Ihre Meinung zu: BA: Arbeitsmarkt verkraftet 350.000 Migranten

8. Februar 2016 - 12:01 Uhr

Der deutsche Arbeitsmarkt kann nach Einschätzung der Bundesagentur jedes Jahr etwa 350.000 Zuwanderer aufnehmen. Gegen den Fachkräftemangel könnten die meisten Zuwanderer allerdings nicht sofort helfen.

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Kommentare

Kann mich einmal

jemand aufklären, wie bei über 3.000.000 Arbeitslosen noch zusätzlich jährlich 350.000 Migranten verkraftet werden können? Es kann MIR keiner erzählen, dass ausgerechnet solche Leute einwandern, die Stellen besetzen können, die von "deutschen" Arbeitslosen nicht besetzt werden könnten. Von FACHARBEITERN ganz zu schweigen.

Hier ist einmal wieder zu sehen, dass es lediglich um BILLIGARBEITER geht, die auf Grund ihres "Flüchtlingsstatus" aus der Mindestlohnregelung fallen sollen.

Der Fachkräftemangel

kann nur langfristig beseitigt werden.
#
"Wir gehen davon aus, dass zehn Prozent der Flüchtlinge nach einem Jahr eine Arbeit finden können, 50 Prozent nach fünf Jahren und 75 nach zwölf bis 13 Jahren."
#
Da ist noch viel zu tun um eine gut funktionierende Integration hinzukriegen.
Und es bedarf der vollen Unterstützung von beiden Seiten,nur so wird es gelingen .

Das ist doch mal eine Aussage

Endlich kommen mal Zahlen auf den Tisch. Also 350.000 können wir arbeitsmarktechnisch verkraften. OK, jetzt tun wir mal so, als wenn diese 350.000 auch vermittelt werden können.
WAS ist mit dem anderen vielen 100.000den, oder mögen es am Jahresende schon Millionen sein, die der Arbeitsmarkt nicht verkraftet?
Ich habe Angst vor der Zukunft meiner Kinder.

Klasse

In Deutschland gibt es mehrere Millionen Arbeitslose, Unterbezahlte usw. und trotzdem können wir 350.000 Migranten in Arbeit bringen. Was hier begonnen wird ist eine Menschensortiererei und sonst nichts. Jeder kann sich die besten aussuchen und der Rest bleibt auf der Strecke.

Gut das ich weiß, das dies nicht Gottes Wille ist.

Wenn jedes Jahr rund 700.000 Arbeitsplätze..

Wenn jedes Jahr rund 700.000 Arbeitsplätze NEU entstünden warum haben wir dann so viele Arbeitslose die in sinnlose Maßnahmen, oder 1 Euro Jobs fest sitzen? Gruss

Wenn die deutschen Unternehmer

angemessene Löhne zahlen würden, hätten sie keinen angeblichen Fachkräftemangel.

Klappt schon wenn man will....

Glaube ich wenigstens. Man muss bedenken dass nicht alle Qualifiziert sind, noch schlimmer dass ihre Qualifikationen nicht anerkannt werden (so bei einer Chirurgin die ich kennengelernt habe). Deutschland braucht allerdings auch Menschen die geringfügige Jobs erledigen. Jobs für die sich deutsche zu fein sind (ich schließ mich da gar nicht aus!). Es wird bestimmt schwer, nur zu sagen "deutsche haben auch keine Jobs!" und dann eine Partei wie die AfD zu Wählen verstärkt dass problem doch nur, auch wenn dass die wenigsten erkennen wollen.

Nur mit EINEM habe ich wirklich probleme:
Die Aussage, dass dadurch die Rentenkasse entlastet wird. Ist doch viel zu kurzfristig gesehen! Wenn wir davon ausgehen (nur geschätzt) dass die Hälfte irgendwann wieder Heim geht, dann fehlen hier schon einmal viele Generationen für den nächsten Generationsvertrag. Man sollte lieber das Rentensystem erneuer anstatt auf Zuwanderer zu setzten, das ist ein gefährliches Spiel.....

irgendwie

"Wir gehen davon aus, dass zehn Prozent der Flüchtlinge nach einem Jahr eine Arbeit finden können, 50 Prozent nach fünf Jahren und 75 nach zwölf bis 13 Jahren."

Eine Million Flüchtlinge
10%- 100.000 nach 1 Jahr
50%- 500.000 nach 5 Jahren
75%- 750.000 nach 12-13 Jahren

Arbeitsmarkt

Es stellt sich die Frage, wie bei 3,6mio Menschen ohne Arbeit und ca. 600.000 offenen Stellen dieser Arbeitsmarkt noch zusätzliche 350.000 Flüchtlinge verkraften kann.

Irgendwo gibt es einen Haken.

Urig

Ich finde diese Arbeitsmarktdebatte so urig. Also Merkel will mittlerweile eigentlich alle wieder los werden. Wenn es also in Syrien wieder läuft, dann sollen alle zurück.
.
Gleichzeitig will man integrieren und damit sich die Bevölkerung nicht noch mehr aufregt, soll das durch Arbeit passieren. So sollen in drei Jahren! also aus Flüchtlingen qualifizierte, integrierte Sozialversicherungsbeitragszahler werden.
Herrlich!
.
Man stelle sich das mal andersrum vor: Also ein deutsche Facharbeiter geht nach Syrien und muss jetzt loswerkeln. Wie lange dauert es wohl, bis der die Sprache kann, von den nationalen Vorschriften mal ganz zu schweigen.
.
DAS geht eben nicht in 3 Wochen! DAS dauert!
.
Wenn man keinen Plan hat - verfolgt man ihn zumindest konsequent. Was will man mit den Menschen machen? Sollen die jetzt zu Migranten werden, die dauerhaft bleiben oder wie oder was.
Merkel sagt ja was anderes!
.
Es ist alles nur noch zum Totlachen!

Kann mich einmal

@Klabautermann 08: Gute Frage und da sind die Arbeitslosen, die Industrie 4.0 mit sich bringt noch nicht eingerechnet

Nun ja.........

Der Niedriglohnsektor will bestückt werden, die Arbeitgeber
reiben sich jetzt schon die Hände.

Schönrederei?

Gehen wir mal davon aus das wir 6 Mio Arbeitslose haben wenn man Hartz IV und sonstige Dinge mit einfließen läßt.

Woher kommen dann nochmal 350000 Stellen jährlich, noch dazu für Menschen deren Bildungsstand weit unter den Menschen hier liegt welche trotzdem kaum Chancen auf einen Job haben.

Mich deucht, die Politik will wieder mal die total mißlungene Politik Merkels schönreden, denn logisch ist hier nichts.

Immer die selbe Leier

Deutschland braucht keine "ausssereuropäische" Zuwanderung in den Arbeitsmarkt. Es wäre sinnvoller und sozialverträglicher die Leute in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die schon im Lande sind und arbeitslos. Wenn die Wirtschaft "weniger Auswahl" an Arbeitskräfen hat, haben auch "weniger talentierte", Haupschüler, arbeitwillige Langzeitarbeitslose, Ältere, Behinderte, ect wieder eine Chance. Kein Arbeitgeber verzichtet auf Aufträge, weil Arbeitskräfte fehlen. Aber auch jeder Arbeitgeber, wählt aus dem "vorhandenen Potential" die Besten aus. Vor eineinhalb Jahren habe ich auch u.a. "Alkoholiker" beschäftigt, die zwar ihre Arbeit gut machten, aber wesentlich langsamer waren. Heute in der "Krise" bei uns in Brasilien, kann ich mir "Topleute" mit LKW-Fürerschein für die selbe Arbeit raussuchen, und die anderen beiben auf der Strasse. Ein Staat sollte nicht noch zusätzlich "Anreitze" schaffen, damit "schwerer vermittelbare Arbeitnehmer" nicht in Beschäftigung kommen.

Schönfärberei

Das Arbeitsamt sollte erst einmal dafür sorgen, dass die 3 Mio offiziell gemeldeten Arbeitslosen in Lohn und Brot kommen. Wenn man dort meint, dass es noch 350.000 jedes Jahr mehr sein könnten, dann wollen wir doch mal sehen, wie sich die Zahlen in der Zukunft entwickeln. Nach deren Lesart hätten wir ja in wenigen Jahren Vollbeschäftigung.

Quatsch

Was für eine Äußerung der Bundesagentur! Man fragt sich, welche Qualifikation die Mitarbeiter haben, wenn sie uns so einen Blödsinn "verkaufen" wollen. Doch wir BürgerInnen können denken. Wir haben bereits über 2,7 Millionen Arbeitslose. Und wo sind die "Jobs"?
Die Wirtschaft müßte in der Lage sein, hier in Deutschland und am besten auch in ganz Europa Millionen Arbeitsplätze zu schaffen!

Fachkräftemangel?

Wo mangelt es denn? In der Kasse bei der oberen Klasse? Mittlerweile kommen hunderte Bewerber auf eine Stellenausschreibungen im Ingenieurwesen. Viele Absolventen brauchen länger als ein Jahr eine Stelle zu finden und die Konkurrenz ist hart. Da kann man dann ordentlich am Gehalt rütteln als Arbeitgeber! Die unis sind total überlaufen weil die Medien seit Jahren motivieren mit dem fachkraftmangel!

Jeden Tag eine kluge Bemerkung

Das sind doch alles nur Beruhigungspillen, was das Arbeitsamt da verteilt.
Bei 3 Millionen Arbeitslosen und bald sind es wesentlich mehr, kann mir keiner erzählen, dass jedes Jahr 350.000 Zuwanderer aufgenommen werden können.
Langsam hat man diese Meldungen satt.

@Klabautermann

Das ist doch ganz einfach, trotz 3 Mio Arbeitslosen versuchen wir bei meine Eltern im betrieb seit jahren neue Auszubildende zu finden! Und die zahlen gut und sind wirklich nette alte Leute.
Aber wer will schon heute noch Metzger sein, wenn dann doch bitte direkt Manager oder Fussballstar und bloß nicht früh aufstehen und und und

Aber Hauptschulabschluss gerade so geschafft. Ich hab so viele schon ausgelacht bei dem Schrott den die sich manchmal vorstellen!!

Nie einen Finger gekrümmt und sich wundern warum das mit dem Reichtum nicht klappt. Gibt schon realitätsferne Mensche in unserem Land!

(Nein nicht alle jungen leute sind so, ist mir schon klar, aber genau so stell ich mir den Großteil dieser 3 Mio Arbeitslosen vor)

Zum lachen diese Zahlen.

Wenn die deutschen Unternehmer
angemessene Löhne zahlen würden, hätten sie keinen angeblichen Fachkräftemangel.

Und die anderen könnten sich die deutschen Produkte nicht mehr leisten, weil ein Indischer Ingenieur knapp ein Fünftel kostet.

Und wie 350000 Ungelernte und der deutschen Sprache nicht mächtige in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen, ist mir nach wie vor ein Rätsel?
So viele Bäcker brauchen wir nicht, oder soll er bei 5 Grad plus Maurerarbeiten machen?
Über diese Zahlen kann man sich nur totlachen.

die Zahlen stimmen nicht

wörtlich "die meisten Flüchtlinge kommen aus Syrien" stimmt nicht ganz so. Aus meinem Bekanntenkreis ist einer bei der BP und einer ist Dolmetcher beide sagten das der geringste Prozentsatz der "Flüchtlinge" Syrer seien

Realistisch

Was ist realistisch?
"Wir gehen davon aus, dass zehn Prozent der Flüchtlinge nach einem Jahr eine Arbeit finden können, 50 Prozent nach fünf Jahren und 75 nach zwölf bis 13 Jahren."
Bislang waren nach zehn Jahren 50% der Asylanten/Flüchtlinge in Arbeit, warum dies bei einer Masseneinwanderung schneller gehen soll, verschließt sich mir. Auf Grund der Masse ist eher das Gegenteil der Fall, da einzelne sich viel leichter integrieren lassen, als ein große Personenzahl. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der zehn Jahre nicht gearbeitet hat, nahe Null danach noch in ein Arbeitsverhältnis zu gelangen. Eine Perspektive auf 13 Jahre anzusetzen ist daher nicht sinnvoll.
Auch die Negierung einer Konkurrenz zu deutschen Arbeitslosen ist unverständlich. Gerade weil wir 3 Millionen deutsche Arbeitslose haben ist diese Konkurrenz erdrückend und nur bei Ausbeuterjobs geringer.

re micha99

"Wenn die deutschen Unternehmer

angemessene Löhne zahlen würden, hätten sie keinen angeblichen Fachkräftemangel."

Sie glauben ernsthaft, ein Unternehmer nimmt Einbußen am Umsatz hin, um an den Lohnkosten zu sparen?

Falls es solche Unternehmer gibt dann sind sie's nicht lange, wegen eklatanter Mängel an BWL-Grundlagen.

wir sind im Jahr der Affen

Prost Neujahr! Oder anders:traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Wenn sie 300000 als errechnete Zahl vorliegt, frage ich mich, was das für Zahlen sind. Welche Jobs, welche Kosten für die Ausbildung, wer trägt diese Kosten, wie viel Steuereinnahmen werden von diesen 300.000 Jobs erwartet, Aufstocker? was ist mit den Rentenansprüchen ? und und und.. Ich wäre immer vorsichtig mit solchen Zahlen...

Bundesagentur

Diese Leute sind doch, genau so wie unsere Regierung, nur Hilfswillige globaler Großkonzerne. Hier geht es nicht um Fachkräfte sondern um willige Billiglöhner, damit die Gewinne steigen. Und wenn Merkel und das "Pack", wie sich Gabriel ja fast selbst bezeichnet, TTIP gegen den Willen der Bürger realisiert haben, dann wird es noch schlimmer. Armes Deutschland ......

verkraften?

Wenn ich alle versteckten Arbeitslosen dazu zähle haben wir in Deutschland 5 - 6 Millionen Arbeitslose und/oder "Aufstocker" die von ihrer Hände Arbeit nicht leben können.
Beispiel für versteckte Arbeitslose:
------------
Nachbarin, Schlecker, arbeitslos, "arbeitet" jetzt in der Altenpflege ( 1-2 Stunden Täglich)
bekommt natürlich weiter Harz4 zählt aber nicht mehr als arbeitslos!!!
--------------------
Oder erwarten die Verantwortlichen in der Politik das die Millionen Flüchtlinge alle auf dem sogenannten "Arbeitsstrich" arbeiten?
------
Ich sehe nirgends normal bezahlte Arbeitsstellen für die Flüchtlinge, da ja die vielen Facharbeiter und Ärzte wohl eher Wunschdenken als Wirklichkeit sind.

@dave_31

Der Großteil der 3 mio Arbeitslosen sind Facharbeiter. Der geringste Teil dürften Jugendliche ohne Ausbildung sein.

re melanda

"Wenn die Wirtschaft "weniger Auswahl" an Arbeitskräfen hat, haben auch "weniger talentierte", Haupschüler, arbeitwillige Langzeitarbeitslose, Ältere, Behinderte, ect wieder eine Chance."

Wenn die erforderlichen Fertigkeiten und Qualifikationen nicht vorhanden sind werden ungeeignete Arbeitskräfte trotzdem nicht ersatzweise eingestellt.

Es ist so und bleibt so, so dass Bedarf und Angebot niemals 1:1 kongruent sind.

Was sind Fachkräfte?

Seit Jahren höre ich vom Fachkräftemangel, doch was sind Fachkräfte? Und wofür werden sie gebraucht?

Ein Facharbeiter ist keine Fachkraft, soviel weiß ich heute schon. Auch ein Master-Absolvent ist keine Fachkraft ohne Berufserfahrung.
Woher bekommt man dann also Fachkräfte?
Wird ein Masterabsolvent eine Fachkraft in dem er unterqualifizierte Tätigkeiten verübt, wie Taxifahren? Nein, das ist ja keine Berufserfahrung im eigentlichen Beruf.

D.h. Fachkräftemangel gibt es eigentlich nicht. Man ist nur nicht bereit Absolventen an zulernen, weil es Zeit und viel Geld kostet.
Ein Uni-Absolvent ist eben nur ein sehr teurer Lehrling, der die ersten 3 Jahren eben nur rote Zahlen schreibt.

Daher ist der Fachkräftemangel hausgemacht und kann auch nur von den Firmen selbst behoben werden.
Eine praktische Ausbildung ist eben in unserem Studiumplan nicht drin.

Mal rechnen...

Allein die in 2015 angereisten 1,2 Millionen:
75% davon sind 900.000 - die irgendwie vielleicht eventuell mal sehen in 13 Jahren arbeitsmarktfähig sein könnten.

Jedes Jahr 1,2 Millionen... jedes Jahr kommen dann 900.000 irgendwann mal vermittelbare dazu.

Gleichzeitig gibt es Studien, die aufzeigen, dass >75% die Ausbildung bereits im 1. Jahr wieder abbrechen. Die meisten wollen keine Ausbildung, sondern einen hochbezahlten Hilfsjob, um schnell Geld an ihre Familie schicken zu können.

Mehr als 97% können kein Deutsch, mehr als 85%nicht einmal das lateinische Schriftsystem.

Was soll das also werden?

weniger als die Hälfte

Der Arbeitsmarkt verkraftet also 350.000 Migranten, das ist ja toll, und was tun Ende diesen Jahres dann die restlichen 1.650.000 Migranten? Hartz IV? Illegalität? Was soll ihnen Essen auf den Tisch bringen?

Wenn man davon ausgeht, dass 2015 und 2016 jeweils eine Million Migranten nach Deutschland kommen, sind 350.000 verdammt wenig.

Man hätte weniger irreführend davon schreiben können, dass weniger als die Hälfte der Migranten aus diesem und dem letzten Jahr vom Arbeitsmarkt verkraftet werden können.

Schafft Herr Weise den Doppeljob?

Diese Meldungen bedeuten dem Volk nichts, denn es sind Annahmen, die ich in anderer Form schreiben möchte:
Wie kann man davon ausgehen, dass bei 3 Millionen Arbeitslosen, jedes Jahr 350 000 Migranten Jobs bekommen könnten.
Dann wären alle Arbeitslosen in 8,5 Jahren verschwunden.

2, 7 Millionen Arbeitslose

Wenn es 2,7 Millionen Arbeitslose in Deutschland gibt, warum ist dann die jährliche Besetzung von 350 Arbeitsplätze durch Flüchtlinge ohne Probleme möglich. Entweder sind die Arbeitslosen in Deutschland arbeitsunwillig oder schlechter qualifizierbar als Flüchtlinge. Die Zahlen der Arbeitsmarktanalytiker sind wieder einmal völlig aus der Luft gegriffen und haben Lohndumping zum Schaden der Beschäftigten und der Sozialversicherungen als Ziel. Die Risiken einer Wirtschaftsflaute werden erst gar nicht in Betracht gezogen. Davon können aber unsere spanischen und französichen EU-Nachbarn ein Lied singen.

Ich mag das irgendwie alles nicht mehr lesen..

Über die Qualifizierung der Flüchtlinge ist nichts bekannt, aber trotzdem weiß man, dass man 350.000 Menschen in Arbeit bringen kann?
Das wäre ja so als ob mir nicht bekannt ist, wie viel Geld ich im Hosensack habe, in eine Kneipe gehe, weil ich der Überzeugung bin, dass ich schon 6- 8 Halbe vertragen könne!
Ich sehe diesbezüglich aber auch eine Möglichkeit dahingehend, dass man einfach alle Berufe abschafft und die Arbeitsspate „Qualifikationsfreie Tätigkeiten“ schafft, weil wozu Bäcker lernen, wenn Jeder mit Fertigteigmischungen Brötchen in einem Heißluftofen backen kann?
Das Ganze runden Wir dann noch mit satten 8,50 € Brutto Vergütung ab und fertig ist Unsere schöne neue Arbeitswelt!
LG Coolchen

Ich werde auch neugierig

Am 08. Februar 2016 um 12:03 von Klartext Hamburg
wir sind im Jahr der Affen

Die Punkte, die Sie aufzählen, sind mir auch schon durch den Kopf gegangen, hab ich auch mal versucht, in einem Kommentar zur Sprache zu bringen, leider an der Moderation gescheitert.
In der Betrachtung ist z.B. noch gar nicht enthalten, dass (meine Erfahrung aus einem Jobcenter) insbes. bei Moslems die Frau sowieso sehr häufig zu Hause bleibt, am Arbeitsmarkt nicht teilnehmen soll, schon für Sprachkurse verhindert ist.
Wenn es um Auffüllen v. Arbeitsplätzen durch Migranten ginge, hätte Europa genügend Arbeitslose aus Südeuropa zu bieten, die vermutlich bildungsmässig auch eher den BRD-Standards entsprechen.
Aber zur Zeit muss man halt Optimismus verbreiten. Frau Merkel hat keinen Plan, Weise steht auch schlecht da. Mein Plan wäre, Valium für alle kostenlos und ohne Rezept.

Fachkräftemangel

Wo mangelt es denn?
(08.02.2016, 11:44 von Perspective4 )

Zum Beispiel in der Pflege, Stellenangebote für examinierte Altenpflegefachkräfte und -spezialisten sind im Bundesdurchschnitt 123 Tage vakant.

(www.bmg.bund.de/themen/pflege/pflegekraefte/pflegefachkraeftemangel.html)

Immer auch eine Chance

Ca. jeder 13. deutsche Jugendliche geht momentan ohne Schulabschluss von der Schule. Die werden es immer schwer haben auf dem Arbeitsmarkt. (Und nein, Frau Merkel ist nicht schuld.)
Ich erlebe, wie nun hoch motivierte Kinder von Zuwanderern in die Schulen dazukommen.
Vielleicht bringen die unseren jungen Herrschaften ja mal bei, wie man sich hocharbeitet. :-)

Wunschdenken

Abgesehen davon, dass Asyl nicht dauerhafte Immigration bedeutet, könnten wir ruhig einen Blick auf das angebliche Asyl-Musterland Schweden werden - deutlich mehr als die hier genannten 50% der Asylanten hatte nach fünf Jahren noch keine Arbeit.

Das Märchen von den Facharbeitern

Was stimmt den nun? Frau Nahles meinte noch vor kurzen das 90% der Flüchtlinge für den Deutschen Arbeitsmarkt nicht zu gebrauchen sind, da die schulischen Voraussetzungen fehlen. Und auf einmal sind doch alle wieder Facharbeiter? Die meisten Flüchtlinge sind keine Kinder sondern Männer ab 21 Jahre die also schon ihren einfachen Schulabschluss haben wie es in den arabischen Ländern ausreicht. Wenn ein Herr Ulrich Grillo von BDI fordert man Möge doch die Flüchtlinge als Praktikanten zur Verfügung stellen für die Wirtschaft dann bedeutet dies nichts anderes als man möchte kostenlose Sklaven für die Industrie haben. Praktikanten bekommen nämlich kein Geld und bei 1.1 Mio. Flüchtlingen kann man so einige Zeit die Leute austauschen. Man Argumentiert natürlich damit das die Flüchtlinge keine Ausbildung haben und man diese erst an das Arbeitsleben gewöhnen muss in Deutschland. Man sollte die Bevölkerung nicht für Dumm halten. Warum ist die Wahlbeteiligung so Niedrig in Deutschland?

@dave_31

Ihre Eltern werden unter den muslimischen Migranten allerdings auch nicht fuendig werden.

Es sei denn, es ist eine Metzgerei ohne Schweinefleisch.

Wenn Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen bestehen, sollen sie halt ein entsprechend hohes Gehalt zahlen und eine Betriebliche Altersvorsorge bieten.

Dann kommen die jungen Leute auch wieder.
Vielleicht sogar welche, die was taugen.

Tuen sie das nicht, aendert sich auch nichts.

Was unsere 3 Millionen Arbeitslosen angeht, verweise ich auf den obigen beitrag :
Arbeitslose Migranten ueber 40 werden Probleme haben.

Das gilt auch - immer noch - fuer deutsche Arbeitslose.

Sie zu einem Grossteil fuer unmotiviert zu halten, ist eine bodenlose Frechheit.

@Klabautermann 08

"Kann mich einmal jemand aufklären, wie bei über 3.000.000 Arbeitslosen noch zusätzlich jährlich 350.000 Migranten verkraftet werden können?"

Ganz einfach. Große Zahl der Arbeitslosen ist über 40-50 Jahre alt. Für viele kommt eine Umschulung sehr schwer in Frage, oder können nicht an Stellen eingesetzt werden, wo körperlicher Fitness gefragt wird.

"Der deutsche Arbeitsmarkt

"Der deutsche Arbeitsmarkt kann nach Einschätzung der Bundesagentur jedes Jahr etwa 350.000 Zuwanderer aufnehmen. Gegen den Fachkräftemangel könnten die meisten Zuwanderer allerdings nicht sofort helfen."

Ach ja wieder mal das Ammenmärchen des Fachkräftemangels...
Es existiert kein Fachkräftemangel!!
Dies ist ein Schreckgespenst und ein Instrument der Wirtschaft um günstige Arbeitskräfte ins Land zu spülen, mit deren Hilfe man dann die Gehälter der heimischen Arbeitnehmer drücken kann.

Falls jemals ein Fachkräftemangel existieren sollte, so hat die Wirtschaft diesen selbst zu verantworten.
Es ist nämlich die Aufgabe der Wirtschaft Nachwuchskräfte selbst auszubilden.
Da dies aber mit immensen Kosten verbunden ist, möchte man natürlich am liebsten, dass der Steuerzahler für die Ausbildung aufkommt oder man holt sich einfach welche aus dem Ausland.
Nur werden solche Fachkräfte bei den Flüchtlingen wohl selten zu finden sein, da nicht wenige Analphabeten sind und kaum Schulbildung haben.

Druck auf die Löhne

Das Überangebot auf dem Arbeitsmarkt hält den Druck auf die Löhne in der BRD weiter hoch. Wir wundern uns, warum wir seit Jahren real kaum mehr verdienen. Eine gestoppte Einwanderung würde zu einem Wettbewerb um Arbeitskräfte führen und wenig produktive Tätigkeiten automatisiert.

Ich hätte lieber in den nächsten Jahren saftige Lohnerhöhungen, als darauf zu hoffen, dass aus manchen Einwanderern Fachkräfte werden.

@naiver Positivdenker

"Ich habe Angst vor der Zukunft meiner Kinder."
Kleiner Tipp: geben Sie Ihren Kindern von Anfang an mit auf den Weg, dass sie in der Schule aufpassen und einen vernünftigen Abschluss machen sollen. Der Kampf um Arbeitsplätze und einer Bezahlung, von der man auch seine Familie ernähren kann, ist im unteren Bereich der Einkommen härter als im Managementbereich. Ich habe mein halbes Arbeitsleben hinter mir und nicht ein einziges Mal von Arbeitslosengeld gelebt - trotz zweimaliger betriebsbedingter Kündigungen.

journalistische Falschvorstellung im Konjuktiv relativieren

Gegen den Fachkräftemangel könnten die meisten Zuwanderer allerdings nicht sofort helfen.

Solche Beschönigungen. Man muss doch auch mal ansatzweise realistisch bleiben.

Die Menschen, die hier neu ankommen, sind ungefähr 1,5 Jahre davon entfernt, eine Arbeit zu bekommen - und das liegt mitnichten am Arbeitsmarkt oder der Gesetzeslage.

Es liegt daran, dass man erstmal soweit Deutsch verstehen muss, dass man Arbeitsanweisungen verstehen kann und sich ansatzweise bei Behörden zurechtfindet.

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Vorschau

Es geht aller Voraussicht nach um den Mindestlohn. Der soll wieder weg. Und dazu sind unqualifizierte, aber für jeden Lohn arbeitswillige Immigranten genau der richtige Hebel. Ist erst einmal klar, dass jeder für jedes Minigeld arbeiten muss, ergibt sich die logische Schlussfolgerung von selbst: der Staat springt wie bei den Aufstockern ein und erhöht die Einnahmen der Arbeits"willigen" auf ein gerade mal lebensfähiges Maß. Dazu müssen dann natürlich die Steuern erhöht werden, am besten die Mehrwertsteuer. Das trifft noch einmal die Bevölkerungsgruppe, die am mittleren und unteren Ende der Lohnskala stehen. Fein raus sind diejenigen, die arbeiten lassen. Wer das ist, muss ich wohl nicht erklären.
Das - so scheint mir - ist der Hintergrund der 350.000-Vorschau.

@ Klabautermann08

Treffender Kommentar!
Wie vermehrt man Arbeitsplätze? In dem man aus einem 1500 Euro Job drei 500 Euro Jobs macht.

12:19 von garden.of.delight

@dave_31

Ihre Eltern werden unter den muslimischen Migranten allerdings auch nicht fuendig werden.

Es sei denn, es ist eine Metzgerei ohne Schweinefleisch.

Wenn Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen bestehen, sollen sie halt ein entsprechend hohes Gehalt zahlen und eine Betriebliche Altersvorsorge bieten.

Dann kommen die jungen Leute auch wieder.
Vielleicht sogar welche, die was taugen.

Tuen sie das nicht, aendert sich auch nichts.

Was unsere 3 Millionen Arbeitslosen angeht, verweise ich auf den obigen beitrag :
Arbeitslose Migranten ueber 40 werden Probleme haben.

Das gilt auch - immer noch - fuer deutsche Arbeitslose.

Sie zu einem Grossteil fuer unmotiviert zu halten, ist eine bodenlose Frechheit.
////
*
*
Bodenlose Frechheit ist vom Einzelhandel für den Rentenbetrug eine Altersversorgung zu fordern .
*
Un dann mit Geiz ist geil, im Supermarkt einkaufen?
*
Motivation von unseren Pisa-Jobbern, heisst das Abiturienten nicht wissen, was Sie anschließend machen sollten!

Gastarbeiter

Solange wie sie einen Job haben, der sich oberhalb des Mindestlohns bewegt bzw. keine Scheinselbstständigkeit ist, können sie - solange die gesetzl. anerkannten Fluchtgründe noch andauern, den noch genau zu definierenden "Gastarbeiterstatus" haben.

Da spricht nichts dagegen. Ohne Job hingegen - wenn auch die Fluchtgründe weggefallen sind - und die "Bedarfsgemeinschaft" nicht mehr aus eigenen finanziellen Mitteln ernährt werden kann - wird abgeschoben.

Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Migranten in der Arbeitswelt gemacht. Einige Rahmenbedingungen wie Pünktlichkeit und eine gewisse Ordnung sind vorher genau anzusprechen und dann dann erlebt man sehr motivierte, dankbare Mitarbeiter.

@11:26 von naiver Positivdenker

"WAS ist mit dem anderen vielen 100.000den, oder mögen es am Jahresende schon Millionen sein, die der Arbeitsmarkt nicht verkraftet?
Ich habe Angst vor der Zukunft meiner Kinder."

Da stimme ich Ihnen voll zu und auch Angst um meine Enkelkinder.
Gruß

@ dave_31

Sie haben sicherlich Recht, was das mit Metzger, Bäcker und andere unangenehme Berufe und Knochenjobs angeht.
Deshalb sollte auch nur in diesen Mangelbereichen nach Fachkräften gesucht werden. So was nennt man geordnete Zuwanderung. Da hat sicher niemand was dagegen.

Wahlkampfhilfe durch Behörden

Als mehr sollte man derartige Verlautbarungen nicht betrachten. Geradezu aberwitzig mutet die Feststellung an, dass jährlich 700.000 Arbeitsplätze geschaffen würden. Fachleute gehen durch Sprünge in der Automatisierung der Produktion in Deutschland von einem Rückgang der Arbeitsplatzzahlen in Bereichen bis 40% aus. Flüchtlinge verfügen über ähnliche Gerinfqualifikationen wie deutsche Arbeitslose und stehen damit in direkter Konkurrenz um Billigarbeitsplätze. Mit Ausbildungsplätzen für Facharbeiter dürfte sich die Industrie bei Flüchtlingen sehr schwer tun, da ihr schon jetzt der geringe Ausbildungsstand deutscher Jugendlicher für Fachausbildungen nicht ausreicht. Die ganze Verlautbarung aus der Bundesagentur ist reinste Politpropaganda, die Lügen grenzt.

Unsinn

Dieser Unsinn ist nur noch schwer zu ertragen.
Das Arbeitsamt bekommt heute bereits millionen Menschen nicht vermittelt.

Wer's glaubt…..

"Über die Qualifikation von Flüchtlingen weiß die Bundesagentur für Arbeit bislang kaum etwas", heißt es im Bericht, gleichwohl weiß man aber in der Bundesagentur, "dass der Arbeitsmarkt 350.000 Migranten verkrafte"?!
Woher man diese Erkenntnis gewinnt, bleibt man dem Bürger schuldig, unabhängig davon, dass man dabei die eigenen Arbeitslosen außen vor lässt, die ja ebenfalls in den Arbeitsmarkt zu vermitteln sind.

Jedes Jahr werden durch die Digitalisierung und Automatisierung tausende von Arbeitsplätzen vernichtet und wenn dann neue entstehen, geschieht dies im unteren Lohnsegment vor allem im Dienstleistungsbereich.

Mag sein, dass die Wirtschaft die Win-Win-Situation für sich in dem Überangebot an Arbeitskräften sieht, die Lohndrückerei ermöglicht, was auch den sogenannten 'Fachkräftemangel' anbelangt, denn viele (teure) Fachkräfte sind arbeitslos, obwohl man doch einen Mangel eben an diesen Kräften konstatiert...

Offenbar

wird mittlerweile jede Wunschvorstellung als Meldung verkauft. Das nenne ich mal Journalismus!

Wie die Zahlen zustande kommen, wird leider nicht näher erläutert. Weder weiß man, welche Qualifikationen die Migranten haben, noch weiß man um die Deutschkenntnisse, noch, wie sich der Arbeitsmarkt oder die Weltwirtschaft entwickelt...

also eine Rechnung mit X Unbekannten.

Der Dax spricht eine ganz andere Sprache, und die Börsen gelten als Konjunkturindikator und laufen der Entwicklung voraus.

MathematiK? Wie soll ich die Zahlen verstehen???

Wie soll ich die Zahlen verstehen?

Beispiel:
von 100.000 finden im 1. Jahr (10%) 10.000 einen Job (Arbeitslosenquote 90 %)
nach 5. Jahren haben von den verbliebenen 90.000 50% also 45.000 einen Job (Arbeitslosenquote 45%), endlich nach 13. Jahren haben von den verbliebenen 45.000 Suchenden (75%) also 33750 einen Job gefunden.
verblieben 11.250 Flüchtlinge ohne Job (Arbeitslosenquote 11,25%)
Rechnet man im Jahr 2029 mit einer arbeitslosenquote von 11,25% ?

Bei einer anderen möglichen Rechnung verbleiben dann nach 13 Jahren sogar eine Arbeitslosenquote von 25%!!!

Schluss mit lustig, verdammt nochmal

Ich frage mich immer wieder wie die Arbeitsagentur die Flüchtlinge in Lohn und Arbeit bringen will, wenn sie es nicht einmal schafft, den deutschen Arbeitslosen Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Oder haben wir jetzt eine Zweiklassengesellschaft? Guter Asylant, guten Job. Dummer deutscher Arbeitssuchender, keinen Job.

Darüber nachdenken...

Bei dieser Zahl wäre es angebracht, darüber nachzudenken, ob der Mindestlohn noch zeitgemäß ist.

only words

Die Stellungnahme der Bundes Agentur für Arbeit: 350 000 Zuwanderer verkraftet der deutsche Arbeitsmarkt
-- ist reinste Wahlkampfhilfe oder purer Populismus
-- wir haben in SüdEuropa (Portugal, Spanien, Italien, Griechenland und ..) bis zu 40% Jugendarbeitslosigkeit und das seit vielen Jahren.
.
Vor einigen Monaten hat eine "Studie der BertelsmannStiftung" für Furore hier im Forum gesorgt:
Jeder Zuwanderer entlastet den deutschen Steuerzahler um 3500€ pro Jahr
-- ist in der Versenkung verschwunden; inzwischen glaubt das niemand mehr
-- war purer Populismus
-- nun reden wir von Milliarden€, die pro Jahr benötigt werden
-- die Kommunen stehen vor dem Kollaps.

Und das jedes Jahr ...

>>
Der Weg an den Arbeitsmarkt sei lang. "Wir gehen davon aus, dass zehn Prozent der Flüchtlinge nach einem Jahr eine Arbeit finden können, 50 Prozent nach fünf Jahren und 75 nach zwölf bis 13 Jahren."
<<

Wichtig zu erwaehnen, bei dieser Rechnung betrachtet man nur die Migranten die schon hier sind, nicht die wo noch kommen. Um das mal in absoluten Zahlen auszudruecken. In 2015 sind schaetzungsweise 1.2 Mio Menschen gekommen (das Bundesinnenministerium kann es leider nicht genau sagen). Heisst, Ende 2016 sind es 'nur' noch 1.1 Mio die ohne Arbeit sind. Zumindest von denen die in 2015 gekommen sind. In 2016 sind wir auf dem Besten Weg die Zahlen von 2015 zu toppen (mit knapp 100.000 im Wintermonat Januar). Gleiche Arbeitsplatzprognose trifft natuerlich auch auf die Neuankoemmlinge von 2016 zu. Sprich Ende 2017 haben wir 2.4 Mio. Neubuerger, davon um ueber 2 Mio. arbeitslos.
Und das ohne die Migrationswilligen die in 2017 kommen.

Wie soll das funktionieren ?

@ 12:16 Auf eine Frage

Ich habe auch mit Flüchtlingskindern zu tun. Im Alter zwischen 10 und 14 haben die weitaus meisten den Traum, zumindest den Hauptschulabschluss zu schaffen. Traum deshalb, weil sie sich kaum dieses Erfolgs sicher sind. Der nächste Traum: Arbeitgeber Bundeswehr.
Viele der jüngeren Flüchtlingskinder sind in Klassen mit überwiegend weiteren Flüchtlingskindern. Es ist erschreckend, wie schlecht die Deutschkenntnisse dieser Kinder nach einem Jahr sind. Wo soll es auch herkommen? Die Eltern sind fast alle mit dem Geld vom Staat zufrieden, Deutsch wird nicht gelernt und die Kinder spielen nachmittags mit anderen Flüchtlingskindern. Die Integration einer Massenzuwanderung ist extrem schwierig und nur mit Druck erreichbar. Herrn Strobls Einsicht kommt sehr spät, ist aber ein Anfang.

Arbeitswille

Alle die hier anführen, dass wir in Deutschland Arbeitslose haben sollten sich darüber klar sein, dass es auch den umgekehrten Fall gibt. Viele Arbeits- und Lehrstellen können nicht besetzt werden.
Das mag an der Attraktivität mancher Berufe (Arbeitsbedingungen, Lohn) oder an den mangelnden Kompetenzen mancher deutscher Arbeitnehmer liegen. In vielen Bereichen ist der Wille etwas leisten zu wollen schon die halbe Miete. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir Deutsche Erwartungen auf hohem Niveau haben und oft von diesen nicht abgehen, selbst wenn es sinnvoll wäre. Etliche leben doch lieber vom Amt, als durch eigene Arbeit einen lediglich geringfügigeren Betrag durch 40h Arbeit pro Woche selbst zu erarbeiten. Ich denke der Wille zur Arbeit ist bei vielen Migranten doch deutlicher ausgeprägt, vor allem in einer Gesellschaft in der ein Aufstieg möglich ist.

Und diese Arbeitslosen sind nicht integrierbar

Griechenland 27 %
Spanien 24,4 %
Kroatien 16,5 %
Zypern 15,4 %
Portugal 14 %

u.s.w.

@kuerbis@13:45

Ihre Frage:
"
MathematiK? Wie soll ich die Zahlen verstehen???
"
So genau kann man die Zahlen nicht nehmen:
Woher will die BA wissen ... bei dem Chaos, das nach wie vor vorherrscht ... wie hoch die Arbeitslosenquote nach 1 Jahr ist?
nach 5 Jahren??
nach 13 Jahren ???
Da hilft die beste Glaskugel nichts.
Weiss die BA überhaupt, wie viele Zuwanderer im Land sind?

@11:37 von Hrvat

"Deutschland braucht allerdings auch Menschen die geringfügige Jobs erledigen. Jobs für die sich deutsche zu fein sind (ich schließ mich da gar nicht aus!). "
#
#
Und wo sollen diese Leben? In Deutschland ist das durch geringfügige Bezahlung nur durch Aufstockung möglich.
Na klar, die Wirtschaft bekommt billige Arbeiter und der rest wird halt über die Sozialkassen bezahlt.

Flüchtlinge sind Flüchtlinge

Man sollte nicht vergessen, dass Flüchtlinge keine Migranten im herkömmlichen Sinne sind. Sie werden nicht nach Qualifikation ausgesucht, sondern nach "Bedürftigkeit", ihre Fähigkeiten entsprechen daher auch nicht unbedingt dem was gefordert ist. Das fängt schon damit an, dass wahrscheinlich fast kein Flüchtling die Deutsche Sprache beherrscht. Wie hoch die Alphabetisierungsquote unter den Flüchtlingen ist kann ich nicht sagen, wer aber weder lesen noch schreiben kann ist äußerst schwierig zu integrieren, da man ihm ohne schriftliche Grundlagen erstmal eine Fremdsprache beibringen muss um ihn überhaupt irgendwie im Arbeitsmarkt unterbringen zu können.

Aber wie gesagt: Flüchtlinge sind nicht in erster Linie Arbeitskräfte, sondern in erster Linie Flüchtlinge und Menschen.

Die Prognose des BA-Vorstandes ist allerdings auch so schon hart: 25% der Flüchtlinge werden wohl frühestens in 14 Jahren (oder nie) einen Job finden. Das ist nicht wenig.

Fachkräftemangel mit schlecht

Fachkräftemangel mit schlecht bis gar nicht ausgebildeten Migranten beheben.

Hält man uns für dumm?

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1. Wir haben keinen Fachkräftemangel.

2. Die Ausbildungsstandards sind so unterschiedlich, dass kaum ein Afghane der eine Ausbildung in seiner Heimat genossen hat (gibt es das dort überhaupt?), bei uns sofort eine Arbeit annehmen kann. Sprachprobleme nehme ich hier raus.

3. Jährlich 700.000 neue Arbeitsplätze -> da hat sich jemand verschrieben oder etwas falsch verstanden. (könnte mir vorstellen, dass 700.000 Arbeitsplätze neu besetzt werden müssen)

Glaub ich nicht!

Ich glaube eher, dass man dem Volk mitteilen will, dass jedes Jahr mindestens 1,5 MIO Einwanderer geplant sind. 1,5 MIO Einwanderer benoetigen etwa 350.000 Arbeitsplaetze, wenn man davon ausgeht, dass Frauen aus der arabischen Welt zunaechst nicht arbeiten und 2-3 Kinder pro Familie auch nicht arbeiten.

Welchen Sinn oder welche Aussage sollte diese Zahl sonst machen?

@Mediator

Ihre Aussage bedeutet, die dauerhaft hohe Arbeitslosigkeit in D als gottgegeben zu akzeptieren und auch einen weiteren Anstieg durch Migration billigend in kauf nehmen.

Das ist unverantwortlich.

Gibt es in der Tat einen Fachkraeftemangel, hat sich dieser in steigenden Loehnen und Ausbildungsverguetungen auszudruecken.

Dann sind Motivation und Leistungsbereitschaft auch wieder da.

Im Uebrigen bleibt abzuwarten, ob Migranten um 30 Jahre mit schlechten Deutschkenntnissen und einer in D nicht anerkannten Ausbildung der Traum eines Unternehmers sind.

Ich wuerde doch eher annehmen, das viele in Berufen landen, wo nicht zwingend eine volle Ausbildung noetig ist :
ZB
Dienstleistungen und Gastronomie

@14:02 von WiPoEthik

"an sollte nicht vergessen, dass Flüchtlinge keine Migranten im herkömmlichen Sinne sind. Sie werden nicht nach Qualifikation ausgesucht, sondern nach "Bedürftigkeit"

Das kann ich nicht überhaupt nicht erkennen. Im Augenblick wird jeder ins Land gelassen, der vorgibt ein Flüchtling zu sein oder Asyl beantragen zu wollen, und zwar ausnahmslos. Es findet keinerlei Restriktion statt. Man kann sogar feststellen, dass genau das Gegenteil einer Selektion nach Bedürftigkeit stattfindet, da nur "betuchte" Personen sich Schlepper in die EU leisten können. Die Ärmsten und Schwächsten, als Bedürftigsten, sind gerade die, die zurückbleiben. Oder, wie jüngst ein britischer Kommentator in der Presse anmerkte: kein Mensch ist durch Merkels Flüchtlingspolitik gerettet worden, aber viele haben ihr Leben verloren.

wir sollten nicht alles glauben

Das Problem ist, dass alle positiven Meldungen zur "Flüchtlingskrise" völlig unkritisch von den Medien veröffentlicht werden, um dann irgendwann wieder im Nebensatz zurückgenommen zu werden. Eigentlich sollte es Sosein, dass erst geprüft wird , ob die Aussage auch stichhaltig ist: 350 000 neue Arbeitsplätze pro Jahr in einer Zeit , in der die Börsen implodieren, ist sicher Unsinn. Leider fällt das bei der ARD keinem auf, weil das Wunschdenken Vater der Meldung ist. Nur so löst man keine Problem und es kommt zu einer zunehmenden Verdrossenheit der Bürger.

@montideluxe

"In 2015 sind schaetzungsweise 1.2 Mio Menschen gekommen (das Bundesinnenministerium kann es leider nicht genau sagen). Heisst, Ende 2016 sind es 'nur' noch 1.1 Mio die ohne Arbeit sind."
Ihre Argumentation hat einen großen Haken: nicht jeder, der hierher kommt, darf auch hier bleiben. Damit ist Ihr Kommentar als Übertreibung zu werten. Ich gebe Ihnen aber insofern recht, als dass der deutsche Arbeitsmarkt selbst die, die bleiben dürfen, nicht verdauen kann. Aber genaue Zahlen kann ja keiner liefern.

Schönfärben

Zitat: "Gegen den Fachkräftemangel könnten die meisten Zuwanderer allerdings nicht sofort helfen." Nicht sofort? Geht das schönfärben weiter?

@karwandler 12:06

"Wenn die erforderlichen Fertigkeiten und Qualifikationen nicht vorhanden sind werden ungeeignete Arbeitskräfte trotzdem nicht ersatzweise eingestellt." Ich tue das nur ungerne, aber da muss ich Ihnen wirklich widersperchen. Meine Familie besteht schon seit Generationen vorwiegend aus "Arbeitgebern". Wobei die "Chefs" meiner Familie, incl. mir, immer ordentlich mit "anpackten" und nicht nur "administrierten". Namen wie "Emmentaler, Champion-Camentbert, Limburger,... und grosse Elektronikketten wie "TV-2000-Markt" (leider heute von "Expert" übernommen) sind in Deutschland "Aushängeschilder" meiner Familie, geauso wie in Brasilien die Namen: "Melanda, Melandaclub,... ausserdem viel selbsständige Ärtzte. Aber ich muss Ihnen sagen, da haben Sie total unrecht. Wenn "geeignete Leute" nicht zur Verfügung stehen, dann nimmt man "willige ungeeignete" und bildet sie aus. Oft sind diese Leute dann die "besseren" Mitarbeiter, das man ihnen diese "Chance" gegeben hat.

