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Genitalverstümmelung in Großbritannien: Täglich 15 neue Fälle

Krankenhäuser in ganz Großbritannien haben es jeden Tag mit mindestens 15 neuen Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung (engl.: Female Genital Mutilation, FGM) zu tun. In Birmingham ist das Problem besonders gravierend. Obwohl FGM in Großbritannien seit 1984 verboten ist, hat es noch nie eine Verurteilung gegeben.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2926708/

Religion...

Egal ob (falsch interpretierter) Islam oder uralte Stammes-Bräuche, für derartig geistesgestörte Barberei vorgeschoben wird, das was in den Köpfen der Schänder vorgeht muss ausgemerzt werden!

Mit konsequenter Aufklärung!!!

Ein Verbot dieser Praxis

mit Entzug/Kürzung etwaiger Entwicklungshilfe oder politischen/wirtschaftlichen Sanktionen zu fördern, wird nicht in Betracht gezogen. Niemand fordert hier "eine Koalition der Willigen" wie es sonst schnell ueblich ist, wenn es darum geht, Interessen durchzusetzen. Es interessiert eben nicht wirklich, ob in patriarchalischen Gesellschaften Maenner - getrieben von Minderwertigkeiskomplexen - Frauen verstümmeln.

Weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland

'Auf Grundlage der Zahl von rund 60.000 in Deutschland lebenden Frauen aus Ländern, in denen es eine Beschneidungs-Tradition gibt, gehen die Schätzungen der Nichtregierungsorganisationen hier von bis zu 30.000 betroffenen oder bedrohten Mädchen und Frauen aus.'
'https://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverst%C3%BCmmelung#Europa_und_Nordamerika

'Angeblich kommen Beschneiderinnen aus Afrika, um hier gleich mehrere Mädchen auf einmal zu verstümmeln. Auch Ärzte sollen die Praktiken schon durchgeführt haben. Doch die größte Gefahr geht von den sogenannten Ferienbeschneidungen aus. Die Kinder werden, oft in den Schulferien, in ihre Heimatländer gebracht, um sie dort beschneiden zu lassen. Um das ahnden zu können, müsste der Eingriff zusätzlich in den Katalog der Auslandstraftaten aufgenommen werden.'
http://www.welt.de/124568990/

da schämt man sich, ein Mann zu sein

diesen widerlichen Praktiken kann man nur mit viel Geduld, Aufklärung und Bildung begegnen.
Trotzdem wird/würde es noch Generationen dauern, bis das aufhört.
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Es wäre an uns aufgeklärten Gesellschaften, solche frauenverachtenden Verbrechen durch Sanktionierung dieser Staaten und aktiver Aufklärung aller Menschen zu bekämpfen.
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Statt dessen werden in Europa Gesetze geändert oder uminterpretiert, die die Genitalverstümmelung von Kindern (Beschneidung kleiner Jungs) verhindern sollten.
Wir sollten uns konsequent gegen jede Verstümmelung stellen, außer sie geschieht aus freiem Willen bei erwachsenen Menschen !

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Vorsichtig mit vorschnellen Urteilen.

Abdel-Samad hat einmal beschrieben, wie es zu der Verstümmelung seiner jüngeren Schwester und später deren Tochter kam, obwohl es in Ägypten verboten ist: Treibende Kraft waren die Frauen, nicht sein Vater, sogar Imam des Dorfes. Selbst durch die Verstümmelung traumatisiert, um ihr eigenes Opfer nicht jeden Sinn zu nehmen, bestanden die Frauen darauf, dass die nächste Generation auch verstümmelt wurde. Traumatisierungen sind eine schwerwiegende Bürde. Solche Generationen übergreifende Traditionen des Unrechts sind nicht selten. Z.B. sind in Korea jeweils die Schwiegertöchter praktisch die Sklavinnen der Schwiegermütter und brennen darauf, sich an der nächsten Generation revanchieren zu dürfen. Wie stoppt man das? Und streng genommen, ist Ohrlochstechen, Piercing und Tattoo von Minderjährigen nicht ebenfalls unzulässig?

re wahrhaftigkeit

"Ein Verbot dieser Praxis

mit Entzug/Kürzung etwaiger Entwicklungshilfe oder politischen/wirtschaftlichen Sanktionen zu fördern, wird nicht in Betracht gezogen."

Ziemlich naiv zu glauben, dass man das, was in den Köpfen ist, mit solchen Maßnahmen ändern könnte.

@ 18:37 von Autograf

"... ist Ohrlochstechen, Piercing und Tattoo von Minderjährigen nicht ebenfalls unzulässig?"
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Was wollen Sie damit rechtfertigen?

ich lese immer "Entwicklungshilfe streichen"

aber ich denke, damit wird man diese (Un-)Sitte nicht stoppen können. Im Gegenteil.
Erstens dürfte sich der größte Teil dieser furchtbaren Verstümmelungen in Gegenden abspielen, die eher wenig bis gar nicht von unseren Hilfen erreicht werden. Und zweitens besteht ja wohl Einigkeit, dass solchen archaischen Bräuchen, wenn überhaupt, nur durch eines beizukommen ist: Bildung und Aufklärung.

Ach ja, und es wäre schön, wenn die Befürworter der Knabenbeschneidung sich mit Kritik vornehm zurückhalten würden.

Beschneidung von Jungen und Mädchen

Ich bin grundsätzlich gegen jede Art der Beschneidung, da ich sie als Körperverletzung ansehe, wenn sie nicht aus medizinisch notwendigen Gründen erfolgt.

Die Beschneidung und somit Körperverletzung von Jungen aus Glaubensgründen ist vor nicht allzu langer Zeit bei uns erst legalisiert worden. Wie sollen Menschen begreifen, für die Beschneidung von Mädchen etwas Gutes ist, weil sie daran glauben!!! dass die Beschneidung von Jungen erlaubt, die von Mädchen verboten ist?

Die Inkonsequenz ist für Menschen mit einem anderen Bildungs- und Glaubenshorizont doch nicht nachvollziehbar!

18:47 von karwandler

re wahrhaftigkeit

"Ein Verbot dieser Praxis

mit Entzug/Kürzung etwaiger Entwicklungshilfe oder politischen/wirtschaftlichen Sanktionen zu fördern, wird nicht in Betracht gezogen."

Ziemlich naiv zu glauben, dass man das, was in den Köpfen ist, mit solchen Maßnahmen ändern könnte.
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Da haben Sie sicher Recht.
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Denn es ist doch wohl nicht zu bestreiten, das diese Praxis deeskalierend verschwiegen, auch in Deutschland ausgeübt wird.
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Angeblich kommen Beschneiderinnen aus Afrika, um hier gleich mehrere Mädchen auf einmal zu verstümmeln. Auch Ärzte sollen die Praktiken schon durchgeführt haben. Doch die größte Gefahr geht von den sogenannten Ferienbeschneidungen aus. Die Kinder werden, oft in den Schulferien, in ihre Heimatländer gebracht, um sie dort beschneiden zu lassen.
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@frosthorn

"dass solchen archaischen Bräuchen, wenn überhaupt, nur durch eines beizukommen ist: Bildung und Aufklärung." Am 05. Februar 2016 um 18:56 von frosthorn

Bildung der Mädchen, muss ich ergänzen.
Bei Männern bringt es nichts.

Eine Frau, die sich mit ihrer Arbeit selbst ernähren kann, ist nicht auf Heirat und die Erfüllung der damit verbundenen Förderungen nach was-auch-immer (z.B. beschnitten zu sein) angewiesen.

Eine Frau kann sich dann einen Mann suchen, wenn sie will, nicht weil sie muss.

Eine Möglichkeit

Werte user, vor allem aber werte userinnen.

Es gibt anscheinend einen Trick der diese Mädchen schützen kann.

Die Mädchen werden oftmals in den Ferien in ein Land geflogen in dem dieses abscheuliche Verbrechen der Genitalverstümmelung durchgeführt wird.

Pädagoginnen berichten, daß sich diese Mädchen manchmal an Frauen, denen sie vetrauen wenden und um Hilfe bitten, da sie ahnen, daß ihnen genau so eine "Ferienreise" bevorsteht.

Diesen Mädchen sollte man anraten, bei den ersten Anzeichen, daß es bald losgeht, kleine Metallgegenstände (Münzen, Schmuck, ein Kaffeelöffel) in der Unterwäsche zu verstecken.

Am Flughafen wird dieser Gegenstand von den Metalldetektoren entdeckt und die Mädchen werden zwecks genauer Durchsuchung, von der Begleitung getrennt.
Die durchsuchenden Beamten sind Frauen und die Mädchen können um Hilfe bitten, der Flug wird verpasst.

Meines Wissens nach wurde dieser Trick schon mehrfach in England und Frankreich erfolgreich durchgeführt.

Gruß, zopf.

Beschneidung

Auch wenn weibliche Beschneidung noch schlimmer ist als maennliche Beschneidung, so sind beides Genitalverstuemmelungen und gehoeren eindeutig verboten.

TARGET

Da gibts nur eins: Unterstützung des Aufklärungswerkes TARGET von Rüdiger Nehberg und Co. Ein Segen, und alles ohne Druck, sondern mit Luebe, Respekt und Überzeugung: Nehberg sucht und findet die Unterstützung der Imame.
Hut ab vor diesem Power-Mann und seinem Werk.

@ peter04 - Fremdschämen?

>>da schämt man sich, ein Mann zu sein<<

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Das ist doch keine Angelegenheit von Männern allgemein, sondern religiös motiviert.

@Tada, 19:16

Sie haben natürlich recht. Danke für diese wichtige Ergänzung.

@ 19:20 von Residue

Beschneidung bei Männern und Frauen sind gar nicht vergleichbar. Beim Mann wird ein eigentlich biologisch überflüssiges Stück entfernt, dass man auch ohne weiteres aus medizinischen Gründen gelegentlich entfernt. Hier lassen sich durchaus noch hygienische Gründe nennen, denn bestimmte Krebsarten fallen bei beschnittenen Männern seltener an und auch Entzündungen sind seltener. Bei Frauen wird ein Teil des Genitalapparates selbst, die Klitoris, entfernt - physiologisch entspricht die Klitoris dem männlichen Glied (das entsteht nämlich beim Embryo aus selbigem)! Zudem wird häufig die Scheide verschnitten. Diese Operation ist medizinisch stets unsinnig, im Gegenteil, sie hat oft wesentliche Entzündungen und Schmerzen zur Folge und schränkt - das ist wohl der Sinn - die sexuellen Möglichkeiten der Frau ein. Während beschnittene Männer überhaupt keine Beeinträchtigung haben.

14:50, peter04

>>Statt dessen werden in Europa Gesetze geändert oder uminterpretiert, die die Genitalverstümmelung von Kindern (Beschneidung kleiner Jungs) verhindern sollten.
Wir sollten uns konsequent gegen jede Verstümmelung stellen, außer sie geschieht aus freiem Willen bei erwachsenen Menschen !<<

Ihnen ist aber klar, dass Sie mit dieser Forderung einen Aufschrei bei der jüdischen Gemeinde hervorrufen würden, oder?

Oder wollen Sie die Beschneidung nur den Moslems verbieten, während die Juden ihre Jungs weiterhin "verstümmeln" dürfen?

@ Cemre

Zitat: "Christliche und jüdische Männer haben das nie von unseren Körpern verlangt."

Falls Sie damit andeuten wollen, dies sei ein islam-typisches Problem irren Sie.

Klicken Sie doch mal auf den link (Stiftung Weltbevölkerung) im Artikel.

Unter dem Unterpunkt "Weibliche Genitalverstümmelung: fünf Fragen — fünf Antworten" wird genau diese Frage beantwortet.

Dort findet sich folgendes (Zitat):

"Im Koran heißt es in Sure 95,4: „Wahr­lich, wir haben den Men­schen in bes­ter Form erschaf­fen.“ Auch in vor­wie­gend christ­li­chen Län­dern wie Äthio­pien und Sierra Leone sind weit mehr als 70% der Mäd­chen und Frauen beschnit­ten. Die Reli­gion wird zwar oft als Grund vor­ge­scho­ben, auch von den reli­giö­sen Wür­den­trä­gern selbst, doch es ist viel­mehr­ eine tra­di­tio­nelle Prak­tik, die vor allem in Län­dern Afri­kas und des Mitt­le­ren Ostens durch­ge­führt wird."

Die Informationsmöglichkeiten die die ARD bietet sind meist sehr nützlich.

Gruß, zopf.

@ Autograf

Ihr Beitrag strotzt nur so von Fehlern und Unwissenheit, Sie sollten sich mal eingehender mit den Negativfolgen der Genitalbeschneidung bei Jungen befassen, bevor Sie solch gewagte Aussagen treffen. Nicht umsonst ist zulaetzt auch der Verband der Kinderärzte gegen diese Praxis.

19:37, Autograf

Danke für die klärenden Worte.

Männliche Beschneidung und weibliche Genitalverstümmelung sind wirklich nicht vergleichbar.

Jungs werden bspw. in den USA nach der Geburt routinemäßig beschnitten.

Ich finde das nicht toll. Aber jeder, der Sex mit einem beschnittenen Mann hatte, kann bestätigen, dass das sexuelle Erleben nicht beeinträchtigt ist.

Ich bin trotzdem froh, dass angeblich überflüssige Stück Haut noch zu haben.

19:51 von fathaland slim

14:50, peter04

>>Statt dessen werden in Europa Gesetze geändert oder uminterpretiert, die die Genitalverstümmelung von Kindern (Beschneidung kleiner Jungs) verhindern sollten.
Wir sollten uns konsequent gegen jede Verstümmelung stellen, außer sie geschieht aus freiem Willen bei erwachsenen Menschen !<<

Ihnen ist aber klar, dass Sie mit dieser Forderung einen Aufschrei bei der jüdischen Gemeinde hervorrufen würden, oder?

Oder wollen Sie die Beschneidung nur den Moslems verbieten, während die Juden ihre Jungs weiterhin "verstümmeln" dürfen?
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Da gebe ich Ihnen Recht, auch das schaffen wir nicht.

@fathaland slim, re peter04

Ihnen ist aber klar, dass Sie mit dieser Forderung einen Aufschrei bei der jüdischen Gemeinde hervorrufen würden, oder? Oder wollen Sie die Beschneidung nur den Moslems verbieten, während die Juden ihre Jungs weiterhin "verstümmeln" dürfen?
Na, das ist ihm sicher klar. Aber was soll's, wir leben in Zeiten des "quod licet iovi, non licet bovi". Ob etwas ein Verbrechen oder eine Heldentat ist, entscheidet sich je nach Täter (oder je nach Opfer). Und vor allem nach dem vorgeblichen Motiv. Mal ist Religionsfreiheit ein Angriff auf die Zivilisation, dann wieder eine Legitimation, es mit anderen Menschenrechten nicht so genau zu nehmen. Aber wem erzähle ich das.

@ Frau von Köln und Residue

Die Beschneidung von Jungen wäre in Deutschland sicherlich nicht legalisiert worden, wenn nicht jüdische Vereinigungen dies gefordert hätten. Nachdem ein Kölner Gericht vollkommen richtig die Beschneidung von Jungen zur Körperverletzung erklärt hatte, schließlich ist dies auch nichts anderes, versprach Frau Merkel den protestierenden jüdischen Vereinigungen ein passendes Gesetz. Keine unfreiwillige Körperverletzung kann durch eine Religion gerechtfertigt werden, wo könne man denn sonst eine Grenze setzen.

Die Beschneidung von Mädchen

wird ausschließlich von willigen und gehorsamen Frauen begangen!

20:00, Hr. Paschulke

"@ Autograf
Ihr Beitrag strotzt nur so von Fehlern und Unwissenheit, Sie sollten sich mal eingehender mit den Negativfolgen der Genitalbeschneidung bei Jungen befassen, bevor Sie solch gewagte Aussagen treffen. Nicht umsonst ist zulaetzt auch der Verband der Kinderärzte gegen diese Praxis."

Ich würde mal sagen, dass ca. 30% der deutschen Männer beschnitten sind.

In den USA sind es über 80%.

Der ständige Vergleich mit der weiblichen Genitalverstümmelung verharmlost und relativiert diese.

@ zopf - Sure

Wenn Sie schon eine Sure zitieren, die angeblich darauf hinweisen soll, dass nicht der Islam der Grund dafür ist, so müssten Sie dann allerdings auch akzeptieren, dass andere Suren die zur Tötung von Ungläubigen aufrufen ebenso ihre Gültigkeit haben.

20:12, Ritchi

"Die Beschneidung von Jungen wäre in Deutschland sicherlich nicht legalisiert worden, wenn nicht jüdische Vereinigungen dies gefordert hätten. "

So lange es Juden in Deutschland gibt, haben sie ihre Jungen beschnitten. Völlig legal. Auch nichtjüdische und nichtmoslemische Jungs wurden in Deutschland häufig beschnitten.

Immer schon.

Ich kenne viele.

@Reiner Sauer, 20:20

Die Beschneidung von Mädchen wird ausschließlich von willigen und gehorsamen Frauen begangen!

Netter Versuch, die Verantwortung abzuwälzen. Ich empfehle den Post von @Tada von 19:16. Unterdrückte Frauen versuchen auf diese Weise, ihren Töchtern ein Mindestmaß an gesellschaftlichem Wert zu verschaffen. Und dieser Wert wird von Männern definiert. "willig und gehorsam" könnte man wohl eher durch "ohne jede andere Chance" ersetzen.
Wer, wenn nicht die männlichen Gesellschaftsmitglieder, sollte wohl der Impulsgeber für diese Brachialgewalt sein? Die Frauen und Mädchen aus rein masochistischen oder sadistischen Motiven? Das ist doch lächerlich.

@ 20:26 von Cemre

Sie sollten meine Beiträge gründlicher lesen.

Nicht ich zitiere diese Sure, dieses Zitat ist Teil des von mir zitierten Abschnitts aus den Informationen die die Stiftung Weltbevölkerung bietet.

Nach diesem Artikel und einigen weiteren die im Netz zu finden sind läßt sich die Genitalverstümmelung nicht vom Koran ableiten.

Im übrigen sind die frühesten Hinweise zur Genitalverstümmelung in der Geschichte deutlich vor Christi Geburt zu finden, mehr als 700 Jahre vor der Geburt des Propheten Mohamed.

Ich bin es nicht Schuld, wenn historische Fakten ihre Meinung widerlegen.

Im Übrigen weiß ich nicht, was Ihr Einwand mit diesem Thema zu tun hätte, außer das Sie das Problem anscheinend gerne auf den Islam reduzieren möchten, was faktisch falsch ist.

Einfach mal kuugeln "weibliche Genitalverstümmelung und Religion".
Alle seriösen Quellen weisen darauf hin, das es kein religiöses Problem ist.

Gruß, zopf.

@fathaland slim, 20:31

So lange es Juden in Deutschland gibt, haben sie ihre Jungen beschnitten. Völlig legal. Auch nichtjüdische und nichtmoslemische Jungs wurden in Deutschland häufig beschnitten.

Na dann ist ja alles gut. Die Mädchen werden ja auch schon seit Jahrhunderten beschnitten. Völlig legal. Auch nichtjüdische und nichtmoslemische. Warum sich also aufregen?

@fathaland slim

"Ich würde mal sagen, dass ca. 30% der deutschen Männer beschnitten sind.

In den USA sind es über 80%."

Das macht die Angelegenheit ja nicht besser. Es ist in Bezug auf die Folgen unerheblich ob 30% oder 80% der Jungen beschnitten sind. Ich weiß auch nicht wie Sie auf 30% beschnittene Männer in Deutschland kommen, das scheint mir eher eine Meinungsäußerung zu sein, als faktenbasiert. Zudem gibt es auch medizinische Notwendigkeiten, aber prophylaktische Beschneidungen sind so sinnvoll wie prophylaktische Blindarmentfernungen, nämlich überhaupt nicht.

"Der ständige Vergleich mit der weiblichen Genitalverstümmelung verharmlost und relativiert diese."

Das ist nun auch wieder lediglich Ihre persönliche Meinung, und der Vorwurf der Relativierung ist allgemein oft wohlfeil. Wenn ich etwa den Genozid an den Armeniern thematisiere, dann relativiert oder verharmlost das nicht den Völkermord an den Juden, sondern es entspricht meinem allgemeinen Gerechtigkeitssinn.

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