Kommentare

Warum tut der Westen so wenig?

Ich frage mich neben der ganzen Flüchtlingsdebatte um Quoten und Flüchtlingszahlen, warum keiner der europäischen oder internationalen politischen Vertreter etwas gegen die Ursachen der Füchtlingskatastrophe tut? Da nehm ich auch unsere Medien in die Pflicht die ein Interesse haben müssten, ausführlich über die Lage in Syrien oder Irak zu berichten. Was sind die Fortschritte im Kampf gegen den "IS" ? Man sieht immer nur Mord, Anschläge und Zerstörung seitens des IS. Was sind dagegen die Erfolge im Kampf der westlichen Truppen? Man hört hier und da mal, dass ein hochrangiger Funktionär des IS per Drohne ausgeschaltet wurde. Das ist einer von tausenden Kämpfern. Wenn der Krieg in diesen Ländern beendet werden soll, dann muss eine internationale Koorperation auch mit Russland und China diesen schrecklichen Krieg beenden. Die Milliarden z.B für Bankenrettung wären für den Weltfrieden dort besser aufgehoben. Frau Merkel und Herr Obama warum tun Sie so wenig gegen den Krieg in Syrien, Irak..

Palmyra

mir tun die Einwohner leid, die von den antiken Bauten einst gut leben konnten (Tourismus). Hier geht es um weit mehr als nur um "alte Steine." Syrien ist echt am Ende.

Und morgen stehen diese Spinner in Damaskus. Wenn Assads Regime kollabiert, geht es dort unten erst richtig los. Die machen auch nicht vor Ländergrenzen halt.

Und wir in Europa werden die Folgen noch deutlicher zu spüren bekommen.

Was ich nicht verstehe.....

Alle (Politiker) reden davon zu helfen, was ja an sich lobenswert ist.
Aber: es sind die gleichen Politiker (nicht alle natürlich) die in verschiedenen Funktionen für waffenliefernde Unternehmen als Lobyisten tätig sind. Die also entfern für das was in Syrien, Irak und anderen Ländern passiert verantwortlich sind.

Und: wenn helfen, dann richtig.
Stoppt die Waffenlieferungen und beendet endlich diesen Scheiß-Bürgerkrieg.
Dann können die Flüchtlinge Zuhause bleiben und mit einer Art "Marschall-Plan" für Syrien ihr Land neu aufbauen. Ich denke damit wäre den meisten Menschen besser geholfen.
Aber hier hat wieder einmal die Politik voll versagt......

Kampf gegen den IS statt Waffen an die russischen Grenzen !

Wie hat doch unser lieber Herr Bundespräsident gesagt: "Deutschland müsse auch im Ausland wieder mehr präsens zeigen, dass heißt auch militärisch. Warum bauen wir eine Natospeerspitze mit allen europäischen Partnern auf, um Russland eine klare Kante zu zeigen und auf der anderen Seite verhalten wir uns gerade schon sehr zurückhaltend wenn es um den Kampf gegen den IS in Syrien geht? Ich habe bei weitem mehr Sorge und Wut bei den Bildern die wegen Syrien um die Welt gehen anstelle der Tatsachen die in der Ukraine geschehen. Man sieht eindeutig am Verhalten und Handeln unserer Politiker, dass das Augenmerk weit weniger auf die Beeindigung des Krieges in Syrien gerichtet ist. An unseren europäischen Grenzen sterben tausende Flüchtlinge jede Woche und in Syrien geschehen barbarische Dinge die uns schocken. Stattdessen haut man lieber Putin die mit westlichen Werten gespickte Moral und Anstandskeule um die Ohren, dabei ist er noch am friedlichsten von allen Staatschefs und klug obendrein.

Die von der IS

gehaltenen Territorien in Syrien und Irak sind riessig.

Diese sollte man erobern und einen Staat gruenden in dem verschiedenen Ethien und Religionen gleichbereichtigt leben koennen.

Das waere eine Gesunde Aufgabe der UN zusammen mit der NATO und deren arabischen Vebuendeten.

Dabei braeuchte man weder Assad, noch die Kurden, noch die Iraker stoeren.

IS gehaltenes Territorium ist Niemandsland geworden.

Bauwerke werden zerstoert

Menschen getoetet, gequaelt und vertrieben.

Keiner gebietet dem Einhalt und die Seuche verbreitet sich. Merkel und Obama sind viel zu schwache Fuehrungskraefte um zu verstehen, dass man Probleme an der Wurzel loesen muss, auch wenns wehtut.

Aussitzen kann man mit IS gar nichts, da die sicherlich nicht warten, sondern kommen.

Man muss das vor Ort beenden!

Deutlicher wie bisher kann doch die IS uns im Westen nicht mehr zeigen und verkünden was ihre wahre Ziele sind , seht unsere Morde, Anschläge und Zerstörung.

Sollen wir wirklich warten bis die IS das was sie deutlich verkündet wahrmachen "Ihr in Europa und der restlichen Welt seit unser nächstes Ziel".

Wenn der Krieg in diesen Ländern beendet werden soll, dann muss man vor Ort dieses beenden denn so wird kein Syrier der zu uns geflüchtet ist jemals seine Heimat wiedersehen können,und die millionen Flüchtlinge die nach ihren weiteren Eroberungen zu uns flüchten werden.

Liebe Tagesschau

Ich finde es sehr lobend, dass Sie sehr viele Brennpunkte über die Flüchtlinge publizieren.

Jedoch sollte die Berichterstattung sich auf den Ursprung des Exoudes in Syrien fokusieren!

Klären Sie bitte mit viel mehr Reportagen auf, wer die Lösungsversuche der UNO blockiert und wer Waffen schickt und welche Politiker in hohem Maß dafür verantwortlich sind.

Der deutsche Bürger muss komplett über diesen gewaltigen Konfliktherd im nahen Ost aufgeklärt werden.

Nur durch internationalen Druck der Souverinität können Kriege im Keim erstickt werden.

Vielen Dank

Bei dem Aufbau der Länder

Bei dem Aufbau der Länder haben sich die, die jetzt zum IS gehören mit ihrem Elan zurückgehalten.
Aber Morden und Zerstören ist einfacher.
Das andere wäre Arbeit.

@freeman750iL Warum tut der Westen so wenig?

Weil es Soldatenleben kosten wird!
Das will z. Zt. keine Regierung, egal ob USA, EU oder Russland. Erklärtes Ziel des IS ist es, eine Art "Endkrieg" gegen die "Ungläubigen" zu führen, an dessen Ende natürlich die islamische Weltherrschaft stehen wird.
Die Toten im Mittelmeer, die barbarische Herrschaft im IS-Terretorium und die Zerstörungswut gegen Kulturgüter sollen die Ziviliserte Welt in einen Krieg mit dem IS zwingen!
Je brutaler und menschenverachtender um so wirksamer.
Um dann, so das Kalkül, die westlichen Armeen auf arabischem Boden mit Gotte Hilfe vernihtend schlagen zu können.
Solch einen mörderischen Krieg kann momentan kein westlicher Politiker seinem Volk vermitteln. Und so lange wird der IS den Druck erhöhen!

Das gibt noch richtig Terz!

Denn bei Palmyra wird's der IS™ mit Sicherheit nicht bewenden lassen!
Man fragt sich warum niemand wirklich etwas handfestes gegen diese völlig vernagelten IS™-Spinner unternimmt.
Qui bono?

@Drübernachdenker

Absolut. Besser Kultur zerstören als Menschen töten. Solche Meldungen lassen mich kalt wenn ich z.B. an die Enthauptung von Journalisten denke. 1000mal schlimmer.

@woohoo

Das ist keine schwierige Frage. Weil all diejenigen, die die Möglichkeit hätte, wirklich etwas gegen den IS zu machen, sich nicht in einen Konflikt im nahen Osten hineinziehn lassen wollen. Jeder halbwegs schlaue Politiker weiß, dass der nahe Oste ein Höllenloch der politischen Instabilität und Gewalt ist. Jedes Eingreifen (Luftangriffe zählen nicht) wird langfristige, schwere und unvorhersehbare Konsequenzen anch sich ziehen. Und natürlich nicht nur Geld, sondern auch Menschenleben kosten. Welcher verantwortungsvolle Politiker könnte das von seinem Volk, seinen Soldaten verlangen?

warum immer der Westen?

ja, warum eigentlich? haben die Anrainerstaaten kein Interesse an der Befriedung der Region? Man könnte den Eindruck gewinnen. Es ist wohl viel einfacher, den westlichen Bündnissen die militärischen Einsätze vor Ort zu überlassen, um danach wieder in den Chor über die westliche Arroganz, Vormachstellung und Unterdrückung durch den Westen einzustimmen. Aber mal ganz abgesehen davon, es ist sicherlich sowieso besser, unser Geld nicht für sinnlose militärische Einsätze im Nahen Osten auszugeben, sondern für eine koordinierte Flüchtlingspolitik in Europa. Ob das effektiver ist? Weiß ich nicht. Aber menschlicher allemal!

14:02 von Bernie16

Ach so, ja dann...
lassen wir den IS™ halt einfach weiter wüten, und schauen zu wie alle antiken Kulturgüter, alles an kulturellem Welterbe in Stücke gesprengt wird.
Und hey, wenn wir schon dabei sind legen wir die Füsse auf den Tisch, machen 'nen Eimer Popcorn auf und beobachten gespannt wie diese Monster jeden köpfen der nicht in deren verklatschtes Weltbild passt und dazu mit Selbstmordanschlägen tausende unschuldige in den Tod reissen.
Klingt nach einer prima bequemen Lösung!
Und weil das so bequem ist wird sich der IS™ irgendwann bis vor unsere Haustür gebombt & geköpft haben!
Und dann?

*Sarkasmus aus.

Hallo liebe Medien....

....ist die Zerstörung von Kulturgüter durch den IS überhaupt noch eine Schlagzeile wert?
Es wird doch nichts unternommen ,um diesen Wahnsinn zu stoppen.
Aufgehört wird erst,wenn es nichts mehr zu zerstören gibt.
Und das kann nicht mehr lange dauern.
Wahrscheinlich wird dann das Zerstörte zerstört.

Zerstörung und Hilflosigkeit

Was soll man machen ? Wie soll man sich einmischen ?
Das einzige, was wir gegen diesen furchtbaren Krieg tun können, ist, den flüchtenden Menschen zu helfen.
Wenn die Bevölkerung flüchtet, ist die Wirtschaft schnell am Boden... und nichts ist gewonnen.
Das ist die Botschaft eines Krieges
Helft jetzt den flüchtenden Menschen !
Und auch in Zukunft ! Heft immer !
Das ist meine Botschaft

@GamemomManuela

"Was soll man machen ? Wie soll man sich einmischen ?
Das einzige, was wir gegen diesen furchtbaren Krieg tun können, ist, den flüchtenden Menschen zu helfen."

Der Westen mischt sich die ganze Zeit schon ein. Die USA fing mit Waffenlieferungen und "Logistischer Hilfe" an und bildete Rebellen aus. Die FSA wurde quasi anerkannt. Man sanktionierte Assad und isolierte Syrien diplomatisch.

Deutschland schützte mit einem Patriotsystem die Türkei vor den bösen Syrern, wärend sie zumindest indirekt den IS unterstützt hat. Einmischung gibt es längst. Die Türkei war auch gleich ganz am Anfang mit Luftraumverletzung dabei usw. Also "Nichteinmischung" würde ich das nicht gerade nennen.

@woohoo

Ich bezweifle, dass sich der IS noch groß weiter ausbreiten wird. Aber wenn doch, muss man sich dann darum kümmern. Aber Krieg führen, die eigenen Soldaten in den Tod schicken, aufgrund einer Vermutung einer möglichen, zukünftigen Gefahr, das geht nicht. Dann wären alle ständig im Krieg. Unschuldige gibts nicht nur in Syrien, auch in der Bundeswehr.

@wm

"Es wird doch nichts unternommen,um diesen Wahnsinn zu stoppen. Aufgehört wird erst,wenn es nichts mehr zu zerstören gibt."
Ich denke das liegt vor allem daran, dass das Feindbild Assad schon viel zu tief in die Kopfe eingegraben wurde. Ich bin kein Fan von Assad, aber im Grunde ging es Syrien unter ihm viele Jahre gut. Es wurden zumindest keine Kulturgüter zerstört. Aber man hat sich nunmal in den Kopf gesetzt, den Regime Change durchzuführen und da sind den Protagonisten anscheinend eben alle Mittel recht. Die Menschen flüchten vor dem Krieg und dem IS. Vor Assad sind nicht annähernd so viele geflohen. Der Westen will Assad noch immer weghaben. Bis dahin wird noch unsäglich viel Leid geschehen.
Afghanistan wollte damals in die Moderne. Es wurde von Islamisten "befreit". Dazu hat sich die USA der hinterwäldlerischsten, reaktionärsten Steinzeitislamisten bedient, die damals aufzutreiben waren, weil es ihnen nur darum ging, den Russen eins auszuwischen. Das danach war egal.

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