Detail Navigation:
Nachdem bei schweren Unwettern in Argentinien mindestens 56 Menschen ums Leben kamen, hat Präsidentin Kirchner eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Papst Franziskus rief die Menschen in seinem Heimatland zu Solidarität auf. Besonders betroffen ist La Plata, die Heimatstadt Kirchners.
Binnen zwei Stunden fiel im argentinischen La Plata vier Mal so viel Regen wie sonst im gesamten Monat. Die halbe Stadt steht unter Wasser, mindestens 46 Menschen starben. Zuvor hatte es bereits im 60 Kilometer nördlich gelegenen Buenos Aires ein Unwetter gegeben. Hier kamen acht Menschen ums Leben.
Cabriofahren an Weihnachten? In München ging das ohne Probleme: 20,7 Grad warm war es dort an Heiligabend - ein deutschlandweiter Temperatur-Rekord. Das milde Wetter hat aber auch Nebenwirkungen: Vielerorts führte die Schneeschmelze zu Hochwasser. Am Main steht die Schifffahrt vor einer Zwangspause.
Grüne statt weiße Weihnachten: An Heiligabend wird es in diesem Jahr in weiten Teilen Deutschlands rekordverdächtig warm. Bis zu 20 Grad soll es im Voralpenland geben. Das Tauwetter ließ bereits Flüsse anschwellen. Im Norden und Osten bleibt es dagegen kühl - und morgens auch glatt.
Kurz vor Weihnachten ist in Deutschland von ruhigem Winterwetter kaum etwas zu spüren. Im Norden und Osten sorgte Glatteis für Unfälle. Im Süden und Westen fiel so viel Regen, dass regional Hochwasser droht. Die Temperaturen sind wenig winterlich, im Süden und Westen gibt es warme statt weiße Weihnachten.
Schwere Unwetter und ein Tornado haben in Italien zahlreiche Menschen verletzt und erhebliche Schäden angerichtet. In der Hafenstadt Tarent verwüstete eine Windhose ein Stahlwerk. In anderen Landesteilen führten starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen.
Bei heftigen Regenfällen sind im Süden Spaniens mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Ortschaften wurden überschwemmt und von der Außenwelt abgeschnitten, zwei Brücken stürzten ein. Hunderte Soldaten wurden zur Rettung abkommandiert.
Heftige Gewitter haben in Südtirol Schlammlawinen ausgelöst. Unweit von Sterzing wurden Häuser durch die Muren verschüttet, zwei Frauen starben. Die Brennerstaatsstraße musste vorübergehend gesperrt werden, die wichtige Brennerbahnlinie wird vermutlich zwei Wochen gesperrt bleiben.
Die heftige Unwetter am Wochenende haben einen Mann in Österreich das Leben gekostet. Er wurde von abgebrochen Ästen eines Baumes getroffen und tödlich verletzt. In der Steiermark saßen 60 Menschen vorübergehend in einer Seilbahn fest. Auch in Tschechien richteten Stürme teilweise schwere Schäden an.
Schwere Unwetter sind über Teile Deutschlands hinweggezogen. Mehrere Menschen wurden durch Blitze getroffen und erlitten teils schwere Verletzungen. Die Gewitter lösten auch mehrere Brände aus. Wegen des starken Regens liefen mancherorts Keller voll. Besonders betroffen war Nordrhein-Westfalen.