Lauterbach zu Omikron: 2G erst nach dem Boostern?

Kommentare

Nun ja

Im März dann der Omikron Impfstoff dann gibts 2G erst nach 1 Impf / 2 Impf / Booster / Omikron Impfung usw. usw.

2G erst nach dem Boostern?

"BioNTech-Chef Ugur Sahin sagte gestern, frühere Auffrischungsimpfungen seien ratsam."

Erst heißt es nach einem halben Jahr, dann laut Söder nach 5 Monaten. Und jetzt noch früher?
Habe mich schon längst um den Booster-Termin bemüht, aber erst für Mitte Januar einen bekommen.
Bin mal gespannt, ob wenigstens das, angesichts der erneuten Impfstoff-Knappheit, die aber auch die sich stark vermehrenden "Umdenker" mit zu verantworten haben, klappt.

Fragwürdige Haltung

"Gestern veröffentlichte Labortests zur Impfstoffwirkung gegen Omikron hatten auf eine schwächere Abwehrreaktion hingewiesen. " Und zwar deutlich.

Aber Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?

Streek: Erste Daten lassen…

Streek: Erste Daten lassen auf eine sogenannte "Sweetspot-Variante" hoffen, also darauf, daß die Variante zwar erheblich ansteckender ist, aber deutlich weniger zu schweren Verläufen führt.
Andrereseits: "Nach einem Booster - zweimal mit Biontech geimpft und dann mit Biontech geboostert - sieht es etwas besser aus. Drei Monate nach dem Booster werde Omikron noch zu 25 Prozent neutralisiert. Zum Vergleich: Bei Delta neutralisiert der Booster zu 95 Prozent. Cieseks Fazit: Der Schutz nach Booster lässt gegen Omikron um den Faktor 37 im Vergleich zu Delta nach."
und:
"Wer zweimal mit Biontech, zweimal mit Moderna oder mit Astrazeneca und Biontech kreuzgeimpft ist, habe nach sechs Monaten keinerlei Immunschutz durch die Antikörper mehr gegen die neue Omikron-Variante. „0 Prozent Neutralisation bei Omicron“, schreibt Ciesek."
"https://www.merkur.de/welt/omikron-corona-news-schutz-variante-impfdurc…"

10:34 Uhr von DieADE-Reaktio…

Das hat nicht nur Herr Lauterbach empfohlen, sondern andere Experten genau so!
Steht auch im Artikel.

@ 10:34 Uhr von DieADE-Reaktio…

Ja, Sie haben etwas nicht mitbekommen bzw ausgeblendet: Die jetzigen Impfungen haben gegenüber der Omikron-Variante nach allem, was man bisher aufgrund einer logischerweise noch dünnen Datenlage weiß, einen schwächeren Schutz, aber sie schützen vor einem schwereren Verlauf, weshalb die Impfung auch für den Schutz gegen die Omikron-Variante sinnvoll ist. Eigentlich verstehe ich nicht, was da fragwürdig oder zweifelhaft sein soll.

Omikron und Impfpflicht

„0 Prozent Neutralisation bei Omicron“- Drei Monate nach dem Booster bei Omikron noch zu 25 Prozent wirksam. so Ciesek
Was bedeutet das für eine angedachte Impfpflicht?
Ein angepasster Impfstoff soll im 2. Quartal des neuen Jahres zur Verfügung stehen.
Berichte über schwere Verläufe aus Südafrika?

@ DieADE-Reaktion 10:34

Was soll Herr Lauterbach denn sagen ? Das die Impfhersteller sich verspekuliert haben? Mich hätte mal interessiert , wie die Ergebnisse ausgefallen wären mit einem angepasstem Impfstoff für Delta .

DieADE-Reaktio…

„Gestern veröffentlichte Labortests zur Impfstoffwirkung gegen Omikron hatten auf eine schwächere Abwehrreaktion hingewiesen. " Und zwar deutlich.
Aber Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?“
….
Ja haben sie, steht übrigens im Artikel. Die dritte Impfung schützt gegen schwere Verläufe

10:34 Uhr von DieADE-Reaktio….

"Gestern veröffentlichte Labortests zur Impfstoffwirkung gegen Omikron hatten auf eine schwächere Abwehrreaktion hingewiesen. " Und zwar deutlich.
Aber Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?

Beide Aussagen schließen einander nicht aus. Boostern hilft auch besser bei der Omikron-Variante als ohne Boostern.

Dann kommt bald Booster 2

Die Aufgaben für die Impfstoffproduzenten und für die Logistik werden immer größer.
Der Anteil an "Booster-" Impfungen unter den 2x Geimpften hat noch keine 20% erreicht und es gibt noch jede Menge Ungeimpfte, die auf eine Erstimpfung drängen und viele von den Letzteren dürften ihre 2. Impfung dann bis Ende des ersten Quartals im neuen Jahr erhalten. Die letzten Booster für die dann noch zweifach Geimpften dürften somit um die Jahresmitte 2022 abgeschlossen werden. Dann aber dürfte voraussichtlich ein bereits angepasster Impfstoff gegen Omikron als 2. "Booster" in den Markt Einzug halten.
Eine dauerhafte Mammutaufgabe für Logistik, Impfzentren und Hausärzte.

@10:34 von bolligru

Wenn Sie uns schon einen so schicken Link senden, dann sollten Sie auch alles darin lesen und nicht nur jene aus dem Zusammenhang gerissene Passagen hierin zitierten, die in Ihr ideologisches Weltbild passen.
So wird dort - inhaltlich durchaus übereinstimmend mit der von Ihnen erwähnten Virologin Ciesek - Herr Drosten mit der Aussage zitiert:
„Eine 40-fache Reduktion der Neutralisationsaktivität bedeutet NICHT, dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust ist viel geringer. Im Moment ist Dreifachimpfung der beste Schutz.“

@SinnUndVerstand um 10:43

"... einen schwächeren Schutz, aber sie schützen vor einem schwereren Verlauf ..."

Dies ist noch nicht belegt und wird so auch nirgends wiedergegeben.

Die Forscher sagen aus, dass man auf Grund der schlechten Wirkung der Antikörper keine Aussage dazu machen kann ob die Impfung auch gegen schwere Verläufe wirkt. Dabei verweist man auf die T-Zellen.

Was bisher bekannt ist, dass eine keine schweren Covid-19 Fälle gabe. Was aber auch daran liegt, dass meist sehr junge Menschen sich infiziert haben und diese wesentlich seltener einen schweren Verlauf haben.

"Die Virologin wies daraufhin, dass aus ihrer Auswertung NICHT herauszulesen sei, ob Geimpfte bei Omikron vor einem schweren Verlauf geschützt sind. "
Um es nochmal aus dem Artikel zu zitieren. Gilt auch für "BuriedBumper".

10:43 Uhr von bolligru

„0 Prozent Neutralisation bei Omicron“- Drei Monate nach dem Booster bei Omikron noch zu 25 Prozent wirksam. so Ciesek
Was bedeutet das für eine angedachte Impfpflicht?
Ein angepasster Impfstoff soll im 2. Quartal des neuen Jahres zur Verfügung stehen.
Berichte über schwere Verläufe aus Südafrika?

Zitat… äußert sich nun auch Virologe Christian Drosten. Über Twitter erklärt der Experte in Bezug auf die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe im Zusammenhang mit der neuen Corona-Variante Omikron: „Eine 40-fache Reduktion der Neutralisationsaktivität bedeutet NICHT, dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust ist viel geringer. Im Moment ist Dreifachimpfung der beste Schutz.

Alle Angaben zum Schutz durch Impfungen sind vorläufig. Es gibt noch keine gesicherten Daten.

Frage

"Cieseks Fazit: Der Schutz nach Booster lässt gegen Omikron um den Faktor 37 im Vergleich zu Delta nach."
Ist hier wirklich FAKTOR gemeint oder nicht einfach Prozent? Ich meine selbst wenn man gegen Delta nach der 3.Impfung 100% Schutz hätte - würde Faktor 37 bedeuten dass man gegen Omikrom so oder so kaum Schutz hätte (sofern man eine Linearität bei den Antikörpern voraussetzen könnte)

Jetzt ist mir bitte ein Hüsteln erlaubt.

Es ist noch nichts weiter über Omikron bekannt außer, dass diese Variante ansteckender ist und ca. 30 Mutationen aufweist. Warum wird jetzt immer noch mit einem Impfstoff geimpft, der nicht einmal an Delta angepasst wurde, obwohl dies nach Aussage des Herstellers innerhalb von ein paar Wochen geschehen kann?

Dazu kommt, dass die jetzt bereits geimpften Menschen ihren Impfstatus verlieren bis sie geboostert sind? Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht falsch verstanden. Wenn es andem ist, dann tun mir die bereits doppelt Geimpften echt leid und das meine ehrlich.

@10:47 Uhr von Dr. Cat: angepasster Impfstoff

"Was soll Herr Lauterbach denn sagen ? Das die Impfhersteller sich verspekuliert haben?"

Warum sollten sich die Impfstoffhersteller verspekuliert haben. Sie haben gut wirksame Impfstoffe geliefert, die auch gegen Delta gut schützen. Daher war eine Anpassung nicht notwendig.

"Mich hätte mal interessiert , wie die Ergebnisse ausgefallen wären mit einem angepasstem Impfstoff für Delta."

Ob eine an Delte besser angepasster Impfstoff jetzt auch besser gegen Omikron wäre, kann niemand sagen, weil es diesen Impfstoff nicht gibt.
Wenn man den Impfstoff jetzt an Omikron anpasst, ist doch zunächst das Problem gelöst. Bis eine neue Variante auftacht, die nicht zum Impfstoff passt.

Sich nicht impfen zu lassen, ist immer die schlechteste Lösung, denn auch ein Impfstoff mit einer veringerten Wirksamkeit ist besser als gar kein Impfstoff.

Auffrischimpfung

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.
Mehrere Studien zeigen inzwischen, dass Impfstoffe schlechter gegen Omikron wirken könnten - zumindest ohne Auffrischungsimpfung.

Man weiß langsam überhaupt nicht mehr, was man glauben soll. Jeden Tag neue Erkenntnisse.

In der Regel finden Forschungen hinter geschlossenen Türen statt; neue Erkenntnisse dringen nicht nach außen. Nach abgeschlossener Forschung wird das Ergebnis veröffentlicht und ein Medikament kommt erst nach gegebener Zulassung auf den Markt. Aber bei Corona ist das so eine Sache.

10:47 Uhr von Dr. Cat

Wer hat sich denn "verspekuliert"?
Die Impfungen helfen bisher auf jeden Fall gegen schwere Verläufe, das entlastet die ITS. Also ist nichts mit "verspekuliert"!
Hier noch die Berechnung der Impfstoffwirkung:
**... Dazu folgende Rechnung: Wenn 45 Menschen über 60 geimpft und 55 Menschen ungeimpft in einem Krankenhaus liegen, müssen wir den jeweiligen Grundwert der beiden Gruppen kennen, um den Prozentsatz ausrechnen zu können.

Dazu ein Blick auf die Impfquote bei den Über-60-Jährigen. Die liegt aktuell bei 86 Prozent. Anders ausgedrückt: Von 1.000 Menschen haben also 860 einen vollständigen Impfschutz und 140 nicht. Die Grundwerte für die Gruppe der Geimpften ist also 860 und für die Ungeimpften 140. ...**

"https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/medizin/ist-die-haelfte-d…"

Impfen gegen

10:34 Uhr von DieADE-Reaktio…:
"...Herr Lauterbach empfiehlt Booster Impfung zur Abwehr von Omikron? Habe ich etwas verpasst beim logischen Erfassen dieser beiden Aussagen?"
Logisch erfasst heißt das auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht: besser als nix.
Und beim Studium des Artikels dürften Sie ferner "logisch erfassen", dass man nach aktuell 3 Impfungen "einigermaßen geschützt" sei.
Auch zu den schweren Krankheitsverläufen sagte Lauterbach, dass drei Impfungen "sehr gut" seien.
Nicht vergessen: Delta ist noch lange nicht abgeschrieben und viele 2fach Geimpfte besitzen nur nach einen deutlich reduz. Schutz, der ein Boostern jetzt erforderlich macht. Und der hilft nunmal auch gegen Omikron.
Einen angepassten Impfstoff gegen Omikron wird es wahrscheinlich aber geben müssen, um die Schutzwirkung zu erhöhen.

Prinzip Hoffnung.

Gerade was Impfungen gegen Corona betrifft zählt doch das Prinzip Hoffnung. Da verstehe ich viele Impfgegner nicht. Zugegeben sind die Impfstoffe nur halbwegs brauchbar. Schon die ursprüngliche Wirkung von 90% war m.E. zu nieder, die ursprünglich geglaubte Wirkungsdauer von 6 Monaten recht kurz. (Im Vergleich zu anderen Impfungen)

Aber ein 90%tiger Schutz ist deutlich besser als keiner, selbst ein nur 30 bis 50% tiger Schutz (Omikron mitbetrachtet) 4 oder 5 Monate lang ist besser als kein Schutz - meine ich jedenfalls.
Wie es ohne Schutz ausgeht wurde den Menschen ja schon sehr deutlich gezeigt.

@10:42 Uhr von ich1961 Ja…

@10:42 Uhr von ich1961
Ja aber sind das jetzt Widersprüche oder nicht? Wer das gesagt hat, ist nicht wichtig. Es geht um Fakten.

10:58 Uhr von Egleichhmalf

Ich gebe den Vorwurf zurück: "...die in Ihr ideologisches Weltbild passen."
„0 Prozent Neutralisation bei Omicron“- Drei Monate nach dem Booster bei Omikron noch zu 25 Prozent wirksam, so Ciesek. Das hat absolut nichts mit einem von Ihnen vorgeworfenen ideologisierten Weltbild zu tun. Das sind Fakten, die gegenwärtig allerdings noch mit äußerster Vorsicht zu betrachten sind, da die Datenlage sehr dünn ist.
Mir ist klar, daß es hier um einen Teil der Immunantwort geht, nämlich die Antikörper, aber einen unbstritten sehr wichtigen.
Auch wenn man Zahlen jetzt beiseite legt: "Die Corona-Impfstoffe zeigten gegen Omikron eine drastisch schwächere Abwehrreaktion."
"Eine 40-fache Reduktion der Neutralisationsaktivität bedeutet NICHT, dass die Impfung 40-mal weniger schützt. Der reale Immunitätsverlust ist viel geringer."- ja, Herr Drosten, wie hoch genau ist denn "der reale Immunitätsverlust"? 75%- drei Monate nach dem Booster? (s.o.)

Zitat aus entsprechenden…

Zitat aus entsprechenden Artikeln, in Bezug zum Boostern: "Die Untersuchung lasse aber keine Aussage zu, ob man gegen einen schweren Verlauf geschützt ist."
Hin und wieder werden dann Detail Aussagen gebracht, wo der Impfschutz zB so weit zu erfassen ist, dass nur 25% neutralisiert ist. Welche Wirksamkeit das sein soll, kann ich nicht beurteilen, aber die WHO hatte mal erklärt, eine Wirksamkeit unter 55% sei nicht geeignet für den Einsatz.

Informations Wirrwarr

Gehen wir doch einfach der Reihe nach vor. Niemand weiß bislang, wie lang die Impfung gegen neue Mutationen anhält und wirkt. Alles sind im Prinzip laufende Erkenntnisse und Vermutungen, die irgendwie verifiziert werden sollen. Also im Klartext: man forscht und begleitet die Impfstrategie mit aktuellen Ergebnissen, Erkenntnissen und Erfahrungen. Mehr kann niemand, auch kein Virologe oder Politiker, uns verbindlich sagen. Wer hier eh lieber den Verschwörungsfans und Spinnerten folgt, wird hier sowieso kaum anspringen. Wer sich die Doku im WDR zu einer Intensivstation ansieht, wird schlucken. Da war ein Patient, ungeimpft. Schwer erkrankt, hatte Besserung bemerkt. Hoffte, bald rauszukommen. Tage später schlug der Zustand um und er starb. Oder junge Leute, die das Spiel des Lebens machen. Ungeimpft. Erkrankt. Lebensbedrohlich. Kein Ausweg außer Hoffnung, dass das Beatmungsgerät im Koma der Rettungsanker ist. Und wir diskutieren über Impfungen? Wir haben die Wahl. Sonst noch was?

@10:47 Uhr von Dr. Cat

"Mich hätte mal interessiert , wie die Ergebnisse ausgefallen wären mit einem angepasstem Impfstoff für Delta"

Das werden wir wohl nie erfahren. Ganz viel Konjunktiv. Wenn wir einen an Delta angepassten Impfstoff hätten, dann wäre der gegen Omikron entweder gleich wirksam, wie der, den wir haben, oder besser oder schlechter.

Sinnlos, sich darüber Gedanken zu machen.

Dreifachimpfung ist der beste Schutz

10:58 Uhr von Egleichhmalf:
"... inhaltlich ... übereinstimmend mit ... Virologin Ciesek - [Zitat Drosten]: <>
Den Inhalt aus dem letzten Teil Drosten's Aussage halte ich für sehr bedeutsam, denn auch für viele Geimpfte und Impfwillige ist die Aussage zu einer x-fachen Reduktion gleichgesetzt mit eben dem, was Drosten verneint.
Die Aussage mag zwar wissenschaftl. korrekt sein, führt aber in der Bevölkerung sicherlich zu Irritationen und sollte deshalb nur erklärend abgegeben werden.
Deshalb gilt vereinfacht lt Drosten immer noch: "Im Moment ist Dreifachimpfung der beste Schutz.“

Guter Tipp

"Gesundheitsminister Lauterbach rät deswegen eindringlich zum Boostern"

Herr Lauterbach hat aber schon mitbekommen, dass es an "Boosterwilligen" derzeit nicht mangelt? Ich habe mir einen Boostertermin geben lassen, als es noch hieß, man müsse nach 6 Monaten boostern. Einen Tag nach dem Ablauf meiner Frist (Mitte Januar) ist mein Termin. Eine Woche später bekamen wir von unserem Landrat ein Schreiben, in dem wir zur Boosterung nach 5 Monaten aufgefordert wurden, während auf der Homepage des örtlichen Impfzentrums noch ausdrücklich stand, dass es Termine nur nach 6 Monaten gibt. Jetzt gibt es sowieso keinen Termine mehr.

Meine Frau ist schon geboostert. Bei der Polizeikontrolle neulich in der Kneipe konnte der Scanner des Beamten die Boosterung noch gar nicht verarbeiten und er scannte stattdessen die 2. Impfung.

Herr Lauterbach muss sich wohl noch einarbeiten. Er denkt wohl schneller, als die Bürokratie arbeiten kann.

Um nicht falsch verstanden zu werden...

möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen, daß die "Boosterimpfung" enorm wichtig ist.
Israel zeigt es: Hier gibt es trotz einer deutlich niedrigeren Impfquote von 62,27% eben nicht die Probleme, die wir gegenwärtig auf den Intensivstationen sehen. Die von allen dort tätigen Fachleuten vorgebrachte Begründung ist einfach diese: Man hat schnell reagiert und seit Monaten wird dort geboostert, schon nach vier oder fünf Monaten.
Gegenwärtig ist auch Delta dominierend und dagegen schützt die Impfung sehr gut. Es ist aber bereits absehbar, daß Omicron "übernehmen wird". Hoffentlich bestätigt sich die Vermutung, daß es deutlich weniger schwere Verläufe geben wird als bei Delta. Hoffentlich ist es tatsächlich eine "Sweetspot-Variante".
Es stellt sich aber die Frage, welchen Sinn es dann noch macht, über eine Impfpflicht nachzudenken, zumal mit einem angepassten Impfstoff erst frühestens in einem halben Jahr zu rechnen ist. (keine "sterile Immunität")

11:06 Uhr von palüm

Manchmal hilft es ja, den Artikel, den man kommentiert auch zu lesen. Da steht (der erste Satz nach der
Überschrift) :

**Mehrere Studien zeigen inzwischen, dass Impfstoffe schlechter gegen Omikron wirken könnten - zumindest ohne Auffrischungsimpfung.**

Kann man das missverstehen?

Und die beiden Firmen BioNTech und Moderna arbeiten bereits an den angepassten Impfstoffen!

Impstatus

11:06 Uhr von palüm:
"...Omikron ... ca. 30 Mutationen ...
Warum wird jetzt immer noch mit einem Impfstoff geimpft, der nicht einmal an Delta angepasst wurde, ..."
Lt. wissenschaftlichen Erkenntnissen war das wohl nicht erforderlich. Delta wird immer noch sehr gut abgewehrt, besonders nach der 3. Impfung.
.
"... Menschen ihren Impfstatus verlieren bis sie geboostert sind? "
Nein, das kann ja nur dann so definiert werden, bis jeder wenigstens eine realistische Chance gehabt hatte, eine geeignete Impfung bzw. einen "Booster" erhalten zu haben.
Deswegen strömen ja jetzt Impfverweigerer zur Erstimpfung, weil sie ihre Chance gehabt hatten und sich andernfalls Konsequenzen auseinandersetzen müssen, neben der erhöhten Erkrankungsgefahr.

Den positiven Impfstatus verliert niemand, der seine Chancen auch nutzt.

Und so soll die Situation…

Und so soll die Situation entspannt werden? Ich bin seit September zweifach geimpft, mein Boostertermin ist Mitte Januar, wie soll das denn funktionieren? Bin ich dann bis Januar kein 2G mehr? Und ab Februar dann wieder nicht mehr weil der Impfstoff dann auch wieder nicht mehr funktioniert?

@ GeMe 11:06

Das ist ihre Meinung. Soweit ich mich erinnere , wurde gesagt , das eine Anpassung innerhalb von Wochen vorgenommen werden kann . Wurde nicht gemacht, sondern mit der 3 Impfung bereinigt. Wir stehen am Anfang von Omikron . Meiner Meinung nach hätte an Delta die Anpassung schon passieren müssen.

Wirkung | 10:34 Uhr von DieADE-Reaktio

Es ist ganz einfach so, dass die dritte Impfung die Zahl der Antikörper noch einmal enorm steigert. Bei diesen Antikörpern sind dann auch ein paar dabei, die auf Omikron anspringen.

So die Logik.

@DieADE-Reaktio… um 11:29

Ich teile Ihre Ansichten über die Widersprüchlichkeit der Aussagen.

Aber was soll man denn sonst sagen?

Zu erst einmal wissen wir nicht ob sich Omikron durchsetzen wird.

Wir wissen nicht ob Omikron gefährlicher oder ungefährlicher ist.

Letzteres wird sich auch erst in der Praxis zeigen und nicht wie einige Foristen meinen über wissenschaftliche Tests.

Solange also diese 2 Themen nicht klar beantwortet werden können, bleibt man bei der derzeitigen Taktik.
Man befürwortet die Drittimpfung um gegen die momentan dominante Variante einen besseren Schutz zu erreichen.
Das man dann dabei auch Omikron mit uns Boot holt ... naja ... was würde denn passieren, wenn man eine gegenteilige Nachricht bringen würde?
Richtig, die Drittimpfung hätte eine geringere Nachfrage.

Das Resultat können Sie sich ausmalen.

11:30 Uhr von SirTaki

Ja, das kann einem einem schon "an die Nieren" gehen!
Ich kenne nur die ARD Serie "Station 43" über die Charitè, das war auch heftig.

Bitte die Ergebniss von Frau Ciesek richtig lesen

Ich zitiere hier mal den Artikel bzw. Tweet:

"Neutralisation von Omicron versus Delta sind fertig: 2x Biontech, 2x Moderna, 1xAZ/1x Biontech nach 6 Monaten 0% Neutralisation bei Omicron, auch 3x Biontech 3 Monate nach Booster nur 25% NT versus 95% bei Delta. Bis zu 37fache Reduktion Delta vs. Omicron"

Wir wissen aus Israelischen Studien (Artikel hier auf Tagesschau), dass die Wirksamkeit gegen Delta nur noch bei ca. 60% liegt. Frau Ciesek sagt nun, dass im Vergleich zu Delta bei zwei Dosen gegen Omicron 0% Neutralisation stattfindet - also Null Wirksamkeit! Bei einer 3fach Impfung aber noch ca. 25% versus Delta - also ein viertel der Wirksamkeit wie gegen Delta.

Jetzt kann jeder mal rechnen: Wenn der Schutz gegen Delta noch 60% der ursprünglichen Wirksamkeit (Wildtyp) beträgt und es der Impfstoff bei Omicron noch auf ca. 1/4 davon bringt, dann sind wir bei einer Wirkung von in Summe 24%.

Der Curevac Impfstoff wurde nicht zugelassen, weil er nur eine Wirksamkeit von 48% hatte.

11:45 Uhr von bolligru

Da haben sSie Recht! Die Impfplicht ist aus verschiedenen Gründen überflüssig und rechtlich wohl auch nicht durchsetzbar. Aber sie wahr ja ein willkommne Ablenkung.

Herr Lauterbach und Omicron

Obwohl ich kein SPD-Wähler bin, kann ich endlich einmal sagen, dass mit Herrn Lauterbach endlich einmal ein Fachmann in diesem Amt sitzt. Seinen Aussagen kann ich nur zustimmen. Die Impfstoffhersteller können keinen Impfstoff herstellen, bevor er nicht erkannt wird. Sollte es halt sein, dass man in 3 Monaten noch einmal geimpft werden sollte werde ich dies auch tun, ich lasse mich ja auch immer gegen Grippe oder z.B. Zecken impfen.

11:30 Uhr von SirTaki

"Wir haben die Wahl. Sonst noch was?"
Sobald eine Impfpflicht da ist, haben wir keine Wahl mehr.
Ja, ich bin geimpft und warte auf meine Drittimpfung. Ich kann auch nur jedem empfehlen, dies sich gut zu überlegen, besonders allen "Vulnerablen". Impfungen schützen nachweislich vor einem schweren Verlauf bei Delta.
Ein wichtiges, immer wieder vorgebrachtes Argument für eine Impfpflicht aber war bislang, daß jeder sich aus Solidarität ebenfalls impfen lassen soll, ganz gleich wie hoch die eigene Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs ist, da es nicht mehr oder zumindest deutlich weniger zu einer Übertragung kommen kann. Dieser Teil der Argumentation ist jetzt deutlich weggebrochen. Vor einer Infektion mit Omicron schützt die bislang eingesetzte Impfung, so bisherige Erkenntnisse, kaum noch.
Wir können nur hoffen, daß Omicron tatsächlich deutlich weniger zu schweren Verläufen führt. Deutlich ansteckender scheint Omicron wohl zu sein, so Stand der Erkenntnis.

Zu viele Teilergebnisse werden zu früh publiziert

11:07 Uhr von rareri:
"Man weiß langsam überhaupt nicht mehr, was man glauben soll. Jeden Tag neue Erkenntnisse.
In der Regel ... Forschungen hinter geschlossenen Türen ... neue Erkenntnisse dringen nicht nach außen. Nach abgeschlossener Forschung ... Ergebnis veröffentlicht ..."
.
Das wäre meiner Ansicht auch besser so, es würde dabei bleiben.
Es hat seit je her nur zu Verwirrungen, Spekulationen und zum Teil haarsträubenden Fantastereien geführt, kleinste Teilergebnisse zu veröffentlichen.
Allerdings führt das bloße Zurückhalten von Informationen im besten Fall zu anfänglichem Mißtrauen, i schlechtesten Fall aber ticken wieder Verschwörungstheoretiker aus.
Bestes Beispiel ist aktuell d Aussage, dass der aktuelle Impfstoff um das 37fache in seiner Wirkung reduziert sei.
Damit kann kein Mensch etwas anfangen, wenn Drosten dann erklärt, dass der Impfstoff eben nicht 40x schwächer würde.
Ein wohl dosiertes gesundes Mittelmaß an Informationen, dass jeder versteht, wäre da angebrachter.

@ ich1961 11:09

Mich persönlich interessiert nicht, wer geimpft ist , sondern die Effektivität für die Ausbildung der T Zellen und Gedächniszellen . Und das nicht kurzfristig.

Gut, dass jetzt jemand die richtige Reihenfolge bestimmen kann

„Man müsse dafür sorgen, dass Omikron Deutschland so spät wie möglich erreiche, sagte Lauterbach weiter. Dafür seien die Booster-Impfungen eine optimale Vorbereitung. >> Das sei die erste Säule im Gesundheitsschutz, "die wir in der Hand haben".
>> Die zweite Säule umfasse eine allgemeine Impfpflicht.

Also los.

wichtig ist

wie viele schwere Fälle wird es bei Omikron geben ? Das weiß man natürlich noch nicht. Vielleicht gibt es dann ja noch Hoffnung, das die Pandemie irgendwann endet.

impfen, boostern

Es wird wahrscheinlich nicht genügend Impfstoff zur Verfügung stehen um gleichzeitig genügend Erst- Zweit-und Boosterimpfungen durchzuführen. Selbst wenn, scheitert es an der Verteilung, an zu wenig Impfpersonal bzw. Impfstellen. Eigentlich wäre es zum Lachen, ( wenn es nicht so traurig wäre),das wir von der vierten Welle noch so überrollt werden. Aber es wundert mich nicht. Im Sommer und Herbst war fast alles wieder wie vor Corona ( mit den uns in Sicherheit wiegenden Regeln) waren wir alle wieder gutgelaunt in der Welt unterwegs. Wir hätten uns lieber weiter vorsichtig verhalten sollen. Leider steht in der Politik immer die Wirtschaft und nicht der Mensch im Vordergrund. Man hat in den vergangenen knapp zwei Jahren oft zu spät und auch oft die falschen Entscheidungen getroffen. Dieses Virus wird bleiben und wie das Grippevirus jedes Jahr wiederkehren...und wir werden uns weiter impfen lassen müssen. Aber das ist zu ertragen. Allen Impfgegnern ein langes gesundes Leben!

@ bolligru

Hoffentlich bestätigt sich die Vermutung, daß es deutlich weniger schwere Verläufe geben wird als bei Delta. Hoffentlich ist es tatsächlich eine "Sweetspot-Variante".
Es stellt sich aber die Frage, welchen Sinn es dann noch macht, über eine Impfpflicht nachzudenken,...................

Ja, egal in welche Richtung die Berichte gehen, hätte, könnte, vielleicht. Das Omikron viel harmloser ist wünschen sich nur wir beide. Aber solange auch da wieder hätte, könnte, vielleicht gilt, muss man schon mal über eine Impfpflicht reden. Vielleicht.

@MichaelKiel um 11:49

"... wie soll das denn funktionieren? Bin ich dann bis Januar kein 2G mehr? Und ab Februar dann wieder nicht mehr weil der Impfstoff dann auch wieder nicht mehr funktioniert?"

Also erstmal wird der Impfstoff funktionieren.

Nur das Virus wird eventuell anders sein. Die Entwicklung ist bis dahin schwer vorhersehbar.
Die Entwicklung innerhalb der Politik ist sogar noch schwerer vorhersehbar.
Denn es gibt keine rote Linien mehr.
Alles ist denkbar. Beschlüsse die gefasst werden, werden in windeseile umgesetzt. Ob die Umsetzbarkeit machbar ist, spielt dabei keine Rolle.

Ich würde mich auf den Schutz der wirklich hart Betroffenen konzentrieren anstatt mit dem Regenkannen Prinzip irgendwie, irgendwo zu helfen.

D.h. Fokus auf Impfung für Ältere und Vorerkrankte.
Verschreiben von Medizin auch bei leichten Symptomen um einen schweren Verlauf vorzubeugen.
Besserstellung der Pflege, sowohl im Krankenhaus als auch anderswo.

Das bringt mehr als 2G!

Impfpflicht nur, wenn mildere Maßnahmen alle ausgeschöpft sind

Das RKI hat 2 Umfragen gemacht zu den Impfquoten. Link zur letzten Umfrage:
"https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_R…"
Darin wird überdeutlich, dass die impfquoten viel höher sein müssen, als sie in den tgl. Situationsberichten des RKI angegeben werden. Die Differenze liegen zwischen ca. + 12 bis +23 % (grob geschätzt).
Wenn also die derzeitige Impfquote von ca. 69 % um rd. 16 bis 18 % zu erhöhen wäre, würde die reelle Impfquote schon bei 85 bis 87% liegen.

Würde man dann noch die Umfrageergebnisse bei den Ungeimpften aus 2 Befragungen umsetzen, nach denen 50 bis 56% dieser Gruppe auf einen Totimpfstoff warten, könnte man rd. 6 Mio Ungeimpfte endlich impfen u. das würde die Impfquote auf deutlich über 90 % erhöhen können.

Danach wäre die Frage, ob eine Impfpflicht dann noch Sinn macht?

Das beste was man

jetzt machen kann ist boostern. Das hilft gegen Delta und gegen Omikron auch, man sollte sich von dem weniger keinesfalls abhalten lassen. Das wäre genau falsch. Ich habe den Termin nächste Woche.

Ganz viel mehr wichtig ist jetzt für alle Ungeimpften sich jetzt impfen zu lassen. Ja nicht denken zu warten bis angepasster Impfstoff kommt. Es fehlen noch viele über 60 und ich beobachte, dass die Erstimpfungen von schon bisher zu niedrigen Tageswerten wieder sinken. Jeder Schutz erhöht die Chancen keinen schweren Verlauf zu haben.

Darstellung: