Kommentare

MUAHA!

Naturschutz vs Kosten dafür am ende gegen rechnen zu wollen (sind die extrakosten für naturschutz vl wohl erst mal mühsamst aus dem projekt "rausgerechnet" worden - vor der Bewilligung)....
sehen wir ja an der "Küstenautobahn A20" ... DIE endet hier kurz vor BadSegeberg - wegen irgendwelcher Fledermäuse... vorher wurden "WILDbrücken" für teuer geld realisiert... ausser das die dinger fläche für Sprayer bilden ... da is wohl immer noch kaum wild unterwegs - ansonsten hätten ja mal die dort installierten CAMs angeschlagen (die max betrunkene dorfjugend einfangen.)
Aber hauptsache Naturschutz! von den Segebergern mit ihrem "Ortsdurchgangsverkehr" mal ganz ab...
und am ende jammern die Ministerial-Beamten wennn se über holperige nebenstrassen zum ortstermin in ihren LiMos gefahren werden - statt wenigstens in SUVs.... FALLS die sich die lage vor ort tatsächlich mal ansehen kommen.

Also ich wäre für ne 4-Spur-Hochtrasse incl Lärmschutzwand quer durch Segeberg - auf der alten Trasse.

die meisten dieser 'Projekte'

die meisten dieser 'Projekte' hätten nie begonnen werden dürfen und sind überflüssig wie ein Kropf.

Hätte die Politik ihre Hausaufgaben gemacht, wäre es auch nicht soweit gekommen, weil man schon in der Planungsphase gemerkt hätte, das es Probleme gibt. Dann hätte man Ausweichmöglichkeiten erkunden können und es wäre alles... günstig geblieben. Oder die nutzlose Brücke, der überflüssige Gewerbepark, das unsinnige Denkmal, die verfehlte Autobahn wären nicht gebaut worden.

Aber man darf auch nicht vergessen: große Projekte bedeuten große Aufträge. Und die Politiker wollen ja später gut unterkommen. Als Aufsichtsräte und Berater.

WSB

Hätte man die WSB schon zu DDR-Zeiten gebaut, würde sich heute niemand für eine angeblich vorhandene Fledermaus interessieren.

Tendenziöser Artikel, Meinungsmache

In diesem Artikel werden Begriffe ausgepackt, die eindeutig darauf abzielen, den Artenschutz lächerlich zu machen: wenn da von der Kleinen Hufeisennase als "winziges Tier" oder beim Eremit von "daumengroß" geredet wird und dass sie "so manchen Bauherren schon zur Verzweiflung trieben". Weiterhin ist es nicht die FFH, sondern die FFH-RL. Machen Sie doch erst mal ihre Hausaufgaben, bevor sie so einen tendenziösen Artikel raushauen! Oder stehen Sie auf dem Gehaltszettel der Bauherren, die unsere Umwelt zupflastern? Sie beschreiben nämlich einige wenige Fälle, in denen der Artenschutz mal ausnahmsweise berücksichtigt wurde. Schreiben sie doch mal bitte von all den Projekten und Plänen, die sich über nationales und europäisches Artenschutzrecht hinwegsetzen bzw. dagegen verstoßen. Das sind in der Summe um einige Tausen Prozent mehr Fälle, die aber fast nie an die Öffentlichkeit geraten.

sind immer wieder die Wurzel von peinlichen, unverständlichen Katastrophen. Dass die "Waldschlösschenbrücke" auch bald jahrzehntelang die Schlagzeilen füllen wird wie der Flughafen Berlin oder Stuttgart 21 scheint absehbar.

Ein Tunnel wäre billiger, umweltneutral, landschaftsneutral und längst fertig gewesen. Nehmt euch ein Beispiel an den Schweizern (Gotthard-tunnel) oder auch an den Türken (Bosporus-Tunnel)

Aber immer schön auf Schow bauen wie die Römer mit ihren Aquadukten, obwohl schon damals in Germanien die unterirdischen (hydraulischen) Wasserleitungen bekannt waren.

Je bessere Strassen

und Strassenverbindungen gebaut werden, desto staerker wird der Autoverkehr werden.
(Nicht von mir - war Resultat einer norwegischen Studie, aber stimmt mit meiner Beobachtung ueberein)

Bevor also weiterhin solche "Verbesserungen" geplant werden, sollte man sich klar machen, dass auch diese "Verbesserung" oft nach kurzer Zeit nicht mehr ausreicht - siehe Eingangsbehauptung.

Insbesondere im Falle Dresdens wuerde ich mir sehr gut ueberlegen, ob mehr Autoverkehr erwuenscht ist, denn das wird dann viele "Nachfolgeprojekte" nach sich ziehen.
Vielleicht bewirkt hier der Umweltschutz, dass man pauschal mal ueber den Sinn von strassentechnischen "Verbesserungen" nachdenkt.

PS: Die Firmen, die damit ihr Geld verdienen, leben recht gut von diesem Fakt, aber dies sollte nicht das einzige Wertungskriterium sein.

Weitermachen !

Streitet euch, tauscht eure Argumente aus oder ärgert euch gegenseitig bis zur Weißglut:
Aber lasst um Gottes Willen diese Brücke stehen !
Die ganze Streiterei kann auch mal irgendwann lächerlich wirken.

Ich fahre jeden Tag ...

... über die Brücke und finde sie wichtig. Das "Antlitz" vom Dresdner Elbtal beeinflusst sie in keiner Weise - schon gar nicht den Weitblick auf die Stadt. Wenn man nicht aufpasst, übersieht man sie glatt vom Louisenhof. Ich weigere mich dieses ewige Argument zählen zu lassen.

Achso: eine Fledermaus ist mir dort noch nicht begegnet. Und ich bin mit dem Fahrrad schon zu sämtlichen Tages und Nachtzeiten drüber gefahren.

Ganz im Gegensatz zu einigen anderen Meinungen hier, wäre für mich der Bescheid gegen die Brücke ein Skandal. Die Bevölkerung hat für diese Brücke entschieden und sie wird angenommen. Steinigt mich, mir egal.

09:34 Humanist 3

"Die Menschen haben seit Jahrhunderten die Erde besiedelt. Erstaunlicherweise ist aber die Teirwelt nicht ausgestorben, wegen irgendwelcher Bauwerke. Die Tiere haben sich in der Regel den veränderten Bedingungen angepasst."

Sie haben die letzte große Artenzählung offenbar verpasst, oder ? Ich könnte Ihnen jetzt aufzählen, wieviele Arten durch rücksichtlose Besiedlung und unökologische Nutzung bereits als stark gefährdet oder sogar bereits ausgestorben gelten, allerdings bin ich dann vermutlich übermorgen noch zugange. Von daher empfehle ich Ihnen eher das Studium der
Roten Liste der IUCN.

Ich verweise desweiteren darauf, dass wir- wie man inzwischen weiß- in einem komplexen ökologischen Netzwerk mit vielfältigen Beziehungen der Arten untereinander leben, dessen Zusammenhänge der Mensch bis heute nur in geringen Anteilen begreift.

Die Gefahr, daß der Mensch - in globaler Egomanie - fleissig am Ast des eigenen Fortbestehens seiner Art sägt, ist bereits nachweislich vorhanden.

Naturschutz vs. Brücke

Also jetzt die Brücke wieder abzureißen wäre sicherlich komplett albern, weil im Zweifelsfall die eventuell bereits verscheuchte Fledermaus davon nicht wiederkommt.

Andererseits den Naturschutz davon abhängig zu machen, ob eine bedrohte Art besonders auffällig oder gar "süß" ist oder sie andererseits noch "niemand" gesehen hat, ist der komplett falsche Ansatz. Es ist geradezu normal, dass man Tiere, die kurz vor der Ausrottung stehen, selten sieht.

Die "Wichtigkeit" einer Art für die Natur ergibt sich auch nicht aus der rein menschlichen Sicht.

Nur weil die meisten von uns inzwischen keine Fledermaus, Trappe oder Molch mehr kennen können wir sie nicht vollends ausrotten.

Oder wie wollen wir armen Ländern erklären, dass sie nicht die letzten Elefanten oder Tiger den wirtschaftlichen Interessen opfern sollen, wenn wir das Gleiche mit unseren Tieren machen?

Darstellung: