Ihre Meinung zu: Drogenkampf: Philippinische Polizei tötet 756 Verdächtige

23. August 2016 - 17:47 Uhr

Seit dem Amtsantritt des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte Ende Juni geht die Polizei hart gegen Drogenkriminelle vor. Jetzt hat der Polizeichef eine erste Bilanz vorgestellt. In sieben Wochen tötete die Polizei demnach 756 Verdächtige.

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Kommentare

Horror

Zitat: "Phillipinische Polizei tötet 756 Verdächtige"

In einem Rechtsstaat werden Verdächtige erst ihrer Verbrechen überführt, bevor man sie bestraft.

Zitat: "Die Getöteten hätten vermutlich unter dem Einfluss von Drogen gestanden."

Vermutlich ?

Sowas läßt sich nachweisen, auch bei einem Toten.

Zitat: "1160 weitere Tötungen in den sieben Wochen werden noch von der Polizei untersucht. Darunter seien 273 mutmaßliche Drogenabhängige oder Händler. In diesen Fällen ist der Täter nicht bekannt. Einige von ihnen seien gefesselt und mit Schildern aufgefunden worden, die ihre angebliche Verwicklung in den Drogenhandel beschreiben."

Morde, die man jetzt ganz einfach mit einem Pappschild legitimieren kann ?

Zitat: "Er hatte im Wahlkampf unter anderem versprochen, die Kriminalität zu stoppen ..."

Der Artikel erweckt bei mir eher den gegenteiligen Eindruck.

Gruß, zopf.

Verdacht reicht aus

Allein der Verdacht reicht aus, um unter der neuen Anti-Drogen-Doktrin von Duerte zum Abschuss frei gegeben zu sein.

Bitte????

" In sieben Wochen tötete die Polizei demnach 756 Verdächtige"

Verdächtige?? Das schaffen nichtmal die Amis! und das soll sicher kein Kompliment sein.... Was ist bloß in dieser Welt los....

756 Verdächtige in 7 Wochen getötet

die US-Polizeien sind stand heute, wenn ich den Quellen vertrauen darf, bei 753 ... im ganzen Jahr 2016!

Dieses Morden

von V e r d ä c h t i g e n ... erinnert mich stark an etwas, was mal wahr war ... und hier an das Stück von Grauzone (remember 'Eisbär'): Schlachtet:
"Die Bösen werden geschlachtet - die Welt wird gut. Die Alten werden geschlachtet - die Welt wird jung. Die Traurigen werden geschlachtet - die Welt wird lustig. Die Narren werden geschlachtet - die Welt wird weise. Die Hässlichen werden geschlachtet - die Welt wird schön ..."

Es reicht!!!

soweit ist es gekommen auf

soweit ist es gekommen auf den phillipinen,daß man mit demokratischen
mitteln dieser seuche nicht mehr herr wird.
lange genug haben ja demokratische kräfte versucht dem einhalt zu gebieten.
aber das ist dann das ergebnis der toleranz gegenüber den intoleranten,die meinen ihre eigenen gesetze zu haben.

18:39 von Menkar und das

18:39 von Menkar
und das wollen sie allen ernstes vergleichen?

756 facher Mord!

Ohne ordentliches gerichtsurteil werden Leute gegen KOPFGELD abgeschlachted und die Welt schaut zu.

Die Berichte von Opfern der Phillipinischen Mafia

die man in diesem Forum in den vergangenen Wochen lesen konnte legen nahe, dass es sich bei dem Kampf auf den Phillipinen eher um einen Krieg der Bürger gegen das Organisierte Verbrechen als um eine Polizeiaktion handelt. Man sollte das Vorgehen nicht mit den Ponyhof Zuständen in den meisten europäischen Ländern vergleichen. Wobei man auch hier üble Beispiele findet: am Beispiel Belgiens kann man beobachten, dass dort der sogenannte Rechtsstaat unfähig war die Fleischmafia zu stoppen als diese Ende des Jahrtausends reihenweise unliebsame Veterinäre ermordet hat, mit dem Ergebniss, dass bis heute in praktisch jedem Fleischskandal die Spuren nach Belgien führen. Man suche mal unter "veterinary murder Belgium" und wird verblüfft z.B. so etwas finden: http://www.independent.co.uk/news/why-the-mafia-is-into-your-beef-134285... Zitat: the mafia 's "hard core" is as active as ever. Und das wie gesagt im Angeblich so gut organisierte Europa

18:22 von neo liberal

Verdacht reicht aus

Allein der Verdacht reicht aus, um unter der neuen Anti-Drogen-Doktrin von Duerte zum Abschuss frei gegeben zu sein.
///
*
*
Die Philippinen wollen halt Ihre ordenlichen Bürger nicht mit Kosten für Methadonprogramme, und erfolglose Resozialisierung belasten.
*
Bei uns zeigt sich doch, das gerichtliche Aufklärung unterlassen wird, ein Verdacht nicht zu beweisen ist, wenn ein Konzern dichthält.
*
Warten wir doch ab, was besser hilft.
*
Obwohl Duterte sogar Ihren Papst beleidigt hat, haben die Bürger Ihren Präsidenten doch gewählt.
*
Weil Sie keinen anderen Weg gegen organisierte Kriminalität sehen?

@keyalha

" und die Welt schaut zu."

was wären denn so Ihre Vorschläge? Mit der BW einfallen und aufräumen ist wohl keine Alternative...

@18:46 von Keyalha

"756 facher Mord!
Ohne ordentliches gerichtsurteil werden Leute gegen KOPFGELD abgeschlachted und die Welt schaut zu."
#
#
Ja und jetzt? Befreien wir das Land jetzt von diesem Diktator?
Es fehlt Ihr vorschlag wie man das stoppen kann.

Ich fasse es nicht

Wir bekämpfen die Armut, indem wir die Armen abknallen wie die Hasen.

Denn darauf läuft es hinaus. Ich glaube nicht, dass die philippinische Polizei in den reichen Vierteln, dort, wo die Profiteure des Drogenhandels und ihre Anwälte wohnen, herumballert. Sie verbreitet Terror in den Slums.

Das ist Terrorismus.

Reaktion deutsche Politik?

Zumindest im Artikle: keine.

Diese Zahlen sprechen auch eine Tatsache

"Seitdem haben sich 670.000 Drogenkonsumenten und Händler ergeben, knapp 12.000 Verdächtige wurden festgenommen."
Wer schon mal auf den Philippinen war und nicht im Resort gelebt hat, weiß was dort abgeht.
Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter Duterte und deshalb, wegen seiner brutalen Ansage gegen das gesamte Drogensystem, ist er auch gewählt worden.
Besserwisser können ja Vorschläge machen. Die werden weltweit dringend gesucht.

@ 18:55 von Boris.1945

Zitat: "Warten wir doch ab, was besser hilft."

Sie meinen ein gewisser Prozentsatz an unschuldigen Toten sei hinnehmbar ?

Gruß, zopf.

18:55, Boris.1945

>>Die Philippinen wollen halt Ihre ordenlichen Bürger nicht mit Kosten für Methadonprogramme, und erfolglose Resozialisierung belasten.<<

Das ist so ziemlich das zynischste, was ich hier jemals gelesen habe. Und das heißt was.

Wer Englisch kann...

der sollte besser die Anhörung im Philippinischen Senat verfolgen. 20% Tagalog, aber das meiste auf Englisch. Dort stellen sich Informationen anders dar, als auf der Tagesschau.
https://youtu.be/3iW3tBtnMD8
https://youtu.be/_eRx4O2ovY8
Dann selbst mal googeln: "ATM killing Philippines"
Die Philippinen erleben den größten Kehraus von Kriminellen in ihrer Geschichte.
Der Grund, warum plötzlich so viele Drogenkriminelle getötet werden ist, weil die Polizisten jetzt die Garantie haben, dass sie einen Straf-Verteidiger bekommen. Vorher wurden die Verfahren durch Korruption verschleppt und die Polizisten suspendiert. Bedeutet auf den Philippinen: "Familie kann betteln gehen".
Bei den Getöteten handelt es sich nach Untersuchung des philippinischen Senats um Drogenkriminelle, die Widerstand geleistet haben. Wobei ich sicher bin, dass die Gesetzesauslegung nicht mit unseren Wohnzimmer-Rechtsvorstellungen übereinstimmt.

"Seitdem haben sich 670.000

"Seitdem haben sich 670.000 Drogenkonsumenten und Händler ergeben, knapp 12.000 Verdächtige wurden festgenommen".

Da fragt man sich, wieso diese Zeile kaum jemand wahrgenommen hat.

Auf den Philippine sind also seit dem 30. JUNI 2016 670.000 Drogenkonsumenten UND KRIMINELLEN aus den Verkehr gezogen worden: Sie haben SICH ERGEBEN.

12.000 Verdächtigen wurden festgenommen, also vorübergehend aus den Verkehr gezogen, UND 756 ums Leben gekommen bzw. getötet worden.

Sehr bedauerlich eigentlich, denn sie hätten noch am Leben sein können, hätten sie sich ein Beispiel von den anderen 670.000 genommen.

@samwine

"Wer die Verhältnisse auf den Phillipinen nicht kennt sollte sich erst mal schlau machen und dann hier schreiben."

Dann teilen Sie uns oder zumindest mir Ihre Ansicht dazu mit. Es würde mich ernsthaft interessieren, denn ich war noch nie dort und kenne mich da auch wenig aus.

@19:28 von LisaF

"Dann teilen Sie uns oder zumindest mir Ihre Ansicht dazu mit. Es würde mich ernsthaft interessieren, denn ich war noch nie dort und kenne mich da auch wenig aus."
#
#
Da wollen Sie auch nicht hin.
-
"https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PhilippinenSicherheit.html?nn=362664#doc362604bodyText2"
-
Die allgemeine Kriminalitätsrate, einschließlich schwerer Gewaltverbrechen, ist hoch.
Reisende sollten es vermeiden, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken oder größere Bargeldbeträge bei sich zu tragen. Es wird empfohlen bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und die Fenster zu schließen. Ebenso wird geraten keine Nahrung und Getränke von Fremden anzunehmen (Gefahr von K.O.-Tropfen) und in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandpartys) vorsichtig zu sein, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann.

Es trifft zwar meist schlechte Menschen - aber dennoch

Dass Menschen ohne Gerichtsurteil zu Tode kommen, ist nicht neu, verstößt aber gegen die Grundsätze unserer christlich-abendländischen Kultur.
Dennoch wundert mich der sehr unterschiedliche Umgang mit diesem philippinischen Phänomen verglichen mit anderen.
Hat jemals ein Journalist der deutschen Mainstream-Medien den zig-tausend-fachen Drogen-Tod von philippinischen Abhängigen beklagt? Ist an mir wohl vorbeigegangen.
Auch in den USA sterben Tausende ohne Gerichtsurteil durch die Staatsgewalt. Beklagt wird das von unseren Medien allerdings nur, wenn es sich bei den Opfern um Schwarze handelt. Getötete Weiße/Polizisten kommen in diesen Berichten kaum vor.
Und wovon inzwischen fast alle wissen, sind die vielen Toten plus Kollateraltoten, die der US-Drohnenkrieg fordert. Aber die USA stehen mit gezielten Tötungen nicht allein. Auch Israel hat sich leider im Anti-Terror-Kampf dafür entschieden.
Zwei Meldungen weiter wird euphorisch von schwerer Verletzung/Tod eines Terroristen berichtet.

Der Mann ist in freien Wahlen gewählt worden.

Das Programm stand schon vor den Wahlen fest das er hart gegen den Drogenhandel vorgehen wird. Und wer von den Spezialisten hier kennt das Land ? Meine Wenigkeit besuchte das Land schon einige male. Und was da vorher abging spottet jeder Beschreibung. Mein deutscher Freund ist übrigens hellauf begeistert vom neuen Präsidenten. Grüße nach Cebu F. M.

@19:10 von fathaland slim

Es bedeutet doch nur, das uns der Wahnsinn um die Ohren fliegt wenn wir die Probleme nicht sachlich und mutig angehen...

Das ist Terrorismus..., oder aber er löst sein Versprechen ein und schafft die Kriminalität ab!!!

Das er sie lediglich verlagert hat werden viele nicht so wahrnehmen...

Sorry nochmal wegen meines Kommentares am Nachmittag..., der war gänzlich verwurschtelt...

Scheinheiligkeit

Für viele hier scheinen zehntausende Tote durch die Drogenhändler hinnehmbar. Aber wenn einer dagegen angeht und es Kolateralschaden gibt wirden der humanistische Hammer rausgeholt. Denn die Toten der Drogenhändler zählen nicht ist ja nur Abfall.

19:16 von fathaland slim

18:55, Boris.1945

>>Die Philippinen wollen halt Ihre ordenlichen Bürger nicht mit Kosten für Methadonprogramme, und erfolglose Resozialisierung belasten.<<

Das ist so ziemlich das zynischste, was ich hier jemals gelesen habe. Und das heißt was.
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*
*
Wie interpretieren Sie also die Wahl auf den Philippinen?
*
Unmündig können ja nicht alle gewesen sein, um einen Punkt vorweg auszuschliessen.

@fathaland slim um 19:10 Uhr

Eine Bekämpfung der Armut stand meines Wissens nach nie zur Debatte ! Aber Sie können sicherlich erläutern, auf welche Art und Weise "die Profiteure des Drogenhandels und ihre Anwälte" ausgeschaltet werden können, oder?

... egal wie viele ..

es it nicht der Punkt.
Die Diskussion darum abzuwickeln, ob Verdächtige wegen des Verdachtsmoments getötet werden ist ein zweifelhafter Ansatz.
Die Frage ist doch viel mehr, was Geschieht, was ist die Praxis polizeilichen Handelns. Wer sich polizeilichen Maßnahmen in einem "Polizeistaat" widersetzt oder sich zweideutig verhält, der wird auch in den USA z. B. schnell mal erschossen. Wenn das der Kern des Problems ist, liegt er Pudel weniger bei den Polizeikräften, dann ist die Kommandoebene mit ihren Vorgaben ebenso das Problem, wie die sog. Verdächtigen, die sich zweideutig verhalten.
Wenn man als aufgebrachter Partisan oder Soldat missverständlich mit der Waffe fuchtelt, oder seien Hände nicht zeigt, ist man auch dort in Gefahr. Klare Kommunikation ist in jedem Fall, in dem Waffengebrauch im Rahmen des Möglichen ist, primär.

Meine Frage:

Warum gibt es denn so hohe Drogenkriminalität und so viele Drogensüchtige? Diese Leute einfach umzubringen, löst das eigentliche Problem nicht.

Auch würde mich interessieren, welche Drogen gemeint sind, harte Drogen wie Heroin oder Leichteres wie Marihuanna oder Kopfschmerztabletten.

Daß sich 670,000 freiwillig gemeldet haben, zeigt, dass dort eine Menschenjagd vorgeht. Ich glaube eher, daß viele von diesen 670,000 Menschen sich schon gemeldet haben, weil sie mal einen Joint geraucht haben und jemand Anderes davon wußte. Vermutlich sind bei den getöteten "Verdächtigen" auch solche Leute dabei.

Was kommt morgen? Alle, die schon einmal gestohlen haben, werden zum Abschuß freigegeben?

Ich brauche die Situation nicht zu kennen, um die Vorgehensweise zu verurteilen.

Was wissen wir von den Philippinen?

Wenig, möchte ich mal behaupten. Was man weiss ist dass es sich um einen Staat mit viel Armut und Korruption handelt.
Wir werden sehen wie sich die philippinische Gesellschaft durch die Drogenpolitik Dutertes verändert.

Ich habe kein Problem damit,

Ich habe kein Problem damit, wenn Drogenhändler und kriminelle Abhängige sterben. Die Wahllosigkeit, mit der diese Aktionen durchgeführt werden, halte ich jedoch für falsch. Wenn Unschldige unter den Opfern sind wäre das ein Skandal.

es sind schon andere frei gewaehlt worden...

das wissen wir auch und gerade von der deutschen geschichte.

dass es solche zustaende unter demokratischen bedingungen gibt, schockiert mich zutiefst, wenngleich es logisch eigentlich auch nicht ueberrascht. wieso sollte die herrschaft der mehrheiten vor einer kriminellen regierung schuetzen.

auf die frage, von welchen regierungen diese furchtbaren zahlen noch "getoppt" werden, gibt es nur eine antwort: nord-korea, china, saudi-arabien..

wollen wir wirklich, dass sich ein demokratisches land dort einreiht?

Ziemlich effizient und kostengünstig...

Gerichtsverfahen ordnungsgemäß durchzuführen und Verbrecher zu resozialisieren kostet mehr Geld, als den Munitionsverbrauch der Polizei neu zu planen...

Wie das zu dem Begriff Menschenrechte passt, ist allerdings eine andere Geschichte.

Tür und Tor geöffnet.

Ich hätte auch da so einige "unliebsame Kammeraden", die ich schon mal mit einem Joint oder Koks erwischt habe. Nach phillipinischem Gesetz und mit einer legalen Waffe wie ich ich sie habe, könnte ich mich ganz einfach dieser Personen entledigen (vielleicht weil sie mich mal übers Ohr gehauen, oder einfach nur blöd angeredet haben), Ihnen ein Schild um den Hals legen und sie als Drogenhändler denunzieren. Ganz ehrlich, mich schaudert es bei diesem Gedanken der Rechtsstaatslosigkeit, vor allem deswegen, da andere das mit mir auch machen könnten. Die Welt triftet allmählich zurück in die Barbarei, weil alle nur noch dem Geld hinterher sind und es keine Rolle mehr zu spielen scheint, mit was man sein Geld "verdient".

Gruss aus Brasilien

Mörder sind das

Es werden Menschen auf der Strasse erschossen die Drogen kaufen oder verkaufen.Ausserdem werden Drogensüchtige Menschen auch in ihren Haeusern erschossen.
Drogensüchtige gehören in Behandlung und nicht erschossen.İch bin gegen jede Art von Drogen aber Menschen dürfen nicht ermordet werden.Unter anderem will man Geld sparen denn Therapien kosten.
Auf Huffington Post (Us Version) wurde wochenlang vorher über das berichtet da sah man auch Bilder die schrecklich waren.Wenn jemand bestraft oder getötet werden muss dann bitte die Drogenhaendler aber nur nach einem Gericht.

absolut inakzeptabel

Verdächtige polizeilich zu töten ist absolut inakzeptabel. Die Entscheidung muss einem ordentlichen Gerichtsprozess folgen. - Woran wir uns offenbar gewöhnen werden müssen, sind Formen polizeilichen "vorbeugenden" Arrests. Wäre früher bei uns undenkbar gewesen, wird aber nun zur Terrorismusabwehr auch bei uns diskutiert. Alles sehr traurig. Verrohung statt Kultivierung.

Was für ein Unsinn, meine Güte!!!

Die werden kurzfristig mit Statistiken den einen oder anderen beeindrucken können. Langfristig ist es aber verheerend.

Es gibt nur eine einzige langfristige Lösung bei der Bekämpfung der Kriminalität: die Rechtsstaatlichkeit.

@ 20:01 von Neu Brandenburger

Zitat: "Vorher hat er als Bürgermeister von Davao City für Ordnung gesorgt.

Sehr hilfreich dabei waren natürlich die paramilitärischen Todesschwadronen, zu denen sich Duterte in der Presse positiv äußerte und gegen die er nichts unternahm.

Diese Todesschwdronen haben mindestens 1000 Menschen illegal hingerichtet.

Unter den Opfern waren Amnesty International zufolge vorwiegend jugendliche Gangmitglieder aus ärmeren Stadtteilen und kleinkriminelle Straßenkinder, aber auch Mitglieder der linken Oppositionspartei Akbayan.

Dieses System scheint sich jetzt auszudehnen.

Gruß, zopf.

Ich kenne das Land nicht

war nie dort, er macht das was er den Bürgern versprochen hat vor der Wahl.
Das ist erst mal mehr als der Wähler anderswo erwarten kann, ob das in dem Land hilft weiß ich nicht.
Aber die Zukunft wird es zeigen, was ist schlimmer. 100 000 sende Drogenabhängige und Tote, oder 700 tote Dealer die Ihr Unwesen nicht mehr durchführen kann.

Drogen machen so viel Leid bei Kindern und in den Familien, manche sollten mal die Welt etwas realer sehen.

Gruß

Auf die Frage was man tun sollte

Sage ich ganz klar. Sämtliche Hilfsgelder an das Land einfrieren falls vorhanden von UNO Aktivitäten ausschleißen und keine Kredite mehr bei der Weltbank. Dann 2 Monate warten und das Problem Duerte regelt sich ganz schnell von selbst.

@Tagesschlau 2012

Warum Diktator?
Die Filipinos haben den Mann doch gerade deshalb demokratisch gewählt, weil er so robust und rabiat gegen den Drogenhandel vorgeht!

Und wenn Drogenhändler sich halt nicht ergeben wollen, was diese ja jederzeit könnten, dann knallts halt!

Drogenhändler haben schon Millionen Menschen ins Unglück gestürzt und schon Hunderttausende Menschen ermordet!

Allein in Mexiko gab es seit 2006 im Drogenkrieg 185.000 Tote!

Und die Filipinos wollen es gar nicht soweit kommen lassen, und greifen gleich robust durch, was ich durchaus verstehen kann!

Das ist Mord

Jemand wird ohne Beweis zum Drogenverdächtigen erklärt und dann abgeknallt. Erinnert mich stark an die Türkei, wo man jemanden nur zum PKK-Anhänger zu erklären braucht, um ihn zu töten.

@ 20:29 von wenigfahrer

Zitat: "Aber die Zukunft wird es zeigen, was ist schlimmer. 100 000 sende Drogenabhängige und Tote, oder 700 tote Dealer die Ihr Unwesen nicht mehr durchführen kann."

Sie sprechen von 700 toten Dealern.

Welches Gericht hat den Toten irgendein Verbrechen nachgewiesen ?

Gruß, zopf.

Demokratisch gewählt?????

@Friedrich Spee

Zitat:
es sind schon andere frei gewaehlt worden...

das wissen wir auch und gerade von der deutschen geschichte.
/Zitat:

Falls damit auf Adolf Hitler angespielt wird hier der Hinweis dass dieser nicht von einer Mehrheit der Deutschen gewählt wurde.
Einfach mal nachlesen:
http://www.zeit.de/2013/04/Hitler-Machtuebernahme-Reichskanzler-1933

@19:12 von hippojim

Duerte hat sich auch vehement gegen eine Einmischung aus USA gewehrt. (Wer Krankenhäuser und Schulen zerbombt hat kein Recht, anderen etwas vorzuschreiben, wo ist die UN bei solchen Vorfällen, wo es nach Tot stinkt - so hat er sich sinngemäß geäußert). Also ist Duerte wohl als Abtrünniger eingestuft worden - dementsrechend ist die "Berichterstattung" auch zu werten, so wie die üblichen "Meinungsäußerungen" in sozialen Medien.

"Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter Duterte "

Jetzt werden gleich wieder Beiträge kommen die uns erklären, das Demokratie nur etwas für Menschen ist die auch richtig wählen können. Brexit läßt grüßen.

wenigfahrer, 20:29

||was ist schlimmer. 100 000 sende Drogenabhängige und Tote, oder 700 tote Dealer die Ihr Unwesen nicht mehr durchführen kann.||

Hm, woher weiß manfrau bei einem Nicht-Rechststaat denn, ob alle Getöteten tatsächlich Dealer waren?

wie so oft

Die größten kriminellen sind die Funktionäre des Staates.

@20:27 von zopf

"Diese Todesschwdronen haben mindestens 1000 Menschen illegal hingerichtet.

Unter den Opfern waren Amnesty International zufolge vorwiegend jugendliche Gangmitglieder aus ärmeren Stadtteilen und kleinkriminelle Straßenkinder, aber auch Mitglieder der linken Oppositionspartei Akbayan."
#
#
Sauber von Wiki kopiert.
Quellen sollte man schon nennen. oder hat es Sie gestörrt das der Bericht schon über 7 Jahre alt ist?
-
"https://de.wikipedia.org/wiki/Rodrigo_Duterte"

Sie meinen ein gewisser Prozentsatz an unschuldigen Toten sei hi

Und mal wi(e)der willkommen im "Besserwisser-Westen"! Und damit meine ich uns in Westeuropa und nicht nur die Alten-Bundesländer. Ich habe zwar noch nie auf den Philippinen gelebt, doch mit vielen auf dem Schiff gearbeitet. Und nicht nur das Sie ein anderes Verständniss Ihrer Demokratie im Vergleich zu Unserer haben (starke Autoritätspersonen), ist was ich zu hören bekam nicht in den Reiseprospekten zu finden.
Lassen wir doch mal andere Kulturen und Völker Ihren Weg gehen. Muß uns nicht gefallen, aber wäre sinnvoll. Und damit meine ich nicht die Toten sondern sich herraushalten.
Was passiert, wenn man ständig den Weltpolizisten spielt, kennen wir heut schon zur genüge. Und leider wird es uns dann wirklich betreffen. (Nizza, Bosten, Madrid, London usw.)

Minus mal minus ergibt plus?

Gesetzlosigkeit bekämpft man also mit Lynchjustiz?

Leute, denkt doch mal nach.

Von wegen demokratisch oder rechtsstaatlich ...

"In sieben Wochen tötete die Polizei demnach 756 Verdächtige."
Diese Aussage muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Verdächtige, ja richtig gelesen - keine überführten Straftäter, sondern nur auf Verdacht.

Dann kommen bei dieser "Säuberungsaktion" noch die "privaten" Killerkommandos dazu, die bisher mehrere hundert Menschen gg. Bezahlung ermordet haben.
Alles unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung.
Und dann muss man hier noch lesen, wie einige dieses "Jeder darf Jeden ermorden"
befürworten ...

Was?

Der user Beschuldigt zu Unrecht.Und ich antworte darauf.

@20:43 von Robert1221

''Erinnert mich stark an die Türkei, wo man jemanden nur zum PKK-Anhänger zu erklären braucht, um ihn zu töten.''

Was ist das für ein Unsinn.Können sie das Beweisen.Bestimmt nicht.
Wenn ihre Unterstellung stimmen würde dann würde man keine Pkk anhaenger im Gefaengnis finden.Man würde dann sich ergebende Pkk kaempfer erschiessen und die würden sich wiederum nicht mehr ergeben wenn es so sein wollte.
Staatliche zahlen belegen das auch zwischen
dem 21.03.2013 -21.07.2015 haben sich 784 Pkk kaempfer den Sicherheitsbehörden gestellt.

İch weis echt auch nicht was die Türkei in diesem Thema zu tuhen hat?Dreck werfen nennt man das.

Was Dutterte hier treibt ist Massenmord!

In der Sache sage ich ehrlich:

Ja, Drogen sind wirklich gefährliches Teufelszeug und muessen bekämpft werden. Soweit richtig. Aber: was Duterte hier treibt, ist ungesetzlicher Massenmord, weil er diese Verdächtige

a) keinem ordentlichen Gericht uebergibt
b) die im Artikel 14 UN-Zivilpakt verankerte Unschuldsvermutung nicht gelten läst
c) die Todesstrafe in Artikel 6 UN-Zivilpakt verboten ist
und was am Schlimmsten ist
d) diese Todesstrafe OHNE vorherige Gerichtsverhandlung und OHNE vorherige ordentliche Beweisaufnahme vollstreckt wurde.

Dutterte glaubt wohl von sich selbst, der Messias zu sein oder was?? Von daher sage ich: das was Dutterte hier treibt, ist nicht nur Mord, das ist MASSENMORD.

Nicht rechtfertigbar ...

Dealer gehören ins Gefängnis. Und dies ist auf den Philippinen gewiss nicht angenehm. Aber hier einfach zu töten ist ein absolutes No Go ...

21:41 von Wolfes74

Von wegen demokratisch oder rechtsstaatlich ...

"In sieben Wochen tötete die Polizei demnach 756 Verdächtige."
Diese Aussage muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Verdächtige, ja richtig gelesen - keine überführten Straftäter, sondern nur auf Verdacht.

Dann kommen bei dieser "Säuberungsaktion" noch die "privaten" Killerkommandos dazu, die bisher mehrere hundert Menschen gg. Bezahlung ermordet haben.
Alles unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung.
Und dann muss man hier noch lesen, wie einige dieses "Jeder darf Jeden ermorden"
befürworten ...
///
*
*
Bei zumindest einem Teil dieser Toten, dürfte in Deutschland keine Garantieerklärung vorliegen, das Sie sich nicht der Verhaftung widersetzten.
*
Die Beamten haben vielleicht doch zum Selbstschutz gehandelt, oder kann das wegen des Artikels garantiert ausgeschlossen werden.

@ 21:08 von tagesschlau2012

Ja , da muß ich mich entschuldigen, da hab ich das Zitat verpennt.

Nein, es stört mich nicht, daß der wiki-Artikel schon etwas älter ist, das Statement von AI hat sich bis heute nicht verändert und auch in neueren Berichten über Duterte, anlässlich seiner Wahl, wurde diese Einschätzungen in der Presse einhellig so weitergegeben.

Haben Sie widersprechende Quellen anzugeben ?
Daran wäre ich natürlich interessiert.

Gruß, zopf.

Interessant, wie hier eine verrohte Lynchjustiz entsteht.

... von Menschenwürde und Moral ist hier nichts zu spüren, nur blinde Gewalt und Lynchjustiz.

Hier kann man seine Gegner oder Feinde einfach mal umbringen, und dann ein Schild drüberhängen "Drogendealer", um nichts weiter befürchten zu müssen.

Der Staatschef ruft zum Morden auf? Wo gibt es denn so etwas?

Gruselig.

Und das in einem katholischen Land!

21:37 von fathaland slim

Minus mal minus ergibt plus?

Gesetzlosigkeit bekämpft man also mit Lynchjustiz?

Leute, denkt doch mal nach.
///
*
*
Können Sie uns das seeligmachende Ergebnis für die Phillipinen nicht im Gesetzestext mitteilen.
*
Wenn man weiß, wie es gehen muss, wäre doch einfacher, als nur zu diskutieren ?

@ fathaland slim (21:37): Lynchjustiz ist KEINE Lösung!

hi fathaland slim

Zuerst mal: ob das Gesetzlosigkeit ist?? Ich weiss es nicht.
Womit Sie aber recht haben ist, dass man dieses Problem auf den Philippinen nicht mit Lynchjustiz bekämpfen darf. Das ist genauso falsch. Solche Verdächtigen gehören vor ein ordentliches Gericht, dann muss es ein ordentliches Gerichtsverfahren mit einer ordentlichen sauberen Beweisaufnahme geben und nur ein ordentliches Gericht darf eine Strafe verhängen und sonst niemand.

Außerdem sehe ich es so, dass Drogenjunkies körperlich krank sind und eigentlich in Entziehunskuren gehören. Darueber hinaus sind die auch seelisch krank und brauchen seelische Hilfe und danach brauchen die auch eine sozialpolitische Hilfe: nämlich ARBEIT oder ein bedingungsloses Grundgehalt von dem die Menschen leben können.

Viele Menschen auf den Philippinen sind bettelarm und auch den Philippinen wird ein fairer Marktzugang durch solche wie die USA und andere verwehrt.

@ 21:06 von Nachdenklich67

Zitat: "Die Methoden des Herrn Duerte sind sicherlich extrem.

Aber sie wirken - in den Augen jener, die nicht kriminell sind."

Es steht zu befürchten, das mittlerweile auch einige Menschen die nicht kriminell waren, mittlerweile tot sind.

Herrn Dutertes Methoden wirken so nachhaltig, daß kein Irrtum, keine Falschbeschuldigung aufgedeckt werden kann, bevor es zu spät ist.

Zitat: "Was mich doch sehr interessieren würde :
Wie würde sich jemand wie sie die Bekämpfung von Dealern vorstellen ?"

Mit rechtsstaatlichen Mitteln und auch Strafen.
Vor allem aber mit einer anderen Sozial- und Drogenpolitik.

Zitat: "Kommen sie mir nicht mit "Ursachen für Kriminalität beseitigen".

Das wird nie passieren."

Wenn das unser Credo ist, wird sicherlich nichts passieren.

Gruß, zopf.

duterte

Mord wird legalisiert! Was sagen die Gerichte zu Duterte????
Gesellschaftliche Probleme können so gelöst werden??

@ veda3 (21:47): Massenmord ist nicht zu rechtfertigen

hi veda3

stimmt exakt:

Dealer gehören ins Gefängnis.

aber zusätzlich gehören die in einen Entzug in einer Klinik. Diese Menschen sind körperlich und seelisch krank! So sieht die Realität aus.

Und auch hiermit:

Aber hier einfach zu töten ist ein absolutes No Go ...

haben Sie absolut recht. Das hier ist menschenverachtender Massenmord. Dafuer gehört Dutterte eigentlich selbst ins Gefängnis. Auch wenn diese Dealer in der Tat Kriminelle sind, die viele Straftaten begangen haben, so legitimiert das noch lange KEINEN solchen Massenmord.

@ 21:51 von Boris.1945

Zitat: "Können Sie uns das seeligmachende Ergebnis für die Phillipinen nicht im Gesetzestext mitteilen."

Ist nicht so seine Art, die allumfassende Wahrheit verkünden hier andere.

Der Gute fatha hinterfragt, liefert Fakten und Querverweise und weist auf fatale Trugschlüsse hin, so wie hier.

Zitat: "Gesetzlosigkeit bekämpft man also mit Lynchjustiz?"

Und genau das passiert laut Artikel gerade auf den Philippinen.

Zitat: "Leute, denkt doch mal nach."

Wenn man seiner Aufforderung nachkommt, kommt man zu dem Schluß, das die im Artikel beschriebenen Geschehnisse, nichts, aber auch gar nichts mit Rechtsstatlichkeit oder der Wahrung der Menschenrechte gemeinsam haben.

Auch wenn "kurze fuffzich" manch einem gefallen mag.

Gruß, zopf.

@ pace31 (22:02): die Meinung der Gerichte interessiert mich

hi pace31

Das wuesste ich auch gerne mal, was der Internationale Strafgerichtshof zu Dutterte sagt. Und ich wundere mich auch, dass die USA bei so einem Massenmord so derartig still sind. Warum erheben die USA nicht wie sonst ihre Stimme?? Warum ist die EU-Kommission bei sowas so still?? Warum schweigt die Bundesregierung?? Warum schweigt die Tagesschau dazu??

Und nein, gesellschaftliche Probleme können so nicht gelöst werden. Eine Lösung fuer die Philippinen wäre, dass die endlich einen fairen Marktzugang von den anderen Ländern dieser Welt bekommen, damit die endlich auch ihre Produkte auf dem Markt plazieren können. Eine weitere Lösung wäre, auch dort ein bedingungsloses Grundgehalt einzufuehren damit es den Menschen dort besser geht und sie sich mehr leisten können. Die Menschen dort brauchen Arbeit und sie brauchen höhere Standards.

Weiterhin muss China daran gehindert werden, sich die Philippinen, Taiwan und andere mit Gewalt einzuverleiben!

@ Jon Do (21:49): Auch fuer Sie absolute Zustimmung

hi Jon Do

Auch Ihnen kann ich bei Ihrem Kommentar nur absolut zustimmen.

Hier kann man seine Gegner oder Feinde einfach mal umbringen, und dann ein Schild drüberhängen "Drogendealer", um nichts weiter befürchten zu müssen.

Der Staatschef ruft zum Morden auf? Wo gibt es denn so etwas?

Gruselig.

Was hier läuft, ist menschenverachtend. Die Philippinos tun mir leid unter Dutterte. Aber es ist genauso falsch, dass diese Drogendealer zum Mord aufrufen. Das muss genauso aufhören. Aber: Drogendealer einfach OHNE ordentliches Gerichtsverfahren, OHNE ordentliche Beweisaufnahme und OHNE Wuerdigung der Unschuldsvermutung einfach zu erschießen, das geht gar nicht. Und dann einfach ein Schild hinzulegen "Drogendealer" OHNE jedweden Beweis, geht genauso wenig. Und ja, sowas ist gruselig.

@ Tagesschau: warum seid ihr bei diesem Massenmord so still??

@ Tagesschau

Bei anderen Fällen von solchem menschenverachtenden Massenmord erhebt ihr durch Kommentare eure Stimme. Aber hier seid ihr merkwuerdig still. Warum sagt ihr hier nichts zu diesem menschenverachtenden Massenmord?? Denn nichts anderes ist dass hier.

Von daher wuerde ich mir hier einen krachenden Kommentar gegen Dutterte erwarten und dass die Tagesschau hier gegen diesen menschenverachtenden Massenmord ihre Stimme erhebt!

Bitte werte Tagesschau: seid hier nicht so still. Werdet endlich laut gegen diesen Massenmord!

Es gibt nur eine einzige langfristige Lösung bei der Bekämpfung

Der Rechtsstaat kann aber nur aufrecht erhalten und mit friedlichen Mitteln umgesetzt werden, wenn die Gruppe der Kriminellen in einer noch zu beherrschenden Größe ist. Hierzulande gibt es ein Beispiel, um es sachlicher zu betrachten. Wenn ein Mitabeiter innerlich schon gekündigt hat und unmotiviert ist (Toxiger/Energistaubsauger), steckt er damit auch seine Kollegen duch genörgel und gemecker an. Um so Jemanden zu neutralisieren, braucht man viel mehr Gegenspieler um ein Gegengewicht zu schaffen. Und auf die Philippinen übertragen , ist es hier nicht nur etwas zu sagen, sondern man riskiert sein Leben wenn es gegen die Drogenmafia geht. Ergo: Die Rechtsstaatlichkeit hat schon versagt und man kann nur für die Philippinos hoffen, dass es mit den Drogen und den Tötungen Allerart ein Maß annimmt, wo der Rechtsstaat bald wieder greift und für Recht sorgen kann. Solange sollte man die Lage zwar nicht gutheißen, doch akzeptieren das wir nicht immer das Allheilmittel für die Welt haben.

Verzweifelte Situation

Es gibt immer wieder Situationen, in denen man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat. Dies bedeutet, dass man nicht gleichzeitig zwei ethischen Prinzipien gerecht werden kann. Dies gilt beispielsweise für die Frage der Tyrannenermordung aber auch gleichermassen für Organtransplantationen: Wer bekommt das Organ?

Mir scheint die Situation auf den Philippinen ähnlich zu sein: Konsequente Rechtsstaatlichkeit oder erfolgreiche Drogenbekämpfung. Ein Urteil kann ich mir mit den vorliegenden Informationen noch nicht bilden.

Selbst bei uns kann man am Rechtsstaat und den praktizierten demokratischen Verfahren erhebliche Zweifel hegen. Wieso sollte dies auf den Philippinen anders sein?

Vielleicht sollten wir einstweilen die Philippinen einfach ihre Angelegenheiten selber regeln lassen und uns nicht ständig als Besserwisser einmischen.

Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit und nur die Zukunft kann es zeigen. Alles andere ist für mich moralische Dichtung und kein Realismus.

...

@noch_ein_Kommentar

So ist es.

Ich verfolge gemeinsam mit meiner Frau seit Tagen die öffentliche Anhörung des Polizeipräsidenten durch den Senat.

Die Situation stellt sich mE ganz anders dar als es in deutschen Medien zu lesen ist. Auch die Kommentare sind eher schwach, zwar aus der Sicht eines 11000 km entfernten Landes nachvollziehbar, aber eben auch realitätsfern.

Mich würde schon interessieren, wie der deutsche Bundesbürger reagieren würde, wenn...
...Drogenkartelle aus China und Mexiko Deutschland als Dreh- und Angelpunkt für ihre Geschäfte in Europa aussuchen würden.
...Drogendealer ihre Geschäfte mit Waffengewalt durchsetzen.
...angeforderte Hilfe bei Polizei oder staatlichen Stellen durch Korruption nicht gewährt wird.
...bei Nacht sich die Menschen nicht mehr auf die Straße trauen.
u.v.a.m.
Der Pauschaltourismus, ganz nebenbei, vermittelt ein völlig falsches Bild von den Philippinen.

@20:29 von wenigfahrer

"Aber die Zukunft wird es zeigen, was ist schlimmer. 100 000 sende Drogenabhängige und Tote, oder 700 tote Dealer die Ihr Unwesen nicht mehr durchführen kann."

Es geht um ca. 700 Personen, die sich angeblich einer Festnahme widersetzt haben. Da die Einzelschicksale mir nicht bekannt sind, bleibt mir nur Statistik übrig. Dazu stelle ich mal folgende Fragen:

- Eine Person wird von der Polizei erschossen, wie wahrscheinlich ist es, dass sie sich der Verhaftung widersetzt hat? Denn dass die Polizei nach dem Schuss die Behauptung aufstellt, dürfte gegen 100% tendieren.

- Eine Person widersetzt sich der Polizei. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich (a) um einen Dealer, (b) um einen Drogenkonsumenten oder (c) einen im Sinne der Untersuchung unbeteiligten handelt?

Ich behaupte: In einem korrupten Land wird mancher Polizist ohne Widerstand schießen und Drogenkonsumenten könnten stärker zu unbedachter Widersetzung neigen als Dealer.

Deshalb sind 700 Dealer zu hoch gegriffen.

@zopf 21:56

Ihren Kommentaren hier, kann ich nur zustimmen. Was viele Mitkommentatoren nicht verstehen wollen ist, dass es nicht darum geht, ein paar krimminelle Drogendealer , die meisst selbst "Blut an den Händen haben" "effektief" unschädlich zu machen, sondern, dass der Willkür Tür und Tor geöffnet werden und die Rechtstaatlichkeit auf der Stecke bleibt. Ich möchte mal die Kommentare dieser Mitkommentatoren sehen, wenn ihr eigenes Kind erschossen auf der Strasse liegt, weil es einen Joint geraucht hat und das als "Vorwand" ausreicht um einen "unliebsamen Mitmenschen" straffei zu "beseitigen".

Gruss aus Brasilien

Wenn eine Regierung gewählt

Wenn eine Regierung gewählt wurde, die zuvor versprochen hat, das Land vor Schaden (durch Drogenabusus ! ) zu bewahren, war die Not sicherlich s e h r groß ! Die jetzt bekannt gewordenen Methoden mögen ja nicht unseren westlichen Ansprüchen genügen, doch scheinen sie wirksam zu sein. Es steht uns hier nicht zu, Duterte und seine Polizei zu kritisieren, denn kaum einer h i e r hat unter den Verhältnissen leben und leiden müssen. Es wird sehr interessant sein, den millionenfachen "kalten Entzug" beobachten zu können, wenn die Logistik nicht mehr funktioniert und ich wünsche dem Land eine neue Blüte, wenn mit dem Drogenproblem aufgeräumt ist !

@ fathaland slim

"Ich fasse es nicht

Wir bekämpfen die Armut, indem wir die Armen abknallen wie die Hasen.

Denn darauf läuft es hinaus. Ich glaube nicht, dass die philippinische Polizei in den reichen Vierteln, dort, wo die Profiteure des Drogenhandels und ihre Anwälte wohnen, herumballert. Sie verbreitet Terror in den Slums.

Das ist Terrorismus."

ich fasse es auch mal wieder nicht, mal wieder vom hohen moralischen ross herunter gesprochen.
ich nehme an, sie waren noch nicht auf den philippinen ?
sie kennen die umstände da auch nicht ?
es kann ihnen da schon mal passieren, das sie für 20 Dollar ausgeraubt werden und im schlimmsten fall mit einem messer im bauch aus dem leben scheiden. die beschaffungskriminalität ist wahnsinnig hoch.
man kann natürlich die toten nicht wirklich rechtfertigen, aber es herrschen da nicht unsere rechtsstaatlichen möglichkeiten.
sie können eigentlich nur wählen zwischen dem model mexiko und der totalen aufgabe gegenüber drogenbanden oder dieser ungerechten martialischen

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