Ihre Meinung zu: Flüchtlinge an Grenze zu Ungarn: Ausharren vor der Transitzone

9. Juni 2016 - 0:09 Uhr

Mit meterhohen Zäunen an der Grenze zu Serbien schottet sich Ungarn ab. Doch die Flüchtlinge kommen trotzdem und harren in provisorischen Lagern aus. Einige versuchen, illegal die Grenze zu überqueren. Von Michael Mandlik.

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Kommentare

"Flüchtlinge", die versuchen

"Flüchtlinge", die versuchen illegal eine Grenze zu überqueren, sind für mich keine Flüchtlinge mehr. Das sind Verbrecher, denen Gesetze vollkommen egal sind. Ausserdem hat sich deren Flüchtlingsstatus mit betreten des ersten sicheren Landes geändert und sie sitzen ganz bestimmt nicht "fest", wie es ja gerne in der tagesschau geschrieben wird. Sie sind in Sicherheit, wenn sie denn wirklich vor Krieg geflohen sind, aber das ist ja bei den meisten nicht der Fall.

Sehr geehrter Herr Mandlik

Was denn nun " ohne sauberes Wasser"?

Nun ab Sekunde 15 in dem Video ist eine Wasserstelle mit zwei Wasserhähnen sichtbar, wo eine Frau Wäsche wäscht und eine weitere Person eine Wasserflasche auffüllt. Gut das allein sagt nichts über die Wasserqualität aus, aber dreckig oder unsauber schaute dieses Wasser nicht aus.

@Jose. Canseco

Da kann man nur hoffen, das Ihnen mal so ein Schicksal erspart bleibt. Ich verstehen diese Menschen und wuerde handeln wie sie.

Es wird hier offenbar bewusst.....

verhindert, dass ein Antrag gestellt werden kann. Das Asylrecht scheint vor seiner Abschaffung zu stehen. Zu diesen "Werten" kann man nur noch gratulieren.....und sich entsetzt abwenden.

Warum die völlig negative

Warum die völlig negative Berichterstattung über Ungarn? Ist es mittlerweile verächtlich, DASS die EU-Aussengrenze geschützt wird? Die deutschen Politiker sind insgeheim doch froh, dass nicht mehr so viele kommen. Und übrigens handelt es sich hier nicht um Flüchtlinge, da sie aus einem sicherem Land (Serbien) kommen. Auch interessant: der gezeigte Migrant erwähnt auf Englisch, dass er nach Deutschland möchte, dies wurde jedoch nicht übersetzt...

Irgendetwas stimmt hier nicht?

Aus dem TS-Bericht:
Ca. 200 Personen befinden sich im Lager und 10 Personen können täglich einen Asylantrag in der ungarischen Transitzone stellen.

Der Afghane Hasan ist schon drei Wochen, also 21 Tage im Lager und hat es noch nicht in die Transitzone geschafft.

Wer findet den Fehler ???

Der Bericht zeigt den ganzen

Der Bericht zeigt den ganzen Unsinn und die Erbärmlichkeit, vernünftige humane Politik durch Stacheldrahtzäune zu ersetzen. Europa scheitert nicht an Bankenkrisen sondern an seiner Bankrotterklärung, menschenwürdig mit Flüchtlingen in umzugehen.

@ Agent lemon

Nachdem, wie viele Berichte immer wieder belegen, die Migranten davon ausgehen, dass sie in DE herzlich willkommen sind und bei uns ein besseres Leben führen können ist "das nur eine Ziel" allzu verständlich. Da würde auch ich mich nicht von Zäunen aufhalten lassen.
Alleine schon der Fairness halber diesen Menschen gegenüber wäre eine Botschaft unserer Kanzlerin für die übrige Welt wichtig, dass DE nicht alle Menschen, die ein besseres Leben führen wollen, aufnehmen kann. Sie sollte der Welt ehrlich zeigen, dass DE auch Mio. Menschen hat, die am Rande der Gesellschaft leben, die teilweise obdachlos sind und keine Arbeit finden.

Erst gestern Abend brachte ZDF-zoom sehr ausführlich, wie die Menschen die anfängliche "Willkommenskultur" Deutschlands missverstanden haben und größtenteils noch heute daran glauben. Dazu zählt auch, dass man bleiben kann, auch ohne Anerkennung als Flüchtling, wenn man DE erst mal erreicht hat. Hier wird unsere Humanität wahrlich überstrapaziert.

Verdrehung der Tatsachen

...ohne sauberes Wasser. Einige versuchen daher, illegal die Grenze zu überqueren.

Nicht wegen des unsauberen Wassers versuchen einige die Grenze illegal zu überqueren!
Wie aus dem Beitrag ganz klar ersichtlich ist
- gibt es sauberes Wasser
- gibt es die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen und einen Asylantrag zu stellen.

Diese "einige" versuchen die Grenze illegal zu überqueren, weil sie die Grenze illegal überqueren wollen.

Bitte Meinungen und Überzeugungen als Kommentar kennzeichnen und nicht als "Nachrichten" publizieren.

Abwenden oder handeln?

Wie können wir uns entsetzt abwenden, wenn ein EU Nachbar, wie Ungarn
eine Politik der Kriminalisierung von Flüchtlingen forciert?

Anstatt sich abzuwenden können wir etwas tun:

Deutsche Politiker, wie Horst Seehofer oder Helmut Kohl hofieren den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und haben damit dazu beigetragen, das Orbáns
Strategie in Europa Schule macht.

Wenn Orbán also mal wieder in Deutschland zu Besuch ist, sollten wir gemeinsam auf die Strasse gehen und dagegen demonstrieren! Unsere Politiker dürfen nicht weggucken und erst recht nicht unterstützen, wenn Flüchtlingen acht bis 20 Jahren Haft droht, weil sie versuchen, eine sichere Heimat zu finden. Dieses Strafmaß wartet auf sie, wenn sie versuchen, Orbáns Zaun nach Wochen und Monaten des Wartens, des Hungerns und der mangelnden medizinischen Versorgung zu überqueren. Was würden wir tun?!!

Konsequent

Es ist völliger Unsinn wenn manche Foristen hier wieder von einer Abschaffung des Asylrechts schreiben.

Zum einen sind diese Leute bereits in Sicherheit, damit nur noch Migranten.
Zum anderen ist es ihnen durchaus möglich einen Antrag zu stellen. Geht halt mal wieder nicht wunschgemäß.
Jedes EU hat das Recht und die PFLICHT festzustellen WER denn da Leistungen in Anspruch nehmen möchte. Es besteht dagegen kein Anspruch auf ein löchriges beschleunigtes Verfahren oder gar Durchwinken. Und schon gar nicht auf die Wahl eines Wunschlandes. Seltsam, Warum hat die TS das nicht übersetzt?
Die typische negative Darstellung auf TS der konsequenten Verfahrensweise braucht keine weiteren Worte

Flüchtlinge, Flüchtlinge und immer nur Flüchtlinge…

Uns droht hier Altersarmut weil unsere Politik Promis das nicht auf die Kette bekommen was erforderlich ist.
Aber neeeeeee die holen sich immer mehr Baustellen die sie nicht bewältigen können, wo sie Angst haben diejenigen zur Kasse zu bitten die das Geld haben usw.
Warum haben wir keine GUTEN Journalisten die diesen Entscheidern nicht von der Pelle rücken bis diese die Konzepte auf den Tischlegen wie es gestemmt werden soll und wer das alles womit finanziert ihrer Meinung nach.
Und um diese Journalisten jetzt ein wenig in Schutz zu nehmen, ich hätte auch keine Lust den Weg eines Gustel Mollards oder ähnlicher zu beschreiten.

@04:23 von Agent lemon

"Es wird hier offenbar bewusst verhindert, dass ein Antrag gestellt werden kann. Das Asylrecht scheint vor seiner Abschaffung zu stehen. Zu diesen "Werten" kann man nur noch gratulieren.....und sich entsetzt abwenden."
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Wer oder was hindert die Menschen daran in Serbien einen Asylantrag zu stellen? Freie Länderwahl ist im Asylrecht nicht vorgesehen. Ich kann mich nur entsetzt abwenden wenn ein im Ausland lebender uns in Europa vorschriften machen will, wie europäische Länder versuchen die massen an Flüchtlingen zu bewältigen.

Am 09. Juni 2016 um 06:50 von Emil66

es ist eine hype jenseits jeglicher vernunft,man überbietet sich in bestimmten kreisen wohl inzwischen,wer am meisten "gut" ist.
na,die quittung kommt im kommenden jahr und in mv im herbst.

Da kann man doch was tun

Aus dem Video: "Für uns ist das alles hier eine Tragödie, denn wir haben nicht mehr genug Geld, um in unser Land zurückzukehren".

Auch wenn sonst vieles schief läuft, ich glaube kaum dass es so schief läuft, dass freiwillige Rückkehrer den Rückflug nicht mehr bezahlt bekommen, wenn sie sich mit diesem Anliegen an die Behörden wenden. Das darf gerne mal genauer geklärt werden, ob so ein Problem real besteht.

Alle diese Leute sind

Alle diese Leute sind Wirtschaftsflüchtlinge und nichts anderes! Die Männer sollten besser Zuhause ihr Land verteidigen oder - wenn sie dazu zu feige sind - in einem Nachbarland warten dass es andere tun. Dann können sie schnell wieder in ihre Heimat und ihr Land aufbauen- in ihrer angestammten Heimat! Uns nützen solche Leute nichts - sie räumen nur unsere Sozialkassen leer, die für bedürftige Deutsche da sind!

Bitte aufhören, alles in einen Topf zu werfen

Die folgenden Begriffe sollten klar definiert voneinader abgegrenzt und Angehörige jeder Gruppe entsprechend behandelt werden:

- Asylant
- Flüchtling
- Reisender
- Einreisewilliger
- Eingereister

Ich bin mir sicher: Wir schaffen das!

@Benjamin Schiller - 06:23

"Unsere Politiker dürfen nicht weggucken und erst recht nicht unterstützen, wenn Flüchtlingen acht bis 20 Jahren Haft droht, weil sie versuchen, eine sichere Heimat zu finden. Dieses Strafmaß wartet auf sie, wenn sie versuchen, Orbáns Zaun nach Wochen und Monaten des Wartens, des Hungerns und der mangelnden medizinischen Versorgung zu überqueren."
Sie haben aber schon bemerkt, dass in Ungarn weder Krieg herrscht, noch dass die "Flüchtlinge" Ungarn sind?

00:25 von Jose Canseco

sie sitzen ganz bestimmt nicht "fest", wie es ja gerne in der tagesschau geschrieben wird.
Ich stimme ihnen voll zu und was noch zu erwähnen wäre wer FEST SITZT kann nicht weg, diese Leute WOLLEN nicht weg weil sie durchsetzen wollen das sie nach D gebracht werden .

Besser als in der Türkei!

Bin der festen Überzeugung das es den Flüchtlingen die an der Grenze zu Ungarn ausharren besser geht als in der Türkei.
Den ich falle sicher nicht darauf rein das alle Lager in der Türkei aussehen wie dieses Vorzeigelager was der Merkel vorgesetzt wurde.

04:16 von Agent lemon

Wer zwingt diese Menschen ,nach ihrer Meinung, denn dort zu bleiben?
Sie können jeder Zeit ,sie sind ja schon in der EU ,einen Asylantrag stellen und in sichere Auffanglager gehen. Also wer zwingt sie dort aus zu harren?, richtig niemand. Sie könnten auch dort weggehen.

06:02 von andererseits .. was die Berichte zeigen ..

sind immer nur einzelne Ausschnitte des Puzzles - das geht wohl nicht anders.
Erbärmlich war und ist von vornherein, dass Europa hätte wissen müssen, das viele kommen (wollen), dass es als es dann so weit war, "überrascht" getan hat obwohl es hätte Vorbereitet sein müssen (siehe Deutschland und die leidige Diskussion über ein Einwanderungsrecht), das man dann nicht herstellen konnte, was schon seit Jahren hätte vorliegen müssen, nämlich gemeinsame Regeln und Konzepte ... Selbst ein Treffen beim kleinsten gemeinsamen Nenner wäre besser gewesen, als nichts.
Aber Tatsache ist auch, das es in der unterschiedlichen sozialen Situation und unergründlichen Ängsten offenbar Anreize gibt "rechts" zu wählen und die konservativ ausgestaltete politische Landschaft Europas ist eben einer Würde wahrenden und gemeinsamen Politik nicht dienlich.

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