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Französische und malische Truppen kommen bei der Eroberung Nord-Malis schneller voran als erwartet. Nach der Eroberung der strategisch relevanten Stadt Gao und Luftangriffen auf die Stadt Kidal ziehen sich die islamistischen Extremisten offenbar aus Timbuktu zurück, berichten malische Medien.
Die Westafrikanische Staatengemeinschaft will sich deutlich stärker in Mali engagieren als bisher geplant. Die ECOWAS beschloss, ihr Truppenkontingent von 3300 auf bis zu 7700 Soldaten aufzustocken. Auch die USA konkretisierten ihre Hilfe. Deutschland will laut "Spiegel" Ausrüstung schicken.
Französische und malische Truppen haben im Nordosten Malis die Islamistenhochburg Gao eingenommen. Soldaten aus Niger und dem Tschad sollen dort nun die Kontrolle übernehmen. Derweil sagten die westafrikanischen Staaten deutlich mehr Soldaten zu. Auch beim Gipfel der Afrikanischen Union geht es um Mali.
Französischen und malischen Truppen ist es gelungen, die Islamisten in Mali weiter zurückzudrängen. Frankreichs Verteidigungsminister bestätigte, dass die strategisch wichtige Stadt Gao komplett eingenommen wurde. Viele Islamisten sollen geflohen sein.