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Die Truppe klagt über eine zu hohe Belastung. Dabei stellt die Regierung für den Mali-Einsatz gerade mal drei Transall-Maschinen zu Verfügung. Nach welchem Maßstab über militärische Unterstützung zu entscheiden ist, debattiert auch die Münchner Sicherheitskonferenz. Nicht wenige Experten vermissen eine Strategie.
Die bisherige deutsche Unterstützung für den Militäreinsatz in Mali sorgt weiter für Debatten. Als unzureichend kritisierte Bundestagspräsident Lammert das Engagement. Auch SPD-Politiker Arnold sprach von einer "Minimallösung". Kanzlerkandidat Steinbrück bremste, ebenso wie die FDP.
In Malis Hauptstadt Bamako treffen nach und nach die westafrikanischen ECOWAS-Truppen ein. Sie sollen beim Kampf gegen die Islamisten helfen. Dieser ist zwar erfolgreich - aber auch härter als erwartet. Im Laufe des Tages sollen auch die deutschen Transall-Maschinen eintreffen.
Die Bundeswehr hat ihren Mali-Einsatz begonnen. Zwei Transall-Transportmaschinen starteten vom Flugplatz Hohn in Schleswig-Holstein aus. Nach einem Zwischenstopp in Frankreich sollen die Flugzeuge Soldaten der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS nach Mali bringen.
Frankreich kämpft in Mali. Die Bundesregierung findet das goldrichtig - und schickt zwei Transportflugzeuge. Das ist nicht falsch, aber es ist ziemlich wenig, findet Georg Schwarte. Wieder einmal wähle Deutschland den einfachsten Weg. Das beruhige die deutsche Heimat in Wahlkampfzeiten und erspare vor allem ein lästiges Mandat des Bundestages.