Kommentare

Merkwürdig

Aber wenn Nord Korea eine Rakete ins All schickt, ruf alles nach Sanktionen.

Interessant

Was ein Land sich so leistet, schöner wäre wenn man das Geld genutzt hätte um das Elend in der z.T bitterarmen Bevölkerung zu bekämpfen.

Hat Indien nicht vielleicht ganz andere Probleme?

Ich verstehe ja, das man gern "auf dicke Hose" machen will, und bei allem möglichen "mitspielen" will. Die Frage, die sich mir aber bei diesen Milliarden-Programmen stellt: hat Indien nicht vielleicht doch ein wenig andere, irdische, indische Probleme? Könnte es sein, das die indische Regierung diese Gelder nicht auch hätte in Bildung und Gesundheitswesen investieren können?

@14:12 von sprutz

Aber wenn Nord Korea eine Rakete ins All schickt, ruf alles nach Sanktionen.

Im Anbetracht dessen, daß Nordkorea permanent Drohungen gegen seine Nachbarn ausstößt, daß sich mit seinem Nachbarn formal noch im Kriegszustand befindet und eine Diktatur ist, sind die beiden Fälle ja nun absolut nicht vergleichbar...

Ist die Autokorrektur ...

... einem menschlichen Korrekturleser zum Verhängnis geworden?

ZITAT "Zwei der indischen Satelliten bauten Studenten mit ihren Lehrern gebaut - eine davon, um Daten über Kohlendioxid und andere klimaschädliche Gase zu sammeln."

Orthografisch ist ja alles i.O., aber der Rest ?!

Relativierend sollte man

Relativierend sollte man erwähnen das es heute Satelliten im Bereich unter 1kg gibt. Die Tonnage der Nutzlast wäre hier informativ gewesen. Wenn man den schon Rekorde feiern will. Schade das Details leider fehlen.

Glossar111

Protzen statt Klotzen, um das Elend in der eigenen Bevölkerung abzustellen, ist nicht oder wird nicht in Angriff genommen. Die Landbevölkerung die noch unter der Herrschaft der Maharadschas steht, muss sich bei einem Tageslohn von 100 Rupien was nicht mehr als ca. 1,30 Euro entspricht. Dafür steckt man Milliarden in den Weltraum. Was bringt das für die ärmsten, ein Bad in den Ganges zum "Waschen". Die Seele und den Geist zu erfrischen.
So stellt sich auch die Frage bei VW. Da wird schleimbeutelhaltig um Entschuldigung nachgesucht und die Boni erhöht. Der Kleinanleger geht lee(h)r aus. So wie die ärmsten der indischen Bevölkerung.

@Mittschiffs

"Könnte es sein, das die indische Regierung diese Gelder nicht auch hätte in Bildung und Gesundheitswesen investieren können?"

So ein Unsinn. Das kostet doch kein Steuergeld der Regierung. Im Gegenteil: Die machen damit Geschäfte. Oder glauben sie, die schießen die Sateliten umsonst, quasi zum Spaß in den Himmel?

@sprutz

Hallo? Indien hat eine Rakete mit Sateliten ins All befördert. Nord-Korea testet Langstreckenwaffen.

@Pferdefreund

Auch Ihnen sei gesagt, das die Sateliten ja nicht umsonst ins All befördert werden. Die Satelitenbetreiber müssen das bezahlen. Würde die Rakete also nicht starten, gäbe es auch kein Geld.

@14:31 von Mittschiffs

... diesen Milliarden-Programmen

Sammelt man in Indien vom reicheren Drittel nur 2 € ein hat man schon die erste Milliarde.

nicht auch hätte in Bildung ... investieren können?

Indien hat aufgrund seiner Milliardenbevölkerung auch mit schlechter Bildungspolitik Millionen an hochqualifizierten Ingenieuren, unter anderem Raketentechniker.

Meine Hoffnung ist, dass diese Satelliten Indien beim Aufbau eines gesünderen Staatswesens helfen.

Ganz klar, dass jetzt sofort

Ganz klar, dass jetzt sofort Kommentare mit dem Inhalt “...haben die keine anderen Sorgen...? abgegeben werden. Wenn schon nur der finanzielle Aspekt betrachtet wird, dann bitte auch vollständig. Indien schießt die Dinger nicht aus Jux und Dollerei in die Erdumlaufbahn, um sich damit dicke zu tun, damit werden einmal viele Arbeitsplätze geschaffen und zum anderen bezahlen die Auftraggeber eine Menge Geld für den Transport.

@Mittschiffs

"die indische Regierung diese Gelder nicht auch hätte in Bildung und Gesundheitswesen investieren können?"

Sicher haben Sie da nicht ganz Unrecht. Aber bedenken Sie auch, es hat seine Gründe warum Indien immer noch bettelarm ist. Denn es ist so, dass wenn der eine reich sein will, muss zwangsläufig ein anderer dafür arm sein. Und wenn man erstmal ganz weit unten angekommen ist..

Insgesamt wären ein paar zusätzliche Milliarden aus der eingesparten Weltallmission auch nur ein Tropfen auf dem sprichwörtlich heißen Stein.

Erklärung warum das für Indien wichtig sei

Viele Ausländische Satelliten = Gutes Geschäft!
bis jetzt hat ISRO ca. 100m USD erwirtschaftet nur durch Ausländische Satellitengeschäft.
Übrigens Deutschland ist größte Kunde ISROs! :) (fragen Sie DLR wie oft sie bis jetzt durch ISRO ihre Satelliten im All platziert haben... Leider steht ISRO oder PSLV immer sehr klein auf dessen Webseite!)
Aber das Geschäft ist eigentlich nur kleines Vorteil. Noch größer Vorteil haben indische Hochschulen und sub-Lieferanten. Die Hochschulen haben Möglichkeit das Wissen ohne Ausländische Schulen an eigenen Volk zu vermitteln.
Dies mal waren es nur zwei indische Hochschul-Satelliten.. Nächste Mal könnte mehr sein..
Viele kleine Firmen arbeiten schon jetzt als Lieferanten für kleine und großen teilen.. Und wie es aussieht, die haben hervorragende Qualität. Und das Geschäft wächst. D.h. mehr wissen, mehr Arbeit, mehr selbst-Vertrauen, volle Kassen, weniger Armut, usw..

Fazit: die "wellwishers" brauchen um die Armen keine Sorge machen!

Waldbrände aus dem All aufspüren

In indischen Grossstädten ist es für junge Leute am wichtigsten, ein Motorrad, eine Lederjacke, eine Sonnenbrille und ein möglichst modernes Handy zu haben.
Sie sitzen dann in Restaurants zusammen und haben vorher dafür gesorgt, dass sie währenddessen möglichst oft angerufen werden.
Das bedeutet "wichtig" zu erscheinen.

Kann man den jungen Menschen gönnen. Sie unterscheiden sich ausschliesslich durch mehr Naivität von westlichen Geschäftsleuten, die mit ihrer primitiven Wichtigtuerei und ihrem Handygebrüll den Rest der Welt beherrschen.

Das Indien aber feiert, mehrere Satelliten ins All geschickt zu haben um Waldbrände aufzuspüren, ist makaber.

Ein Spaziergang aus der Grossstadt hinaus hätte gereicht, um die wirklichen "Brände" der indischen Gesellschaft aufzuspüren:
Die unfassbare Armut und Not der allermeisten Menschen in Indien.

Modi wollte den Ganges saubermachen und die Armut abstellen ... Alles wieder gelogen, oder ...?

@15:28 von Hugomauser

"Hallo? Indien hat eine Rakete mit Sateliten ins All befördert. Nord-Korea testet Langstreckenwaffen."

Die Nord Koreaner auch, und die Technologie ist die selbe.

Re 14:12 von sprutz

Nordkorea ist ein Terrorstaat,Indien die größte Demokratie der Welt.

@ Axtos

Die Gesamtmasse der Satelliten beträgt 1189kg. Es handels sich um sechs grössere Satelliten mit Massen zwischen 15 kg und 727 kg und 14 Nanosats mit 1 und 1.5 kg.

Den Weltrekord hält allerdings noch immer die ukrainische Dnepr Rakete. Am 21. November 2013 wurden vom russischen Dombarowsky aus 32 Satelliten aus 16 Ländern und eine 33. Nutzlast - ein fast zwei Tonnen schweres Messgerät - das mit der letzten Stufe der Trägerrakete verbunden blieb, ins All befördert. Die Nutzlastmasse beim Weltrekord: Zweieinhalb Tonnen.

@ sprutz

"Die Nord Koreaner auch, und die Technologie ist die selbe."

die Technologie ist nicht die selbe, die letzten Raketentests der Nordkoreaner betrafen Langstreckenraketen, die sind nicht in der Lage, Satelliten ins All zu schiessen.

Aber es stimmt, auch Nordkorea ist eine Raumfahrtnation. Das Land hat 2012 nach zwei missglückten Versuchen einen Satelliten gestartet, der aus der Umlaufbahn die Norkoreanische Nationalhymne abspielte. Ein entscheidender Beitrag zur Wissenschaft. Dagegen verblassen natürlich die fast 100 indischen Satelliten, die Brände aufspüren, Pflanzenwachtum und Schädlingsbefall messen, Fluten beobachten, Nachrichtenverbindungen bei Naturkatastrophen garantieren und Bildungsprogramme in abgelegene Gebiete senden. Von den indischen Sonden zum Mond und zum Mars ganz zu schweigen.

@Heyoka

.."Das Indien aber feiert, mehrere Satelliten ins All geschickt zu haben um Waldbrände aufzuspüren, ist makaber."

Die Inder feiern, dass sie 20 Satelliten gleichzeitig in den Orbit geschossen haben.
Unter hnen befindet sich der deutsche (DLR)Satellit BIROS, der wie sein Vorgänger BIRD unter anderem zur Entdeckung von Waldbränden eingesetzt wird.
NIX makaber!

@ Heyoka

Gandhi sagte bereits 1915 auf seiner allerersten Rede vor dem Indischen Nationalkongress: "Den einfachen Inder interessiert das, worüber wir hier reden, überhaupt nicht. Indien, das ist nicht Bombay, Delhi und Kalkutta, Indien - das sind 600.000 Dörfer."

Leider haben Sie recht, es gibt zwei indische Gesellschaften: das Mittelklasse und Oberschicht-Indien mit Universitäten, Atomraketen, Klimaanlagen, Marssonden, und den besten Ärzten der Welt, und das andere Indien, das niemand braucht: hunderte von Millionen Menschen die oft nicht wissen, was ihre Kinder am kommenden Tag essen werden.

Allerdings hat das "reiche" Indien mittlerweile eine Bevölkerungszahl erreicht, die die meisten westeuropäischen Länder in den Schatten stellt. Und dieses Indien stellt natürlich den gleichen Anspruch an Handys und Navis, wie der Rest der priviligierten Welt.

"England musste den halben Planten ausbeuten, um zu dem zu werden, was es heute ist. Wie viele Planeten braucht Indien?"
(Mahatma Gandhi, 1946)

Toll

Die können das auch.

Nur keine dieser Nationen macht sich Gedanken, was aus dem Müll wie z.B. den ausgedienten Satelliten wird.

@ hut

"was aus dem Müll wie z.B. den ausgedienten Satelliten wird."

Mal ganz abgesehen davon, dass sich Wissenschaftler und Ingenieure in vielen Ländern - auch in Indien - ernsthafte Gedanken um den Weltraummüll machen: Die Satelliten, deren Bahnen genau verfolgt werden, sind nicht das Problem und das hier benutzte Konzept ist eines der besten gegen den Weltraummüll. Cubesats haben eine begrenzte Lebensdauer in sehr niedrigen Umlaufbahnen und verglühen nach zwei bis drei Jahren in der Atmosphäre ohne Rückstände zu hinterlassen - etwas genauso, wie natürliche Meteoriten von ähnlicher Größe.

Das große Müll-Problem sind die zehntausenden von kleinen Teilen, deren Bahnen nicht verfolgt werden können. Die stammen zum größten Teil von explodierten Raketenstufen und von den Anti-Satelliten Experimenten der UdSSR, der USA und Chinas, bei denen mehrere Satelliten pulverisiert worden.

Die beste Antwort auf Müll ist eine nicht-militärische, technologisch sichere Raumfahrt, wie Indien sie betreibt.

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