Kommentare

Schneller Reisen...

... das wäre sicherlich schön, wenn es funktionieren würde.
Und man wird sehen wie die Passagiere aussehen, wenn sie aussteigen. Dann zeigt sich, ob die plastische Chirurgie Zulauf bekommt, oder nicht ;-)

Nette Idee,...

...aber mich würde interessieren, wie hoch der Energieaufwand für so einen Transport ist. Der ist physikalisch ja von der Beschleunigung bzw. Geschwindigkeit abhängig.
Und eine weitere Frage ist die nach den Kosten für die Trassen. Da müssten dann wie beim Transrapid extra Fahrwege (teure Tunnel) gebaut werden, was die Frage der Rentabilität aufwirft, wie beim Transrapid auch. Der ist auch technisch eine gute Idee, aber keiner möchte das Geld für eine Trasse in die Hand nehmen. Vor allem wenn man es am Ende wirtschaftlich betreiben will und es nicht ein reines Prestigeprojekt ist.

Wieder nicht aus D

Deutschland ist wieder außen vor. Die entsprechenden Firmen kriegen ja nicht mal die Klimaanlage geregelt - geschweige denn einen schnellen Zug auf die Schiene.

das erinnert mich an die diskussion..

in der fruehen zeit der mobilitaet, in der die meinung weit verbreitet war, dass der mensch geschwindigkeiten von mehr als 25 stundenkilometern gesundheitlich nicht verkraften koenne.

in der aktuellen frage, die sich nicht auf die geschwindigkeit, sondern auf die beschleunigung bezieht, verstehe ich nicht, warum man bei transport von personen nicht einfach kleinere beschleunigungen einplant, und bei transport von guetern groessere.

ansonsten: hervorragendes projekt! interkontinentalreisen werden seit abschaffung des ueberschallfluges (concorde) endlich wieder gemuetlich. und im gegensatz zum flug kann hierzu dann auch "saubere" energie verwendet werden. wer will da nicht anbeissen..

@dr.bashir 10:08

Die Idee ist es, die Röhren entlang bestehender Autobahnen auf Stelzen zu setzen und primär oberirdisch zu fahren. Entstanden ist die Idee im Westen der USA, wo gerade für sehr viel Geld eine 600km Bahnstrecke neugebaut wird, die Hyperloop laut eigener Darstellung für einen Bruchteil der Kosten bauen könnte.

Larry Niven

.. hat so ein Konzept vor vielen vielen Jahren in seinem "Ringwelt - Zyklu" beschrieben.
Es ist schön zu sehen, dass wiedereinmal gute Ideen aus der Sciens-Fiction Eingang in unsere Gesellschaft finden.

Ich wünsche viel glück bei der Weiterentwicklung dieses Projektes!

PS: zur Beschleunigung: wir sprechen hier von 2.5 g - das ist ne menge aber sicherlich nicht tödlich für einen gesunden Menschen. Des weiteren gehe ich mal davon aus, dass man die Beschleunigung auch stufenlos einstellen kann (wenn man will) ...

Seltsam,

da reden sie von 1200km/h und gleich darauf von Beschleunigung. Beides wie Äpfel und Birnen. 1200km/h hält fast jeder Mensch aus; zur Beschleunigung gehört aber ein Wert; z.B. 10m/sek² .
Wie hoch also ist der Wert der Beschleunigung, liebe TS?

Beschleunigung

"Noch viele Fragen sind offen, zum Beispiel, wie der menschliche Körper auf eine so enorme Beschleunigung reagiert."

Da würde ich aber stark bezweifeln, dass diese Frage noch offen ist. Für Kampfjets, Raketen, Achterbahnen usw. gibt es Ergebnisse aus Jahrzehnten von Tests.

Um von 0 auf 100 km/h innerhalb von einer Sekunde zu kommen erfährt man eine Beschleunigung von weniger als 3 g. Das ist zwar doppelt so viel wie in einem Flugzeug, aber nicht mehr als in einer Achterbahn. Wer körperlich gesund ist, übersteht das in so kurzer Zeit also völlig problemlos.

Statt zu verängstigen,

solten Sie, liebe TS, den Wert der Beschleunigung angeben...damit sich Leser ein Bild machen können: z.B. 100m/sek²!

10:25 von Rainer-Bergen

DANKE!
Es tat mir in der Seele weh, das zu lesen. Danke dass es noch wem anders aufgefallen ist.

Warum nicht langsamer auf 1200 km/h beschleunigen?

Ein anderes Wort fuer Beschleunigung ist 'GeschwindigkeitsZUNAHME'.
Ob das Ding und seine Insassen nun nach 1 oder nach 2,5 Minuten auf 1200 km/h sind, duerfte fuer die Gesamtreisezeit eher wenig relevant sein - durchaus aber fuer das Wohlbefinden der Passagiere.
Ist es bei diesem System tatsaechlich nicht moeglich, einfach langsamer auf dieselbe Endgeschwindigkeit zu beschleunigen, lieber Redakteur?

Damit wird nur ein gesunder Mensch

reisen können,da die Beschleunigung Kräfte
nicht jeder Körper vertragen wird. Zum transportieren von Güter sicherlich gut geeignet.

Projekte der Zukunft

Da nur lange Strecken für so eine Beförderung (mind.600km) infrage kommen, halte ich dieses "Rohrpostprojekt" für die nähsten 20Jahre für unbezahlbar, da unsicher.
Begründung: Jeder Meter der Strecke muß mit Sensoren ausgestattet werden, um bei kleinsten Bahnverschiebungen, ausgelöst durch Erdverschiebungen, Erdbeben, Winddruck, Wärme und Hitzedehnungen, Kälte, Schnee, Mechanische Unfälle(Lkw prahlt gegen die Röhre), usw usf., die Strecke zu sperren. Wie sollen bei Notbremsungen die Fahrgäste evakuiert werden. Kleinste Bahnfehler würden größte tödliche Havarien auslösen.

SciFi aus einem Ex-Eisenbahnland

Interessantes Konzept - aber auf absehbare Zeit vermutlich genauso zum Scheitern verurteilt wie der Transrapid hier. Das hat nichts mit Technik zu tun, sondern einfach mit den monströsen Investitionskosten für ein halbwegs flächendeckendes Schienennetz.
Die USA wurden mal durch die Eisenbahn erschlossen. Dann kamen Autos und Flugzeuge, nur die Bahn ist (bis auf Ausnahmestrecken) technisch nicht viel weiter als zu Wildwestzeiten.
Wer also sollte diese Investition vorschießen? Private Investoren erwarten eine Rendite in überschaubarer Zeit, und der Staat kann kaum die existierende Infrastruktur instand halten.

Beschleunigung nicht relevant

Wuerde die Kapsel aehnlich beschleunigt wie ein herkoemmlicher Hochgeschwindigkeitszug, braeuchte man knapp 2 Minuten um auf 1200 km/h zu kommen. Das waere dann recht relaxed bei 0.3 g.
Da die Fahrt allerdings im Vakuum stattfinden soll, u.a. zur Vermeidung des Schallmauereffektes, frage ich mich, ob dann die gesamte Strecke im Vakuum sein muss, oder ob Schleusen eingebaut werden koennen. Eine evtl. Evakuierung der Kapsel in einer luftlosen Umgebung ist fuer den menschlichen Koerper sehr unangenehm.

"Ringwelt"?? Die Konzepte für

"Ringwelt"??

Die Konzepte für diese Magnet-Bahnen stammen schon aus dem 50er Jahren!
Schon in deren SF-Literatur gab es Röhrenbahnen mit bis zu 8000 km/h

Die Grundlagen für diese Technik dazu stammt ebenfalls aus dieser Zeit.

