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Lehrer und Schulbedienstete in South Dakota dürfen künftig im Klassenzimmer Waffen tragen. Drei Monate nach dem Schulmassaker von Newtown, bei dem ein Amokläufer in einer Grundschule 20 Kinder tötete, erlaubt der US-Bundesstaat flächendeckend das Waffentragen in Schulen.
Auf der Rüstungsmesse Idex in Abu Dhabi werden Waffen im Wert von über einer Milliarde Euro verkauft. Auch deutsche Konzerne liefern in die Krisenregion, sehr zum Missfallen der Opposition im Bundestag. Parlamentarier fordern mehr Mitspracherecht bei Exportgenehmigungen.
US-Präsident Obama hat das Gesetzgebungsverfahren zum Verbot von Sturmgewehren auf den Weg gebracht. Der Kongress muss nun über Konsequenzen aus dem Amoklauf von Newtown entscheiden. Obamas Demokraten rechnen mit heftigem Widerstand - auch in den eigenen Reihen.
US-Präsident Obama hat seine Pläne zur Verschärfung des Waffenrechts vorgestellt. 23 Dekrete setzte er per Unterschrift selbst in Kraft. Darüber hinaus soll unter anderem ein Verbot militärischer Sturmgewehre kommen. Doch das kann nur der Kongress beschließen - und dessen Zustimmung ist fraglich.
Gut einen Monat nach dem Amoklauf von Newtown hat US-Präsident Obama Pläne für eine Verschärfung des Waffenrechts vorgelegt. Er will halbautomatische Gewehre verbieten. Zudem sollen Waffenkäufer künftig gründlich überprüft werden. Obamas Vorschläge bedürfen der Zustimmung des Kongresses.
Einen Monat nach dem Amoklauf in Newtown präsentiert US-Vizepräsident Biden seine Vorschläge für neue Waffengesetze in den USA. Die noch frische Erinnerung an die Opfer und das Konzept "Prüfen und Heilen" sollen den Durchbruch bringen. Doch auch Präsident Obama scheint skeptisch.
In Australien ist ein mutmaßlicher Komplize des russischen Waffenhändlers Bout festgenommen worden. Laut US-Behörden handelt es sich dabei um einen seit 2005 flüchtigen Staatsbürger Syriens und der USA. Er soll jahrelang den 2008 verhafteten Bout bei illegalen Waffengeschäften unterstützt haben.
Die Regierung Obama verschärft den Ton gegenüber der US-Waffenlobby. Vizepräsident Biden kündigte bei einem Treffen mit Angehörigen und Überlebenden von Massakern ein Dekret zum Waffenbesitz an. Das ist verfassungsrechtlich heikel - doch die Regierung scheint fest entschlossen.
Bewaffenete Wachleute an Schulen - viele Amerikaner finden diese Forderung der Waffenlobby entsetzlich. Doch der Vorschlag hat auch viele Unterstützer. In immer mehr Bundesstaaten und Städten wird an Gesetzen gearbeitet. In New Jersey soll die Polizei Schüler schützen.
Der Amoklauf von Newtown könnte für die US-Waffenindustrie vieles verändern. Während des Geschäft mit Pistolen und Gewehren weiter gut läuft, steigt der Finanzinvestor Cerberus beim Waffenhersteller "Freedom Group" aus - weil es offensichtlich sei, dass die Tragödie "einen Wendepunkt" markiere.