Ihre Meinung zu: Ungarische Polizei setzt Tränengas gegen Flüchtlinge ein

16. September 2015 - 16:20 Uhr

Am ungarisch-serbischen Grenzübergang Röszke spielen sich dramatische Szenen ab: Nachdem Flüchtlinge ein Grenztor eingerissen hatten, ging die ungarische Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen sie vor.

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Kommentare

'Reality-TV' ???

Langsam wird's amerikanisch ...:
Der Reporter mitten im Kampf-Geschehen, er wird gefragt ob schon Schüsse gehört wurden ... PFUI TEUFEL !!! Was für eine widerlich, sensations-gierige Berichterstattung.

Das 'Beste' daran ist, dass es alles unter dem Deckmantel 'korrekter' Reportage läuft. Man muss doch 'informiert' sein ...

Sorgt für Frieden

In Syrien. Und das mit allen diplomatischen und militärischen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Der Mörder des IS müssen gestoppt werden. Darüber hinaus brauchen die Menschen auf dem Balkan eine positive Perspektive. Bildung, Wohlstand und eine rationale Verwaltung. Das muss doch zu schaffen sein!

Die Gewalt geht nicht nur von der Polizei aus

Im Live-Stream war deutlich zu sehen, dass einige junge Migranten vor dem Tränengaseinsatz Steine warfen und das Tor aufrissen.
Bei aller Sympathie für die Flüchtlinge und aller Kritik gegenüber Orban.
Aber Wahrheit muss Wahrheit bleiben.

Wer es nicht glaubt, soll bei Youtube mal "Áttörték a kerítést a menekültek Röszkénél " eingeben und sich selbst ein Bild machen.

Szenen wie aus Beirut

daran wird sich die Europaeische Bevoelkerung gewoehnen muessen. Viele der Einwanderer si nd es offensichtlich gewohnt sich mit Gewalt durchzusetzen.

Ich finde es schrecklich, dass man die eigene Einwanderung mit Gewalt erzwingen will. Gestern schon gab es (von den Medien nicht berichtet) Gewalt von Migranten gegen Frauen und Kinder, die dieUngarn die Grenze passieren lassen wollten. Schrecklich.

Das Gewaltmonopol muss bein Staat bleiben. Alles andere endet in Anarchie.

Auch die Medien sollten sich hier deutlich plazieren.

Schutzsuchende

unter diesen Begriff stelle ich mir doch ein etwas anderes Verhalten vor.

Ungarische Willkommensgeste

Mit Verlaub gesagt, so geht man international gegen Rechtsverletzungen vor. Jedes Land darf seine Grenzen schützen. Wer Polizeiketten durchbricht, Grenztore zerstört und sich nirgends registrieren lassen will, ist und bleibt verdächtig! Darf man das so schreiben?

sind das die zukünftigen Facharbeiter

die da den Grenzzaun demolieren. Nur mal eine kleine Gedankenstütze für Frau Merkel. Art. 2 der Genfer Flüchtlingskonvention lautet:

"Jeder Flüchtling hat gegenüber dem Land, in dem er sich befindet, Pflichten, zu denen insbesondere der Verpflichtung gehört, die Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften sowie die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung getroffenen Maßnahmen zu beachten."

Diese Randalierer haben Ihre Rechte als Flüchtlinge verwirkt.

Hat die TS

den Begriff "Schutzsuchende " erfunden. Wie auch immer. Die Plattitueden Schutzsuchende, Fluechtlinge, werden jetzt entlarvt.

Sehr bedauerlich die Kriegsfluechtlinge, die sich auch dort befinden. Diese wollen mit den gewaltbereiten nichts zu tun haben. Warum berichtet das TS nicht???? Andere Sender sind da viel objektiver!!

10 m weiter weg und der

10 m weiter weg und der Bericht kann immer noch aufgenommen werden.

Sich zwischen die Fronten zu stellen ist seitens des Reporters fahrlässig und leider auch dumm.

In letzter Konsequenz

wird es dabei nicht bleiben! Ich fürchte solche Szenen auch bald an unseren Grenzen. Gegen Gewalt hilft leider nur Gewalt. Ungarn hält sich an die Vereinbarungen der EU und wird dafür verdammt. Was passiert wohl bei uns in Zukunft noch an den Grenzen oder/und im Inland? Wenn die Masse stürmt hilft man sich dann mit guten Worten? Gestern waren in Ellwangen 100 Polizisten im Einsatz zur Schlichtung von Streitereien.

hart - aber Gewaltmonopol des Rechtsstaates

Zu derartigen Mitteln zu greifen kann immer nur die ultima ratio sein - aber vergessen wir nicht: Diese Mittel werden im Ausnahmefall auch in unserem Land eingesetzt, um das Gewaltmonopol des Staates zu gewährleisten. Auch wenn es hart klingt: In den vergangenen Wochen ist an vielen Orten Europas gegen Gesetze verstoßen worden und der Staat/die Staaten haben zugeschaut - was bis zu einem gewissen Maß manchmal notwendig ist. Aber wenn sich die Staaten permanent das Recht aus der Hand nehmen lassen, wenn das Faktische, bzw. das Wollen und Handeln der Flüchtlinge zum Recht wird, dann... !
Und wenn sie schon beim Eintritt in die EU den Eindruck gewinnen, man muß nur unnachgiebig genug sein, dann gelten die Gesetze nicht mehr - wie will man dann noch allen Ernstes erwarten, daß sich diese Menschen in einen Rechsstaat intergrieren, der das Gewaltmonopol besitzt - habe sie doch nie einen solchen kennengelernt.

Invasion?

Wenn sie unbedingt was bekämpfen wollen sollten sie lieber nach Hause gehen und Syrien verteidigen.
Das sind alles Männer im wehrfähigen Alter also Deserteure!
Man braucht ja schließlich keine Wasserwerfer um übermüdete Familien zurückzuhalten!!

Gesetze

Die sogenannten Flüchtlinge dringen illegal nach Ungarn ein. Natürlich darf Ungarn sich schützen.
Die Herrschaften beginnen schon ihre Einreise mit GEwalt und dem Ignorieren der Gesetze hier. Das sollte zu Denken geben.

Das fängt ja gut an!

Ich verstehe wenn Menschen die vor einem Krieg geflohen sind, viele hundert oder tausend Kilometer unter Einsatz ihres Lebens hinter sich gebracht haben um ihrem Traum von Frieden und Wohlstand näher zu kommen verzweifeln, ja sogar wütend sind, wenn man ihnen den Zugang zu ihren Träumen verwehrt.

Aber diese Menschen tun sich keinen Gefallen damit Enttäuschung und Verärgerung in Gewalt auszudrücken. Im Gegenteil; da wird der ein oder andere bezüglich der bisher offenen Arme nachdenken wollen.
Denn wer will schon neue Nachbarn die, wenn sie nicht bekommen was sie wollen, mit Flaschen und Steinen werfen, Reifenstapel anzünden, eben Gewalt an jenen üben die sie als Schuldige dafür sehen ihren Wunsch nicht erfüllt zu bekommen? Ich nicht!

Auch ein Mensch auf der Flucht muß anerkennen, das er an seinem Fluchtziel nicht tun und lassen kann was er will, sondern sich Regeln, Ordnung und Gesellschaftsnormen zu beugen hat. Ob es ihm passt oder nicht. Wenn nicht, ist er am falschen Ort.

Das sollen Schutzsuchende

Das sollen Schutzsuchende sein? Meine Gutmütigkeit neigt sich langsam dem Ende zu.....

Sind Flüchtlinge nun bloß Gewalttäter?

Warum kann man das nicht verstehen, tausende von Kilometern auf der Flucht, dann aufgehalten, festgesetzt, an einer Grenze, die dokumentiert: Euch wollen wir hier nicht. In Lagern, die jeglichen humanitären Standard vermissen lassen, stunden- tagelang ohne minimale Versorgungsstandards. Da würde jeder durchdrehen. Warum sehen das Kommentatoren nicht sondern picken sich nur einzelne Steinewerfer heraus? Wird man so, wenn man sich das Leid anderer Menschen gar nicht mehr vorstellen will, sondern nur aus dem sicheren Deutschland besser weiß, wie die anspruchsvollen Flüchtlinge drauf sind?
Sind wir auf dem Weg, genauso geistig herunterzukommen und moralisch zu verwahrlosen wie die ungarische Regierung?

Da bleibt nur eines dazu zu sagen....

EUROPA sollte sich schämen!

@Heyoka

Ich finde es nicht widerlich. Ich möchte im Gegensatz zu Ihnen über alles informiert sein.

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Vorhersehbar

Es wäre unredich Menschen einen Vorwurf und Schuld an der Eskaltion der Lage zu machen, welche sich am Tor zum (medial existierenden) Paradies Europa wähnen.

Schuld ist eine vollkommen unverantwortliche deutsche Politik (von geltendem Recht beim Thema Asyl kann nicht mehr gesprochen) , welche nun verzweifelt versucht, die Schuld an diesem Desaster anderen Staaten zu zuschieben.

Wo ist die Exit-Strategie der Kanzlerin in den nächsten Jahren: Wo bei 2 Millionen 2015, bei 5 Millionen 2016 ?
Was wenn, wie zu erwarten auch Schweden und Österreich zur Aufrechterhaltung der Sozial- und Staatssysteme die Grenzen schließen bzw. wie Ungarn einfach nach Deutschland weiterreicht ?

Notstandsrecht wenn die öffentliche Meinung kippt ?

Es steht zu befürchten: An diese Szenen werden sich die Bürger in 2016 gewöhnen müssen. Das Sommermärchen ist zu Ende. Was bleibt ist ein Ankommen in der harten Realität und politische Ratlosigkeit!

Darstellung: