Kommentare

wortwahl...

china habe die einkindpolitik propagiert. intensiver kann man das, was dort stattgefunden hat, nicht bagatellisieren.

frauen wurden zur abtreibung gezwungen! menschenunwuerdiger geht es nicht. und wenn man dann noch hinzuzieht, dass geschlechtsspezifisch abgetrieben wurde, dann dreht sich der magen endgueltig um.

Diktatur, sonst nix

Die kommunistische Partei erlaubt den Eltern ...
Nicht zu fassen. Ich denke, es wäre Zeit, diese Bevormunder und Konsorten zum Teufel zu jagen. Warum darf sich das Volk seine Repräsentanten nicht frei und auf Zeit wählen?

überfällig...

Um die Bevölkerungszahlen zu halten sind etwas mehr als zwei Kinder pro Paar nötig.
Entsprechend ist es offensichtlich, was die Ein-Kind-Politik anrichtet. Natürlich wird so das Bevölkerungswachstum gestoppt, sogar reversiert. Aber eben um den Preis einer rapide alternden Gesellschaft. Die Probleme, die wir in Deutschland in den nächsten 20 Jahren durch unsere freiwillige 1,75-Kind-Politik bekommen, werden dagegen harmlos ausfallen.

China ist inzwischen in großen Teilen eine Industriegesellschaft. Diese neigen ohnehin dazu, ihr Alter durch Geldanlagen abzusichern statt durch Kinder, und norden sich normalerweise auf <2 Kinder/Frau ein, schrumpfen mithin.

Nur den Frauenmangel, den kann man nicht der Ein-Kind-Politik in die Schuhe schieben, herrscht doch ein ähnlicher Mangel auch in Indien. Er ist ein Auswuchs überholter Bräuche und Vorstellungen, die aber früher oder später wenn nicht der Aufklärung, so doch den Gesetzen des Marktes weichen müssen.

Tendenziell richtig.

Ich kann die Einführung der Regelung vor dem Hintergrund der rapiden Bevölkerungswachstums Chinas in den 60er und 70er Jahren durchaus nachvollziehen.

Genauso ist es wohl aber auch richtig, sie jetzt wieder abzuschaffen. Das Wachstum hat sich inzwischen enorm verlangsamt, die UN prognostizierte bisher (mit Ein-Kind-Politik) gar eine Abnahme der absoluten Bevölkerung Chinas ab 2026.

Was mich im Zusammenhang mit der Ein-Kind-Politik immer sehr belustigt hat, waren die Leute, die auf der einen Seite die "autoritäre" Familienpolitik Chinas in Grund und Boden kritisierten, auf der anderen Seite aber die ersten waren, die etwa in Afrika (von außen!) Geburtenkontrollen einführen wollten...

Ein-Kind-Politik = Abtreibung-Ab-Dem-Zweiten-Kind-Politik

Man sollte nicht vergessen, was in den frühen Zeiten der Ein-Kind-Politik passiert ist, wenn eine Frau, die schon ein Kind hat, schwanger wurde:
Das Kind wurde zwangsabgetrieben.
Halten Sie bitte kurz inne.
Wie das genau ausgesehen hat, mag ich hier nicht zu beschreiben.
Ich persönlich mag keine Politik loben, die auf Kosten von Menschenleben geht. Die Ein-Kind-Politik war so Eine.
Ist die aktuelle Politik der Chinesische Partei jetzt anders? Was passiert, wenn eine Frau mit zwei Kinder, ein drittes Mal Schwanger wird?
Solange die Politik Menschenfreiheit und Menschenleben kostet, kann ich das nicht für gut befinden.
Ich hoffe, ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da.

Chinas Ein-Kind-Politik: Eine notwendige Grausamkeit

Als nüchtern kalkulierende Technokraten haben Chinas herrschende Legalisten im Angesicht der drohenden Überbevölkerung zu einer zwar grausamen, aber dennoch notwendigen Maßnahme gegriffen: Einer strengen Geburtenkontrolle; und nur dank dieser hat China die nötige Zeit sich hinreichend zu entwickeln, andernfalls würde seine Überschüsse von einer stetig wachsenden Bevölkerung aufgesogen werden, was namentlich das Schicksal Indiens ist. Das Ackerland ist nun einmal endlich und daher wird sich die Nahrungsmittelproduktion nicht in dem Maß steigern lassen, daß es egal ist, ob eine oder zwei Milliarden Menschen ein Land wie China, welches zum erheblichen Teil aus Wüsten und Gebirgen besteht, bevölkern und ein gewaltsames äußeres Ausgreifen ist gefahrvoll und durch Atomwaffen gehemmt. Zwar zahlt China dafür manchen Preis und namentlich das Volk erbittert dies gegen seine Regierung, aber der Nutzen überwiegt; und vor einer Regierung, die ein solches zu tun vermag, sollte man auf der Hut sein.

@Pedro Martinez

"Ich hoffe, ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da."

Ich möchte Sie daran erinnern, daß die Natur auf Gleichgewicht setzt. Wenn Wölfe einige Tiere angreifen und töten, mag das auch grausam aussehen. Das kostet auch Leben !!

Aufjedenfall ist es nicht christlich. Deswegen wurden die Wölfe von den Menschen auch verjagt und ausgerottet.

Wenn Sie mit der Brille eines Christen alles betrachten möchten, dann wird Ihnen vieles nicht gefallen. Sie verzehren doch auch ne Menge Fleisch. Haben Sie sich eigentlich mal Gedanken darüber gemacht woher dieses Fleisch kommt? Das kostet auch Leben.

@ Pedro Martinez

Ihrer Kritik am kommunistischen Regime in China stimme ich zu. Nicht zuletzt deshalb, weil ich das jüngste von drei Geschwistern bin.

China hat das richtig gemacht

China hat das richtig gemacht um die Bevölkerung aus der Armut zu führen. Indien sollte sich ein Beispiel nehmen.

Verantwortungsvolle Familienpolitik

Die chinesische Familienpolitik war und ist vom Grundsatz her sehr verantwortungsvoll. Durch die Ein-Kind Politik konnte in einer Zeit, in der China weit vom jetzigen Wohlstand entfernt war, ein explosionsartiges Bevölkerungswachstum vermieden werden. Parallel dazu gelang es, die Kindersterblichkeit zu reduzieren und vor allem ein recht gutes Bildungssystem für alle Kinder aufzubauen, übrigens mit Chancengleichheit für Mädchen und Jungen, was in den Traditionen Chinas nicht selbverständlich war. Viele Länder können sich von dieser beispiellosen Entwicklung eine Scheibe abschneiden. Es gibt im modernen China keine Slums, wo absolut arme Menschen leben, die dann aber teilweise 6 oder 7 Kinder haben, die noch nicht mal zur Schule gehen können. Auch ist jetzt ein richtiger Zeitpunkt, die Ein-Kind Politik zu lockern. Es ist immer eine schwierige Diskussion, aber was ist schlimmer: Eine Abtreibung oder später ein chancenloses Leben in Armut und unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Das Dogma der "Überalterung" muss...

... weltweit geändert werden. Es kann nicht angehen, dass Gesellschaften nur funktionieren , wenn die Bevölkerung ständig wächst. Das führt in die Katastrophe. Auch in Deutschland sollte man bestrebt sein, dass die Bevölkerung schrumpft. 20 Millionen Deutsche wären genug. Abschaffung von staatlichen Anreitzen wie Kindergeld, Förderung der Homoehe ect wären angesagt. Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Und bevor ich hier harsche Kritik ernte; ich habe absichtlich "übertrieben und provokant" formuiert. Bin übrigens selbst Vater von 3 Kindern. Die Welt verkraftet auf Dauer nicht 7 Milliarden Menschen, so sehr man sich das auch "wünschen" möchte.

Absolute Zustimmung...

... mehr kann man dazu nicht sagen.

Überbevölkerung musste gestoppt werden

China konnte nur durch solch drastische Maßnahmen wie die Ein-Kind-Politik die Unterernährung bewältigen. Hätte es nicht Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisation gegeben hätte die Bevölkerung sich unkontrolliert vermehrt. Den nun herrschenden Frauenmangel hat die Partei nicht zu verantworten. Das alte Denken nur ein Sohn ist gut für die Familie erweist sich als Bumerang.

Wenn man es realistisch sieht

müsste man auf der ganzen Welt für mindestens 50 besser 100 Jahre die 1-Kind-Politik durchsetzen.

Wenn sich dann die Menschheit in etwa halbiert hat, könnte man wieder auf 2 Kinder gehen.

Unser Planet ist für die Menge Menschen, die hier lebt, einfach zu klein und bietet zu wenig Ressourcen.

Wenn alle so leben wollen wie wir in Deutschland, dann reicht es nun mal nur für 1 bis 2 Milliarden Menschen.

Und wer heute meint, dass man den Menschen nicht vorschreiben dürfe wieviele Kinder sie maximal bekommen dürfen, der muss auch bereit sein von seinem Wohlstand einen ordentlichen Teil (50% mindestens) abzugeben.

Wie man zur Zeit an der Flüchtlingssituation sieht, ist aber nur ein sehr kleiner Teil der Deutschen bereit vielleicht 5% abzugeben. Zu dieser Erkenntnis kommt man zumindest, wenn man auf "das Volk" hört.

Weltbevölkerung

Die Welt kann in etwa eine Milliarde Menschen so ernähren, kleiden und behausen, wie es dem europäischen Durchschnitt entspricht. Das ist weniger, als in China und Indien je alleine heute schon leben.Dann würde eine Reduktion der Weltbevölkerung um 1 % pro Jahr in 100 Jahren erst eine nachhaltige stabile Menschheit ermöglichen. Insofern war die Einkindpolitik in China geboten und es ist für die Erde gesamt eine Tragödie, wenn China sie abschafft. Aber natürlich müssen die anderen länder wie Indien, Indonesien und Brasilien mitmachen. Noch wichtiger für Klima und Umwelt wäre es, wenn alle Industrienationen auch um 1 % pro Jahr schrumpfen würden. Der ökologische Fußabdruck ist in Nordamerika und Westeuropa um bis zu 20 mal größer als in den Entwicklungsländern. Auch in diesem Sinne ist die Forderung in Deutschland nach mehr Kindern unsinnig, solange es in unserer Nachbarschaft noch genügend junge Leute gibt.

Interessant wäre zu erfahren, welches Verhältnis ...

... der Geschlechter nun bei Chinesen in dem Alter herrscht, in dem Frauen gebärfähig sind: Wenn denn überwiegend Mädchen abgetrieben wurden, müsste es ja nun an gebärfähigen Frauen mangeln.

Dann wird die Regierung ja wohl ziemlich bald auch jede Begrenzung der Kinderzahl aufheben müssen, um wenigstens den Bevölkerungsstand zu erhalten - zumal die Kinderzahl ja wohl auch mit wachsenden Wohlstand sinkt - oder sollten die Chinesen da anders als Europäer und Amerikaner sein?

Das glaube ich eigentlich nicht!

Aber das jetzige Verhältnis der Geschlechter im Alter von 20-40 Jahren wäre da schon interessant: Es könnte auch der eigentliche Grund für die Entscheidung der Regierung sein!

Auch wir haben eine Ein Kind Politik

De facto haben wir in Europa auch eine Ein Kind Politik, da mehr Kinder man sich aus Kostengründe nicht erlauben kann. Die Auswirkungen kennt man, Frau und Mann arbeiten von früh bis spät, sind im Dauerstress, entsprechend miserabel ist das Familienleben. Die Unternehmen freuen sich die Kosten können drastisch gesenkt werden, der Gewinn steigt. B i s eine totale Überalterung die Folge ist und man gegen ungeheure Kosten und noch höhere Nachfolgekosten junge Menschen importieren muss. Die Kosten zahlt wieder der Steuerzahler und das liefernde Land blutet aus. (In Roemenien sind so 6 Millionen von 23 in den letzten20/25 Jahre verschwunden )

@14:50 von Melanda | Gruß nach Brasilien

Die Welt verkraftet auf Dauer nicht 7 Milliarden Menschen, so sehr man sich das auch "wünschen" möchte.

Seid fruchtbar und mehret euch. Das Zauberwort heißt Verteilungsgerechtigkeit. Im Moment erzeugen wir Nahrungsmittel für 14,5 Milliarden Menschen, bauen weltweit Millionen Hektar mit Blumen und Raps an, den wir dann in unsere Tanks kippen.
Würde die erste Welt etwas weniger Fleisch und Fisch essen, sowie die Agrarsouveränität wieder dem einzelnen Menschen überlassen und faire Preise bezahlen... Dann sehe ich überhaupt kein Problem.

Es gibt immer andere Wege...

@von Orfee: Man kann die Menschen schützen, ohne die Wölfe auszurotten. Man kann auch selbst leben und glücklich sein, ohne den Planet aufzubrauchen oder zu zerstören. Man kann Bevölkerungswachstum eindämmen, ohne Menschen zu vernichten. Das ist ganz gewiss nicht einfach und auch nicht mit wenigen Formeln zu regeln. Unabhängig davon: Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich nicht auf religiöse Besinnung oder Essgewohnheiten eingehe. Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
@junge Welt: Es freut mich sehr, dass es Sie gibt! Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Chinas Politik ist beispielhaft für die Welt.....

......die ERDE ist um den Faktor ZWEI übervölkert. Dzt. leben SIEBEN Mia Menschen rund um den Globus.

Für eine verträgliche ÖKOBALACE sollten es max. etwa DREI Mia sein (Meadows, 'GRENZEN DES WACHSTUMS').

Wenn wir endlich langfristig verantwortlich handeln würden, dann wäre die EinKindPartnerschaft für ca. 100 Jahre die Lösung: nach ca. VIER Generationen wäre die Weltbevölkerung auf das verträgliche Maß von ca. DREI MILLIARDEN eingeregelt.

Übrigens muss es KEINE Abtreibungen geben: eine Sterilisation der Frau nach dem ersten Kind ist die richtige Lösung.....

Erst nach der Einregulierung auf DREI Milliarden Menschen können wir wieder auf die ZweiKindPolitik zurückkehren....

Eigentlich doch nachvollziehbar.....

@pipilampumpf

"Daran müssten Sie doch eigentlich erkennen, nach dem was Sie selbst sagen, dass es nicht die Anzahl der Menschen ist, die zu katastrophalen Bedingungen führt,
sondern das Verhalten der Menschen."

Das Verhalten der Menschen hängt ja doch auch von Anzahl der Menschen ab.

Glauben Sie, daß sich ein Mensch gegenüber seines Gleichen auch so verhalten würde wie jetzt, wenn im Umkreis von 100 km keine anderen Menschen es gäbe?

Den Unterschied sieht man auch in Großstädten und Dörfern. Das Dorfleben ist anders als das Großstadtleben und die Menschen verhalten sich dementsprechend auch anders.

Ich bin auch dafür, daß die Bevölkerungszahl reduziert werden muß. Insbesondere in China und Deutschland. Wir haben ja kaum noch Platz für die Natur wegen Ansiedlungen. Wo will man denn noch hinwachsen?

Am 29. Oktober 2015 um 13:49 von Friedrich Spee

frauen wurden zur abtreibung gezwungen! menschenunwuerdiger geht es nicht.
.
mag ja sein
aber was tun, wenn Vernunft versagt,
In Somalia Niger Mali hat ne Frau 7 Kinder durchschnittlich
schon jetzt können die ihre Bevölkerung nicht ernähren
ist es menschlicher, wenn noch mehr auf der Welt sind, verhungern ?

Es kommt jetzt ein wenig zu

Es kommt jetzt ein wenig zu spät. Auf dem Lande waren sogar bis drei Kinder auch anzutreffen. In ländlichen Gegenden haben die Frauen einfach zu Hause entbunden und das Kind erst paar Jahre später angemeldet, da konnten die Behörden nichts dagegen tun.
Heute, Vielzahl der Chinesen möchten sich sogar ein Kind, und die ganze Arbeit dann in die Bildung dieses Kindes zu investieren, damit das Kind es besser hat als die Eltern als Bauern auf dem Land. Mehr Kinder bedeutet einfach, diese Kinder werden arm da man nicht für alle Kinder die Schule finanzieren kann. So denkt man am Land, und nicht viel anders in der Stadt...
So wird auch der Beschluss der KP nichts bringen, in paar Dekaden oder gar früher wird China sich mit dem Problem der alternden Bevölkerung konfrontieren...

Darstellung: