Kommentare

Man kann es nicht mehr hören...

...der Westen lässt uns im Stich,der Westen muss uns retten.

In der Times of Israel gab es letztens einen Bericht aus Berlin v einem Korrespondenten, d dort syrische Flüchtlinge befragt hat,was sie so denken.Über Israel,Syrien,Situation im Nahen Osten,Europa usw.

Viele sahen in Assad und Israel keinen Unterschied.Israel wie Assad sind der Feind. Die USA war schuld,dass es in Syrien so schlimm wurde,da sie nicht eingreift.Einige hatten grosse Hoffnungen auf Obama gesetzt,waren jetzt aber masslos enttäuscht.Manche meinten,die USA u Israel hätten ISIS erzeugt. Manche meinten die Russen wären eine Hoffnung,andere meinten,es wäre eine Katastophe mit den russischen Angriffen.Einige wollten zunächst nach Qatar od Saudi Arabien,aber man verweigerte die Einreise.

Zudem ging es oft um die sektiererischen Probleme zwischen Sunniten,Shiiten, Alawiten,Kurden usw.

Irgendwie hatte man auch dort den Eindruck,die Araber dort vor Ort haben nur teilweise mit den Problemen zu tun

Selbstverantwortung!

Man lässt uns nicht

Ja, wer ist denn dieser Unhold?

An die Nase fassen, die ägyptische Gesellschaft folgt nicht ihren liberalen Avantgardisten, das sollte doch dem Interviewten klar sein.

Und ca. 87 Millionen Ägypter mal kurz an die Wand fahren wie in Libyen und Syrien vorexerziert mag sich wohl keiner an die Wand malen.

Tatsache ist, liberale Freiheiten kann sich Ägypten z.Zt. nicht leisten. Als bevölkerungsreichstes arabisches Land ist es natürlich Ziel aller ISIS-Anbeter, denn wer Ägypten in der Tasche hat, hat alle. So gesehen ist es nicht Sisi, sondern das Militär, dass eben durch Repression die Kontrolle garantieren will. Und das Volk in der Mehrheit steht dahinter, die wollen nämlich ihre Familien ernähren und haben keine Zeit wie gewisse Kulturjournalisten über utopische Freiheiten in einem von islamistischen Medien (ja die Medienkultur hat auch negative Seiten - besonders für einfach gestrickte) und naiven Religionsverständnis beherrschten Klima zu diskutieren oder sterben zu sollen.

Haben die Muslimbrüder etwas zu verbergen?

'Tausende Muslimbrüder wurden nach dem Sturz ihres Präsidenten verhaftet, die Führungskader zum Tode verurteilt, die Bruderschaft als Terrororganisation gebrandmarkt und verboten.'

- 'Der britische Premierminister David Cameron will nach einem Bericht der Tageszeitung "Times" die Muslimbruderschaft in Großbritannien durchleuchten lassen. "Philosophie und Aktivitäten" der Gruppe sollen anhand von Informationen inländischer und ausländischer Geheimdienste analysiert werden, berichtete das Blatt am Dienstag. Geprüft werden soll unter anderem, ob sich die Gruppierung an Terroranschlägen beteiligt.
https://tinyurl.com/oc5kl9a

'Die ägyptische Muslimbruderschaft will nach einer Ankündigung der britischen Regierung, ihre Aktivitäten in Großbritannien genauer zu durchleuchten, angeblich ihr internationales Büro von London nach Graz verlegen.'
http://orf.at/stories/2226012/

".. die Verhältnisse scheinbar stabil .."

Man ist, und das ist durchaus verständlich, derzeit zufrieden damit, dass das Scheitern des "Arabischen Frühlings" vorerst keine chaotischer Folgen hat. Nicht auszudenken, was es für Ost und West bedeuten würde, wenn z. B. Ägypten ein kriegerisches und Israelfeindliches Regime davon getragen hätte ... Von stabiler Lage mag man ja für den ganzen arabischen Raum nicht sprechen - nicht nur, dass man sich fürchten würde umgehend eines Besseren belehrt zu werden, man müsste ja auch befürchten, das die Dinge dort blieben wie sie sind und das ist den Menschen dort ja keinesfalls zu wünschen.

Wüten

Militär & Polizei würden normal verhaften und einsperren. Dann könnte und konnte man früher vor Gericht. Von der Form her ist es jetzt eher das wüten unkontollierbarer Kräfte.
Was ist dort noch, was die VSA oder wir als Verbündete betrachten, was 1,3 Mrd $ an Spenden wert ist?

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