Kommentare

Masada, ein grandioser Myhos

Jedes normale Volk, das heisst . Deutschland ausgnommen, pflegt einen sinnstiftenden Mythos. Der von Masada ähnelt dem Heldentod der Spartaner am Termophylen Pass. Jedenfalls ist es für Israel ein existenziell wichtiges Symbol. Deartige Myten sagen viel aus über die Befindlichkeit von Völkern. Beneidenswertes Israel. Die Verteidiger von Masada . Sie wollten nicht eine Besatzungszone der Römischen Grossmacht sein. Staatliche und geistige Freiheit, das höchste Gut. Europa degneriert und ist bereits im Zerfall begriffen, da macht es traurig zu wissen, Wir haben kein Masada.

Absolut sehenswerter Bericht

Im Bericht wird erklärt, daß Zeloten ( Radikale) aus Religiösen Gründen eine Revolution gegen die ungläubigen römischen Besatzer führten. Im Zuge dieses Krieges wurde das eigene Land verwüstet und zum Schluß alle 960 Zeloten in der Festung getötet.
Die Israelis sehen ihr Land heute als eine Art zweites Masada - eine Festung umgeben von Feinden, die nie wieder fallen darf.
Darum gehen sie hart gegen die Feinde vor und verwandeln ihr Land in eine Festung.
Es hat nicht geholfen.
Die richtige Schlußfolgerung ist also nicht : Masada ( Israel) darf nie wieder fallen sondern - Israel darf nie wieder aus religiösen Gründen angegriffen werden.
Nach 2000 Jahren Religionskriegen mal ein Versuch wert?

re austriaco

"Die Verteidiger von Masada . Sie wollten nicht eine Besatzungszone der Römischen Grossmacht sein. Staatliche und geistige Freiheit, das höchste Gut."

Sie lassen Bewunderung erkennen für alle, die nicht Besatzungszone der israelischen Militärmacht sein wollen.

Richtig?

Bergfestung Masada

Nach der römischen Besatzung und dem jüdischen Widerstand auf Masada kämpft das jüdische Volk seit 1948 gegen die arabische Besatzung.

Heute ist Israel die Bergfestung gegen die islamischen Diktaturen.

re beere preiss

"Die richtige Schlußfolgerung ist also nicht : Masada ( Israel) darf nie wieder fallen sondern - Israel darf nie wieder aus religiösen Gründen angegriffen werden."

Die Römer hatten keinerlei religiöse Gründe. In allen römischen Provinzen ging man der hergebrachten Religion nach. Religion spielte keine Rolle in der antiken Machtpolitik.

@karwandler

"Die Römer hatten keinerlei religiöse Gründe. In allen römischen Provinzen ging man der hergebrachten Religion nach. Religion spielte keine Rolle in der antiken Machtpolitik."

Stimmt leider nicht so.
Aber Sie stimmen doch sicher mit dem Satz überein.

Masada ( Israel) darf nie wieder fallen, Israel darf nie wieder aus religiösen und politischen Gründen angegriffen werden.

Die arabischen Heere die 629 ins heutige Israel einfielen hatten religiöse Gründe das Land zu besetzen. In allen arabischen Ländern ging es nämlich um Machtpolitik, Sklavenhandel und Landraub.

Masada ist der Widerstand gegen die Palästinenser, die selbst die Araber nicht fanden als sie das Land besetzten.

re mustafa farah

"Die arabischen Heere die 629 ins heutige Israel einfielen hatten religiöse Gründe das Land zu besetzen. In allen arabischen Ländern ging es nämlich um Machtpolitik, Sklavenhandel und Landraub."

So generell formuliert gilt das für die ganze Weltgeschichte.

Ihr Versuch, das auf Araber zu fokussieren, ist durchschaubar und vergeblich.

Speziell der Begriff Landraub ist hier sehr problematisch.

Übrigens, mustafa farah

"Machtpolitik, Sklavenhandel und Landraub."

Wenn Sie mal was über ein antikes Beispiel dafür erfahren wollen, lesen Sie die Bibel über die Eroberung des "gelobten Landes" durch die Juden ...

@Mustafa Farah

Die römische Administration in den Provinzen hat sich nur dann mit Religion beschäftigt, wenn sie eine Bedrohung darstellte. Solange sie dies nicht tat, hat sich der Staat tatsächlich kaum mit ihr befasst.
Der Kaiserkult und ein paar Feste des Staatskultes (also zu ehren der römischen Hauptgötter) wurden gefördert, ansonsten wurden auch die größeren Feste "privat" organisiert (von reichen Mitgliedern der Oberschicht, die nicht selten auch Politiker waren).
Verfolgungen von religiösen Gruppen, insb. der Christen waren nie mit dem Ziel durchgeführt worden eine Bestimmte Religion zu forcieren, sondern basierten auf Ängsten, da sich die Christen weitgehend aus der Öffentlichkeit fernhielten & durch die kirchlichen Strukturen überregional verbunden waren. Der erste Aspekt behagte der Gesellschaft nicht, den zweiten fürchtete der Staat.
Juden waren nur kurzfristig, im Rahmen der jüdischen Aufstände im Visier & andere Polytheismen nahezu nie; dafür traf es so manche philosophische Richtung.

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