Die Politik sagt nur das was

Die Politik sagt nur das was die Wirtschaft will.
Menschen sind in diesem Fall Nebensache.
Es geht nur um die Arbeitskraft.
Einen Zuwanderer kann man beim ersten Mal plazieren wo man ihn braucht.Später ist das schwieriger. Wenn man erst Familie hat ist ein Ortswechsel auch wegen Arbeit nicht immer möglich. Es sei man ist Singel. Das nennt man demographischen Wandel

gewaltiger Unterschied

seit Juli 2015 propagandierte man, dass der Arbeitsmarkt dringend diese Migranten braucht.
Neuerdings redet man kleinlaut davon, dass der Arbeitsmarkt einige Hunderttausend "verkraften" kann. Das erinnert mich an Schäubles Beschwörung letztes Jahr... "800.000 kann Deutschland verkraften und finanzieren, 800.000 ist tolerierbar'.
Der Unterschied zu "Brauchen" und "Verkraften" ist gewaltig. Die Realität hält Einzug.

@14:13 von ASS1

"Das Problem ist, dass alle positiven Meldungen zur "Flüchtlingskrise" völlig unkritisch von den Medien veröffentlicht werden, um dann irgendwann wieder im Nebensatz zurückgenommen zu werden. "

Bei Meldungen wie dieser kann ich allerdings gut verstehen, warum viele heute von einer "Lügenpresse". Die Aussagen werden völlig unkritisch übernommen, obwohl sie erkennbar willkürlich konstruiert und nicht stichhaltig sind.

Wenn deutsche Behörden ,

schon Wahlkampf betreiben müssen,dann muss man sich fragen, wo sind wir? Diese grosse Anzahl von Arbeitsplätzen kann es doch nur in der Landwirtschaft geben. Spargel stechen, Erdbeer pflücken, Kohlernte und ähnliche Arbeiten ohne Lehrzeit. Hoffentlich bleibt dann der Mindestlohn aber bestehen. Das heisst aber auch das die Flüchtlinge aufs Land ziehen müssen,wird das klappen?

Integration oder Nothilfe?

Bevor man an die Integration von 350.000 Zuwanderern pro Jahr denkt, sollte man zuerst die kapp 3 Mio. registrierten Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt eingliedern. Hier ist die Arbeitsagentur, aber vor allem die Arbeitgeberschaft gefragt, die in Humankapital investieren müssen, nicht zuletzt aus eigenem Profitinteresse.

Wir helfen weder uns noch den flüchtenden Menschen, wenn wir Zuwanderung mit Nothilfe für Kriegsflüchtlinge verwechseln. Die Eingliederung von Menschen aus einem fremden Kulturkreis ist schwierig. Man muss nur die Vorstädte in den französischen Großstätten betrachten.

Besser wäre es gezielte Zuwanderung zu fördern wie z. B. Kanada mit einem Punktesystem. Den Kriegsflüchtlingen ist aber unabhängig von ihrer Arbeitsfähigkeit zu helfen. Geschehen kann das, indem in ihren Nachbarländern Hilfsprojekte initiiert werden. Sie müssen dann nicht ihren Kulturkreis verlassen und können nach dem Krieg zum Aufbau ihres Landes zurückkehren.

Werte statt Marktwert

Flüchtlinge nimmt man nicht auf, um mangelhafte Bildungspolitik und daraus erwachsenen Fachkräftemangel zu beheben, sondern weil es der Anstand gebietet, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Abendländische Werte und so was...

Das sollten vor allem die sich durch den Kopf gehen lassen, die immer auf dem bösen US-Kapitalismus rumhauen.

re melanda

"Wenn "geeignete Leute" nicht zur Verfügung stehen, dann nimmt man "willige ungeeignete" und bildet sie aus.

Es ist eine ziemlich blauäugige Annahme, dass mit "Willigkeit" schon alles vorhanden ist, was sich zu einer halbwegs qualifizierten Arbeitskraft heranbilden lässt.

Arbeitskräftemangel und Alterspyramide

Wenn die Arbeitgeber (Selbständige, Konzerne, öffentlicher Dienst) bereit wären auch Ältere einzustellen und zu beschäftigen, hätte die Alterspyramide ihren Schrecken verloren. Mit "Ältere" sind durchaus auch Menschen über 65 oder 70 gemeint. Es gibt viele, die zum Weiterarbeiten motiviert und aufgrund ihrer großen Erfahrung sehr geeignet wären.
Wir hätten eine andere Gesellschaft, sicherlich auch mit weniger gesellschaftlichen Spannungen. Keine Hetze, das gilt auch fürs Arbeiten. Manchmal wird das, was in Ruhe gemacht wird, unterm Strich besser.

klingt deprimierend was BA da

klingt deprimierend was BA da kund tut, trotzdem halte ich die Zahlen für geschönt.
offiziell sollen 35 % der jungen Männer Analphabeten sein, ein hoher Prozentsatz die Schule abgebrochen, nicht mal einen Beruf erlernt haben. Daraus erwartet man jährlich 350T Facharbeiter?
Deutsch lernen, Hauptschule, dann Realschule, dann Berufsausbildung. Nach meiner Rechnung stände ein heute 25-Jähriger möglicherweise im Alter von 40 Jahren der Wirtschaft als Facharbeiter zur Verfügung. Doch was ist in 15 Jahren?
Vollversorgung durch Steuergelder und Gebühren/Abgaben über Jahre, das ist Null-Bereicherung.

homo sapiens saiens ist lernfähig

@ Paul Puma um 14:15
Auch Flüchtlinge sind Menschen.
Ein Homo sapiens sapiens ist in der Lage zu lernen.
Was bringt sie zu der Annahme, dass diese Menschen nicht in der Lage sind sich zu bilden und ausgebildet zu werden?

zahlen

die hoffentlich auch auf der grundlage der einhaltung des mindestlohnes berechnet sind

350 000 Jährlich - wie schön ..

Aber das ist wie immer eine höchst einseitige und interessengelenkte Zahl. Mit Sicherheit gibt es andere Sektoren, die andere Zahlen absondern würden - Das Wesentliche ist doch, das auf längere Sicht ökonomische und zivilisatorische Grundsätze nicht zur Disposition gestellt werden.
Z.B. die Bedeutung der Sozialpartnerschaft, das Solidarprinzip in KK und RV, die Mülltrennung etc. etc. also das ganz alltägliche.

Augenwischerei

Würden ältere Arbeitnehmer nicht systematisch mit Mitte 50 entlassen, weil "zu teuer", dann hätten wir auch keinen "Fachkräftemangel"! Das Ganze ist Augenwischerei. Es geht einzig und allein darum, die Kosten weiter zu senken, damit sich die Herren Unternehmer noch höhere Gewinne einstreichen können. Und so wird das Lohnniveau in Deutschland immer weiter absinken, der Niedriglohnsektor immer weiter sich ausbreiten. Und irgendwann kollabiert das System sowieso. Die meisten der Flüchtlinge werden unsere Sozialsysteme dauerhaft belasten, ich frag mich, wo das alles enden soll?

14:16 von Melanda

"...Wenn 'geeignete Leute' nicht zur Verfügung stehen, dann nimmt man 'willige ungeeignete' und bildet sie aus. Oft sind diese Leute dann die 'besseren' Mitarbeiter, das man ihnen diese 'Chance' gegeben hat."

Interpretier ich mal so: Wenn geeignete Leute nur bereit sind, für ein ihrer Ausbildung und damit Eignung entsprechend hohes Gehalt tätig zu werden, nimmt man sich als Unternehmer besser "willige Ungeeignete" und arbeitet sie ein. Der Vorteil: Die möglicherweise aus kriegs- und krisengeschüttelten Armutsstaaten stammenden "Ungeeigneten" sind froh, auch für einen Hungerlohn arbeiten zu dürfen. Ihre Chance ist dann, so sie sich untertänig zeigen und weiterhin billig verpflichten lassen, nicht so schnell wieder auf die Straße gesetzt zu werden. Klingt übertrieben, ist aber schon jetzt vielfältige Wirklichkeit in Deutschland.

@karwandler 14:28

"Es ist eine ziemlich blauäugige Annahme, dass mit "Willigkeit" schon alles vorhanden ist, was sich zu einer halbwegs qualifizierten Arbeitskraft heranbilden lässt." Für Bereiche, die eine " extreme" Qualifikation vorraussetzen, wie z.B. die Forschung mögen Sie Recht haben. Für 90% der anderen "qualifizierten" Stellen habe ich selbst, sowie mein Vater und Onkels,... andere Erfahrungen gemacht. Und das sind "eigene Erfahrungen" und nicht was vom "Hören und Sagen" und deshalb, so leid es mir tut, da ich ansonsten Ihre Kommentare meisst schätze, muss ich Ihnen erneut vehement widersprechen.

Schlechte Bildung

Mit der Integration sehe ich total schwarz, besonders auf dem Arbeitsmarkt. Die gut ausgebildeten kamen schon vor 3 bis 5 Jahren aus Syrien, die haben schon lange das sinkende Schiff verlassen.
Das ist eine Augenwischerei unserer Politiker von den gut ausgebildeten Flüchtlingen, die zur Zeit kommen.
Ich frage mich nur, wie das "Wir schaffen das" bei der Arbeitsintegration gehen soll. Unsere Regierung schafft es ja nicht einmal, unsere ca. 5 Millionen Hartz-IV-Empfänger wieder in den Arbeitsmarkt voll zu integrieren.

Soll man das glauben?

Bei mehr als 3 Mio. Arbeitslosen und angeblich 700.000 neuen Jobs jedes Jahr kann also der Arbeitsmarkt 350.000 Migranten pro Jahr vertragen?!?
Das ist doch mit Sicherheit wieder schön gerechnet. Die 700k neue Jobs sind vermutlich brutto, ohne die gleichzeitig wegfallenden Jobs gegen zu rechnen. Und wieso steckt man das Geld für die Qualifizierung nicht lieber in die 3 Mio. existierenden Arbeitslosen?

@11:49 von dave_31

Aber wer will schon heute noch Metzger sein, wenn dann doch bitte direkt Manager oder Fussballstar und bloß nicht früh aufstehen und und und

Aber Hauptschulabschluss gerade so geschafft. Ich hab so viele schon ausgelacht bei dem Schrott den die sich manchmal vorstellen!!

Sie haben schon vollkommen Recht. Aber das Problem sollte man doch vielleicht besser "intern", ohne Migration angehen. Ich kenne selbst genügend Geschäftsführer u.ä., die von ähnlichen Problemen berichten. Aber da hilft viel eher:
1. Geld und Mut in die Hand nehmen und das Bildungssystem auf Vordermann bringen.
2. Härtere Sanktionen gegen diejenigen, die sich träumerisch von der sozialen Hängematte tragen lassen. Und bitte NUR gegen jene.

@12:15 von Kaludrigkeit

Sie schreiben: "Wo mangelt es denn?
(08.02.2016, 11:44 von Perspective4 )

Zum Beispiel in der Pflege, Stellenangebote für examinierte Altenpflegefachkräfte und -spezialisten sind im Bundesdurchschnitt 123 Tage vakant.

(www.bmg.bund.de/themen/pflege/pflegekraefte/pflegefachkraeftemangel.html)"

Schön und gut. Als Ex-Zivi kann ich ihnen aber versichern, dass ein wichtiger Teil der Arbeit in der "Psychosozialen Betreuung" besteht. Sprich: Mit den Menschen reden. Ohne gutes Deutsch wird das schon schwierig.
Wie sieht es mit religiösen Hindernissen bei der Betreuung gemischtgeschlechtlicher Patientengruppen aus?

@14:14 von birdycatdog

>>
Ihre Argumentation hat einen großen Haken: nicht jeder, der hierher kommt, darf auch hier bleiben. Damit ist Ihr Kommentar als Übertreibung zu werten.
<<

Richtig, viele werden nicht anerkannt aber fast niemand von denen wird abgeschoben. Was heisst, am Ende des Tages bleiben fast alle hier und da selbst abgelehnte Asylbewerber Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, besteht auch deren Seite auch wenig Motivation, Deutschland zu verlassen. Und die Kosten bleiben de facto beim Deutschen Steuerzahler haengen. Wo ist das Übertreibung ?

nachgefragt

@ Karwandler um 14:28: "Wenn "geeignete Leute" nicht zur Verfügung stehen, dann nimmt man "willige ungeeignete" und bildet sie aus. Es ist eine ziemlich blauäugige Annahme, dass mit "Willigkeit" schon alles vorhanden ist, was sich zu einer halbwegs qualifizierten Arbeitskraft heranbilden lässt."

Was bringt Sie zu der Annahme, dass Flüchlinge Menschen sind, die sich zu keiner halbwegs qualifizierten Arbeitskraft heranbilden lassen?
Die sind doch nicht grundsätzlich dümmer, als "blauäugige" Deutsche.

@isabella1971

Würden ältere Arbeitnehmer nicht systematisch mit Mitte 50 entlassen, weil "zu teuer", dann hätten wir auch keinen "Fachkräftemangel"!

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So sehe ich dass auch; aber man darf ja in unsrem Land alles sein, nur nicht alt !

Ich kenne dutzend Leute (Ingenieure,Techniker,Meister), die sind x-Mal beworben haben, auch auf wesentlich weniger qualifizierte Stellen. Und über Gehaltsvorstellungen wurde nicht geredet.

Und, die waren durch die Bank gut ausgebildet, erfahren und und und ....aber aber 40 .... nein Danke.

zur Glaubwürdigkeit der BA

Eine Mitarbeiterin eines Arbeitsmarktforschungsinstituts der BA berichtete mir sinngemäß, dass es vorkommt, dass Forschungsergebnisse, die politisch nicht ins Konzept passen, unter den Teppich gekehrt werden.

Oft kann man Journalisten gar keinen Vorwurf machen, wenn sie verzerrte Wahrheiten verbreiten, wenn ihre Quellen schon unrecherchierbar verzerrte Informationen liefern.

@ Auf eine Frage 18:44

Um nur auf Ihren letzten und politisch sehr korrekten Satz einzugehen: Vielleicht nicht.
Aber um eine Sprache so zu lernen, dass sie "arbeitstauglich" ist, dauert's verdammt lang.
Aber es gehört noch sehr viel mehr zu einer "normalen" Arbeitskraft (die über Hilfsarbeiten hinausgeht): Andere Schrift, andere Mentalität, um nur zwei Punkte zu nennen.
Die Schweden, unser gigantisches Vorbild in allen Asyl-Dingen, brauchen im Durchschnitt 7 Jahre, um 5 % der Gesamtheit in Arbeit und Brot zu bringen....

Ein Viertel dauerhaft arbeitslos

Selbst nach 13 Jahren wären also noch 25% arbeitslos.
Das wird ordentlich die Beschäftigung steigern und zwar in den Arbeitsämtern.

@Izmi 14:16

Da haben Sie falsch interpretiert. Ich sagte ganz klar: wenn das Angebot an Arbeitskräften gering ist, nimmt man auch "weniger qualifizierte" aber "willfähige" und bildet sie selber aus. Bei "geringem Arbeitsräfteangebot" steigt im Gegenteil das Lohnniveau und das ist gut so. Ich bin auch deshalb ein "sehr erfolgreicher Unternehmer" der auch noch genügend Zeit hat für Politik, alleinerziehender Vater ist und viele, viele Kommentare hier schreibt, weil ich einen "überdurchschnittlich" gut bezahlten Mitarbeiterstab habe, auf den ich mich verlassen kann. Unternehmer, die nur die Löhne drücken wollen, werden auf Dauer nicht erfolgreich sein, da sie keine Loyalität erwarten dürfen.

das sind in 5 Jahren 1,75 Mill. Arbeitsplätze

die besetzt werden können/sollen/....
Das bedeutet, dass unsere europäischen Nachbarn bald von Deutschland aus mit Waren und Dienstleistungen versorgt werden? Wie stark mag dann die Arbeitslosigkeit bei den Nachbarn und evtl. sogar auch bei uns steigen, wenn die Arbeiten vom -meiner Meinung nach- Niedriglohnsektor bedient wird.
Insgesamt auch ein ARMUTSZEUGNIS der europäischen Politik und Wirtschaft, dass es offensichtlich keiner gewagt hat, gesamteuropäische Ausbildung zu schaffen. Es mussten erst die Flüchtlinge aus Armenregionen Afrikas und aus Kriegsregionen anrücken um die scheinbaren Lücken zu füllen.

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