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Samba gehört zum Alltag in Rio. Anlässe zum Tanzen auf der Straße gibt es immer - selbst wenn es regnet. In dem Stadtteil Madureira steigt jedes zweite Wochenende ein großes Musikfest. Die Bewohner behaupten, der Samba komme von hier. Doch das sagen die anderen Viertel auch von sich.
Die Sternwarte in der chilenischen Atacama-Wüste ist ein Projekt der Superlative: 60 Teleskope können Milliarden Kilometer tief ins All blicken. Auf 5100 Metern ist man den Sternen zum Greifen nah. Wer die Anlage besichtigen will, muss bei guter Gesundheit sein - denn die Luft dort ist sehr dünn.
Papst Benedikt XVI. ist vielen Brasilianern fremd geblieben. Immer mehr Menschen im weltgrößten katholischen Land wandern zu evangelikalen Gemeinschaften ab. Doch zu Padre Marcelos Gottesdiensten kommen sie zu Tausenden. Mit ihm wächst die Hoffnung - sogar auf einen brasilianischen Papst.
Silvester in Rio - etwas ganz Besonderes. Allein am Strand von Copacabana werden 24 Tonnen Feuerwerk von den schwimmenden Plattformen in die Luft gejagt. Und neben der Party bleibt den Brasilianern immer noch Zeit für uralte Rituale - wie das traditionelle Opfer an die Meeresgöttin.
Karneval in Rio und Köln - dazwischen liegen nicht nur von der Entfernung her Welten. Doch 2013 wird zwischen den Hochburgen eine Brücke gebaut: Im Deutschland-Jahr soll der Zug am Zuckerhut ein bisschen kölsch werden. Dafür reiste eine Delegation aus der Domstadt nach Brasilien.
Vier Jahre vor den Olympischen Spielen bereiten sich auch die Favelas in Rio vor. Wo vor kurzem noch Drogenkriege das Geschehen bestimmten, genießen heute Touristen den Blick über die Stadt. Und zum Schwimmtraining kommt sogar einer der ganz Großen: Michael Phelps.
Fast zwei Jahre muss Brasilien noch auf den Anpfiff der Fußball-WM im eigenen Land warten. Für das Turnier wird auch das Maracana-Stadion, der 1950 erbaute Fußball-Tempel des Landes, grundsaniert. Unter anderem wird ein schillerndes Solardach installiert.
Die Arbeit eines Korrespondenten besteht nicht nur aus Berichterstattung. Auch Kontaktpflege mit Behörden gehört dazu, um die nötigen Drehgenehmigungen zu bekommen. Michael Stocks begibt sich auf diplomatische Mission in Brasiliens Hauptstadt Brasilia - und entdeckt nebenbei den Charme der Retortenstadt.
Traumhaft schön und einzigartig war Rio de Janeiro schon immer, aber jetzt ist es das auch offiziell. Die UNESCO hat die Landschaft der brasilianischen Metropole zum Welterbe erklärt. Michael Stocks zeigt, warum diese Entscheidung - trotz Verkehrsinfarkt und Armenviertel - überfällig ist.
In Rio de Janeiro berät die Welt über den Klimawandel. Tausende Kilometer entfernt in Peru erleben die Menschen hautnah die Auswirkungen: Ihr Trinkwasser schmilzt ihnen unter den Augen weg. Ein Hauptreservoir, der Pastoruri-Gletscher, verlor in zehn Jahren 586 Meter.