Kommentare

Weniger als ein Prozent hat gefehlt

... und die Grünen hätten es nicht in den Landtag geschafft.
Dann wäre nur noch die CDU/Linke Option geblieben. Schade eigentlich.

Linker Realismus ist nötig

Ich habe immer links gewählt. Doch z. Zt. würde es mir schwer fallen, mein Kreuzchen dort zu machen. Ich halte die Position der Linken in der Flüchtlingspolitik für naiv und unrealistisch. Die unkontrollierte Einwanderung läßt den Arbeitsmarkt und Sozialstaat kollabieren. Im Ergebnis das Ziel der Neoliberalen. Deshalb: Hilfe vor Ort und ein Einwanderungsgesetz. Die Linken werden bei anhaltender Massenimmigaration nicht stark genug sein, den kommenden Angriff auf den Sozialstaat abzuwehren. Sarah Wagenknecht ist der wahre Realo der Linken und hat, wie fast immer, meine Unterstützung.

Die LINKE

offenbart in den letzten Monaten, dass hinter ihrer Pogrammatik/Politik keine Verbesserung der Lebensbedingungen der Mehrheit des deutschen Volkes steht; deswegen wird sie auch in Zukunft weitere Waehlerstimmen verlieren und bestenfalls als linksliberale Kleinpartei enden.

Wagenknecht vs Kipping

Kippings Positionen führten zum Umfrage Rückgang und Debakel in Sachsen Anhalt.

Sich mit UN Bezahlten Migrations-Profis auf Pressekonferenzen zu setzen kam nicht so gut an.

Wagenknecht ist da doch eher wählbar.

wer heute

glaubt für Wählerstimmen seine Überzeugungen verkaufen zu müssen, wird morgen in einer Diktatur aufwachen und "nichts mehr machen" können. Populismus ist salonfähig, wie zuletzt 1930. Sich dagegen zu verwehren würderd sich lohnen, aber nicht erst in 4 Jahren nach einer Legislaturperiode sondern für die Zukunft von uns , die Einwanderer, die Ossis , unsere Kinder- schlicht für alle.
Sarah- ich schäme mich für Dich- die paar Stimmen die Du bei Deinen Ossifreundinnen gewinnen willst, verlierste im andern Lager.
Sich zur Oppositonsrolle zu bekennen, ist lebenswichtig- Regierungsparteien hamma genug in Berlin und in den Ländern und Städten.! Mit jedem können, ist Prostitution!

Schauen wir..

..immerhin biedert sich Gysi ja schon der Partei unserer Kanzlerin an. Wie Links er wirklich ist, oder doch mehr Mitläufer zeigt sich hier wohl glasklar für jeden der Eins+Eins zusammen zählen kann.

Gysi sollte besser den Mund halten

...denn er ist der Hauptverantwortlicher in meinen Augen. Er als Hoffnungsträger der Linken war es, der letztes Jahr abgedankt hat und nicht mehr als Parteivorstand kandidierte und das sinkende Schiff verließ, gerade in einer sehr turbulenten Zeit für die gesamte Partei. Denn ohne Gysi ist die Partei für mich gestorben. Seine Nachfolgerinnen können ihm nicht annähernd das Wasser reichen und sind eher ungeeignet und politisch zu unerfahren.

Entpolitisiert?

Ist unsere Gesellschaft denn wirklich derart entpolitisiert, dass ein Streit in einer Partei schon eine Nachricht ist?

Es wird sich gestritten... Skandalös! Sofort einen Artikel darüber schreiben....

In Parteien MUSS sich gestritten werden. Der Streit ist der Kern von Politik. Wenn sich alle einig sind, brauchen wir auch keinen politischen Betrieb.

Mit Wagenknecht zur Realität und Erfolg.

Frau Wagenknecht leidet nicht unter Realitätsverlust, ihre Ansichten sind sehr links aber im Rahmen der Demokratie und für vielen in der SPD akzeptabel. Rot/Rot wäre somit für manche möglich. Frau Kipping ist die Prototypin eine Vergangenheitsorientierte Partei mit Lösungen die total gescheitert sind. Diese Wahl hat dies wieder unter Beweis gestellt. Der Wähler steht im Mittelpunkt, nicht die persönliche Rechthaberei.

Mit Wagenknecht wäre die Linke wählbar,

mit Kipping für mich unmöglich.
Eine soziale Partei ist absolut wichtig für Deutschland, aber sie sollte mit natürlichem Menschenverstand handeln. Wer als Parteichefin der Meinung ist, dass dieses wunderschöne Land ungehindert Flüchtlinge in nicht begrenzter Anzahl aufnehmen kann, der ist Realitätsfremd und für mich nicht wählbar. Ich bin der Meinung, dass eher solche Aussagen, wie Frau Kipping sie macht bzw. gemacht hat, zum Verlust der Stimmen geführt haben!

Kein Thema

Im Grunde haben beide Damen Recht. Es gibt für asylsuchende hilfsbedürftige Flüchtlinge nach unseren Gesetzen keine Obergrenze, und das ist richtig so. Allerdings auch keine allgemeine Niederlassungsfreiheit für Jedermann innerhalb der BRD und der EU.
Das ist wohl der "Dissens", der die beiden Frauen trennt. Im Grunde aber kein wirkliches Streitthema. Man sollte daher tatsächlich die völlig unsozialen Thesen der AfD zur Wirtschaft und zum gesellschaftlichen Umgang mit weniger Begüterten in den Mittelpunkt stellen. Dann reduziert sich die Zahl der Anhänger schnell auf einen Ex-FDP-, Ex-Seeheimer-SPD- und Ex-CSU/CDU-Kern.

Antagonismus

Zitat Kipping:"Wir gehen davon aus, dass es ein Grundrecht auf Asyl gibt. Und dass wir Obergrenzen ablehnen. Diese Position wird bei uns breit geteilt. Und das ist die Position der Partei, die ich vertrete."

Das ist richtig und gut so!

Zitat Wagenknecht:"Natürlich gibt es Kapazitätsgrenzen. Wer das leugnet ist doch weltfremd."

Leider auch richtig!

Da würde ich mir von einer linken Partei wünschen, aktiv Vorschläge zu erarbeiten wie dieser Antagonismus in praktikable Politik umgesetzt werden kann. In diesem und nur in diesem Punkt ist Frau Merkel eindeutig weiter.

Die Linke ... und die Wirklichkeit

"... "Wir gehen davon aus, dass es ein Grundrecht auf Asyl gibt. Und dass wir Obergrenzen ablehnen. ..."
.
Das BAMF hat im Februar 120624 Asylanträge bearbeitet. Davon wurden 340 (In Worten: dreihundertvierzig) Menschen Asyl gewährt (nach §16 Asylgesetz ).
.
Insgesamt bleiben aber von den 120624 Menschen etwa 65% in Deutschland, da sie entweder nicht zurückgeschickt werden können oder nach Flüchtlingskonvention anerkannt werden.

Quelle: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/A...
.
Mit den 340 Asylberechtigten käme die BRD tatsächlich gut zurecht. Man könnte also getrost die LINKE unterstützen.
.
Es gäbe aber sehr wohl die Möglichkeit z.B. Für Flüchtlinge nach Genfer Konvention einer Obergrenze zu definieren. Kein Staat der Welt ist verpflichtet jene Menschen in unbegrenzter Zahl aufzunehmen.

Die Linke hat es leider

Die Linke hat es leider verpasst, eine Protestbewegung gegen den Sozialabbau der letzten 20 Jahre als außerparlamentarische Opposition auf die Straße zu bringen. Und damit hätte sie schon vor 20 Jahren anfangen müssen. Nun haben die wirtschaftsliberalen Pseudonationalisten der AfD das getan und die Nazis haben dort das Heft in die Hand genommen und deren Mitläufer merken nicht, wie sie auch von denen betrogen werden. Denn die Wirtschaft wird die Bürger nicht retten. Wieder eine verpasste Chance der Linken. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Die Linke

kann froh sein, eine Sozialistin mit profunden Wirtschaftskenntnissen und einem klaren Verstand wie Sara Wagenknecht in ihren Reihen zu haben.

Wer kann ihr ernsthaft widersprechen, dass die Kapazitäten beschränkt sind?

Frau Kipping mit ihren utopischen Träumereien durfte ich diese Woche schon im Radiointerview erleben. diese Frau realisiert noch nicht mal, dass zuerst die Klienten und Wähler der Linken diejenigen sind, die die Auswirkungen der Zuwanderung spüren werden- durch unbezahlbare Wohnungen und weitere Sozialkürzungen. Die kommen so sicher wie das Amen in der Kirche

Kipping gegen Wagenknecht

Sahra Wagenknecht hat völlig recht. Man kann nicht Tornados und andere Waffen nach Syrien liefern und gleichzeitig die Gegenseite (Saudi Arabien) aufrüsten, sowie es Merkel und Gabriel tun und dann erwarten, dass Friede einkehrt. Seit ihrer Hochzeit mit Oskar Lafontaine ist die wohl intelligenteste und ehrlichste Politikerin im deutschen Bundestag auch sehr realitätsnah geworden. Für mich ist sie die einzige Person, die als Nachfolge für die bürgerverachtende und konzernorientierte Merkel in Frage kommt. Ich glaube nicht, dass sie jemals einen hochbezahlten Posten in der Wirtschaft annehmen würde, so wie andere Politiker der Christ-Populisten und der Sozial-Populisten.

@ 17:23 europol

Mich beunruhigt die Zunahme des Begriffes "deutsches Volk" in den Kommentaren seit Monaten; warum spricht man nicht mehr von den Bürgerinnen und Bürgern bzw. von den Menschen, die hier leben?

Abwegiger Gedanke!

Anders als der frühere Fraktionschef Gysi, der sich durchaus vorstellen kann, dass die Linke in Sachsen-Anhalt eine Koalition mit der CDU schmiedet.

Herr Gysi sollte mal einen Blick auf die FDP und SPD werfen. Beide Parteien wurden während der Koalition mit der Union "aufgerieben", da diese während der Legislatur zuviele Zugeständnisse machen mussten.
So würde es den Linken auch und erst recht gehen. Auch in der Landespolitik sind die Richtungen in der Haushalts-, Wirtschafts- und Sozialpolitik viel zu verschieden.

Aber... Ein paar tausend Wähler weniger für Bündnis 90/ Grüne, so wären sie nicht in den Landtag eingezogen. Was hätte man dann gemacht? Schwarz- Rote- Minderheitsregierung. Auch dann schon wäre man auf die LINKE angewiesen...

Protestpotenzial ohne Rückgrat

Ich bin überzeugt, dass Frau Wagenknecht über kurz oder lang bei der AfD landen wird. Viele ihrer Ansichten passen schon jetzt gut dort hin. Schade eigentlich.

Nur Frau Kipping, das ist für mich eine authentische Linke, die ich respektiere, auch wenn ich politisch nicht mit ihr übereinstimme.

Pränatale Politik?

um 17:36 von nie wieder spd:
"Die Linke hat es leider verpasst, eine Protestbewegung gegen den Sozialabbau der letzten 20 Jahre als außerparlamentarische Opposition auf die Straße zu bringen. Und damit hätte sie schon vor 20 Jahren anfangen müssen."

Nur eine kleine Anmerkung am Rande: Damals gab es die Links-Partei noch gar nicht.
Und davon abgesehen, wer wäre da denn ernsthaft mitgelaufen?

Die Linke,

also die nachfolgepartei der PDS former SED ist die partei, die mit milke, krenz und der noch jungen frau wagenknecht auf ihre bürger an der grenze geschossen hat.

heute versuchen sie sich als friedenspartei und einige deutsche glauben das offenbar sogar.

@Forengeschwätz

"Neu

Am 16. März 2016 um 21:05 von Forengeschwätz

Protestpotenzial ohne Rückgrat

Ich bin überzeugt, dass Frau Wagenknecht über kurz oder lang bei der AfD landen wird. Viele ihrer Ansichten passen schon jetzt gut dort hin. Schade eigentlich.

Nur Frau Kipping, das ist für mich eine authentische Linke, die ich respektiere, auch wenn ich politisch nicht mit ihr übereinstimme."

.

Nun das währe ungefähr genauso als ob der "Teufel" in den "Himmel" kommt oder umgekehrt. Einfach nur mal das zukünftige Programm der AfD anschauen. Ich kann mir nicht vorstellen dass Frau Wagenknecht in eine Partei eintritt die den Mindestlohn abschaffen will und Frauenquoten. Das sind unter anderem auch Kernthemen von Frau Wagenknecht. Hier ist wohl eher Wusch als Tatsache.

Das Frau Wagenknecht jetzt

Das Frau Wagenknecht jetzt mal eben mit der AfD oder CSU gleichgesetzt wird, nur weil sie Dinge sagt, die der Realität entsprechen, zeugt vom Grad der Weltfremdheit in weiten Kreisen der politischen Diskussion in Deutschland. Deutschland hat in der EU keine Rückhalt und ein nicht unwesentlicher Teil der deutschen Bevölkerung- und nicht nur AfD Wähler- trägt die These vom allgemeinen Asylrecht nicht mit. Nun kann die Frau Kipping als rechtspopulistisch verunglimpfen. Das macht es aber nicht mehrheitsfähiger. Und in einer Demokratie heisst es Mehrheiten finden um zu gestalten und nicht nur gebetsmühlenartig seine Mantra zu wiederholen.

21:05 von Forengeschwätz

"Ich bin überzeugt, dass Frau Wagenknecht über kurz oder lang bei der AfD landen wird. Viele ihrer Ansichten passen schon jetzt gut dort hin. Schade eigentlich.
Nur Frau Kipping, das ist für mich eine authentische Linke, die ich respektiere, auch wenn ich politisch nicht mit ihr übereinstimme."

Nun muss es wohl doch sein: Eine AfD, die nationalrassistisch und vor allem neoliberal ausgerichtet ist, soll eine Heimat für Frau Wagenknecht sein? Wenn ein typischer AfD-Sympathisant solchen Unsinn schreibt, will ich es noch als völlig ahnungslos durchgehen lassen. Aber hier im Forum sollte doch klar sein, dass Frau Wagenknecht und die AfD buchstäblich Welten trennen. Wenn also hier eine Nähe der Wagenknecht zur AfD ausgedrückt wird, kann das also nur zur persönlichen Diskriminierung einer aufrechten Linken geschehen. Man versucht es eben mit allen Mitteln.

Die Aufregung entstand,

weil unsere Wähler eine Partei und/ oder Personen allzu gern auf Überschriften reduzieren.

Frau Wagenknecht: "Es können nicht alle Flüchtlinge kommen."

Was ist an dieser Aussage falsch? Gar nichts! Und das sage ich als Mensch, der auch Flüchtlingen hilft.
Die Kernaussage dieses Interviews war, dass primär andere europäische Staaten und Anrainer- Staaten zu Syrien unterstützt werden müssen. Auch der hiesige Wohnungsbau müsse stärker angekurbelt werden.

Frau Sahra Wagenknecht versteht es, wie eigentlich immer, vernünftige Lösungen in wenigen Sätzen zu formulieren. Das gelang ihr auch schon bei der Frage, wie der ISIS erfolgreich bekämpft werden kann. Leider greift niemand Lösungsvorschläge der Linke auf.

Einem vom Pferd erzählen …

Ich finde es schon interessant, wie sich manche aufs Pferd setzen lassen, wenn jemand anderes einen vom Pferd erzählt…

Der Vergleich zwischen Wagenknechts 60.000.000 und Seehofers 200.000 müsste sowohl Linke als auch Konservative auf die Palme bringen. Aber der treue Leser schluckt lieber, was ihr/ihm so vorgelegt wird.
Und dann das Unvorstellbare: da wird in einer Partei gestritten. Das ist ja wahrlich unerhört… Da geht der Deutsche auf die Barrikaden … *Ironie aus*

Und mit Verlaub, Sätze wie „Das hat den Linken gerade noch gefehlt…“ oder „Wagenknechts Vorgänger Gregor Gysi wäre es wohl lieber gewesen, wenn sie diesmal den Mund gehalten hätte“ oder „Was der Linken aber viel eher Kopfzerbrechen bereiten sollte…“ haben in einem seriösen (!) Tagesschau-Artikel nichts zu suchen. Allenfalls in einem Kommentar.

Mal wieder weit entfernt von Qualitätsjournalismus und nah dran an Suggestion. Aber beim Leser wirkt ja offenbar (leider!).

Glaube statt Wissen

"Wir gehen davon aus, dass es ein Grundrecht auf Asyl gibt."

Das gibt es halt nicht.
Und so jemanden politischen Verantwortlichkeiten übertragen?

linke brauche, erst recht wenn sie mal regieren sollten

einen starken sozialstaat, der wird durch flüchtlinge sehr stark und nachhaltig belastet, auch leistungsträger könnten vl diesen sozialstaat verlassen

klar denkenden linken muss klar sein...ohne sozialistische weltregierung ;) ...sind keine obergrenzen im flüchtlingsthema ein problem, wenn man mal regieren sollte

wagenknecht mag viel sein, dumm ist sie nicht...vl aber doch, denn sie spricht wahrheiten aus...oder sie macht das um nie regieren zu müssen
die linken werden ohne den magnet gisy an bedeutung verlieren, für das protestpotential eignet sich die afd z.z. besser...und programme lesen protestwähler kaum

Die LINKE macht wieder was sie am besten kann

Erst einmal in den eigenen Reihen den Gegner suchen und dann kräftig draufdreschen. Selbstbeschäftigung, inzwischen ihre liebste Beschäftigung, führen in die politische Bedeutungslosigkeit.
Welch eine Vorwurf? Frau Wagenknecht klingt etwas wie CSU - na und, warum hat die CSU denn Zustimmungsraten über 50%? Die CSU ist immer Bodenständig geblieben, hört auf die Sorgen der Bürger, ist Ansprechpartner vor Ort und immer präsent.
Frau Wagenknecht hat völlig Recht wenn sie sich nach den Erfolgsrezepten anderer Parteien umsieht, denn in der Eigenen sind diese Rezept inzwischen Mangelware.
Ich behaupte, dass keine Partei für alle Fragen der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung die richtigen Antworten weiß. Jede Partei hat an irgendeiner Stelle den richtigen Ansatz und eine realistische Antwort. Die Vielzahl dieser richtigen Vorstellungen sollten parteiübergreifend zusammengefasst und gemeinsam angegangen werden.

Kipping ist ein Desaster ...

... wenn sich die Linke einen Gefallen tun möchte, dann muß Wagenknecht die Oberhand behalten.
Für mich wirkt Kipping naiv, dumm und penetrant.
Ich vermisse Gysi und die einzige Person in der Linken, die in seine Fußstapfen treten kann ist Wagenknecht.

Mit den Inhalten

kommen die Linken in der Situation nicht weiter, sonst sind ja immer Sozial eingestellt und wollen was für die Bürger tun.

Aber bei dem Thema funktioniert das eben nicht, und so richtig mit Ihnen zusammen regieren will auch keiner.

Sieht man ja jetzt in einem Land.
Die Situation ist jetzt eben in Teilen der Bevölkerung anders und Sie sind abgewandert.

Und wenn sich nichts ändert werden die Wahlen im Herbst ein Desaster.

Gruß

Frau Kipping wird mir

Frau Kipping wird mir sympathisch. Was sie da vertritt ist eine aufrechte, linke Position. Währendessen scheinen mir die Position von Frau Wagenknecht eher populistisch. Frau Wagenknecht ist durch und durch eine Kommunistin, bis hin zum Blut.

Die Positionen der Kommunisten sind vielfach den Rechtspopulisten, repektive Faschisten, recht ähnlich. Die Geschichte des Ostblocks hat gezeigt, das beide Seiten ähnliche Stilmittel für die Ausformung ihrer Ideologie verwenden. Deswegen fällt es den Menschen des ehemaligen Ostblocks auch so schwer, zwischen kommunistischen und faschistischen Positionen zu differenzieren.

Daher hat Frau Wagenknecht durchaus auch Schnittmengen mit der AfD.

@ 21:29 von Prof. | Wissen statt Glauben

"Wir gehen davon aus, dass es ein Grundrecht auf Asyl gibt."

Das gibt es halt nicht.

UN- Menschenrechtscharta -
Artikel 14:
Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

Und so jemanden politischen Verantwortlichkeiten übertragen?

Weit schwieriger zu beantworten! Ich sehe die Partei "Die LINKE" momentan keinesfalls in einer Bundeskoalition. Zu weit sind die Ausrichtungen der jeweiligen Parteien auseinander.
Natürlich sind die Linken da auch nicht ganz unschuldig. Auch sie werden früher oder später Kompromisse eingehen müssen... Bestes Beispiel: Verteidigungspolitik. Hier müssten sich die Linken bewegen, ich hoffe aber, dass sich die Bewegung in Grenzen hält!

Auch eine pazifistische Partei könnte Regierungsverantwortung übernehmen. Per se ist die Linke nicht gegen Kriegseinsätze, sie sind eher auf der Linie des US- Republikaners Rand Paul: Beobachten, Eingreifen als Ultima Ratio. Wenn, dann, aber sinnvoll...

@ 21:42 von klaus-ed

Welch eine Vorwurf? Frau Wagenknecht klingt etwas wie CSU - na und, warum hat die CSU denn Zustimmungsraten über 50%? Die CSU ist immer Bodenständig geblieben, hört auf die Sorgen der Bürger, ist Ansprechpartner vor Ort und immer präsent.

Frau Wagenknecht klingt nach csU, weil Medien ihr Interview auf einen Satz beschränkten. Bevor man Vorwürfe Ihrer Art "postet", sollte man doch bitte das gesamte Interview lesen.

Die Zustimmungsraten der csU von über 50 % findet man aber nur in Bayern. Ja, Tradition. Ja, keine Schwesterpartei und, ja, natürlich auch gute Wirtschaftspolitik. Kann man leicht machen, wenn man auch ständig im Bund mit regiert. Von den letzten Milliarden, die zur bundesweiten Brücken- und Autobahnsanierung vorgesehen waren, sollte Bayern überwiegend profitieren. Weil andere Bundesländer die Anträge nicht fertig hatten, im Gegensatz zu Bayern... Ja, ja, gähn...

Kipping gegen Wagenknecht

@Volkes Stimme 16.03.2016,20:42 Uhr.Frau Wagenknecht
schätzt die ganze Flüchtlingskrise,genauso realistisch ein,
wie ihr Ehemann Oskar Lafontaine.Oskar Lafontaine hatte
dies schon in seiner Rede am 23.09.2015,im Landtag des
Saarlandes zum Ausdruck gebracht.Ich will Ihn nochmals
zitieren:"Über die Frage wieviel Menschen willkommen
sind,entscheidet keine Regierung,sondern letztendlich die
Bevölkerung.Der Tisch kann schließlich nicht in erster Linie
von denen gedeckt werden,die wenig haben.Er muß von
denjenigen gedeckt werden,die im Reichtum schwelgen.
Die Fluchtursachen dürfen dabei nicht aus dem Blick ge-
raten.Waffenexporte und Interventionskriege sind mit ver-
antwortlich für die Flüchtlingsbewegungen und müssen
daher,umgehend beendet werden."Kein Politiker, der 4
im Bundestag vertretenen Parteien,traute sich so offen
die Wahrheit auszusprechen.Herr Lafontaine,stimmt mit
dem libanesischen Caritas-Direktor,Pater Paul Karam
genau ünerein.

Worum geht es eigentlich?

Dass 60 Mio. aufgenommene Flüchtlinge zu viel wären, ist eine Banalität. Nur ist es (eigentlich) ebenso banal, dass von den weltweit ca. 60 Mio. Flüchtlingen nur eine Minderheit nach Deutschland will.

Die Äußerungen von Wagenknecht erinnern nicht deshalb an die AfD, weil sie eine Banalität ausgesprochen hat, sondern weil so nur ein Teil der Wirklichkeit angesprochen und so ein falsches Bild erzeugt wird. Bleibt nur noch die Frage, ob das falsche Bild von Wagenknecht stammt oder von den Leuten, die die Schlagzeilen über das Interview formuliert haben.

Und Merkel hat ihren Kurs schon längst revidiert. Wenn sie wirklich noch genauso denken würde wie im letzten Sommer, müsste sie jetzt signalisieren, dass die Leute in Idomeni, denen es so dreckig geht, nach Deutschland durchgewunken werden können. Aber, das hat Seehofer letztens genüsslich festgestellt, davon ist überhaupt keine Rede mehr. Stattdessen soll die Türkei (wie schon Marokko etc.) der EU helfen, human zu werden ...

@ 00:59 von Dukat | Holla...

Die Positionen der Kommunisten sind vielfach den Rechtspopulisten, repektive Faschisten, recht ähnlich. Die Geschichte des Ostblocks hat gezeigt, das beide Seiten ähnliche Stilmittel für die Ausformung ihrer Ideologie verwenden.

Ich mag von Medien verfälschte Schlagwörter überhaupt nicht, daher auch an Sie den Rat: Erst informieren, danach kommentieren!

Der Kommunismus an sich ist die gesellschaftliche und finanzielle Gleichstellung aller Menschen. Eben die Lehre Jesus Christus'. Der Sozialismus wäre als Vorstufe gemeint, aber auch den gibt es in keinem einzigen Staat der Erde! Allenfalls bei Naturvölkern im Pazifik, wäre ihre Heimat nicht von Chile annektiert worden.

In der UdSSR gab es keinen Kommunismus, sondern Oligarchentum mit einer Planwirtschaft.

Daher hat Frau Wagenknecht durchaus auch Schnittmengen mit der AfD.

Eine Pazifistin, die Gerechtigkeit anstrebt, kann man kaum schlimmer beleidigen.

So ist es

@Gnom

bin jetzt doppelt gerötet worden. aber Frau Wagenknecht denkt trotzdem weiter...

z.B. an die 20 % der Kinder, die jetzt schon in Armut aufwachsen oder die 3 Millionen Arbeitslosen...

@ Gnom

Sie dürften genau wissen, dass Frau Wagenknecht dem System nahesteht, welches im Ostblock geherrscht hat. Oder haben Sie schonmal Kritik von Frau Wagenknecht an den damaligen Zuständen vernommen?

Sollte Frau Wagenknecht wirklich dem idealisierten Bild von Kommunismus und Sozialismus zustreben, wie Sie es beschreiben, so erreichen Sie das nur durch Erziehung und Auslese über einen langen Zeitraum, aber niemals durch simple top-down Politik. Bereits der Aspekt der Auslese ist dabei zutiefst amoralisch, weil er die frei Entfaltung der Menschen mit Füssen tritt.

Somit macht das Frau Wagenknecht zu einer realitätsfernen Träumerin.

Um den "Wählern" der AfD ...

entgegen zukommen. Muss man die Kritik an der Neoliberalen Politik verstärken.

Nur dies sorgt dafür das die Menschen die Ängste verlieren, die sie zur AfD treiben.

Punkt.

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