Kommentare

Was wir zahlen..

kann man sich in USA also nicht vorstellen?

Zu den üblichen Abwassergebühren zahlen wir alle 8-10 Jahre einen Sonderbeitrag zur Kanalsanierung in Höhe von jeweils 800-1200 Euro..

Wer einen funktionierenden Staat und Infrastruktur will,muss seinen Beitrag leisten..

so einfach ist das!

So wie in Deutschland auch

"Wenn wir endlich mit den Schaufeln ins Erdreich kommen, liegt ein langer Genehmigungsprozess hinter uns, zum Beispiel Treffen mit den Nachbarschaftsräten", erzählt er. "Wenn wir mit der Arbeit beginnen, kommt es natürlich zu Verkehrsbehinderungen."

Nur das es wegen ein paar Bäumen die wegen der Baumaßnahmen gefällt werden müssen nicht zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt.

wenn die Flüsse,,,

nicht durch die Industrie verseucht wären...könnten wir das Wasser wieder von dort holen...die sogenannte moderne Welt hat alles kaputtgemacht...auch das Leben der Menschen...

Solche Zustände

stehen auch uns bevor, weil auch hier der Staat ausgeblutet wird. Und für die 'schwarze Null' läßt man die Infrastruktur verkommen. Aber die Bürger wollen's ja nicht anders.

In die Röhre schauen

Ja, die USA bauen eben lieber Kanonenrohre, als neue Wasserrohre. Ein deutsches Sprichwort sagt hierzu völlig zutreffend. "So was, kommt von so was."

Dranbleiben!

Ist schon negativ beeindruckend, was da in den USA abläuft. Gleichzeitig bringt TS einen Beitrag zur aktuellen Lage bei der Bundesbahn. Auch nicht ermunternd, aber irgendwie hat man doch das Gefühl, wir hier in Deutschland sind eindeutig schon viel weiter. Da passen selbst die in die Erde zu verlagernden Überlandleitungen gut ins Bild. Wenn's auch teurer wird. Man muss nur dranbleiben mit den Infrastrukturmaßnahmen!

Wird Zeit das

Wird Zeit das Wirtschaftssystem zu überdenken. Amerika ist ein reiches Land, aber die Bürger, so der Beitrag, kommen ihren täglichen Rechnungsverpflichtungen kaum nach.

Wenn etwas keinen Sinn macht, dann ist irgendwas falsch.

Beim größten

Haushalt für Militärausgaben bleiben eben nicht mehr viel übrig für Infrastruktur.

In Deutschland wird es eben für was anderes verplempert.

Gruß

Vernachlässigung staatlicher Daseinsvorsorge….

Das kommt dabei raus, wenn man die Daseinsfürsorge und die existentielle Infrastruktur privatisiert und dabei selbstredend auf die Renditen abstellt und kaum noch investiert. Gleiches gilt für einen überliberalisierten Staat, der das Gemeinwohl und die ihr dienende Infrastruktur hintenanstellt.

Kommt TTIP mit seiner Privatisierungsorgie, dann haben auch wir hier bald den amerikanischen Standard, gleichwohl auch wir dieses Problem hausgemacht mehr und mehr bekommen, weil die Politik nur temporär und nicht flächendeckend investiert, denn Geld ist hier nicht das Problem…..

@13:01 von Thomas Wohlzufrieden
Ein sehr gelungenes Bild von den Kanonen- statt Wasserrohren...

überall das gleiche

Steuern werden reduziert, damit die Reichen noch reicher werden und das, was eigentlich von den Steuern unterhalten wird, fällt nach und nach dank Sparmaßnahmen zusammen. Denn das Umlegen auf Gebühren funktioniert auch nicht, weil der Anteil für den einzelnen Verbraucher dann deutlich steigt und für viele überhaupt nicht finanzierbar ist. Auch das ist Misswirtschaft, denn es wird zwangsläufig zu katastrophalen Zuständen und immensen Ausgaben in der Zukunft führen!

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@matthias - muss seinen Beitrag leisten..

das tun wir doch: höchste Gesamtsteuereinnahmen von 680 Milliarden €, dazu kommen stetig steigende Gebühren in allen Bereichen.

Bei uns sind Infrastruktur-Sünden wohl eher eine Frage der Verteilung öffentlicher Gelder sowohl geografisch als auch sachbezogen.

Was für Wasserrohre?

Nirgends in dem Bericht konnte ich sehen, aus welchem Material die 150 Jahre alten Rohre geschnitzt sind. Das wäre auch interessant zu wissen, bedenkt man, dass früher auch Wasserleitungen mit Bleirohren und allen möglichen Legierungen hergestellt wurden, was u. U. mithilft, das erreichte Durchschnittsalter der so Versorgten auf einem versicherungstechnisch angenehmen Stand zu halten.

Geld für Infrastruktur

Auch unsere Politiker sagen uns seit Jahrzehnten, dass kein Geld für die Sanierung von maroden Schulen, Straßen und Brücken vorhanden ist.

Für marode Banken und das bankrotte Griechenland standen allerdings über Nacht Milliarden Euro zur Verfügung.

Nun müssen die ersten Brücken gesperrt werden. Es besteht also kein Grund über die USA die Nase zu rümpfen.

Im Land des schnellen Geldes

könnte man es nicht ertragen, dass man viel Geld ausgibt, ohne dass eine spürbare Verbesserung in kurzer Zeit wahrnehmbar wäre: "Vorher kam Wasser aus dem Wasserhahn, hinterher auch", das Geldausgeben (mein Steuergeld!) hat sich nicht gelohnt, hier wurde Geld verschwendet!

Die Grundeinstellung vieler amerikanischer Firmen ist, einmalig investieren und danach alles mit geringsten Mitteln am Laufen halten. Ich habe das in der Gebäudetechnik erlebt, wo Bürogebäude mit billiger Haustechnik ausgestattet werden, äußerlich aber hochglanz sind. Wie selbstverständlich werden 'Wartungen' nur dann vorgenommen, wenn etwas schon kaputt ist; und dann wird auch nur das Nötigste geflickt, obwohl eine Rundumreparatur vernünftiger und im Endeffekt sogar billiger wäre.

Hier zeigt sich auch besonders gut, dass die gleiche Summe Gelds mehr wert ist, wenn sie auf der richtigen Buchungskonto steht.

ja auch ich frage mich,

ja auch ich frage mich, welches Material die Rohre haben. Die USA klagen mitunter viel über Umweltbelastungen und schieben es teilweise auf nicht bewiesene Chemtrails.

@GDN

"Das wäre auch interessant zu wissen, bedenkt man, dass früher auch Wasserleitungen mit Bleirohren und allen möglichen Legierungen hergestellt wurden, was u. U. mithilft, das erreichte Durchschnittsalter der so Versorgten auf einem versicherungstechnisch angenehmen Stand zu halten."

Ich muss passen, was DC angeht. Aber in vielen Bundesstaaten wird das Leitungswasser nicht getrunken. Wenn dem in DC genauso ist, dann ist Ihr Verschwörungstheorie-Argument einfach nur haltlos.

13:25, wenigfahrer

"Im größten
Haushalt für Militärausgaben bleiben eben nicht mehr viel übrig für Infrastruktur.

In Deutschland wird es eben für was anderes verplempert."

Für was wird denn das Geld in Deutschland seit Jahrzehnten verplempert? Die Infrastruktur verrottet ja nicht von heute auf morgen.

Meinen Sie den Sozialhaushalt, welcher den größten Posten des Bundeshaushaltes darstellt?

15:12, Einfach Unglaublich

"Für marode Banken und das bankrotte Griechenland standen allerdings über Nacht Milliarden Euro zur Verfügung."

Nach Griechenland ist kein einziger deutscher Steuereuro geflossen.

Es handelt sich lediglich um Bürgschaften.

Durch die wurde der Bundeshaushalt nicht belastet.

Das würde er erst, wenn man Griechenland bankrott gehen ließe. Dann würden die Bürgschaften fällig.

Aber so lange man das Land im System hält, passiert in Deutschland haushaltstechnisch gar nichts, was mit Griechenland zusammenhinge.

Aber die Leute glauben nach wie vor, "wir" würden den Griechen unsere hart erarbeiteten Steuergroschen in den unersättlichen Rachen schmeißen.

Totaler Quatsch. Aber Staatsfinanzierung ist kompliziert. Und immer, wenn es schwer zu verstehende Sachverhalte gibt, ist das Verhetzungspotential groß.

An der verrottenden Infrastruktur in Deutschland sind die Griechen und die Flüchtlinge schuld....

Grundsätzlich verweisen die

Grundsätzlich verweisen die Artikel dieser Serie alle auf dasselbe Problem; ein Wirtschaftssystem, das sich nicht im Geringsten um die Folgen kümmert. (Und das ist in keiner Weise us-spezifisch, sondern global.) Dass man neue Strukturen auch unterhalten und irgendwann zurückbauen, bzw. entsorgen muss, wird systemisch vernachlässigt. (Besonders krass ist es bei AKW's.) Und so gibts täglich einen grösseren Kostenrückstau, der in den Wirtschaftsstatistiken unberücksichtigt bleibt.

die marode Infrastruktur ist

die marode Infrastruktur ist Ergebniss der Privatisierung.

Nur mal so als Denkanstoß.

@birdycatdog 15:49

Da lobe ich mir doch unsere,
wenn auch anfällige,
Infrastruktur.
Unsere kommunalen und städtischen Wasserwerke,
die nicht durch die Liberalen zwangsprivatisiert wurden.
.
Hier wird auf eine äußerst hohe Reinheit (Trinkwasser-Qualität) geachtet.
.
In den USA ist man auf das Trinkwasser
in den Supermärkten angewiesen
und muss es sich zu hohen Kosten in den Märkten per Galone kaufen,
oder mit Aufschlag anliefern lassen.
Dabei hat ein großer Teil dieser Marktwasser mindere Qualität.
.
Nicht zu vergleichen mit unserem
Trinkwasser aus dem häuslichen Wasserhahn.
.
Amerika krankt an einer Überliberalisierung,
mit allen Nachteilen einer extrem starken Marktmacht,
gegen die Belange, Bedürfnisse
der US- Mittel- u.Unterschicht,
die mittlerweile fast 40% an Benachteiligten zählt.
.
Wenn man die Welt, ihre Länder sieht,
weiß man unsere Art der Freiheit
und unsere Soziale Markwirtschaft richtig wert zu schätzen.
Auch wenn FDP Libertäre sie auf US-Niveau drücken wollen!

Seit 15 Jahren in Washington

Ich wohne seit 15 Jahren in Washington DC und kann die staendige Flickerei der Wasserleitungen bestaetigen. Die Rohre sind z.T. noch mit Blei, und so wurde vor etwa 10 Jahren aufgedeckt, dass die Bleiwerte im Wasser krankheitserregend waren. Viele Hauptleitungen wurden in den vergangengen Jahren ausgetauscht, aber die Leitungen in Nebenstrassen/zum Haus duerften in den moisten Faellen immernoch Blei enthalten. Wasser direkt aus der Leitung trinkt kaum jemand, Wasserfilter am Kuehlschrank/direkt am Wasserhahn sind Gang und Gebe.

Was hier allerdings nicht erwaehnt wird, ist dass unser Budget vom Kongress ueberwacht wird. Wir haben keinen eigenen Senator, da die Stadt nicht als eigenstaendiger Staat gilt. Alle Gesetze und Aenderungen, die unsere Buergermeisterin unterzeichnen will und bereits vom DC Council abgesegnet wurden, gehen erst zum Kongress an Senatoren aus ANDEREN Staaten. In wie weit sich das auf Budgets fuer Infrastrukturen auswirkt kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.

@15:49 von birdycatdog

„Ihr Verschwörungstheorie-Argument“

Ich weiß, dass in den USA vielerorts kein Leitungswasser getrunken wird; mit dem intensiven Chlorgeschmack will das auch keiner.

Ich hatte meinen Kommentar eher satirisch gemeint. Man muss nicht in alles gleich eine Verschwörungstherapie ... Verzeihung: ~theorie ... hineininterpretieren. Und bleihaltiges Wasser schadet ebenso wie bleihaltige Luft – und die gibts in den USA auch ohne Abgas ;-)

Polemik

Schon die Ueberschrift ist ja wieder mal total polemisch gewaehlt, sowohl "kaputt" als auch das Wort "Riese." Na, in welchem Zustand sind denn deutsche Wasserleitungen? Wieviele der Rohre sind noch aus Blei? Verzinkte und verchromte Wasserleitungen geben auch Spuren von Schwermetallen ans Wasser ab. Wieviele Generationen von Deutschen haben weiche, schlechte Zaehne die in Zusammenhang mit alten Wasserleitungen stehen?

Klar ist die Infrastruktur ueberall ein Problem. Auch die Frage aus welchem Budget das Geld dafuer kommen soll ist wichtig - aus einem lokalen Budget, vom Land (D)/Einzelstaat (USA) oder vom Bundeshaushalt? Darf ein Grundstueckseigentuemer auf dem Land das selbst entscheiden? Wollen Buerger solidarisch sein und fuer die Infrastruktur der jeweils "anderen" mitzahlen?
Darueber zu berichten finde ich gut, aber immer wenn deutsche Ueberheblichkeit aus so einem Bericht tropft (und das tut sie!) um den Erwartungen der deutschen Leser zu gefallen, stoesst mir das uebel auf

@energyman

"die marode Infrastruktur ist Ergebniss der Privatisierung. Nur mal so als Denkanstoß."

Die Infrastruktur von der hier die Rede ist, ist doch in USA gar nicht privatitizert. :-)
Ich lebe im Suedwesten der USA, das Wasserwerk gehoert der Stadt, die Wasserleitungen ebenso. Auf der Webseite der Stadt kann ich die Grenzwerte sowie die gemessenen Werte fuer Schadstoffe nachlesen. Habe gerade eben mal die Werte meines Wohnortes mit denen meines baden-wuettembergischen Kindheitswohnortes verglichen, und siehe da, die meisten Werte sind hier wo ich wohne niedriger. Auch die Grenzwerte. Sogar der Chlorwert ist niedriger, was ich allerdings der Angabe eines Jahresdurchschnitsswertes zuschreibe, denn bei Sommertemperaturen von ueber 40 Grad C von Mai bis September riecht unser Leitungswasser im Sommer durchaus leicht nach Chlor, im Winter dagegen nicht. Der Filter im Kuehlschrank filtert's raus, und Eiswasser trinke ich staendig.

Zitat: "Das

Zitat: "Das Durchschnittsalter einer Hauptleitung in Washington beträgt 79 Jahre", berichtet Hawkins.

"Das bedeutet, die Hälfte unseres Leitungssystems ist älter. ..."

Die Interpretation ist ggf. wahrheitswidrig, denn der Durchschnitt/Mittelwert als statistisches Maß teilt nicht die vorhanden Werte in 2 gleichgroße Haufen, wo dann 50% über und 50% unter dem genannten Wert liegen. Dieser Wert hieße Median und der weicht in der Regel doch deutlich vom Mittelwert ab.

Zur Sache:
Da die Wasserversorgung ein öffentliches Gut ist, sollte sie auch von der öffentlichen Hand unterhalten werden. Hausbesitzer und Anlieger werden zumindest in unserem Landkreis vollumfänglich damit belastet, ohne irgendeine Chance zu haben sich dagegen zu wehren. Zumindest in diesem Punkt sind uns die Amis dann doch mal voraus.

Darstellung: