkräften,den Mindestlohn,vielleicht auch 50 Cent mehr,zahlen, Schichtarbeitern wurde dafür die Schichtzulage gestrichen (weil keine Tarifverträge),so dass sie dann mit noch weniger Geld nach Hause gehen.Dem Finanzminister sollten höhere Löhne willkommen sein,ich rede nicht von Mond-Löhnen sondern von angemessenen Löhnen.Höhere Löhne=mehr Steuereinnahmen,mehr i die Sozialkassen und der Arbeitnehmer hat mehr Geld in der Tasche und später eine etwas höhere Rente.Was hier passiert ist schon bewusste Spaltung

Eine Agenda 2010 Politik gemacht von der sPD..

Eine Agenda 2010 Politik gemacht von der sPD, Grünen und abgenickt von den Gewerkschaften. Gewollter Ausbau des Niedriglohnsektor!

Leiharbeit ist doch super !

...zumindest für Statistiker.

-> mehr Firmen auf dem Papier,die es ohne Leiharbeiter nicht gäbe - die Leiharbeitsfirmen

-> weniger Arbeitslose,denn es wurden Jobs geschaffen - jemand muss in den Leiharbeitsfirmen die Leiharbeiter verwalten.
Dank vermehrter Leiharbeit wurde ein größerer Teil der Wertschöpfung von produktiven Arbeitern stärker in "Wasserköpfe"- also Verwaltungsapparate umgeleitet,
die selbstverständlich die Arbeitnehmer mit ihrer eigenen Wertschöpfung mittragen müssen - darum weniger von ihrer Wertschöpfung selbst im Portemonnaie haben.

Zudem wird ein höherer %-Satz der Wertschöpfung des Arbeitnehmers in Firmenkapital (Gewinn der Leiharbeitsfirma) transferiert.

- Der Kuchen wird durch mehr Köpfe (Arbeitnehmer) geteilt & statt einem,behalten 2 (die Firmen) was vom Kuchen ein...
...da kann man nur sagen:
"Deutschland geht es gut!" (Merkel-Zitat)

re kritiker666

"Was wurde denn aus dem ganzen Mindestlohnhype, wenn ca. 57000 einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen aber dennoch zusätzlich auf(?)/mit(?) Hartz IV aufstocken müssen?"

Niemand muss mit Hartz IV aufstocken, der zum Mindestlohn in Vollzeit arbietet. Aber wo steht denn geschrieben, dass jeder Job in Vollzeit angeboten wird?

Sozialversicherungspflichtig heißt nun mal nicht automatisch, dass der Lohn für das Existenzminimum reicht.

Ein Leiharbeiter, dessen Verdienst an der genannten

Niedriglohnschwelle von 1970 Euro liegt, hat wenn er eine Familie zu versorgen hat, nur wenig mehr als ein Hartz IV Empfänger.

Bei 1970 Euro brutto bleiben einer 4 köpfigen Familie 1550 Euro netto. Dazu kommen dann noch 380 Euro Kindergeld. Ergibt 1930 Euro für den Lebensunterhalt.

Muss diese Familie von Hartz IV leben, hat sie 1304 Euro zur Verfügung, Miete und Heizung gibt es zusätzlich vom Amt.

Die Leiharbeiter-Familie darf also max. 626 Euro für Wohnung und Heizung ausgeben, damit sie das gleiche frei verfügbare Einkommen hat wie mit Hartz IV.

@Hugomauser, 9:50

Da wird es aber mit der Definition sehr schwierig.
Jeder Leiharbeiter bei VW hat in einem Jahr mehr Mehrwert geschaffen als einer der mit Millionenboni überschütteten Vorstände, die dem Unternehmen einen Milliardenschaden beschert haben. Den der Arbeiter über seine Steuern auch noch mitfinanziert.

Ich habe schon viele

Ich habe schon viele Zeitarbeitsnehmer kennen gelernt.
Resümee = die wenigsten sind glücklich mit Ihrer - schon seit Jahren anhaltener Einstellung.
Teilweise liefen die "Befristungen" über einen Zeitraum von meherern Jahren!!! Gleiche Arbeit für weniger Geld und keine Bindung. Amerikanisches System halt. Wenn dann die Zeiten mal nicht so toll waren, gleich schnell abstoßen und keine eine Sorge weniger haben.
Einfach nur Asozial, aber gewollt und gefördert...

In dem Artikel von Gudrun Engel

Zur Migrationspolitik lese ich heute:

"Eigentlich geht es den Deutschen doch im Großen und Ganzen gut. Die Arbeitsplätze sind relativ sicher, die materielle Zufriedenheit wächst"

Hier lese ich:

"Fast eine Million Menschen sind in Deutschland als Leiharbeiter beschäftigt, so viele wie nie zuvor. Zwei von drei arbeiten zudem für besonders wenig Geld"

Wie passt das zusammen?

Hurra,Deutschland geht es gut!

...zumindest ein paar von uns!:-(

@10:15 von Ernst- : Ausbeuter Staat

"Über "Die skandalöse Steuer- und Abgabenlast in Deutschland" kann man sich im www informieren."

Ja es ist schon skandalös, wie der der Staat uns einfache Arbeiter und Angestellte auspresst wie eine Zitrone.

Ein Angestellter mit 3000 Euro brutto kostet seinen Arbeitgeber 3580 Euro inkl. Arbeitgeberanteile zur Soz-Versicherung.

Ausgezahlt bekommt der Angestellte bei Steuerklasse 1 1916 Euro (53,5%) der Lohnkosten.

Wie gut haben es da doch diejenigen, die von ihren Kapitalerträgen leben können. Sie zahlen pauschal 25% Steuern und der Rest landet auf dem Bankkonto.

Das nenne ich eine gerechte Lastenverteilung.

Leiharbeit wird ausgenutzt und missbraucht!

Es werden keine Produktionsspitzen durch Leiharbeiter abgefangen. Nein, man schmeißt regulär beschäftigte Arbeitnehmer raus um Kosten zu sparen und Gewinne zu maximieren.
Bei der nächsten Bundestagswahl werden alle schlecht bezahlten Leiharbeiter,hoffentlich, die "weiter so Parteien" nicht mehr wählen!
@10:38 von karwandler "Falsch. Natürlich gibt es auch in der Industrie Auftragsspitzen und -flauten."
Sie haben vollkommen Recht. Nur gibt es in einigen Unternehmen seit Jahren Auftragsspitzen und es gibt aber keine neuen Festangestellte. In diesen Unternehmen kann man sehen, dass es keine Spitzen sind, sondern die normale Auftragslage!
Betrug und Missbrauch ist hier an der Tagesordnung und die Regierung schaut zu!

Wir haben bis zu 90% Abzüge!!!

Nach dem Lohnstreifen ist noch lange nicht Schluss! Merkt Ihr gar nicht, wer sich alles die Taschen voll macht, von dem Geld was ich meinem Arbeitgeber wert bin!!!
Und schon mal überlegt, das denjenigen die diese Sozialsystem finanzieren, am meisten Steine in den Weg gelegt werden, sollten sie es mal nutzen!!! Und Leiharbeit ist moderene Sklavenarbeit, zählt bei denen nicht,wofür die Gewerkschaften gekämpft haben?

@JanoschausLE

ihrem Kommentar kann man nur beipflichten.
Einer Bekannten wurde als Steuerfachangestellter von einer Rechtsanwaltskanzlei in Leipzig sage und schreibe 8,50€/h angeboten.
Und da wundert sich unsere Politik, das die Leute lieber irgendwelche Randparteien wählen.

@10:44 von denkerundlenker

"Eine Agenda 2010 Politik gemacht von der sPD, Grünen und abgenickt von den Gewerkschaften."

Ziel der Agenda 2010 war es, mehr Beschäftigung zu ermöglichen. Dieses Ziel wurde ja auch nachweislich erreicht. Die Arbeitslosigkeit ist durch die Agenda 2010 deutlich gesungen. Und das war gut so! Denn mehr Beschäftigung führt zur Produktion von mehr Gütern, was den Wohlstand aller erhöht. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stieg durch die Agenda 2010, was dazu führte, dass es den Menschen in Deutschland besser geht als denjenigen in Ländern, die keine solche Reform durchgeführt haben.

Daher sollten jetzt auf keinen Fall die Bedingungen bei der Leiharbeit durch politische Intervention verändert werden.

Wird eine höhere Vergütung politisch durchgesetzt, werden die Erfolge der Agenda 2010 z.T. zunichte gemacht. Die Arbeitslosigkeit wird dadurch höher ausfallen, als ohne eine solche Intervention.

1 Mio von 43,8 Mio Erwerbstätigen sind Leiharbeiter!

Somit sind aktuell etwa 2,3% aller Erwerbstätigen als Leiharbeiter beschäftigt.
Und davon wiederum stocken 5,7 Prozent mit Hartz IV auf!
Das sind dann 0,11% aller Erwerbstätigen die aufstocken müssen!!!.
WOW!
In einer anderen Meldung der Tagesschau heißt es dass Pflegepersonal FREIWILLIG in die Leiharbeit wechelt weil sie damit bessere Arbeitsbedinguingen und höhere Einkommen erzielen!
Was ist denn nun richtig und was ist falsch??
*
Fast 40% aller Leiharbeiter sond im Bereich Metall tärig, dort gibt es Tarifverträge die auch für Leiharbeiter höhere Einkommen garantieren.
Das wird hier leider verschwiegen!
*
Übrigens sind rund 30 Mio Menschen in sozalversicherungspflichtigen Jobs beschäftigt und da liegt "das Medianentgelt bei allen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten bei 2960 Euro"!
Das ist also die große Menge der Arbeitnehmer denen es so schlecht geht??
*
Fazit:
Ja. es gibt Menschen mit kleinem Einkommen und da muss sich was ändern.
Aber es sind wenige!!!

@10:15 von Ernst-

"Ihnen wird "Ausbeutung" der Leiharbeiter vorgeworfen."

Das stimmt so auch nicht ganz.

Der Unternehmer muss am Markt bestehen können, konkurenzfähig sein, und Gewinne erwirtschaften.
Dazu nimmt dieser alle legalen Mittel die im die Politiker zur Verfügung stellen.
Somit sind die Übeltäter in der Regierung zu suchen.
Wer innerhalb der gegebenen Regeln wirtschaftet, agiert legal.
Wer diese Regeln zulässt ist kriminell.

Wen trifft es besonders?

Am ehesten sind die negativen Auswirkungen bei den gering qualifizierten Leiharbeitern festzustellen.
Sind sie in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht in großer Zahl gefragt, werden sie durch Aufstockung mit Sozialleistungen von der Allgemeinheit finanziert. Beziehungsweise in Bereitschaft gehalten. Oftmals durch vertragliche Arbeitszeiten um die 100 Stunden. Wird die Bereitschaft bei wirtschaftlich guter Lage abgerufen, profitieren die Leiharbeitsfirmen durch Vermittlung, und der Entleiher durch die den Aufschwung mit erwirtschaftende Arbeitskraft. Ein jetzt zu erwartender finanzieller Anteil für die Leiharbeiter entfällt, da ihr besonders benötigter Einsatz nicht besser entlohnt wird, sondern die Zahl der verfügbaren Leiharbeiter erhöht wird. Somit profitieren Verleiher und Entleiher, ohne eigenes wirtschaftliches Risiko, unabhängig von der Auftragslage. Der Leiharbeiter hingegen wird sich in den meisten Fällen weder wirtschaftlich, noch durch Qualifizierung, weiterentwickeln.

Leiharbeit gibs auch woanders zb in Frankreich..

aber dort verdienen Leiharbeiter mehr als Festangestellte.
weil man nur befristet beschäftigt ist an einem Ort.
Hier ist es anders,man verspricht dem Leiharbeiter,wenn du die nächsten Jahrzehnte pünktlich kommst und deine Arbeit gut machs,bekommt du bestimmt einen Festvertrag im Ausleihunternehmen.
Das schlimme manche glauben das auch.
Und so haben wir Arbeitnehmer die Jahrzehntelang für Leiharbeitsfirmen arbeiten.
Sie dürfen dann die Arbeit machen für die sich Festangestellte zu schade sind und zu 40% weniger lohn.
Das ist so Lohnenswert das Konzerne eigene Leiharbeitsfirmen gegründet haben.
Damit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe zum Nachtei der Arbeitnehmer und der Gesellschaft.
Nebenbei hält man die eigenen Leute klein und bei der stange ganz zu schweigen von den Gewerkschaften.

Bei diesen Bedingungen ist es auch kein wunder das wir resteuropa an die Wand wirtschaften.Die trauen sich so etwas nicht.
Es ist eine Schande für dieses reiche Land,erst kommt der Mensch.

@ Ernst

Es ist richtig, daß der Staat keine Lohnerhöhungen durch Gesetze beschließen sollte!
Sollte er sie aber durch solche deckeln?

@ 11:12 von Mick7

Sie schreiben:
"Wir haben bis zu 90% Abzüge!!!
Nach dem Lohnstreifen ist noch lange nicht Schluss! Merkt Ihr gar nicht, wer sich alles die Taschen voll macht, von dem Geld was ich meinem Arbeitgeber wert bin!!!"
*
Diese eigenartige Behauptung können Sie sicher auch mit Fakten belegen?
Ich kenne niemand der nur 10% seines Einkommens übrig behält!
Natürlich gibt es außer den Abzügen auf dem Lohnzettel auch noch andere Steuern und Abgaben, aber da bleibt insgesamt immer noch genügend übrig um sich neben der Miete und den normalen Lebenshaltungskosten auch noch ein Bierchen und das eine oder andere Laster zu leisten!
Etwa mehr Realismus ist manchmal gar nicht so falsch!

Leiharbeit gehört verboten.

Leiharbeit gehört verboten. Punkt.

Wenn alle...

Ihren Job machen würden...
Es gibt leider zu viele ZA-Unternehmen, die sich nicht an die bestehenden Gesetze halten.
Wir hören von Bewerbern meist:
- falsche Aufklärung und tarifliche Eingruppierung des MA
- falsche Stundenberechnung
- Zeitkonto bis zu 180 Std.
- schleppende Lohnzahlungen
Eigentlich gibt es (von gestzlicher Seite aus) keine Branche, welche so streng kontrolliert wird wie die Zeitarbeit. Da sich leider sooo viele ZA-Unternehmen so schlecht verhalten, ist der Ruf eben so, wie er ist.
Zumindest bei mehr als die Hälfte unseren Kunden werden werden unsere MA nach drei Monaten immer fest eingestellt. Nicht selten verdienen unsere MA mehr als die fest angestellten und lehnen eine Übernahme sogar ab! Bei uns werden eben immer alle!!! geleisteten Stunden bezahlt. Zeitkonto gibt es bei uns nicht. Vorschüsse und Abschläge - kein Problem. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld - kein Problem.

Dann kann es funktionieren!

SPD und Grüne haben der

SPD und Grüne haben der deutschen Wirtschaft mit ihrer Agenda 2010 eine Vorteil verschafft gegen die anderen EU-Staaten, die GroKo hat dies noch ausgebaut.
Finanziert wurde dies durch einsparung an der eigenen Bevölkerung, profittiert haben davon wenige Priviligierte.
Die anderen EU-Staaten müssen nun nachziehen um nicht gänzlich abzurutschen.
Wer leidet darunter, das ganze Volk der EU.
Ist das der Sinn der EU?
Die Bürger der EU gegeneinander ausspielen und so optimal auszubeuten?

Dann wundert euch nicht das diese zerbricht.

@11:23 von Ernst-

"Die Arbeitslosigkeit ist durch die Agenda 2010 deutlich gesungen. Und das war gut so!"

Und was nützt mir ein Vollzeitarbeitsplatz, bei dem ich am Monatsende aufstocken muss? Ich habe letztendlich nicht mehr als Sozialhilfeniveau, dafür aber Auslagen, z.B. Fahrkosten.

"...Produktion von mehr Gütern, was den Wohlstand aller erhöht"

Wie man sieht wohl eher nicht den Wohlstand aller. Die soziale Schere geht immer weiter auseinander, das sollte auch ihnen nicht entgangen sein.

Was Sie hier einwerfen, ist wohl eher einem Ökonomie-Lehrbuch entnommen und das Ökonomen oft Glaskugelleser sind, ist auch kein Geheimnis.
H4 hat ist nicht nachhaltig gedacht und birgt für die Zukunft enorme Probleme.

@10:15 von Ernst- Agenda 2010

1. Sie sind also der Meinung das es Arbeitnehmer/in geben muss die sich bei harter Arbeit von Ihrem Lohn nicht selber ernähren können und somit zu Aufstocker werden? Aufstocker, dass heißt der Steuerzahler zahlt inzwischen die Löhne. Sie sind also auch für 1 Euro Jobber die der Wirtschaft die Aufträge wegnehmen.
2. Sie wissen schon das die meisten Arbeitslosen in sinnlosen Maßnahmen und 1 Euro Jobs stecken. Oder ab 58 Jahre wird ein Arbeitsloser man nicht mehr mitgezählt damit die Arbeitslosenstatistik stimmt?
3. Man hat sich einiges einfallen lassen mit der Agenda 2010, damit die Zahlen stimmen das ist Fakt.

@11:29 von Emil66

Es ist ein Irrtum, dass ein Markt Regeln braucht. Der Markt ist nämlich etwas, was sich natürlich ergeben hat, weil die Menschen erkannt haben, dass es ihnen nutzt, wenn sie Arbeitsteilung betreiben und die Ergebnisse ihrer Arbeit auf dem Markt anbieten.

Wie allen natürlichen Prozessen, liegt auch dem Markt eine Selbstregulierung zugrunde. Der Ökonom Schumpeter nannte es "die unsichtbare Hand des Marktes".

Das geschehen auf den Märkten ist viel zu komplex, als dass es von Menschen sinnvoll geregelt werden könnte. Alle diesbezüglichen Versuche führen lediglich dazu, dass Menschen daran gehindert werden ihre Lage zu verbessern, denn aus diesem Grund handeln sie auf Märkten.

Alle Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt, wie beispielsweise die geringe Bezahlung von Leiharbeitern, die ja zurecht beklagt werden, sind Folge von staatlichen Regulierungen. Auf einem freien Markt gäbe es sie nicht. Er wäre sehr viel effizienter und würde mehr Einkommen und Wohlstand ermöglichen.

Fragt euch doch mal...

was eine eigentlich eine Friseurin, Arzthelferin, Kassiererin und so mancher selbständiger verdient?

Klar können wir eigentlich gleich allen mind 12 € zahlen.

Und wer glaubt, dass dadurch die Produkte/Dienstleistungen nicht im gleichen Niveau angehoben werden?

Schöne Ausrede "Es sind nur wenige"

Wenn es wenige sind warum muss man diese wenigen so behandeln das sie trotz Arbeit minimal Mehr als Hartz4 haben?

Warum muss man dann soviele Gesetze und Ausnahmen machen die keiner Kontrollieren kann?

Ein Unternehmen das am Markt nicht bestehen kann muss weg und darf nicht mit Leiharbeitnehmern künstlich am leben erhalten werden,weil es sonst die gesunde Konkurrenz ,die noch gute löhne bezahlt in Gefahr bringt,das gilt regional wie EU weit.

Am ende müssen Fehlentscheidungen ,oder wirtschaftsfreundliche Entscheidungen mit steuergeldern seien es Hilfspakete,Bürgschaften oder auch Aufstocken mit steuergeldern finanziert werden.Wenig lohn wenig rente= Steuerfinanzierte Grundsicherung ,wir schiessen uns ins eigene Bein,damit profite privatisiert werden und Kosten solidarisiert.

Es sind alles verlagerte Kosten die unsere Kinder bezahlen müssen.

Erst an den Mensch ,die Familie dann die wirtschaft ,nur so kann eine Gesellschaft dauerhaft erfolgreich und gesund sein.

@11:06 von GeMe

"Ausgezahlt bekommt der Angestellte bei Steuerklasse 1 1916 Euro (53,5%) der Lohnkosten."

Und danach gehen ja noch die zahlreichen Konsumsteuern ab. Da bleiben dann eben nur noch rund 30% von dem was der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zahlt, zur freien Verfügung.

Daher: Steuersenkungen sind das Gebot der Stunde. Am wirkungsvollsten wäre eine Senkung der Mehrwertsteuer, die käme gerade denjenigen zugute, die wenig Einkommen haben.

Zwei Seiten einer Medallie

Also so ganz den Betrieben die Schuld zuzuweisen, kann ich nicht nachvollziehen!

Unser Unternehmen hat bisher immer Spitzen mit Leiharbeitern abgedeckt. Inzwischen ändern wir das jedoch, setzen vermehrt auf (vorerst) befristete Arbeitsverträge. Dieses hat mehrere Gründe.

1. viele Entleiher haben nicht mehr genug Personal, dass uns über längere Zeit zur Verfügung stehen könnte. Und das wird immer schlimmer!
2. die Qualifizierung ist zum Teil unterirdisch bis gar nicht vorhanden.
3. Motivation ist häufig mangelhaft. Es kommt immer wieder vor, dass Leihpersonal einfach nicht erscheint.
4. Der Krankenstand war beim Leihpersonal 2015 auffällig hoch!

Viele mittelständische Unternehmen merken schon den Fachkräftemangel! Von daher macht es Sinn, langsam weg von den Leiharbeitern hin zu (auch selbstqualifiziertem) Personal zu kommen. Die Investition in die Zukunft liegt derzeit eindeutig beim Personal, weniger bei Maschinen!

Der Schwachsinn hat Methode

Welches der (vielleicht noch nicht einmal ganz erreichte) Gipfel des Leiharbeiterunsinns ist, zeigt sich in manchen Dritte-Welt-Ländern, wo dann "Leiharbeitsfirmen(mafiosis) darüber bestimmen, wieviel jeder "Leiharbeiter" dafür zu bezahlen hat, daß er Verwertbares aus einer Müllhalde heraussammeln darf.

Es gäbe natürlich passable Alternativen, um den Leiharbeiterunsinn zu beenden, z. B., indem man gesetzlich vorschreibt, daß Leiharbeiter 50 Prozent mehr Lohn erhalten müssen als regulär Beschäftigte.

Alternative Möglichkeiten sind jedoch nutzlich, wenn den verantwortlichen Politikern genau das die Horrorvorstellung schlechthin ist.

Das Wohlfühlgeschenk der SPD?

Sozial sieht anders aus.
Aber das S steht wohl weniger für Sozialdemokrat als für Sozialabbau.
Die SPD hat uns sämtliche Errungenschaften wieder abgeknöpft, für die unsere Väter einst hart gekämpft und gestreikt hatten.
Die Gewerkschaften sind heute die Jasager der Firmen und haben wohl auch daher einen massiven Mitgliederschwund!

In Frankreich würde man schon lange auf die Straße gegangen sein und auch wild gestreikt haben.

Leiharbeit....

Leiharbeiter = Bedarfsarbeiter,Notstopfer!

Läuft prima bei uns

Das ist die eigentliche Schande in unserem Land. Wenn hierüber und die Auswirkungen auf die zukünftige Rente der Beschäftigten soviel berichtet würde wie über Flüchtlinge... Unsere Politiker lassen seit Jahren solchen modernen Sklavenhandel zu und setzen sich frech in Talkshows hin und sagen auch noch scheinheilig es wird gar nicht so schlimm mit der Altersarmut. Es sind bald unerträglich sich das Geschwätz von der Politik noch anzutun

@Ernst-

"Wie allen natürlichen Prozessen, liegt auch dem Markt eine Selbstregulierung zugrunde. Der Ökonom Schumpeter nannte es "die unsichtbare Hand des Marktes". "

Nur das die Selbstregulierung des Marktes auf Kosten von Menschenleben geschieht, ein ganz tolles Konzept.

"... die geringe Bezahlung von Leiharbeitern, die ja zurecht beklagt werden, sind Folge von staatlichen Regulierungen. Auf einem freien Markt gäbe es sie nicht. "

Der größte Unsinn den ich je gelesen habe.
Da der freie Markt ja nach Nachfrage und Angebot funktioniert kann man da auch ganz leicht ein Gegenargument bringen.

Wenn ein Überangebot an schlecht qualifizierten Arbeitern haben werden die Kosten für jene sinken, so ist dies ja auf dem freien Markt. Das Problem welches aber auftritt ist das dieses Überangebot bestehen bleibt, es verschwindet zwar auf natürliche Weise z.B. verhungern und verdursten, aber dies ist eben nicht menschlich.
Der Markt ist etwas Natürliches und wie die Natur eben nicht menschlich.

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