Kommentare

und wieder wird die Politik

Warten bis Millionen vor der Haustür stehen,anstatt Hilfe vor Ort zu leisten und endlich vorausschauend zu denken.Jeder Cent ist vor Ort besser angelegt,als das sich wieder Menschen auf den Weg machen müssen,weil es an grundlegenden Dingen fehlt .Mir fehlen einfach die Worte bei soviel Beratungsresistenz.So schafft Europa sich ab,unter ihrer Führung.

""Das war bisher eine Stadt

""Das war bisher eine Stadt mit etwa einer Million Einwohnern. Jetzt sind es 2,6 Millionen. Mehr als anderthalb Millionen Menschen sind in den zurückliegenden Monaten vor Boko Haram geflohen, nach Maiduguri."
Zum Vergleich: In die gesamte Bundesrepublik kamen vergangenes Jahr etwas mehr als eine Million Flüchtlinge."

Nehmt doch als Vergleichswert mal, wieviele Flüchtlinge letztes Jahr in die USA durften.
Oder nach Südkorea.

Oder geht's nur darum, zu sagen: Deutschland nimmt nicht genug Flüchtlinge auf?

Ich kann diese Realitaetsverzerrungen......

langsam nicht mehr lesen. NIE werden die Hintergruende beleuchtet, da sonst internationale Konzerne an den Pranger gestellt werden muessten und ihre willigen Handlanger in den Regierungen Afrikas. Wer beutet denn dieses Land bis aufs Blut aus und WER hat denn das Nigerdelta in eine oelige Wueste verwandelt? Boko Haram? Warum eigentlich wundert man sich , das solche Organisationen entstehen und HASS gegen den Westen saehen, der auf fruchtbaren Boden faellt? Boko Haram ist nicht vom Himmel gefallen. Die Mitglieder sind nicht etwa aus Wohlstand und purem Fanatismus so geworden. Mir reicht die Verschleierung und Verharmlosung langsam . Ermoeglicht diesen Menschen ein wuerdiges Leben und hoert auf deren Umwelt zu zerstoehren und unseren EU Abfall ueber sie auszuregenen. Dann gibt es keine Boko Haram und Co. Dann wuerden die keinen Sinn machen. So wird der Hass immer weiter ansteigen und die Hoffnungslosigkeit zu brutalen Waffengaengen fuehren.

Wenn... Wäre... Warum...

Wenn die USA die Weltmacht sind, dann wollen die USA die Verhältnisse in Nigeria.
Wäre Boko Haram eine Terrorgruppe, müssten die USA sie bekämpfen im Rahmen des US geführten Kampfes gegen den internationalen Terrorismus.
Aber die USA gehen weder wirtschaftlich noch militärisch gegen Boko Haram vor, sondern kuscheln lieber mit Saudi Arabien, das mit Katar im Verdacht steht, Boko Haram zu finanzieren.

Warum bekämpft noch niemand Boko Haram militärisch? Warum hat es so lange gedauert, bis der IS militärisch bekämft wurde?
Haben sie alle gelogen, die ihre Militäreinsätze mit Menschenrechten oder Terror begründeten?

12:28 von Agent lemon

".NIE werden die Hintergruende beleuchtet, da sonst internationale Konzerne an den Pranger gestellt werden muessten und ihre willigen Handlanger in den Regierungen Afrikas. Wer beutet denn dieses Land bis aufs Blut aus und WER hat denn das Nigerdelta in eine oelige Wueste verwandelt?"

Das liegt daran, dass die Menschen, die davon profitieren, nur ungern mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert werden - hinterher müssten sie zum Wohle anderer noch ihr überzogenes Konsumverhalten ändern, das diese Vorgehensweisen "befeuert" . Oh Schreck.

Der Konflikt innerhalb Nigerias ist nun wahrlich nichts Neues, sondern schwelt, mit geschlossenen Augen von der Weltöffentlichkeit weitgehend ignoriert, bereits seit einigen Jahren.

Und man wird auch solange weiterhin bequem wegsehen, wie man selbst davon nicht betroffen wird. So war es doch schon immer und so wird es wohl leider auch noch lange Zeit sein.

@peace1

Nigeria braeuchte keine Hilfe . Das Land ist steinreich. Was Nigeria braucht ist eine Revolution um die seit Jahrtzehnten festgefressene , korrupte, konzerndevote Regierungskaste davonzujagen, die die Brosamen , die die Oel und Agrarkonzerne im Land lassen unter sich aufteilt. Boko Haram ist das ERGEBNISS dieser Zustaende. Nicht etwa umgekehrt. Das zieht sich durch ganz Afrika. Wo was zu holen ist wird alles von westlichen Konzernen praktisch ersatzlos weggeschleppt und tote Landschaften hinterlassen. Was brauchbar ist wir aufgekauft. Die westlich installierten Eliten(Mali wunderbares Beispiel) tun alles um den Status Quo zu erhalten und erklaehren JEDEN zum Terroristen, der sich gegen diese Zustaende auflehnt. Neokolonialismus in Reinkultur. Schoengeredet von der westlichen Presse. Da kann man nur gratulieren.

ein reiches Land

Deutschland ist ein reiches Land, sagen manche.
Nigeria ist eines der reichsten Länder Afrikas, dank seiner Ölvorkommen.
Der Reichtum ist in Nigeria noch etwas ungerechter verteilt, als in Deutschland, aber wen schert schon die Verteilung des Reichtums, wenn man ihn als Vorwand dafür anführen kann, dass ein Land viele Flüchtlinge aufnehmen müsste.

Man könnte auch sagen, dass das Königshaus der Niederlande sich zu engagieren hat, aufgrund seiner starken Beteiligung an Shell, dem Unternehmen, unter dem Nigeria noch mehr leidet als unter Boko Haram.

@ firefighter1975

#Der Konflikt innerhalb Nigerias ist nun wahrlich nichts Neues, sondern schwelt, mit geschlossenen Augen von der Weltöffentlichkeit weitgehend ignoriert, bereits seit einigen Jahren.

Und man wird auch solange weiterhin bequem wegsehen, wie man selbst davon nicht betroffen wird. So war es doch schon immer und so wird es wohl leider auch noch lange Zeit sein.#
Ja. besonders bitter dabei ist, dass, wer auch immer sich in Afrika organisiert und gegen diese Zustaend aufbegehrt umgehend zur Terrororganisation und damit fuer #lebensunwert# erklaehrt wird. Hat denn wirklich noch niemand bemerkt, das es Heute weder Revolutionaere gibt und #Rebellen# immer und nur die Westliche Position einnehmen. Alle anderen sind derweil Terroristen. Da nickt der desinformierte Buerger: Ausmerzen das Pack......und gut ist. Je intensiver man sich damit beschaeftigt , je verlogener und grauenvoller ist die Realitaet: WIR sind die Herrenmenschen und werden ALLES tun um das zu bleiben.

12:25 von tick tack tick tack

"Nehmt doch als Vergleichswert mal, wieviele Flüchtlinge letztes Jahr in die USA durften.
Oder nach Südkorea. Oder geht's nur darum, zu sagen: Deutschland nimmt nicht genug Flüchtlinge auf? "

Wo genau haben Sie diese angenommene Aussage aus dem Text entommen ?

Und wem genau nützt eine solche Frage ?
Den Nigerianern, die auf der Flucht vor Hunger, Umweltzerstörung und Boko Haram sind, jedenfalls nicht.

Noch eine Frage: Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, inwieweit die ständige Warenverfügbarkeit und der durchscnittliche "Wohlstand" in den Industrienationen die Vorgänge in Nigeria und anderen Drittweltländern beeinflussen könnten ? Nein? Ist zwar unbequem, kann ich aber nur empfehlen.

@Agent Lemon

"NIE werden die Hintergruende beleuchtet, da sonst internationale Konzerne an den Pranger gestellt werden muessten"

Wenn auch Sie das nicht tun...

Es ist schon bitter, wie systematisch die Beteiligung von Konzernen an großen Übeln einfach medial ignoriert wird, ob es nun um Nigeria oder um Auschwitz geht.

"Wenn du wissen willst, wer dich wirlich regiert, dann frage, we du nicht kritisieren darfst."

@ Shuusui

Solange Boko Haram die Ausbeutung und den Diebstahl der Ressourcen Nigerias nicht massgebend behindert oder gar verhindert haben die nix zu befuerchten. Oder glauben Sie ernsthaft die Industriestaaten interessieren sich fuer das Befinden der Menschen? Erst Gaddafi, Assad und Saddam, die die Geschaefte behindern, oder gar echte Werte fuer die Rohstoffe ihrer Laender forderten lernen die humandemokratischen Armeen des Westens kennen. Solange das nicht aufhoert wird es Widerstand geben......der heute pauschal Terrorismus heisst. Und glauben Sie mir , ich bin wahrlich kein Freund solcher Gruppen, kann ihre Beweggruende aber nachvollziehen. Meine Meinung.

12:28 von Agent lemon

"Realitätsverzerrung"
.
wer ist denn an den Zuständen in diesen Ländern verantwortlich
da gibt es doch auch "freie" von der UN überwachte Wahlen
bin ich (wir) dafür verantwortlich wenn die Despoten wählen ?
Mit wen soll unsere Regierung unsere Konzerne Verträge schließen,
wenn nicht mit den offiziellen dort
Und wenn ich als Beispiel Fischereirechte verkauf, dann krieg ich Geld dafür -
umgekehrt sind natürlich die Fische mit verkauft - habe sie nicht mehr
wo liegt das Problem, hierzulande oder dort ?

@ Agent lemon

Es gibt hier zwei Schuldige. Auf der einen Seite die internationalen Konzerne und auf der anderen Seite die korrupten Machthaber.
Ist es nicht eine Frau Mugabe, welche ihre Bürger vertreibt, in dem sie deren Ländereien einnimmt? Was sollen denn die Menschen machen, wenn sie kein Land mehr besitzen.
Die EU muss hier Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

@ Shuusui

Der Frieden ist doch gar nicht gewünscht. Immer muss es irgendwo brodeln, damit die Waffenindustrie ihre Geschäfte machen kann.
So sieht es in Wahrheit aus.
Und Europa, vornehmlich Deutschland, hat die meisten Lasten daraus zu tragen.

Unsinniger Vergleich

"Zum Vergleich: In die gesamte Bundesrepublik kamen vergangenes Jahr etwas mehr als eine Million Flüchtlinge. In Maiduguri hat jede Familie im Durchschnitt zwei Flüchtlinge aufgenommen und versorgt sie, so gut es eben geht."

Was soll das denn heißen? Sollen wir nun auch umgerechnet je Familie zwei Flüchtlinge aufnehmen und diese alimentieren, so gut es eben geht? Haben wir noch nicht genug aufgenommen?
Zum Glück war der Artikel ansonsten relativ kurz gehalten - sonst hätte uns der Verfasser noch Glauben machen wollen, dass es sich bei diesen Flüchtlingen auch ausnahmslos um dringend benötigte hochqualifizierte Facharbeiter und Akademiker handelt.

@peace 1

sie sind am Thema interessiert.
googeln Sie mal
http://www.zeit.de/2014/07/demografie-iran-nigeria-japan-deutschland/sei...
seit 1960 hat sich Bevölkerung trotz miserabler Lebensbedingungen vervierfacht. Ich bin auch für Hilfe.
Aufklärung, Bildung. Nur Lebensmittel zu schicken wird weder in Nigeria noch im Niger oder Tschad reichen. Man muß die Mädchen, die Frauen erreichen.

12:24 von peace1

anstatt Hilfe vor Ort zu leisten
.
leben wir im Zeitalter der Kolonialherrschaft ?
soll wieder der oberlehrerhafte Weiße Mann sagen wo es lang geht
Die Menschen dort haben auch die Möglichkeit zu demokratischer Wahl,
sogar UN überwacht (was ja schon Bevormundung genug ist)

@Agent lemon

" NIE werden die Hintergruende beleuchtet, da sonst internationale Konzerne an den Pranger gestellt werden muessten..."

Bitte äußern Sie sich mal, wie es Ihrer Meinung nach um dieses Land/diese Länder bestellt wäre, wenn es die ach so bösen internationalen Großkonzerne und die mutmaßliche "Ausbeutung" nicht gäbe.

@ firefighter1975

#Und man wird auch solange weiterhin bequem wegsehen, wie man selbst davon nicht betroffen wird. So war es doch schon immer und so wird es wohl leider auch noch lange Zeit sein.#
Wir sind ja bereits betroffen, aber leider wird die Ursache der Fluchten EINDEUTIG , auch hier im Artikel, den Falschen angehaengt. Wie koennen Millionen vor angeblich ein paar 1000 schlecht bewaffneter Aufstaendiger fliehen. WER glaubt den eigentlich diesen Schwachsinn? Wir werden hier fuer dumm verkauft. Es ist wie mit dem Genozid der Khmer Rouge. Das glaubt auch jeder. Seit US Akten geoeffnet wurden wird klar, das wohl die Haelfte der Menschen in Kambodscha den Flaechenbombardierungen der USA zum Opfer fiel. Da beisst man auf Granit. Da hoert man NULL von diesen Erkentnissen. DAs waren die Khmer Rouge und basta.

Ja, nennen Sie mich ruhig einen Technokraten

1. Nigeria ist ein reiches Land, der Reichtum ist nur noch viel ungleicher verteilt als bei uns.

2. Millionen, die flüchten könnten sich auch wehren, oder?

3. Wenn wir unsere Grenzen für weitere Millionen öffnen und möglicherweise unsere europäischen Nachbarn nötigen das Gleiche zu tun, dann wird es nicht beim Brexit bleiben, es werden andere *exits folgen und damit wird dann Europa instabil werden, Konflikte würden entstehen. Wer würde davon profitieren, wer und wie sehr darunter leiden.

Ja, nennen Sie mich einen Technokraten und stellen Sie mich ruhig in die rechte Ecke - ich kann damit leben.

@ 12:28 von Agent lemon

Danke für diese deutlichen Worte. Sicher, auch die ARD sendet ab und zu Berichte über die üble Ausbeutung dieses Kontinents, aber selbst wenn Firmen oder Methoden (Stichwort: Hähnchenabfälle) an den Pranger gestellt werden, es geschieht so halbherzig, dass keine Wende in der Politik stattfindet. Selbst unsere Grünen ergötzen sich nur in Forderungen wie Abschaffung der Massentierhaltung, anstatt vernünftige Umweltpolitik anzupacken. Große Teile dieses riesigen Kontinents, der der Ursprung der Menschheit ist, gehen vor die Hunde und ein wenig Lamentieren reicht aus um unser Gewissen zu beruhigen.

@12:28 von Agent lemon

Die Hintergründe für diesen Konflikt sind nicht bei den internationale Konzerne zu finden, sondern bei den jeweiligen Regierungen der betroffenen Länder in Afrika.

Die Regierung in Nigeria schützt die Eigentumsrechte der Bevölkerung nicht indem sie Land und Bodenschätze an Konzerne verkauft, damit sich die Regierungsmitglieder und deren Günstlinge bereichern können. Die Bevölkerung verarmt, weil die Regierung die Menschen daran hindert unternehmerisch tätig zu werden, um so durch die freie Marktwirtschaft mit ihrer auf Privateigentum gründenden kapitalistischen Produktionsweise Wohlstand für alle zu ermöglichen.

Wo das Problem der meisten Entwicklungs- und Schwellenländer liegt, darüber berichtet Hernando de Soto, Präsident des "Institute for Liberty and Democracy", aus eigener Erfahrung vor Ort hier: http://www.libinst.ch/publikationen/LI-Paper-De-Soto-Eigentum.pdf

Fazit: Durch fehlende Eigentumsrechte und fehlende wirtschaftliche Freiheit, bleiben die Menschen in Afrika arm.

@Shuusui

#Haben sie alle gelogen, die ihre Militäreinsätze mit Menschenrechten oder Terror begründeten?#
JA!

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@Agent Lemon

"Oder glauben Sie ernsthaft die Industriestaaten interessieren sich fuer das Befinden der Menschen?"

Ich glaube das tun sie und zwar in dem Umfang der grade eben ausreicht, um einigermaßen den sozialen Frieden bzw. Waffenstillstand zuhause zu wahren.

Was das Befinden der Menschen in Nigeria angeht, das müsste den Geschäften bestimmter Konzerne schon echt in die Quere kommen, dann wird sich schon drum gekümmert.....mit präzisen Luftschlägen ganz ohne Kollateralschäden.....

@Agent Lemon

"#Haben sie alle gelogen, die ihre Militäreinsätze mit Menschenrechten oder Terror begründeten?#
JA!"

Danke für die Antwort. War zwar ne sogenannte rethorische Frage...

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