Kommentare

Eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer ist erforderlich – und zwar eine gute!
`Kinder sind unsere Zukunft`, und jeder fordert immer mehr von den KiTas und vom pädagogischen Personal – aber eine wirkliche Veränderung und effektive Umsetzung von entsprechenden Basisvoraussetzungen gibt es nicht.
Ebenso das Gehalt einer pädagogischen Fachkraft: dies sollte endlich angemessen erhöht werden. Das Krankheitsbild Burn Out nimmt gerade in dieser Berufssparte enorm zu – die Politik sollte und muss endlich reagieren.

Forderungen

Forderungen zu stellen ist leicht und sogar "unseriös" wenn man nicht dazusagt, wie sie zu finanzieren sind. Auch ich bin der Überzeugung, dass viel mehr Geld für unsere Kinder (Kitas, Bildung,) bereitgestellt werden sollte. Ich hätte da auch schon einen Vorschlag der Finanzierung, z.B. durch "Einsparungen" in anderen Bereichen, wie Bankenrettung, vorallem aber durch...stopp! Jetzt darf ich nicht weiterschreiben,sonst kriege ich den "roten Balken".

Luxus-Ausstattung versus Mitarbeiterbezahlung

In Deutschland krankt es bei der Kindergartenausstattung im Gegensatz zur Bezahlung und damit Qualifizierung des betreuenden Personals.

Schlägt man Kataloge von Ausstattern von Kindertageseinrichtungen auf, so blenden einerseits die schönen Einrichtungen, andererseits sind die Preise einfach shocking!

Komplett ausgestattete Küchen in Höhe von 4-jährigen, Rutschhoch"bett"anlagen einschließlich von pädagogisch wertvollem überteuertem Spielzeug zeigen den Wahnsinn auf. In solch einer Luxusatmosphäre stehen andererseits Pädagogen herum und verstehen ihren Job auf Streitschlichten und gelegentliche Basteleinlagen für Kinder, die freiwillig wollen, der Rest tobt und spielt wie zuhause ohne Anleitung, ohne Disziplin.

Ich kenne dagegen Kindergärten mit Billigplastikstühlchen, improvisiertem Spiel und Lernmaterial, aber topp ausgebildetem und gut bezahltem Personal, die nicht nur die Gruppe anleiten, sondern auch individuell "nur" mit Schreibheft und Bleistift motorisch und kognitiv schulen

Wo ist das Problem?

Was sind lächerliche 4,8 Mrd mehr für neues Personal in Kitas?
Dieser Staat hat genug Mittel zur Vergügung.
200 Mrd. mehr pro Jahr wäre das mindeste an Investitione zu in unsere Zukunft. Konkret: Viel mehr Kitas, länger auf, keine Gebühren für deutsche oder EU-Staatsbürger, kostenfrei Milch, Essen, auch in Schulen, kostenfrei Bäder, Museen, öffentliche Vetkehrsmittel, Ganztagsschulen und Horteinrichtungen und Kinderferienlager usw. Dann gebe es genug Kinder!
Die kleine u. ökonomisch schwache DDR hat das sehr wohl so gemacht.
Aber lieber holen die Altparteien die Lüge von wir brauchen massenhafte Zuwanderung wieder raus. Und hiermit sind nicht Schweizer Österreicher oder Spanier gemeint.
Gruß Tirolsch

Für jedes Kind ein Betreuungsplatz.

Die Bertelsmann-Stiftung fordert zusätzlich 107.000 Vollzeitstellen für Erzieher in Krippen und Kindergärten. Das würde 4,8 Milliarden Euro kosten.

Es sollte für jedes Kind (wenn die Eltern dies wünschen) ein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden. Was sind da 4,8 Mrd. € für die Zukunft unseres Landes? An anderer Stelle wird es ja mit vollen Händen ausgegeben, warum dann nicht einmal für eine sinnvolle Sache?

Es fehlen Kinderbetreuungsplätze.

Nicht nur der Betreuungsschlüssel ist ein Problem, sondern auch die Anzahl an verfügbaren Plätzen.

Es stehen noch immer nicht genügend Plätze in den Kinderkrippen und Kindergärten zur Verfügung, um wirklich jeden Kind (bei dem es die Eltern wünschen) einen Platz anzubieten. Das ist das eigentlich Problem.

Hier werden die wichtigsten Zukunftsinvestitionen getätigt!

In Kinder zu investieren, ist wichtiger als wie derzeit an der Rüstungsspirale zu drehen und Feindbilder künstlich zu erschaffen.
Wir brauchen mehr Kinder und die brauchen besten Chancen, egal aus welchem Elternhaus sie kommen.
Dafür können die gut ausgebildeten Erzieher/innen in den Kitas professionell sorgen. Keine Cent davon ist schlecht angelegt.
Mehr gut ausgebildetes und dann natürlich aus gutbezahltes Personal! Das ist deutlich systemrelevanter als jede Bankenrettung oder Abwrackprämie.

Vor allem fehlen Fachkräfte

Die derzeitigen Ausbildungskapazitäten reichen nie und nimmer aus, um neben dem Ersatz für Erzieherinnen, die in Rente gehen, auch noch eine deutliche Verbesserung der Betreuungsschlüssel hinzubekommen. Also gibt es immer mehr "Quereinsteiger" - mag ja sein, dass das nette Leute sind, die sich gut um die Kinder kümmern. Aber frühkindliche Bildung, die sie eigentlich leisten sollen, haben sie eben nie gelernt.
Übrigens dürfte es schwer fallen, überhaupt genug Personal zu finden: Der Arbeitsplatz Kindergarten ist anstrengend, laut und oft schlecht bezahlt. (Man darf nicht immer nur die Gehälter im öffentlichen Dienst sehen, freie Träger zahlen oft viel weniger.)

@08:52 von BigShrimp

"Was sind da 4,8 Mrd. € für die Zukunft unseres Landes? An anderer Stelle wird es ja mit vollen Händen ausgegeben, warum dann nicht einmal für eine sinnvolle Sache?"

Die Migrantenflut kostet UNS Arbeiter und Steuerzahler für 2016/17 über 50Mrd. € nach offiziellen Schätzungen. Wenn man die diversen Projekte der letzten Jahre hernimmt (BER, Stuttgart21 usw.), kann man diese Zahl getrost verdreifachen. Dabei ist der Erdogan-Deal nicht eingerechnet. Und was aus den diversen Sozielkassen entnommen wird, was ja auch wieder "aufgefüllt" werden muß, darüber gibt es gleich gar keine Zahlen.

Da müssen sich unsere Kinder schon mal hintenanstellen.

Auch hier in S-H liegt bei der Kinderbetreuung

einiges im Argen. Es gibt nicht einmal eine einheitliche Sozialstaffel. Jede Kommune rechnet für sich. Dann gefiel es dieser unserer Landesregierung einen monatlichen Beitrag/Kind von 100€ an die Eltern auszukehren. Ergebnis? Kaum war das Gesetz beschlossen, flatterten vielen Eltern Gebührenerhöhungsbescheide ins Haus. Viele Kommunen wittern ihre Chance jetzt an der Gebührenschraube drehen zu können. Man hätte dieses Geld auch gleich den Kommunen geben können, da Kinderbetreuung immer und überall nicht kostendeckend über die Gebühren zu leisten ist. Entweder Land/Bund packen erheblich mehr Geld aus, oder die Gebühren werden steigen und steigen. 400€/Monat (incl. Mittagessen) für eine 8 Stunden-Betreuung sind inzwischen keine Seltenheit mehr.

der Fehler liegt im Grundsatz der Überlegung

Man möchte Kinder fördern. Unabhängig von deren sozialen Status. Das ist erst einmal gut.

Man will diese Förderung aber in ein System zwängen. Man möchte Individualität normieren. Und das ist der Widerspruch in sich.

Die einzelnen Bundesländer, die Bezirke, Kreise, Gemeinden differieren schon stark in Altersstruktur, Wirtschaftskraft und vielen weiteren Punkten. Und jedes Kind ist ein Mensch, der ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten aufweist. Dies kann nicht durch ein System erfasst werden. Wer es dennoch versucht, der muss aber auch eine Fehlerquote einplanen, die das wieder unsinnig erscheinen lässt.

Alles in allem wäre dies vergleichbar, als würde ich einem Kind in Mittelamerika deutschen Heimat- und Sachkundeunterricht über die europäischen Mittelgebirge geben.

Es macht so keinen Sinn. Nur viel Aufwand ohne Ertrag.

Über eine pauschale Förderung, die die jeweilige Kommune eigenverantwortlich einsetzen darf, wird es nicht hinausgehen. Auch wenn Wahlen kommen.

Investition in die Zukunft

Unsere Politik ist der Wirtschaft verpflichtet. Man denkt nicht über Investitionen nach, die sich erst in einigen Jahrzehnten auszahlen.

Mehr Geld für die Eltern

Würde man den Eltern die gleiche Summe zur Verfügung stellen, mit der ein Kita-Platz gesponsort wird, wäre das Problem erledigt. Viele wünschen es sich leisten zu können bei ihrem Kind zu bleiben und es bestmöglich zu fördern. Und schon wäre der Betreuungsschlüssel in den Kitas besser. 2 Probleme ganz einfach gelöst.

Auch eine selbst organisierte Tagesmutter (als Kita-Variante mit intensiver, kontinuierlicher Vertrauensperson), würde dann besser funktionieren und automatisch bezahlbar.

Betreuung

"Je größer die Gruppe, desto geringer die individuelle Förderung:"
Ja, diese Behauptung wird gerne aufgestellt, für Kindergärten, Schule... Dennoch bleibt diese Behauptung hinter der Realität zurück. Als ich in den Kindergarten ging, betreuten zwei Frauen eine riesige Schar Kinder in einem riesigen Raum. Mein Weg dorthin war sehr lang. Und trotz allem bekam ich eine gute Zeit dort, denn bei einer großen Gruppe war Disziplin das oberste Gebot und die wurde durchgesetzt, selbstverständlich ohne Schläge.
Bei meinen Kindern habe ich exorbitante Beiträge gesehen, gelangweiltes Personal, dessen einzige Disziplinierung die Sicherung des pünktlichen Feierabend war und natürlich kostete ein einziger Kindergartenraum ohne Ausstattung weit mehr als ein ordentliches neues Einfamilienhaus mit Keller
Nun, bei kleinen Gruppen und überteuerten Räumen muss man irgendwo sparen, und wo? Natürlich beim Gehalt. Schließlich brauchen wir das Geld für Banken, unsinnige Projekte oder problematische Zuwanderung

Es geht hier nicht um Kita

Es geht hier nicht um Kita Plätze sondern darum, wieviele Erzieher auf wieviele Kinder kommen.
Denn es macht einen erheblichen Unterschied, ob zwei Fachkräfte in der Gruppe sind oder drei.

Und in meinem ganzen Leben habe ich wirklich noch NIE erlebt, dass ein Kind keinen Kindergartenplatz bekommen hätte!
Wie einige hier behaupten.

Jedes Kind ab Drei Jahre hat das Recht auf einen KindergartenPlatz.

Krippenplaetze sind nunmal begrenzt und das aus gutem Grund, weil Kinder unter drei Jahre, eine ganz spezielle und bestenfalls eine eins-zu-eins Betreuung Max eine eins-zu-zweibetreuung brauchen. Das ist zumindest natürlich. Und dafür ist das Elternhaus nunmal das am Besten geeignetste. Oder Eine Tagesmutter, die hat noch deutlich älter Kinder bis max. Insgesamt fünf Kinder, wenn sie sich zutraut und ausgebildet ist so ganz kleine Zwockel zu betreuen.

Ich gehe uebrigens ausschließlich von dem aus, was Kinder brauchen und nicht von dem, was Eltern oder die Wirtschaft wollen!

Heute - früher

Wenn ich heute mit Eltern spreche, deren Kinder in Kitas betreut werden, sehe ich keinen großen Unterschied zu den Zuständen vor ca. 35 Jahren. Damals waren die Kitas überfüllt und die Betreuerinnen völlig überfordert; von Förderung oder Betreuung keine Spur. Heute ist es genauso, entweder hat das Personal resigniert (Betreuung von Kindern ist nun mal anstrengend), oder es ist Desinteresse. Kinderliebe allein genügt nicht, man muss schon eine gehörige Portion Engagement und Verantwortungsbewusstsein mitbringen, sowie an sich hohe pädagogische Anforderungen stellen. Die Ausbildung muss schon etwas komplexer sein mit dem Schwerpunkt Pädagogik.
In Frankreich werden die Vorschulkinder hervorragend und vorbildlich betreut in kleinen Gruppen.
Schade, dass das hier immer so ein großes Problem darstellt.

Es fehlt hier - es fehlt da

Das ist doch typisch für staatliche Planwirtschaft, die führt, wie ungezählte Beispiele zeigen, immer zu Mangel.
Dagegen sorgt der freie Markt immer für genügend Angebot zu bestmöglicher Qualität.

Warum nicht gleich Schlüssel 1:1?

Der Automatismus von Schlüssel gleich Verbesserung stimmt nicht und hat sich bei dem (Grund-)schulen bereits gezeigt. Trotz erheblichen besseren Schlüsseln gegenüber den 1960-Jahren können viele Schüler heute schlechter rechnen und schreiben, von der Allgemeinbildung ganz zu schweigen.

@ 11:23 von Buntekuh

"Trotz erheblichen besseren Schlüsseln gegenüber den 1960-Jahren können viele Schüler heute schlechter rechnen und schreiben, von der Allgemeinbildung ganz zu schweigen."
Genau so ist es und entsprechend habe ich 10:27 gepostet. Die Reaktion auf diese Problematik ist jedoch nicht es richtig zu machen, sondern einen Schlüssel 2:1, zwei Erzieher pro Kind zu fordern. Es ist das berühmte tote Pferd, das weiter geritten wird.

Fordern kann sie viel

Es ist richtig, dass DE im Bildungsbereich deutlich hinter einigen Ländern zurückliegt. Das fängt bereits im Kindergarten an. Ein Betreuungsschlüssel ist sicherlich sinnvoll, allerdings kann das unsere Bundesministerin leicht fordern, sie muss es ja nicht bezahlen, da dies Ländersache ist. Des Weiteren braucht man auch genug qualifiziertes Personal. Der Beruf ist jetzt schon wenig beliebt, da die Bezahlung dürftig ist. Wenn man nun schnell mal 100.000 Leute einstellt, wird das die Qualität nur bedingt steigern.

Man sollte in DE generell mal wieder überlegen, wo man sein Geld investiert. Eine boomende Wirtschaft ist eine Sache. Die kann aber auch schnell abziehen oder eingehen. Die Bevölkerung bleibt in der Regel und liefert deutlich höhere Renditen. Leider dauert das allerdings etliche Jahre und lässt sich nicht so gut "verkaufen". Wir brauchen andere Politiker und die Wähler sollten Politiker mit Weitblick und klaren Vision (nicht Halluzinationen, wie Fr. Schwesig) ihre Stimme geben.

@Südtirolsch

Ihre Schlussfolgerung vergisst die Tatsache das ALLES in der DDR staatlich geplant und Subventioniert wurde.

Dadurch war alles Billiger und das Lohnniveau im Keller.
Das hat die DDR schlichtweg in die Pleite getrieben.
Das konnte man gut am Ende sehen weil alles Verfallen war. (und es wird bis heute wieder aufgebaut!)

Dieses System ist nicht übertragbar.

Also ist die Frage zuerst wie schaffen die Bundesländer/Kommunen neue Kitas?
Antwort: Nicht ohne Hilfe von Herrn Schäuble.
Nächste Frage wo bekomme ich qualifizierte Betreuer her?
Antwort: Wohl nicht so schnell die müssen erst ausgebildet werden.
Stellen schaffen ist toll die kann nur kaum einer besetzen weil das qualifizierte Personal einfach fehlt!

Was können Eltern tun um die Situation zu entspannen?
Nicht viel aber zumindest mit Ihrem Kind/Ihren Kindern mal beschäftigen!
Alle Schuld auf die Betreuer schieben aber abends nichts tun wollen ist einfach!
Eltern sein ist ein 24/7 Job ohne Urlaub bis zum 18. Lebensjahr!
MfG

Wir gehen viel zu selten mit unseren Alten hart ins Gericht!

Ja, die Senioren haben natürlich auch berechtigte Sorgen und Altersarmut trifft immer mehr. Aber die Kinder von heute wird Altersarmut weniger treffen? Beileibe nicht.
Rentner haben angeblich "niemals Zeit" - naja, wenn man sich die vielen Urlaubsreisen ansieht. "Habe 40 (oder 50) Jahre hart gearbeitet und mir das wohl verdient!" sind leider keine weisen Worte, sondern sehr selbstbezogene egoistische.
Ich helfe gerne ältern Menschen im Alltag aus, oder würde auch liebevoll pflegen. Aber selber kümmern sich die Alten fast nie um die ganz Kleinen, von ihren leiblichen Enkeln abgesehen. Das muss sich ändern, das Engagement für Kinderbetreuung muss von den Alten und ganz Alten kommen! Von denen haben wir genug.

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