Kommentare

Kommunistische Machthaber ...

... konnten immer schon eins besonders gut, nämlich sich selbst bereichern. Anti-Korruptionsgesetze sichern die Verurteilung in Ungnade gefallener Kadermitglieder ab.

Werden nur Chinas Reiche reicher?

Da sollten sich die Teilnehmer der Massenproteste in Frankreich und Belgien mal ein Beispiel dran nehmen. Die Kluft zwischen Arm und Reich kann immer größer werden und auch chinesische Ausmaße annehmen

... und man kann trotzdem ruhig und demütig dabei bleiben.

China...

... naja im Gegensatz zu anderen Ländern hat die chinesische Regierung die Bevölkerung noch ganz gut im Griff.Allerdings mit extrem fragwürdigen Mitteln.... Fast überall geht die Kluft zwischen Arm und Reich auseinander. Selbst in Deutschland. Auch hier bekommt man immer mehr den Eindruck, dass die Politiker alles andere als Volksvertreter sind. Hier brodelt es bereits und das nicht zu knapp. Chinesen sind da von der Mentalität her etwas anders aber auch die Leute werden sich das auf Dauer nicht gefallen lassen.
"Wir Alten schlagen uns irgendwie durch", meint sie, "aber wenn man Kinder satt kriegen muss ..." Dieser Satz lässt sich auf viele Länder eins zu eins übertragen....

Bevor das Kommunismus-Bashing so richtig los geht ...

... sollte mir mal einer erklären, was an China noch wirklich kommunistisch ist. Die Staatsform ist eine totalitäre Diktatur, die Wirtschaftsform angebliche "sozialistische Marktwirtschaft", das wiederum würde aber den Privatbesitz an Produktionsmitteln verbieten! Also was ist an China "kommunistisch"? Wer weiß es?

Globalisierung pur

Auch in den Industriestaaten wächst die Armut. Gewinner sind die Reichen und Machthaber, die spekulativ an den meisten Geschäften ihr Geld immens vermehren. Aber wir, zumindest in Europa sind selbst schuld, das wir nicht hinterfragen, warum die z. B. asiatischen Produkte so billig sind. Die Menschen dort arbeiten 60-70 Stunden die Woche, haben meist keine Krankenversicherung und keine Altersversorgung. Schuften Tag ein und Tag aus für teilweise 50-70€ im Monat.
Wenn sie mal teurer produzieren, drückt man diese Länder gleich aus dem Geschäft, billiger geht immer. Das ist Globalisierung pur, die reich sind werden reicher, die arm sind eben ärmer. Mich würde es mal interessieren, wie lange wir da noch tatenlos hinschauen, vielleicht solange, bis diese Menschen auch an unseren Grenzen stehen.

"Nur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

können die Unzulänglichkeiten des Kapitalismus korrigieren."

Das haben wir ja in Deutschland. Den oberen 10000 gehört aber das größte Stück vom Kuchen während sich das unterste Drittel mit Krümel zufrieden geben muss. Es muss also an was anderem hängen.

Systemimmanent

Ich denke, das Problem ist systemimmanent. Und dieses System ist die Menschheit.

China

Ich weiß zwar nicht, wofür ich wieder einmal einen roten Balken bekommen habe. Ich bleibe aber bei der Aussage, daß der Turbokapitalismus nicht mehr in den USA, sondern eher in China zuhause ist und davon profitiert, wenn Marktwirtschaft mit angeblich sozialistischen/kommunistischen Ideologien gemischt wird!

Warum sollten die Chinesen

Warum sollten die Chinesen den Amis und uns nachstehen?

Alles ganz anders als im paradiesischen Deutschland!

"Nur in Südafrika und Brasilien ist es noch schlimmer: Im kommunistischen China wächst die Kluft zwischen Arm und Reich - wobei die reichsten Chinesen in der Regierung sitzen. Daher wird sich an der Ungleichheit im Land wohl auch so schnell nichts ändern."

Im nicht-kommunistischen Deutschland passiert genau dasselbe, nur ohne dass hierzulande die Reichsten der Reichen in der Regierung sitzen müssen!

"Mangels demokratischer Kultur lehnt sich dagegen bislang niemand auf."

In Deutschland gibt es - trotz demokratischer Kultur - ebenfalls niemanden, der sich dagegen auflehnt. Stattdessen strebt eine politische Partei auf, die sich "Alternative" nennt, obwohl sie genau dieselbe Politik, die die Ungleichheit hervorgerufen hat, noch weitertreiben will, getragen vom Rückenwind einer soliden Islam- und Flüchtlingsfeindlichkeit.

Aber zum Glück haben wir ja unsere "Soziale Marktwirtschaft", die uns von China unterscheidet!

Das ist kein ausschliesslich

Das ist kein ausschliesslich chinesisches Problem. Die Gini-Werte verschlechtern sich weltweit, und auch Deutschland ist keine Ausnahme. Das hängt mit den überall applizierten neoliberalen Wirtschafts'reformen' zusammen. Das ist kein Geheimnis. In Ermangelung einer glaubhaften linken Alternative macht sich die daraus resultierende Unzufriedenheit der Bevölkerungen in einem Ruf nach starken Männern Luft.

Kapitalismus in reinster Form

Im Kommunismus gibt es keine Millionäre oder es ist kein Kommunismus. Den Regierenden ist die Bedeutung des Begriffes nicht geläufig.

Es ist dikatorischer Kapitalismus gepaart mit Vetternwirtschaft in reinster Form. In einem Land wo andersdenkende verfolgt werden hat diese Kombination ein leichtes Spiel.

Ob wir je sehen werden daß sich dies ändert?

@LisaF

"Hier brodelt es bereits und das nicht zu knapp. Chinesen sind da von der Mentalität her etwas anders ..."

Da sind die gar nicht so viel anders. Aber wenn sie in China aufbegehren oder protestieren werden Sie ja bestenfalls in ein Arbeitslager gesperrt, wenn nicht gleich die ganze Protestkundgebung erbarmungslos niedergeschossen wird.

Da hält man dann besser die Klappe.

dass das ärmste viertel ca.

dass das ärmste viertel ca. 1% des vermögens besitzt, ist doch in deutschland nicht anders. und innerhalb der letzten paar jahre hat sich das reichste zehntel von ca. 45% auf fast 60% des vermögens "hochgearbeitet".
auch in deutschland geht die schere immer weiter auseinander, denn der aufschwung ist bisher nur beim oberen zehntel angekommen.
auch hierzulande bräuchte es antikorruptionsgesetze und eine presse, die sich mal die machenschaften vom ein oder anderen politiker genauer anschaut.
stattdessen schimpft man auf alg2-betrüger, flüchtlinge und schwarzarbeit und spart die mittelschicht kaputt, um eine schwarze null zu erzielen.
die superreichen veräppeln nicht nur die chinesen, sondern uns auch. das ist meine bittere erkenntnis aus diesem beitrag.
friede den hütten, krieg den palästen!

Mangels demokratischer Kultur lehnt sich Niemand dagegen auf?

Die Chinesen sind vielzusehr mit Ihrem wirtschaftlichen Aufstieg beschäftigt, den sie mit Beharrlichkeit und Fleiß verfolgen. Die jüngsten Einkäufe von Aixtron, Kuka,Kion etc. geben Ihnen Recht. In Zukunft sind die Europäer die Ameisen und ackern für den Wohlstand von 20 Millionen superreichen Chinesen...

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinen..

ich kenne den indikatorwert für Deutschland nicht.
Bei uns sitzen die reichen nicht in der Regierung ,aber sie sitzen in lobbyistenverbänden und die tun ihre "Arbeit".
Hier haben auch nur ganz wenige 99% des vermögens.
China war und ist ein magnet für das kapital,ein land mit unbegrenzten möglichkeiten und niedrigen standards für die menschen und der umwelt.
40% des trinkwassers sind verseucht laut tagesschau.
Dem kapital ist es egal,erst ab einem bestimmten wohlstand wird man nach und nach auch die standards erhöhen müssen um nachhaltig ein hohes wirtschaftl.niveau zu halten.

Also warum so weit in die ferne schweifen vor unserer haustür gibt es viel zu tun packen wir die UN"Gerechtigkeiten" an.

immer diese Kommis

Ja ja, die bösen kommunistischen BRICS-Staaten!
Es gibt allerdings einen gewichtigen Unterschied zwischen diesen und den westlichen Ländern bezüglich der Kluft zwischen Arm und Reich: im „Westen“ bereichern sich die Reichen und Superreichen zu Lasten der Ärmeren (in Deutschland ging übrigens laut Statistischem Bundesamt die Arm-Reich-Schere am schnellsten und am weitesten während Schröders Rot-Grün-Regierung auf), in den genannten BRICS-Staaten wächst dagegen auch der Lebensstandard der Armen, wenn auch nicht so schnell wie der Wohlstand der Reichen. Das beste Beispiel dafür ist China, wo in den letzten 30 Jahren mehr Menschen aus bitterster Armut befreit wurden als im gesamten Rest der Welt zusammen.

Was ist Kommunismus?

@ directmarketing:
"Kapitalismus in reinster Form. Im Kommunismus gibt es keine Millionäre oder es ist kein Kommunismus. Den Regierenden ist die Bedeutung des Begriffes nicht geläufig."

Die führende Partei in China nennt sich kommunistische Partei und das politische System nennt sich kommunistisch. Ihre Definition, was Kommunismus sei, ist rein privat und bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen.

Die Masse ist und bleibt arm

@ checkerbun:
"Die Chinesen sind vielzusehr mit Ihrem wirtschaftlichen Aufstieg beschäftigt ..."

Die große Masse der chinesischen Arbeiter wird niemals wirtschaftlich aufsteigen. Der Aufstieg ist nur eine Blase der Superreichen.

Unerträgliche Heuchelei

Eigentumskonzentration bei leitenden Persönlichkeiten ist für ein machtvolles Staatswesen unabdingbar, das hat der Westen selbst vorgemacht, und unvereinbar mit einem relativen Wohlstand der Bevölkerung ist sie keineswegs. China ist auf dem Weg dahin, und angesichts seiner Historie und der riesenhaften Einwohnerzahl kann das nur eine starke nationale Einheitsregierung gewährleisten. Man kann die Worte Egon Bahrs: „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie und Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten“ nicht oft genug wiederholen. Dem Westen geht es nicht um Freiheit und Demokratie, sondern er fürchtet schlicht, seine Hegemonie an andere Mächte zu verlieren. Daher betreibt er durch Tausende „NGOs“ überall destabilisierende „Wühlarbeit“, die bekanntlich zuletzt in den Fokus der chinesischen Behörden geraten ist. Glücklicherweise wird dieser verborgene Krieg durch die sich permanent intensivierenden Wirtschaftsverflechtungen konterkariert.

@schaunwamal

"
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinen...
ich kenne den indikatorwert für Deutschland nicht.
Bei uns sitzen die reichen nicht in der Regierung ,aber sie sitzen in lobbyistenverbänden und die tun ihre "Arbeit".
"

Naja, 3 Wörter (Gini Koeffizient Deutschland) googeln und schon sind wir schlauer. Habe dann den Treffer bei Wikipedia genommen und war überrascht wie gut Deutschland da steht: Nur 14 waren besser, dafür mehr als 110 Länder schlechter!

So verzerrt kann subjektiv halt auch mal sein...

22:00 von Skywalker @schaunwamal

"Habe dann den Treffer bei Wikipedia genommen und war überrascht wie gut Deutschland da steht: Nur 14 waren besser, dafür mehr als 110 Länder schlechter!"
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Ich habe dann diesen Treffer genommen und wundere mich nicht, dass Deutschland mit seiner nach dem Kriegsende entwickelten sozialen Marktwirtschaft, heute mit dieser schändlichen Entwicklung beim Gini Koeffizienten, schon bei der Möglichkeit sozialer Unruhen, mitmischt.
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Der weltweit gesamte Vergeich bei der Ungleichheit, da ist doch schon lächerlich nebensächlich, an welcher Stelle Deutschland steht!

Den Balken im eigenen Auge....

Ein biblischer Spruch, aber wunderbar anwendbar.

In China steigen seit Jahrzehnten kontinuierlich die Löhne, geplant, auch auf dem Land. Kinderamut nimmt ab, Rentenniveau steigt.

20:27, Ruggero

>>Dem Westen geht es nicht um Freiheit und Demokratie, sondern er fürchtet schlicht, seine Hegemonie an andere Mächte zu verlieren. Daher betreibt er durch Tausende „NGOs“ überall destabilisierende „Wühlarbeit“, die bekanntlich zuletzt in den Fokus der chinesischen Behörden geraten ist. <<

Greenpeace, Amnesty international, Ärzte ohne Grenzen, Ärzte gegen den Atomkrieg etc. sind also nichts anderes als Instrumente des "Westens", um seine weltweite Vorherrschaft zu zementieren?

Vorsicht, eine derart außer Proportion aufgeblasene Verschwörungstheorie platzt mit lautem Knall.

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