An meiner eigenen Technischen Hochschule (in Ilmenau) war schon Mitte der 70er Jahre im E-Technik-Labor eine kleine Demonstrationsstrecke für Magnet-Antriebe aufgebaut.

die Beschleunigung ist nicht das Problem,

Ordentliche Motorräder bringen 0-100 in unter 3 sekunden. Da sitzt man ohne jegliche Absicherung drauf.
Es gibt Achterbahnen, die etwas mehr als 1 sec brauchen.
Die Geschwindigkeit an sich ist wohl auch kein Problem, die Concorde war doppelt so schnell.
Es dürfte jedoch eine Herausforderung werden ein (sehr) lange und grosse Röhre zu bauen, die Vakuum aushält - das ist bedeutend schwieriger und aufwendiger als Überdruck.
Meines Wissens ist die Schallgeschwindigkeit proportional zur Dichte des Mediums. Bei (Teil-) Vakuum würde der Überschall bei vergleichsweise geringen Geschwindigkeiten erreicht. Und das in einer Röhre.
Ich sehe die Herausforderungen eher in diesem Bereich. Und freue mich, dass mein Arbeitgeber indirekt beteiligt ist.
Diese ewigen Zauderer und Bedenkenträger - furchtbar. Lasst die mal machen, wenns nix wird-schade. Wenns was wird, wirds fantastisch. Risiken und Nebenwirkungen scheinen überschaubar.

An sich eine nette Idee...

Vom technischen Aspekt her sicher spannend aber ob die Idee praxistauglich ist halte ich für fraglich. Allein die Kosten für die Infrastruktur wären astronomisch und die Ticketpreise dementsprechend für die Normalbevölkerung unerschwinglich. Meiner Meinung nach wird das ganze wie der Transrapid enden. Alle findens toll aber keiner will es bauen...

Hyperloop Technologie

Ich habe zu dem Thema gerade erst einen Blog-Artikel auf meiner Seite geschrieben und es ist zwar richtig, dass die Idee Fahrzeuge durch eine Vakuum-Röhe zu befördern bereits aus dem Jahre 1812 stammt. Allerdings wurde die zum Antrieb notwendige Schwebetechnologie "Inductrack" erst vor 20 Jahren entdeckt.

@ricosi64: "wenn's nix wird - schade"

Leicht gesagt wenn's nicht das eigene Geld ist. Gut 200 Mio $ reicht ja nun gerade mal für Prototyp-Studien. Oder wollten Sie vielleicht für eine realistische Teststrecke (sagen wir: LA - SF) ein paar Mrd $ beisteuern, nur so zum Ausprobieren?
Ihr Zauderer und Bedenkenträger ;-)

Investitionen in die Zukunft richtig und wichtig!

Meiner Meinung nach sollte man genau das tun, also große Summen für den Bau von Strecken für neuartige Technologien ausgeben. Bei uns könnte das bspw. die Bundesnetzagentur übernehmen, denn das Kapital ist in Form von Steuern verfügbar. Gleichzeitig würde ein Teil des Geldes als Steuern und Abgaben zurückfließen und der Wirtschaft sowie dem Arbeitsmarkt helfen. Frei nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Hinzu kommt, dass diese Technologie rein mit Strom betrieben wird. Durch die Energiewende wird es immer mehr und auch zuviel Strom aus der Natur geben. Also ja, es ist aus meiner Sicht (volkswirtschaftlich) sinnvoll in solche Technologien zu investieren.

sinnlose Fragestellung

Wieso wird hier die Frage getellt welche Beschleunigung der Menschliche Körper aushält. Das wurde schon zu Beginn der Luftfahrt erforscht uns ist hinlänglich bekannt. Zudem gibt es für den ÖPNV Richtwerte, also eigentlich sollte das keiner weiteren Diskussion bedürfen. Zumal man die Beschleunigung ja auf ein vernünftiges Maß einstellen kann. Die Frage ist eher wann wird sowas endlich Realität? In DE wohl kaum, da sind ja heute immer noch weite Landkreise einspurig und nicht elektrifiziert (Bodenseekreis z.B.). Und das Thema Großprojekte läuft ja auch nicht so richtig.

Was kosten 100 km ?

Genauere Kosten darzustellen wäre fuer eine Kalkulation hilfreich.
Dann könnten sich auch noch andere Investoren oder Staaten daran beteiligen .
Als Ersatz für den Güterverkehr sicherlich nicht schlecht und wesentlich umweltfreundlicher als LKWs auf der Langstrecke.
Hoffe sie haben Erfolg und schaffen auch die praktische Umsetzung zum Wohle der Umwelt.

Die Sache mit der Beschleunigung ist ein Witz

Es kommt auch immer darauf an, welche Nation eine Sache beurteilt. Soweit die Beschleunigungsrisiken aus deutscher Sicht beurteilt werden, dürfte das Ergebnis weitgehend klar sein:
Egal, wie hoch die Beschleunigung ist, sie ist für den Menschen immer unschädlich. Und wo nicht, da wird die Unverträglichkeit eben als Krankheit deklariert, damit der Gesundheitsmafia keine zukünftigen Sondereinnahmen verloren gehen.

Das ist die Zukunft

Ob dieser Hyperloop nun genau in dieser Form funktioniert oder nicht ist doch nicht die alleinige Frage. Ich frage mich vielmehr, warum wir lieber Millionen und aber Millionen in alleinfahrende Riesen-LKWs und in Elektroautos der entwicklungsfaulen Autoindustrie investieren, als auf der Schiene die Zukunft zu suchen und neue Technologie zu entwickeln. Wenn wir jetzt (was auch schon spät ist) beginnen würden in Züge und Schienennetz zu investieren, könnten wir wohl eine Vorreiterrolle einnehmen und uns noch dazu Probleme wie kaputte Straßen, Kraftstoffmangel und Emissionen vom Hals schaffen. Auch die Schiene kann dauerhafte Arbeitsplätze schaffen. Wenn das unser großkarierter Herr Dobrint nur mal erkennen würde...

Rainer-Bergen, 10:25

Im Artikel steht in 1,1 Sekunden von 0 auf 100.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;)

Lieber nicht mit der DB

Bei 1200 kmh kommt doch bestimmt wieder ne Weichenstörung.

zur Beschleunigung

laut US-Medien liegt die technisch mögliche Beschleunigung bei ca. 9g (von 0 auf 400 meilen/std in 2 sek)

Fortschritt

Und was bringt's wenn man saure Gurken in 20 Minuten von Flensburg nach Rom schiessen kann?
"Profit" scheint auch hier nur das Motto zu sein.
Frage mich wirklich in welchem Film ich nun mein Popcorn esse....
Oh Menschheit und Oh Welt...was hat da die Renaissance aus dir gebastelt?

@koenigspin: "mögliche Beschleunigung bei ca. 9g"

Das mag für viele Güter akzeptabel sein. Für Passagiere bräuchte man da schon Anzüge wie für Kampfjetpiloten.
Mit Zeitung lesen und Kaffee schlürfen wird das dann wohl nichts.

Beschleunigung kein Problem

Liebe Tagesschau,

Bitte streichen sie das "so" aus dem Satz "Noch viele Fragen sind offen, zum Beispiel, wie der menschliche Körper auf eine so enorme Beschleunigung reagiert.". Im Satz davor ist nämlich nur von einer Geschwindigkeit von 1200 km/h die Rede.

Die Beschleunigung, mit der man 100 km/h in 1.1 Sekunden erreicht, ist etwas kleiner als die dreifache Erdbeschleunigung. Mit dieser Beschleunigung würde man 1200 km/h in 13.2 Sekunden erreichen. Die Frage ist, wäre es wirklich eine Katastrophe, wenn man auf der Fahrt von Berlin nach Stuttgart, die ca. 30 Minuten dauern würde, jeweils 30 Sekunden für Beschleunigen und Bremsen benötigen würde. Dann hätte man nämlich nur ca. die Erdbeschleunigung verwendet. Eine Strecke von 100 km könnte ggfs. auch mit 600 km/h in maximal 10,5 Minuten zurückgelegt werden, mit jeweils 15 Sekunden für Beschleunigung und Bremsen bei horizontaler Erdbeschleunigung.

@dr.bashir

10:08 von dr.bashir
"Nette Idee, aber mich würde interessieren, wie hoch der Energieaufwand für so einen Transport ist. Der ist physikalisch ja von der Beschleunigung bzw. Geschwindigkeit abhängig."

Bei allen üblichen Transportmethoden ist die Luftreibung die entscheidende Größe (und damit indirekt die Geschwindigkeit).

Im Vakuum fällt diese jedoch weg. Prinzipiell sollte es auch möglich sein, den Antriebseffekt umzukehren, also das Fahrzeug zu bremsen und dadurch Strom zu erzeugen.

Der zentrale Knackpunkt sind also eher die Bau- und Instandhaltungskosten als der Energieverbrauch während des Betriebs.

Tja ... da ist´s dann wohl nichts mehr mit ...

.... zum Abschied noch mal eben winken ;-)

Natürlich ist mir klar, dass die "Rohrpost" ein abgeschlossenes System sein wird, aber die Vorstellung, dass die DB mit 1.200 km/h über das Schienennetz (mit ihren Bahnübergängen) donnert, amüsiert mich doch köstlich.

Wenn der Sohnemann dann am Bahnübergang seine Mutti fragt: "Hörst du den ... oh vorbei! ^^

Derweil: Warum wird hier eigentlich immer nur über die Beschleunigung geredet. Hat jemand schon mal an den Bremsweg und die Bremskraft nachgedacht. In Achterbahnen ist die Beschleunigung doch meistens recht gut zu ertragen, das abrupte Abbremsen führt gerade bei einer Erkältung (z.B. Schnupfen) hingegen dann doch mal dazu, dass man selbst (oder der Vordermann) sich anschl. nicht mehr so wohl fühlt ...

Nun ja ... Zukunftsvisionen sind manchmal eben doch was Feines :-)

@Theo Hundert

10:52 von Theo Hundert:
"Jeder Meter der Strecke muß mit Sensoren ausgestattet werden, um bei kleinsten Bahnverschiebungen, ausgelöst durch Erdverschiebungen, Erdbeben, Winddruck, Wärme und Hitzedehnungen, Kälte, Schnee, Mechanische Unfälle(Lkw prahlt gegen die Röhre), usw usf., die Strecke zu sperren."

Sie schießen etwas über das Ziel heraus. Dass Bahnen automatisch bei einem Erdbeben stoppen, kennt man bereits aus Japan. Kleine Verschiebungen von Röhre oder Fahrschiene sind dank der eingesetzten Magnetschwebetechnik nicht so dramatisch, da kein Kontakt zu diesen Teilen besteht. Und wenn Luft in die Röhre eindringt, würde das den Zug ziemlich unspektakulär abbremsen (und dann zurückschieben).

@ricosi64

11:21 von ricosi64:
"Es dürfte jedoch eine Herausforderung werden ein (sehr) lange und grosse Röhre zu bauen, die Vakuum aushält - das ist bedeutend schwieriger und aufwendiger als Überdruck."

Der Unterschied zwischen Unter- und Überdruck ist lediglich eine Frage der Perspektive. Dem Material ist es egal, ob es von innen nach außen oder von außen nach innen gedrückt wird. Jedoch entspricht selbst der normale Luftdruck einer Flächenlast von 10 Tonnen pro Quadratmeter. Die Problematik dürfte aber eher sein darin liegen, dass die Anlage möglichst dicht gehalten werden muss.

Liebe Redaktion

"(...) wie der menschliche Körper auf eine so enorme Beschleunigung reagiert."

Von welcher Beschleunigung ist hier die Rede?

@Irgendwer - Unsinn

12:44 von Irgendwer:
"Soweit die Beschleunigungsrisiken aus deutscher Sicht beurteilt werden, dürfte das Ergebnis weitgehend klar sein:
Egal, wie hoch die Beschleunigung ist, sie ist für den Menschen immer unschädlich."

Sie schreiben Unsinn.
Für Achterbahnen liegen die Grenzwerte bei einer Beschleunigung von 6 g (vertikal) bzw. 2g (horizontal).
Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1.1 Sekunden entspricht dem 2.8-fachen der Erdbeschleunigung (also 2.8g = 27.8 m/s²).

Journalismus und Qualifikationen

Traurige Tatsache dürfte sein, dass wohl 99% der schreibenden Zunft den Unterschied zwischen Geschwindigkeit und Beschleunigung nicht erklären könnte, was diese jedoch nicht daran hindert, ungeniert diese Begriffe ins Feld zu führen.
Bei Ärzten, Anwälten gibt es nicht umsonst Fachanwälte, Fachärzte. Elektrische Schaltungen werden von Elektrotechnik-Ingenieuren entworfen und nicht von Chemikern. Und bei der schreibenden Zunft? Offensichtlich unqualifizierte Autoren verfassen Artikel wie diesen. M.E. hat für D oft schlimme Folgen, da auf diese Weise viele Neuerungen von Anfang an negativ besetzt werden, und/oder die wirklichen Probleme nicht erkannt werden. Die Darstellung von Energiewende oder Gentechnologie sind Paradebeispiele hierfür. Welcher darüber schreibende Journalist versteht z.B. die kaum oder nur sehr schwer lösbare Speicherung aus erneuerbaren Energien erzeugten Stromes bzw. die enormen, daraus resultierenden Kosten?

@LifeGoesOn

14:45 von LifeGoesOn:
"Wenn der Sohnemann dann am Bahnübergang seine Mutti fragt: 'Hörst du den ... oh vorbei!' ^^"

Sofern die Technik am Boden der Röhre keinen Lärm macht, hört man von dem Zug überhaupt nichts. Vakuum macht's möglich.

@LifeGoesOn

Zitat: "...Warum wird hier eigentlich immer nur über die Beschleunigung geredet. Hat jemand schon mal an den Bremsweg und die Bremskraft nachgedacht..."

Anscheinend wissen die meisten Leser, dass die Beschleunigung zwei Richtungen kennt: eine positive und eine negative.
Letztere ist den meisten unter dem Begriff "bremsen" bekannt. ;D

Das könnte doch ein Grund sein, oder?

WOW (Gähn)

Das ist wieder typisch amerikanisch. Da führen die etwas mit viel Tamtam vor und schon ist die Presse begeistert. Dass es das schon längst gibt scheint hier jeder vergessen zu haben. Dabei kann man heute noch kommerziell mit einer Magnetschwebebahn reisen. Oder haben die Menschen den Transrapid schon vergessen.
Erst wenn die mehr als nur ein paar Meter Bahn in evakuierten Rohren vorstellen, wird es interessant werden. Das jetzt war nur billige Show.

...da will ich auch noch

...da will ich auch noch meinen Senf dazu geben... :)

um 15:10 von Nachfragerin:
"
Dem Material ist es egal, ob es von innen nach außen oder von außen nach innen gedrückt wird. "

Dem Werkstoff an sich schon.
Allerdings nicht der Konstruktion.

Aber -1bar Druck ist nicht großartig viel, entspricht 10m Wassertiefe.

"Jedoch entspricht selbst der normale Luftdruck einer Flächenlast von 10 Tonnen pro Quadratmeter"

Korrekt.
Da der Luftdruck allerdings von allen Seiten drückt,heben sich die Kräfte gegenseitig auf.
Der Druck wirkt daher lediglich zwischen den Molekülen des Werkstoffes.

"Die Problematik dürfte aber eher sein darin liegen, dass die Anlage möglichst dicht gehalten werden muss."

Ja.Gerade an den Bahnhöfen - Schleusen in der Röhre notwendig.

Kleine Gasatome können auch durch feste Körper diffundieren.
-> d.h. es sind generell Pumpen notwendig.
echtes Vakuum ist technisch recht aufwendig , es wird bei Unterdruck bleiben (wie es bereits jetzt geplant ist)

Darstellung: