Kommentare

Geschmacklos

Hier wird die Meinungsfreiheit geschmacklos in würdeloser Weise gegenüber anderen Kulturen benutzt um die Gesellschaft zu polarisieren und dem Mantra der Gewinnmaximierung.

Tut mir Leid

eine Zeitung die Tote Kinder und Menschen mit Down Syndrom Instrumentalisiert hat alle Sympathie verspielt.

Sorry

Aber seit der Verhöhnung der Opfer des Bombenanschlages, der mehr als 220 Menschen das Leben kostete, als die russische Passagiermaschine abstürzte, ist bei Feierabend.

Von wegen russischer Billigflieger und der syrische Luftraum wäre durch die russische Intervention gefährlicher und der Abbildung herabstürzender Flugzeugteile.... nein...

Ja, Satire darf alles. Aber ich darf auch entscheiden, was mir zu weit geht.

Was die Religion betrifft: ich bin Atheistin, aber mir fehlt das zwanghafte Bedürfnis die religiösen Gefühle anderer zu verletzten.

Ich empfinde die ständigen Angriffe auf Gläubige daneben.

Ich fand das unsympathisch. Aber ins Aus hat sich Charlie-Hebdo mit den Zeichnungen zum Flugzeugabsturz befördert.

Wer selbst Opfer von Terroristen wurde und dann andere Opfer von Terrorismus verspottet, dem ist meiner Meinung nach nicht mehr zu helfen.

20:14 von wolke7

Geschmacklos

Hier wird die Meinungsfreiheit geschmacklos in würdeloser Weise gegenüber anderen Kulturen benutzt um die Gesellschaft zu polarisieren und dem Mantra der Gewinnmaximierung.
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Jetzt wird aus Rücksicht auf moslemische Reaktionen Mohammed geschont, auch nicht richtig.
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Wie kann Satire sonst ausdrücken, das nach Ideologie die Religion als Grund aller Kriege und Terror missbraucht wird?
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imagine

And no religion, too!

@pipilampumpf

"Das Problem ist, dass die Schuld für das Versagen des menschlichen Gewissens einem menschlichen Lebens/Glauben/Bereich in die Schuhe geschoben wird, der an sich genau den Zweck hat das Gewissen zu auszubilden."

Na, dann ist die Kritik ja berechtigt, denn offensichtlich hat er seinen Zweck bei einigen Menschen nicht erfüllt.

An die Kritiker

Richtig: man kann die Zeichnungen geschmacklos finden, man muss keine Sympatie haben.

Falsch ist hingegen, daraus eine Rechtfertigung für (oder eine Billigung von) Gewalt abzuleiten. Jeder, auch der letzte Antipathieträger hat ein Recht darauf, im Rahmen unserer gesellschaftlichen Regeln und Gesetze frei sein Leben zu gestalten und hat ein Recht auf unsere Unterstützung, wenn diese Rechte missachtet werden. Nebenher kann man so jemandem immernoch sagen, dass man ihn eigentlich scheiße findet.

Unsere Gesellschaft lebt davon, dass Schutz keine Gefälligkeitsleistung ist, sondern aus prinzipiellen Gründen gewährt wird.

Gut so

Sicherlich, diese Zeitschrift polarisiert und trifft wohl eher den Geschmack Weniger. Dennoch trägt sie sinnvoll zu einer umfassenden Meinungsbildung bei, sofern man bereit ist seine Meinung zu bilden.
Auch das neueste Cover ist kein Problem. Wer einen Gott huldigt, der nicht Leichen fordert, sieht in diesem Bild auch nicht seinen Gott. Andersherum, wer seinen Gott durch dieses Cover beleidigt sieht, erwartet oder weiß, dass für seinen Gott gemordet wird.

Es wäre richtig schön, wenn

Es wäre richtig schön, wenn solche Karikaturen auch in der Tagesschau einen Platz fänden. Schon allein aus Sympathie für die freie Meinungsäußerung.

Ich wünsche mir auch auch

Ich wünsche mir auch auch mehr Mohamed Karikaturen im Staatsfernsehen, um die Meinungsäußerungsfreiheit zu zelebrieren.

Diese Zeitung ist ein NoGo

Dieses Blatt macht vor wirklich gar nichts halt und übertritt regelmäßig die Grenze des guten Geschmacks. Das mag in Maßen noch o.k. sein. Wenn dieses Maß jedoch dermaßen überschritten wird, dass selbst Mitarbeiter des Blattes um ihr Leben fürchten müssen, dann sollte doch mal dringend die Geschäftspolitik überdacht werden.

Ich finde es verachtenswert, auf Gefühlen einzelner Menschen derart herum zu trampeln.

Und ja, ich bin durchaus für Meinungs- und Pressefreiheit. Diese darf aber niemals(!) ausschließlich daraus bestehen, zu provozieren.

Hierfür müsste und sollte es auch in der Presse eine Art "Ehrenkodex" geben, der derartige Fehltritte rügt und künftig verhindert.

In über 2000 Jahren haben die Religionen Abrahams

als Legitimation für zu viel Gewalt, Leid und Intoleranz gedient.

Ohne diese Ideologien hätten junge Männer keinen Ansporn sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft zu jagen, um mit 72 Jungfrauen beschenkt zu werden und Homosexuelle würden nicht mehr durch die Straßen gejagt mit der Begründung die *religiöse Schrift hier einsetzen* macht es zur Sünde homosexuell zu sein.

Für fanatischen Stolz auf eine bestimmte Religion ist in einer aufgeklärten Welt kein Platz.

Je ne suis plus Charlie!

Ist alles, was boshaft ist Satire?

@ LifeGoesOn

ach so.
Die Opfer der Mordanschläge sind also Schuld?
Ist Mord eine Antwort auf IRGENDWAS?
Oder sind sie genau so schuldig, wie junge Frauen, die vergewaltigt werden?
Schließlich hatten sie sich ja zu provokant gekleidet.
Egal was man schreibt. Nichts rechtfertigt einen Mord. Genauso wie es auch keine Vergewaltigung rechtfertigt, wenn eine Frau leicht angezogen ist.
Aber Täterschutz wird leider viel zu groß geschrieben.

"Charlie Hebdo" Eines der letzten Lichter der Aufklärung!

Voltaire: „In demselben Jahrhundert, in dem auf der einen Seite die Vernunft ihren Thron errichtet, sieht man auf der anderen Seite den absurdesten Fanatismus und Aberglauben seine Altäre bauen".

Wir sehen jeden Tag die Bilder der Gequälten, Vergewaltigen und Toten dieses irrationalen Irrsinns in den Medien.

Und "Charlie Hebdo" stellt diesen Aberglauben an den Pranger und macht ihn lächerlich!

Danke "Charlie Hebdo"!!!!

@casimir

"Für fanatischen Stolz auf eine bestimmte Religion ist in einer aufgeklärten Welt kein Platz."

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Religiöser Fanatismus jeglicher Art hat keinen Platz in einer aufgeklärten Welt.

Leider scheint es mir so, dass wir wieder hinter der Aufklärung zurückfallen - und das nicht wegen dem religiösen Fanatismus sondern wegen den heutigen Philosophien und Ideologie.

Kyniker68

"Charlie Hebdo" beleidigt also die Gefühle der Muslime?

So so, viele Muslime fühlen sich also durch Mohammed-Karikaturen provoziert.
Und viele sehen sich ja generell in Ihren religiösen Gefühlen verletzt, wenn der Islam kritisiert wird oder wenn sie Mohammed-Karikaturen sehen.
Tja und was ist mit meinen Gefühlen als sogenannter „Ungläubiger“. Im Koran werden „Ungläubige“ entmenschlicht, als Vieh deklariert (Sure 8:55) und mit Affen und Schweinen gleichgesetzt (Sure 5:60).. Des weiteren wird in einigen Suren offen zum Kampf gegen die „Ungläubige“ und zu deren Tötung aufgerufen.
Und wenn ich den Koran kritisiere und die Mohammed beigemessene Unfehlbarkeit und seinen verbindlichen Vorbildcharakter negiere, dann bin ich nach islamischem Recht zum Tode verurteilt, denn das wird nach den Regeln des Koran als Verführung zum Unglauben ausgelegt und Verführung zum Unglauben ist, nach den Regeln des Koran, schlimmer als töten!
Das fällt dann eben alles unter das Grundrecht auf Religionsfreiheit?

Eine schlimme und dumme Hetze ....

.... die leider ihr eigenes, millionenfaches Klientel findet.

Ich habe nichts gemein mit Charlie Hebdo, empfinde allerdings ein wenig Mitleid für diesen Pool an Phantasielosigkeit, Talentlosigkeit und Anstandslosigkeit.

Religionskritik

Das Titelblatt der Sonderausgabe soll selbstverständlich "nur" provozieren und polarisieren.

Mich als gläubiger Christ beleidigt das Cover nicht, es berührt mich nicht mal in irgend einer Weise.
Zum einen, was hat das mit "meinem" Gott zu tun, zum anderen ist es eine satirische Religionskritik für Arme: da gibt es doch bessere Karikaturen.

Kyniker68

Satire ist nun einmal im

Satire ist nun einmal im Wesentlichen Provokation. Und Provokation ist ein gutes Mittel, zum Nachdenken, zur Selbstreflexion anzuregen. Und die hat jeder Mensch nötig. Wer nicht bereit oder fähig ist, eigene Positionen zu überdenken und von ihnen zurückzutreten, wenn sie sich als falsch oder gefährlich erweisen, ist in der offenen Gesellschaft nicht angekommen, stellt sich ihr entgegen, verbittet sich, einen satirischen Blick auf Religion etc. zu werfen. Es ist doch ebendiese mangelnde Distanz zu eigenen Überzeugungen, die dem Terror oder Krieg gegen Andersdenkende förderlich ist. Man blicke nur in die Geschichtsbücher.

@ um 21:15 von frusti

Nichts rechtfertigt einen Mord, richtig! Darum ging es mir aber auch nicht, sondern es geht mir darum, klar auszudrücken, dass Charlie Hebdo ein Schmutzblatt sondergleichen ist.

Ich betone noch einmal, es MUSS auch für Satire-Magazine Grenzen geben.

Nur mal ein Beispiel: Was meinen Sie wohl, wie lange ich jemandem erzählen könnte, er wäre ein Ar***, bis er mir dafür eine langt? Ob ich ihm das direkt oder indirekt immer wieder erzähle, dürfte dabei meines Erachtens kaum eine Rolle spielen.

Eine Zeitschrift, die immer und immer wieder provoziert -und das wissentlich provokant und unter der Gürtellinie-, darf sich doch nicht wirklich wundern, wenn das nicht ausschließlich gut ankommt.

Zu den Morden hätte es m.E. niemals kommen brauchen, wenn es diesen von mir benannten "Ehrenkodex" im Journalismus geben würde. Bis jetzt haben die Verleger von "CH" leider nichts aus den Vorkommnissen gelernt ... im Gegenteil, sie nutzen es wiederum absolut schamlos aus.

Widerwärtig!!!

Zustimmung,

man muß nicht alles auf die Spitze treiben

Holzhammer?

Wer "aufgeklärt" ist, sollte das mit sich und seinesgleichen genießen. Man kann zwar Nicht-Aufgeklärte missionieren, wenn man sich dazu berufen fühlt, aber bitte nicht mit dem Holzhammer. Es ist trampelhaft, als Besserwisser jemand anderes Weltbild - oder Musikgeschmack - ins Lächerliche zu ziehen. Geschmacklosigkeit ist ein Zeichen von Ignoranz und Intoleranz. Und da hört Satire auf.

C.Hebbo

Satirezeichnungen sind gezeichnete Worte für die,die es schwierig mit geschriebenen Worten haben,um sie zu begreifen

Satire ist in der älteren

Satire ist in der älteren Bedeutung des Begriffs eine Spottdichtung, die Zustände oder Missstände in sprachlich überspitzter und verspottender Form thematisiert. Quelle Wikipedia.

Klassenziel erreicht!

Oder muss man bei Religion halt machen? Wenn ja, warum?

Charlie Hebdo steigert seine

Charlie Hebdo steigert seine Verkaufszahlen, indem das Blatt versucht, Religionen lächerlich zu machen. Mit dem Islam ist das böse ausgegangen, nun ist der christliche Gott dran - Attentate sind hier nicht zu befürchten.

Vor dieser Geschäftsidee war Charlie ein mediokres Satireblatt, das mangels Nachfrage schon mehrfach vom Bankrott bedroht war.

Na, was tut's dem Mond, wenn ihn der Hund anbellt.

@GamWalter

"Das fällt dann eben alles unter das Grundrecht auf Religionsfreiheit?"

Nein, selbstverständlich nicht. Religionsfreiheit steht nicht über den Grundgesetz und auch nicht über Hetze und Diskriminierung. Und sie beinhaltet bestimmt nicht die Scharia - im Gegenteil.

Ich möchte hier den Koran nicht in Schutz nehmen, doch kann man aus dem Koran nicht den Islam ableiten. Auch wenn es einigen nicht gefällt, und damit meine ich vor allem Moslems und nicht Sie, gehört zum Islam eine traditionelle Auslegung des Korans, der u.a. die Suren gewichtet und auslegt.

Entsprechendes gilt für das Christentum und dessen verschiedenen Konfessionen, auch wenn das Evangelikale unter den Christen nicht gefällt.

Und Islamismus hat im keinem aufgeklärten Staat etwas zu suchen, natürlich nicht!

Ich möchte mir aber die Reaktionen nicht ausmalen, wenn Charlie Hebdo diese Satire mit Mohammed gemacht hätte. Und damit meine ich die Reaktionen in der Moslemischen Welt.

Kyniker68

21:48 von LifeGoesOn

@ um 21:15 von frusti
Nichts rechtfertigt einen Mord, richtig! Darum ging es mir aber auch nicht, sondern es geht mir darum, klar auszudrücken, dass Charlie Hebdo ein Schmutzblatt sondergleichen ist.
Ich betone noch einmal, es MUSS auch für Satire-Magazine Grenzen geben.
Nur mal ein Beispiel: Was meinen Sie wohl, wie lange ich jemandem erzählen könnte, er wäre ein Ar***, bis er mir dafür eine langt?
Eine Zeitschrift, die immer uprovokant und unter der Gürtellinie-, darf sich doch nicht wirklich wundern, wenn das nicht ausschließlich gut ankommt.

Zu den Morden hätte es m.E. niemals kommen brauchen, wenn es diesen von mir benannten "Ehrenkodex" im Journalismus geben würde. Bis jetzt haben die Verleger von "CH" leider nichts aus den Vorkommnissen gelernt ... im Gegenteil, sie nutzen es wiederum absolut schamlos aus.

Widerwärtig
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Ist es normal, das man jemanden eine langt, egal wie oft man provoziert wird??
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Liegt es an dieser Einstellung das man auch mit Mord "rechnen" muß?

Satire dient der Selbstreflexion

@Ben70
Ich stimme Ihnen zu, wobei ich leider die Erfahrung gemacht habe, die natürlich nicht allgemein verbindlich ist, dass sehr viele Menschen nicht zur Selbstreflexion ihrer Ansichten und Standpunkte in der Lage sind.
Ich kenne einige, die dazu in der Lage sind, und viele, die es leider nicht sind, gerade bei den heutigen jungen Erwachsenen.
Es gibt da einen Ausspruch Adornos, der das beschreibt.

Kyniker68

Wer Satire kritisiert, hat

Wer Satire kritisiert, hat Satire nicht verstanden!

Entschuldigung,

aber ich finde die Verhöhnung von toter Kinder , Opfern von Terroranschlägen ( nicht von Paris wohlgemerkt ! ) und Respektlosigkeit anderen Religionen gegenüber einfach nur widerlich.

Ich bin NICHT Charlie.

@21:48 von LifeGoesOn - Grenzen der Satire

"Nichts rechtfertigt einen Mord, richtig!" -> Da sind wir uns einig. Das heisst aber auch, dass selbst die übelste Satire keine Rechtfertigung für einen Mord ist, oder?
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"Ich betone noch einmal, es MUSS auch für Satire-Magazine Grenzen geben." -> Welche sollen das sein?
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"Nur mal ein Beispiel: Was meinen Sie wohl, wie lange ich jemandem erzählen könnte, er wäre ein Ar***, bis er mir dafür eine langt?" -> Völlig falsches Beispiel. Sie verwechseln Satire mit persönlicher Beleidigung.
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"Eine Zeitschrift, die immer und immer wieder provoziert ... darf sich doch nicht wirklich wundern ... Zu den Morden hätte es m.E. niemals kommen brauchen, wenn es diesen von mir benannten "Ehrenkodex" im Journalismus geben würde." -> Sind also die Toten doch selbst schuld, haben es am Ende sogar verdient zu sterben? Sind die Morde damit am Ende - doch - gerechtfertigt?
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Um's mit Ihren eigenen Worten auszudrücken: Ihren Kommentar finde ich widerwärtig!

@21:01 von LifeGoesOn

"Und ja, ich bin durchaus für Meinungs- und Pressefreiheit. Diese darf aber niemals(!) ausschließlich daraus bestehen, zu provozieren."

DOCH, genau das ist der entscheidende Punkt!!

Solange UNSERE Gesetzesgrenzen (nicht die Wunschgrenze einzelner Religionsanhänger) nicht überschritten werden, darf eine Zeitung/Publikation/Meinungsäußerung auch regelmäßig dem ausschließlichen Zweck der Provokation gewidmet sein. Das zu ertragen ist nicht zuviel verlangt!!

Aus einer schriftlichen Provokation eine Rechtfertigung für Gewalt abzuleiten ist falsch, unanständig, nicht rechtmäßig. Mir ist aber durchaus klar, dass leider sehr viele Menschen auch weitab vom religiösen Fanatismus diesen Grundsatz nicht verstehen, obwohl sie auf allgemeine Fragen hin behaupten, Pro-Meinungsfreiheit zu sein. Ich bin inzwischen fest davon überzeugt, dass ein erheblicher Teil der Gesellschaft echte Meinungsfreiheit ablehnen würde, wenn man nur konkret genug fragt.

@21:48 von LifeGoesOn - Der feine Unterschied

"Nur mal ein Beispiel: Was meinen Sie wohl, wie lange ich jemandem erzählen könnte, er wäre ein Ar***, bis er mir dafür eine langt? Ob ich ihm das direkt oder indirekt immer wieder erzähle, dürfte dabei meines Erachtens kaum eine Rolle spielen."

Sehen Sie, da gibt es eben einen feinen Unterschied zwischen Meinung und Beleidigung.

"Du bist ein Ar***" - faktische Aussage, auch noch faktisch falsch weil Unvollständig -> eine Beleidigung.

"Ich finde, du bist ein Ar***" - zwar faktisch auch falsch, beschränkt die Aussage aber auf die einzelne Wahrnehmung einer einzigen Person und lässt zu, dass parallel auch andere Wahrnehmungen existieren -> eine Meinungsäußerung.

Die Differenz nur ein paar Worte, aber der Unterschied ist gigantisch und im Idealfall sollten Sie die Backpfeife für Variante 1 reservieren und Variante 2 einfach als einen unsympatischen Menschen stehen lassen.

Feige

Religionskritik, nicht Kritik am Islam(ist) - Islamischer Staat und seine scheinheilige Sekulären Helfershelfer haben hier erfolgreich Werteskala verschoben

... Oder ist es nur die Angst ? Ich zweifle

Verletzung "religösere Gefühle"?

Wieso werden mit solchen Bildern "religöse Gefühle" verletzt? Genauso gut könnte ich sagen, daß durch die allmorgendliche Morgenandacht (z.Bsp. im DLF) mit zum Teil aberwitzigen Bibelgeschichten, meine "wissenschaftlichen Gefühle" verletzt werden.

Pressefreiheit oder Freiheit vor Presse....?

Gott sei Dank gibt es die Freiheit vor Presse. Ich nehme mir die Freiheit dieses Blatt nicht zu kaufen und zu lesen.
Eine hohe Auflage kommt den lebenden Redakteuren zu
gute ,ob die toten Kollegen so ganz damit einverstanden sind........?

Nicht im Sinne der westlichen Werte

Diese Zeitschrift hanelt nicht im Sinne der westlichen Werte, sondern giesst in einer kritischen Zeit auch noch weiter Öl ins Feuer. Leider messen wir oft mit zweierlei Mass. Als in Griechenland Merkel in Hitlermontur gezeigt wurde, war dies menschenverachtend, wenn Mohammed als Bombe gezeigt wird, ist das Pressefreiheit, die wir nicht einschränken dürfen. Nach deutscher Rechtsprechung wären einige der sog. Karrikaturen übrigens verboten. Wollen wir mit solchen Veröffentlichungen unser Bild im Ausland prägen uns sagen, sehr her, wir sind so stolz auf unsere Kultur, man kann hier jeden beleidigen?

Anschlag & Grenzen von Satire sind

2 völlig verschiedene Debatten. Man muss sich keine einzige Sekunde mit dem Inhalt des Magazins beschäftigen, um als Mensch mit einem mindestIQ von 70 diese Anschläge zu verurteilen. Ob Satire Grenzen kennen sollte, wie weit Presse-und Meinungsfreiheit gehen dürfen etc. etc. ist eine Diskussion die in KEINEM Zusammenhang mit dem Anschlag steht. Das ist so, als würde man, nach den Anschlägen eine Diskussion darüber starten, ob der Mindestlohn angehoben werden . Wichtig, aber völlig irrelevant wenn es um die Anschläge selbst geht.

Kyniker68: Islam ist was im Koran steht + Mohammed als Vorbild!

Exegese: Göttliche Gesetze und Aussagen ihrer Propheten müssen, insbesondere in den monotheistischen Religionen, unmittelbar als Gottes Wille und Wort verstanden werden, wenn sie nicht explizit an eine historische Person gerichtet sind, in einem historischen Kontext erwähnt oder als Metapher verfasst sind.
Nach den Glaubensgrundsätzen monotheistischer Religionen ist ihr Gott allmächtig und von unendlicher Weisheit. Wenn sich ein solcher Gott, der alles erschaffen haben soll, sich durch einen letzten Propheten, obligatorisch endgültig und das letzte Mal offenbart, dann sind diese Worte nicht interpretierbar und historisierbar!
Im Bezug auf den Islam muß dann auch zwingend angenommen werden, daß der Koran, mit dem sich Allah, ein letztes und endgültiges Mal, durch den Propheten Mohamed, offenbart hat auch sein letztes und endgültiges Wort ist und daß dieses letzte Wort nicht interpretierbar ist.
Und danach gilt, wie beim Testament, das zuletzt Geschriebene ist gültig.

Freiheit bedeutet in dem Fall, daß

zum Einen die Zeitschrift solch einen Titel drucken darf,

zum Anderen jede/r frei entscheiden darf ob sie/er den Verlag durch Kauf des Titels unterstützt oder nicht.

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