Ihre Meinung zu: Fast 500.000 Autos betroffen: US-Behörde wirft VW Betrug vor

19. September 2015 - 2:12 Uhr

Die US-Behörden werfen VW Betrug vor. Eine Software habe bei offiziellen Tests niedrigere Emissionswerte vorgetäuscht. Volkswagen muss nicht nur fast 500.000 Autos in die Werkstatt rufen. Es droht eine Milliardenstrafe. Von Rolf Büllmann.

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Kommentare

wieso betrug?

das ist Kapitalismus und marktkonforme Demokratie,also alles gut.

Nichts neues!

Wirklich neu scheint wohl nur zu sein das die dortigen Behörden Beweise haben und nun dagegen vorgehen können. Das ganze ist seit Jahren bekannt und wurde auch schon hier in den Medien behandelt. Interessiert hier nur niemanden. Es wird noch andere Hersteller erwischen, VW ist nur der erste.

Wieso Betrug?

Ich finde es überaus klug, dass der Bordcomputer merkt, dass der Wagen gerade getestet wird. Es wäre allerdings besser, die Motoren wären immer maximal umweltfreundlich. Diesel-Motoren von VW gelten ja als die besten in der Welt.

An Dummheit nicht zu überbieten ...

hoffen wir mal dass die VW internen Sitzungsprotokolle nicht 'abhanden' gekommen sind so dass man die Verantwortlichen und Mitwisser vom höchsten Level an ausmisten kann.

Natürlich kann man jetzt

Natürlich kann man jetzt abgeklärt tun und eine 'haben wir ja schon lange gewusst-Miene' aufsetzen. Das ändert aber nichts daran, dass es a) skandalös ist, was ein Weltkonzern gemacht hat (nämlich Manipulation in betrügerischer Absicht) und b) dass dafür die verantwortlichen Chefs direkt geradestehen sollten, d. h. die Piechs und Winterkorns und wie sie alle heissen. Die juristische Person, sprich den Konzern, zu belangen, greift wie bei den Banken, die vielleicht als Vorbilder gedient haben, zu kurz.

Verkaufszahlem

"Amerikanische Kunden sind ziemlich nachsichtig. Ich gehe davon aus, dass - wenn erstmal eine Lösung gefunden ist - dass sich die Verkaufszahlen von VW nicht besonders verändern werden", glaubt Hyde.

Nee, die können sich auch nicht viel verändern.
Die sind heute schon so schlecht, dass ein Absinken kaum möglich ist, was bei der angebotenen Fahrzeugpalette auch nicht verwundert

Und Deutschland?

Und wie sieht es in Deutschland aus? Werden dort auch die Werte manipuliert oder ist das dort egal wegen schlaffer Umweltauflagen?

Ich habe mich immer gewundert, wie es möglich ist, dass die Verbrauchswerte in Deutschland so gering sind und wenn ich ein Auto miete der Verbrauch plötzlich doppelt so hoch ist, trotz gemäßigter Fahrweise???

Ich denke die Verbrauchswerte in Deutschland beziehen sich auf eine Fahrt im Vakuum im 7. Gang bei 70 kmh - ansonsten sind die nicht zu schaffen

Uns werden hier schon ausreichend die Augen verkleistert ...

..., da bin ich doch froh, wenn der Umweltschutz in den USA unsere großkotzigen Autokonzerne zur Einhaltung von Umweltnormen zwingt - nicht wir und schon gar nicht unsere Politik (also die Leute, die mit den Automanagern "ganz dicke" sind) haben das ja bisher geschafft!

Ich las gerade, dass diese Diesel-SUVs besonders viele Stickoxyde ausstoßen und dass diese besonders zum frühzeitigen Ableben Alter und Kranker beitragen - und ich bin gerade dabei alt zu werden und muss auch lesen, dass die Werte für Stickoxyde in Berlin - wie auch in anderen deutschen Großstädten - oberhalb der eh schon recht hoch angesiedelten Grenzwerte liegen.

Politik und Automanager arbeiten also vereint an meinem "sozialverträglichen Frühableben": Das nehme ich denen verdammt übel!

US-Lobby-Justiz

Da die US-Autos nicht mal auf deren eigenem heimischen Markt konkurrenzfähig sind, holt die US-Lobby-Justiz jetzt gegen VW die Betrugskeule raus. Ähnliches gab es in der Vergangenheit auch bei asiatischen Autoherstellern. Die US-Autobauer werden subventioniert und die ausländischen Autobauer verklagt. Auch in anderen Branchen kann man das beobachten.

fragwürdige Definition der Testbetriebbedingungen?

Aus dem Artikel:
Das Unternehmen konnte nicht überzeugend erklären, wie es zu den Diskrepanzen zwischen Testbetrieb und Alltagsbetrieb kam.

Ich verstehe nicht so recht, warum das Unternehmen diese Diskrepanzen erklären muss.

Anscheinend sind die Bedingungen für den Testbetrieb so definiert, dass sie fernab der Bedingungen im Alltagsbetrieb liegen. Sonst könnte man mit der Software ja auch im Alltagsbetrieb problemlos den Verbrauch auf ein ähnliches Level wie im Testbetrieb absenken. Da das aber anscheinend nicht möglich ist (und angeblich Unterschiede bis zu einem Faktor 40 auftauchen), ist dies eher ein Hinweis darauf, dass die Bedingungen für den Testbetrieb realitätsfremd definiert sind. Das heißt, hier müssten die Behörden ihre schrottige Definition umstellen, statt den schwarzen Peter den Autoherstellern zuzuschieben.

@ 4:19 von Guten Abend: Es geht um Luftverschmutzung!

"Sonst könnte man mit der Software ja auch im Alltagsbetrieb problemlos den Verbrauch auf ein ähnliches Level wie im Testbetrieb absenken."

Es geht weniger um den Verbrauch (da werden von den Firmen auch unrealistisch niedrige Werte angegeben) sondern um den Schadstoffausstoß, der besonders bei den Dieselmotoren im Realbetrieb weit jenseits der zulässigen Werte ist, was wiederum für eine Gesundheitsschädigung besonders im Straßenverkehr sorgt.

Genaueres von Franz Alt auf

http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet
/die-schmutzige-wirklichkeit-der-iaa-
2015-bmw-daimler-und-vw-boykottieren-saubere-luft.html

@ 4:19 von Guten Abend: Sorry, falscher link!

http://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet
/die-schmutzige-wirklichkeit-der-iaa-
2015-bmw-daimler-und-vw-boykottieren-
saubere-luft.html

erläutert das Thema.

Äh-

Haben die das auch in Deutschland gemacht?

Muss man sich um die Zulassung sorgen machen?

@04:43 von Wollux

Sie können in meinem Beitrag das Wort Verbrauch gern durch das Wort Schadstoffausstoß ersetzen. Die von mir aufgeworfene Fragestellung bleibt vollkommen analog bestehen.

Offenbar sind die Testbedingungen so definiert, dass sie fernab der Bedingungen im Realbetrieb liegen. Andernfalls dürfte es ja mit der Software kein Problem sein, auch unter den Bedingungen des Realbetriebs vergleichbare Schadstoffausstöße wie im Testbetrieb zu erreichen. Warum also passen/nähern die Behörden ihre Bedingungen für den Testbetrieb nicht an die Bedingungen im Realbetrieb an?

Der Experte meint

"Amerikanische Kunden sind ziemlich nachsichtig. Ich gehe davon aus, dass - wenn erstmal eine Lösung gefunden ist - dass sich die Verkaufszahlen von VW nicht besonders verändern werden", glaubt Hyde.

Da kann er sich allerdings vertun. Ersteres stimmt zwar allgemein, aber gerade die Sorte Kunden, die hier in den USA die VWs mit Diesel kaufen, sind in der Hinsicht sensibilisiert und reagieren eher untypisch heftig auf sowas. Der "Euro-Diesel" hat hier sowieso einen viel umweltfreundlicheren Ruf, als er eigentlich verdient, und wenn die führende Marke auf dem Gebiet mit solchen organisierten und von oben abgesegneten Mogeleien im grossen Stil ihren guten Ruf kaputtmacht, wird das schwer wieder reparierbar sein.

Teures Eigentor

Dieses Eigentor ist von der Sorte "Dümmer geht's nicht !".
Ausgerechnet im für VW kritischsten Markt mit strenger Aufsicht über die Einhaltung von Umweltauflagen und Sicherheit geht VW dieses Risiko der Motormanipulation ein.
Die US-amerikanischen, auf solche Fälle spezialisierten Anwälte, bekommen einen neuen lukrativen Fall.
Wie sieht es denn in anderen Ländern, z.B. In China aus, hat man dort den gleichen "Trick" verwendet ?
VW stehen unruhige Zeiten bevor.

Das war überfällig!

Schön, dass endlich eine Behörde die Angelegenheit in die Hand nimmt und die Autokonzerne an deren Verantwortung für unsere Gesundheit erinnert. Da sind die USA führend und Milliarden von Menschen, die in den Ballungsgebieten leben werden es ihnen danken! Hier versagt die EU und erst recht die deutsche Politik mit ihrem Kniefall vor der Autolobby. Autokanzler und -kanzlerin haben ihren Schützlingen aber einen Bärendienst erwiesen, mit ihren laxen Abgas- und Verbrauchsgesetzen. Die Japaner haben statt Diesel- den Hybridantrieb entwickelt, der ist wirklich großstadttauglich, weil im Stau elektrisch gefahren wird. Die deutschen Wagen verpesten statt dessen die Luft, die Bewohner der Metropolen haben das Nachsehen. Das gilt besonders für die asiatischen Großstädte, wo VW besonders dominiert, Protest aber kaum möglich ist. Hoffentlich hilft dieses Urteil auch Ihnen.

5:00 von Guten Abend: Sie stellen die Kausalität auf den Kopf!

Für den Schadstoffausstoß gibt es Grenzwerte. Diese sind vom Hersteller im Verkehr wie im Test einzuhalten. Der Hersteller hält diese Gernzwerte alledings sowohl im Verkehr als auch im Test nicht ein.

Weil der Hersteller aber den Test bestehen muss, weil er sonst keine Betriebserlaubnis bekommt, lässt er die Elektronik der Motorsteuerung den Testbetrieb erkennen die Parameter des Motors derart ändern, dass die vorgeschriebenen Abgaswerte eingehalten werden - was sie im Normalbetrieb nicht tun.

Der Hersteller ändert also den Schadstoffausstoß allein und extra für den Test, den er per Programm erkennt - und fährt ansonsten mit einem Schadstoffausstoß, für den er keine Betriebserlaubnis bekommen würde: Genau deswegen kann ja auch die US-Behörde mit dem Entzug der Betriebserlaubnis drohen: Dann durfen die Autos alle nicht mehr gefahren werden und VW muß die Dinger zurücknehmen und Schadenersatz leisten:

Viel Spaß kann ich da nur wünschen!

broccoli

Wir wollten einen 1999 380EMerzedes mit uns in die USA bringen und konnten das nicht tun wegen den EPA Vorgaben.Die Ausbesserungen haetten uns an die 10,000.00 Dollar gekostet. Das war uebrigends in 2001.

Es wäre ja interessant zu erfahren,

warum es bezüglich der Verbräuche und Schadstoffausstöße zweierlei Betriebsarten gibt? Testbetrieb und Alltagsbetrieb …
Es darf doch nicht sein, dass hier überhaupt unterschieden wird! Es sollte ja zunächst geprüft werden, bei wem der Softwarefehler vorliegt. Es kann ja auch sein, dass die US-Software „schlecht“ rechnet!
Einen „Testbetrieb“ für Motoren dürfte es nur dahingehend geben, dass man Verbräuche feststellen will, damit man die Motoren verbessern kann. Aber man belügt sich doch selbst, wenn man die Verbrauchswerte „schön“ rechnet! Gerade als Hersteller möchte man doch wissen, wie gut oder schlecht die eigenen Produkte wirklich sind.
Zum Augenarzt geht man ja auch nicht, damit der einem bestätigt, dass man „besonders weit“ sieht. Dies ist eine Fehlsichtigkeit, die der Korrektur bedarf!

Na da wird wohl TTIP für VW

Na da wird wohl TTIP für VW zu spät kommen.

Sonst könnte VW die US Regierung verklagen, dass diese "Vorgehensweise" in der EU normal ist und somit dies eine ungerechtfertigte Forderung sei.

Schöne Zeiten kommen auf uns zu. Selbst wenn TTIP nicht kommt, CETA ist beschlossen und da kann man via Kanada auch solche Klagen einreichen.

Die Wirtschaft wird schon richten.

(PS: Sind deutsche Autos nur auf dem Papier so gut? Für die Realität reicht es wohl nicht?)

Abgaswerte

Die Abgaswerte werden in einem, für jedes Fahrzeug vorgegeben Drehzahlbereich gemessen. Sind die Abgaswerte in diesem Drehzahlbereich und im Leerlauf in Ordnung, ist der Test bestanden. Die Werte werden von dem Fahrzeughersteller vorgegeben. Verlässt der Motor diesen definierten Bereich, steigen die Abgaswerte erheblich. Das ist schon immer so, interessiert aber schon immer keinen. Bei Fahrzeugen der neuen Generation (OBD ) wird der AU Tester am Fahrzeug angeschlossen und das Fahrzeug sagt dem AU-Tester ob er die AU Prüfung bestanden hat. Porsche hat zu früheren Zeiten Zusatz-Luftpumpen am Motor installiert und die Abgaswerte verdünnt, um z.B: die Abgaswerte in Kalifornien zu erfüllen.Jedes Fahrzeug wird u.a. vom Kraftfahrtbundesamt vor der Serienfertigung geprüft und für den Strassenverkehr zugelassen. Dort und darüber sitzen die zuständigen Verantwortlichen.

Bei NEFZ üblich

Diese Vorgehensweise ist beim NEFZ Verbrauchstest auf dem Prüfstand, bei dem der Verbrauch festgestellt wird der später im Prospekt steht, heutzutage üblich.

Bei diesem Test erkennen die Motorsteuergeräte den NEFZ-Test und lassen den Motor dann in einem Modus laufen in dem er bei Normalbetrieb kaputt gehen würde, aber in dem er einen geringeren Verbrauch hat. Zusätzlich werden energieverbrauchende Nebenagregate wie die Lichtmaschine abmontiert (Zündung läuft dann nur über die Batterie - im Normalbetrieb nicht möglich), die Karosseriespalte werden abgeklebt (weniger Luftwiderstand, im Normalbetrieb nicht möglich) und es werden spezielle rollwiderstandsarme Reifen verwendet, die so in der Serie nicht verkauft werden (vermutlich weil sonst der Bremsweg viel zu lang wäre). So kommt ein Wert zustande der mindestens 2 Liter unter dem liegt der in der Realität im günstigsten Fall zu erzielen ist. So kann man bequem den vorgeschriebenen EU-Wert erreichen, zumindest scheinbar.

Auch die EPA und EU

hat an dieser Manipulation eine Mitschuld. Die Motorenhersteller müssen zum Teil unsinnig und mittlerweile kontraproduktive Tests und Grenzwerte einhalten. Dadurch muss die Software widersinnig programmiert werden. Der Gedanke die Software nur am OBD zu 'optimieren' finde ich sinnvoll, solange der Kunden einen Nutzen davon hat.

Rechtliche Tricks....

Deshalb macht es ja Sinn ..in den USA neue Werke=Arbeitsplätze zu schaffen....um nicht mit den jeweiligen Manipulationen in Schwierigkeiten zu kommen!
"Falsche Vorraussetzungen ergeben niemals richtige Ergebnisse!" D.h. der Gewinn/Umsatz müsste für das Fiskaljahr 5 Jahre später neu berechnet und veröffentlich werden!
"Made-in-Germany" war mal früher!Siehe-->
(BER,Stuttgart21,J.Strauss-Flugplatz,HH-Philharmonie u.a.m.)

Abzuwarten ist, ob andere

Abzuwarten ist, ob andere Hersteller mit die Gleichen Manipulationen brauen um ihre Abgaswerte zu erreichen. Wenn ja dann sollten international einfach praxisnahe Abgasteste eingeführt werden. Wenn dem jedoch nicht so ist, dann handelt es sich um ein komplett Versagen des Managements und wir müssen uns grosse Sorgen machen um VW. Schließlich ist es eben dieser Motor, der das Massengeschäft ausmacht bei VW. Bin gespannt, ob der Motor denn wenigstens in der EU ohne Betrug die Anforderungen erfüllt.

Gesundheit

Hat das VW notwendig? Für mich ist das kein Trick sondern Betrug, schliesslich geht es um unsere Gesundheit.
Und wie ist das in Deutschland? Drückt da Merkel ein Auge zu?

Strafe gegen alle Hersteller ...?

Richtig so !!!

Aber das muss ausgedehnt werden auf alle Auto-Hersteller. Es waere gut, wenn die ALLE mal RICHTIG was abkriegen fuer ihre betruegerischen Verbrauchs- Angaben etc.

Das Ganze ist eine absolut laecherliche und unwuerdige Geschaefte-Macherei.

Wer kann´s wissen,

in welchem Land und in welchem Auto so eine Software bereits ananymisiert im Einsatz ist?
Ein 2,5t-Auto bewegt 80kg Mensch in Geschwindigkeiten bis 200 und mehr km/h ist, als wenn sich die Menschheit jeden Tag einen Tropfen Tollkirschensaft genehmigt, der langsam aber sicher zum Aussterben führt, je mehr Tropfen - umso schneller.
Aber was soll´s, die Menschheit hängt bereits am Tropf, da kommt es auf ein paar Jahrhunderte mehr oder weniger nicht mehr an.
Schuld sind doch dann die Tollkirschen, sorry unsere ölabhängige Mobilität.

typisch deutsch

Erneut sind wieder BRD-stämmige für einen Schaden im Ausland (zu hohe Immissionswerte in den US) verantwortlich. Wann lernt BRD, dass nicht nur Waffengewalt, sondern auch Export-Aggression den Weltfrieden und MenschInnenleben gefährden?

Stoert keinen.

Da wir nun alle wissen, wie uns die Autoindustrie verschaukelt kaufen und fahren wir trotzdem weiter Autos, nicht wahr?

VW ist bloß ein gewinnorientierter Aktien-Konzern

Was denkt man - dass hier irgendwelche Tungenden wie Ehrlichkeit praktiziert werden? Sicherlich findet man das bei den Arbeitern, doch eben nicht bei der Führung, die sich für solche Entscheidungen noch Riesen-Gehälter zuschiebt. Klar, dass diese Entscheidungsträger nichts von ihren Mega-Boni für diese "fantastische Geschäftsführung" werden abgeben müssen, nein, die Zeche zahlen natürlich die Arbeiter.
Nun ja, den deutschen Ruf hat nicht erst die Deutsche Bank ruiniert - VW ist nur ein weiteres Rad einer Betrüger-Welle made in Germany.

Trick?

Tagesschau sollte bei der Wortwahl doch deutlicher werden: es handelt sich nicht um einen Trick, sondern um einen glatten Betrug von VW. Ein Betrug, der sich zudem in Deutschland vermutlich genauso finden wird. (von der Bundesstaatsanwaltschaft, die mit einem typischen halbkompetenten Karrieristen besetzt wurde, erwarte ich mir in Deutschland allerdings nichts mehr)

So ein mieser Konzern. Ich

So ein mieser Konzern. Ich hoffe der geht bald pleite wegen diesem Betrug. Verdient hätte er es. Die Umwelt und Gesundheit war schon seit jeher an letzter Stelle der Liste, was für einen Konzern zu tun ist. Dabei ist es das wichtigste, was ein Konzern beachten sollte.

VW darf jetzt pleite gehen, auch damit andere Konzerne lernen. Ich finde wir haben weltweit eh zu viele Marken, totaler Überfluss. Die Wagen werden deshalb nicht besser,.

sehr richtig

Nur so funktioniert dieser...

18 Mrd.

Darum geht es. Um nichts anderes.

Wie hoch letztendlich die Strafe ausfallen wird, werden wir alle sehen.

Und ob demnächst Toyota an der Reihe ist, bleibt abzuwarten.

Hat es solche Verfahren eigentlich schon einmal gegen z.B. Ford gegeben? Oder GM?

Show must go on.

Was tun?

Wir sollten uns ueberlegen aus dem Lamentieren auszusteigen und Taten folgen zu lassen. Ich bin mir zwar bewusst das wir gerade in Deutschland mehrfach an die Kette gelegt sind, etwa scheint die DB als ehemals grosse Alternative heute eher einen Deal mit der Autoindustrie eingegangen zu haben und auch aus anderen Gruenden wird uns der Autobetrieb geradezu aufgewungen, auch denen, die es nicht wollen.

Aber warum schenken wir unseren Kindern Spielzeugautos? Lassen sie mit Miniatueren rumfahren und zu kritiklosen Konsumenten erziehen? Mit Fingerspritzengefuehl natuerlich kann man da was aendern. Spaaeter legt man den Bildungsfokus gnadenlos auf die Ausbeutung, die Resourcenverschwendung, die Verschmutzung. Man muss weg von der Liebe zum Automobil - denn es ist nicht nur der Pragamtismus im Verbraucher, der diese Auto-Industrie am Leben erhaelt, sondern zu einem Grossteil ist es manipuliertes und ausgenutztes Gefuehlsleben. Der Wahlspruch dagegen muss werden: Autos sind sch****e!

BlueMotion :)

Wundert mich nicht, wenn dieser Trick (=Betrug) auch bei den ach so sparsamen TSIs verwendet wird

Die TSIs (wie auch die Direkteinspritzer aller anderen Hersteller) erkaufen sich ihre Sparsamkeit mit einer erheblichen Gesundheitsgefährdung durch Ausstoß von Schadgasen im beträchtlichen Ausmaß, insbesondere Feinstaub.

@donidon

"Es wird noch andere Hersteller erwischen, VW ist nur der erste."

Der erste? Haben Sie den Text komplett gelesen?

@Hügel
Ich weiß nicht, was Sie für ein Auto fahren. Mein Fahrzeug verbraucht weniger als angegeben. Allerdings fahr ich sehr vorausschauend und ruhig.

@Piffke
"Ich denke mir, dass das VW-Werk aus den negativ Gangarten der Vergangenheit nichts gelernt hat..."
Was meinen Sie genau mit "VW-Werk"? Das in Chattanooga? Dort wird aktuell nur der Passat gefertigt nicht jedoch die anderen im Artikel genannten Fahrzeuge.

@DD1962
"Abzuwarten ist, ob andere Hersteller mit die Gleichen Manipulationen brauen um ihre Abgaswerte zu erreichen."
Lesen Sie doch noch einmal den Artikel.

@Ghandismus

"So ein mieser Konzern. Ich hoffe der geht bald pleite wegen diesem Betrug."

Welch eine polemische Aussage. Ich hoffe, dass Sie dann auch den gut 600.000 Mitarbeitern des Konzerns sowie den der Lieferanten und anderen Unternehmen, die von der Kaufkraft der Angestellten profitieren, den Lebensunterhalt aus eigener Tasche bezahlen. Ich will den groben Verstoß von VW nicht klein reden. Aber man muss sich mit dem Thema etwas tiefer befassen, als Sie es getan haben.

Autoganster

Nun, die deutschen Autobauer haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie Verbrauchswerte und vor allem Emmissionswerte nicht schert!
Man erinnere sich an das Geschachere und Märchegeschichten der Konzerne, als es hieß: "Runter mit den Werten!". "Es ginge nicht, die Entwicklung sei noch nicht so weit und letztendlich: "das kostet Arbeitsplätze"!
Man will es einfach nicht!!!, weil die Mineralölkonzerne das nicht wollen und beide in einem Boot der Gewinnmaximierung sitzen - und somit werden auch die E-Autos künstlich teuer gehalten!
Man achte darauf, das die Autokonzerne Milliarden Gewinne weltweit einfahren, kaum Steuern zahlen und dennoch soll der Steuerzahler über den Staat die Einführung der E-Mobilität finanzieren soll. Ist das das freie Unternehmertumwas sonst immer propagiert wird?
Bleibt zu hoffen dass VW eine Millardenstrafe auferlegt bekommt - die USA sind nicht so zimperlich wie die Deutschen!

Kraftstoffverbrauch wird ü b e r a l l geschönt.

Da hat doch bloß mal wieder jemand eine Möglichkeit gesucht, in die Schlagzeilen zu kommen, Pech für VW, die greift es nun.
Ich nutze als Zweitwagen einen Smart Fortwo, Baujahr 2001, das Teil wiegt 600 Kilo ohne Zuladung und braucht etwa 5 Liter auf 100 Kilometer. Und dann gibt es da die allseits beliebte Firma Audi, die ihrem Q7, der fast das Dreifache wiegt und das Fünffache an Hubraum hat, einen gleichen Verbrauch bescheinigt!!! Man bin ich froh, dass sich die Naturgesetze nicht unter dem Einfluss von "Kaufmichs" und "Werbeexperten" verbiegen lassen.

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