Kommentare

Mir ahnt schlimmes.

Was da so antritt, bei beiden Parteien, scheint keine Persönlichkeit von Kraft und Stärke zu sein.

Denn persönlicher Ehrgeiz und das talentierte Spiel auf dem Klavier der Intrigen von Washington, hat per se noch nichts mit den oben geforderten Atributen zu tun.

So wird der nächste US Präsident, der mächtigste Mann/Frau der westlichen Welt wieder kein Gegenspieler für Putin.

In Zeiten nicht vorhandener demokratischer Führung, erstarken die Kräfte auf der Dunklen Seite der Macht. Und ziehen immer mehr in ihren Bann.

Die Akteure, durch die solches gerade geschehen kann:

Eine Bundesregierung, die ihre Aufgaben nicht mehr zustande bringt. Einen Totalverlust hinlegt, dass man sich nur mehr die Augen reibt.

Ein US-Präsident, der überfordert von jedweder Außenpolitik, nur mehr das Weltgeschehen kommentiert, anstatt die Hilfsbedürftigen zu schützen, rettend einzugreifen.

Und scheinbar ist bei der kommenden Wahl niemand dabei, der das Charisma hat, Putin Parole zu bieten.

Traurige Welt.

Welche Möglichkeiten bleiben dem US Wähler

Wie schafft es denn bitte ein Kandidat der nicht zum System gehört die sich pro forma in zwei Lager aufteilen (GOP und die anderen) als Präsident wählen zu lassen.

Immer die gleiche Soße nur anders serviert! Die US Bürger sind m.E. noch ärmer dran als die Wähler in BRD. Und hier sieht es m.M.n. mit einer Alternative die eine Wahl ja voraussetzt auch nicht rosig aus. Ich schreib nur von der Politik ohne Alternative, zur Person ohne Alternative und mittlerweile scheint noch nicht einmal die Person noch zur Diskussion zu stehen.

Vielleicht hat Joe in seine Portokasse geschaut

und festgestellt, dass er gerade nicht die erforderlichen

2.500.000.000 US $ hat,

die für einen erfolgversprechenden Wahlkampf
notwendig sind.
Die Spendenbereitschaft aller anonymem Milliardäre
hat wohl Frau Clinton bereits abgeschöpft.

Für Russland und die Ukraine wird hier gerne
von Oligarchie gesprochen.

Clinton...

... die haushohe Favoritin?

Na, das bezweifle ich aber.

Zumindest die Amerikaner, welche ich persönlich kenne und gefragt habe, sagen, dass Sanders - rein vom Gefühl her - vorn liegt. Wenn überhaupt hat dieser Herr eher schlechte Karten weil er ''anders'' ist.

Zumal auch diverse Umfragen auf Nachrichtenportalen ergaben, dass eine (große) Mehrheit sich für Sanders aussprach.

Und das will ich hoffen - irgendwann muss diese ewige Clinton/Bush-Ära ja mal enden.

Fragen Sie die Delegaten...

Wer gewählt wird, entscheiden schlussendlich die Parteidelegaten bei den einzelnen Bundesstaatswahlgremien, nicht die wahlberechtigten Parteimitglieder. So war es und ist m. W. immer noch so - die Delegaten sind bei ihrer Stimmabgabe nicht an die Wahlentscheidung ihres Zuständigkeitsbereichs gebunden; wenn, sagen wir, die Parteimitglieder des Bundesstaates Massachusetts für Bernie Sanders stimmen, sind die Parteidelegaten bei der eigentlichen Abstimmung für den Bundesstaat an diese Wahl nicht gebunden und können sich immer noch für Hillary Clinton entscheiden. Meistens richten sie sich nach diesen Wahlen, aber sie müssen es nicht.

Wer also letztendlich Kandidat wird, liegt in der Hand von deutlich weniger Leuten, als man sich das vorstellt.

@ Joes daily World

"... niemand dabei, der das Charisma hat, Putin Parole zu bieten."

Und warum sollte er das? Komisch, sonst ist das Geschrei immer gross, sobald sich ein US-Politiker aussenpolitisch engagiert. Da heisst es dann immer, die Amis sollten sich lieber um ihre eigenen Probleme kümmern, statt Weltpolizist zu spielen usw.

Und da machen Sie jetzt den "Starken Mann" für die Auseinandersetzung mit Russland zum Hauptthema der Wahl?

Mit Verlaub, wir haben wirklich genug damit zu tun, unseren eigene Augias-Stall auszumisten, da wäre mir ein innenpolitisch starker Präsident doch schon etwas wichtiger, als der nächste Kalte Krieger. Ehrlich: Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn der Europäer Putin für die nächsten Jahre ein europäisches Problem wäre.

Aussenpolitisch erwarte ich vom nächsten US-Präsidenten nur zwei Kleinigkeiten: Die Rückgabe Guantanamos an Kuba und den Abzug aus allen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Aber das wird sowieso nicht passieren.

Schöne Grüße aus Kalifornien

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