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Bangladesch arbeitet nach 40 Jahren einen blutigen Bürgerkrieg auf, zahlreiche Todesurteile werden gesprochen. Nun verurteilte ein Gericht in Dhaka einen weiteren führenden Politiker von einst zum Tode. Auf den Straßen gab es Jubel und Protest.
Nur knapp ist der US-Gefangene Hill in Georgia der Todesspritze entgangen. Seine Hinrichtung wurde gestoppt. Jetzt wird erneut geprüft, ob er geistig behindert ist. Falls nicht, soll er noch in diesem Monat sterben. Denn auf der tödlichen Injektion steht: Zu verbrauchen bis 01.03.2013!
Vandalen und Gesetzesbrecher - das sind für Präsident Mursi die Urheber der blutigen Unruhen in vielen Städten Ägyptens. Er verhängte den Ausnahmezustand sowie eine nächtliche Ausgangssperre über die am stärksten betroffenen Regionen. Mursi lud die Opposition zu Gesprächen ein.
Nach den schweren Zusammenstößen in der Hafenstadt Port Said hat Ägyptens Präsident Mursi über die am stärksten betroffenen Regionen den Ausnahmezustand verhängt. In Port Said, Ismailija und Suez gilt für 30 Tage eine nächtliche Ausgangssperre. In einer Fernsehansprache lud Mursi die Opposition zu Gesprächen ein
Kein Ende der Gewalt in Ägypten: Während des Trauerzugs für die Opfer der Gewalt vom Vortag sind erneut drei Menschen in der Stadt Port Said ums Leben gekommen. 400 Menschen wurden bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei verletzt. Die Gewalt erschüttert auch Mursis Kritiker.
Nach zwei Tagen blutiger Unruhen mit zahlreichen Toten erwägt Ägyptens Regierung, den Notstand auszurufen. Präsident Mursi schickte das Militär in die Stadt Port Said und beriet sich mit seinen Generälen. Der nationale Verteidigungsrat rief zur Ruhe auf. Das größte Oppositionsbündnis drohte derweil mit einem Boykott der Parlamentswahl.
Ägypten kommt nicht zur Ruhe. Auf die Todesurteile für ein Blutbad in einem Fußballstadion in Port Said folgt neue Gewalt. 27 Menschen sterben bei den Ausschreitungen, es gibt Hunderte Verletzte. Anders am Gerichtsort in Kairo: Hier jubeln die Angehörigen der Toten über die Urteile.
Die angespannte Lage in Ägypten ist durch eine Gerichtsentscheidung weiter eskaliert: Nach dem Todesurteil gegen 21 Angeklagte wegen Ausschreitungen bei einem Fußballspiel wurden bei Protesten in Port Said mindestens 30 Menschen getötet, darunter zwei Polizisten.
Rund ein Jahr nach den tödlichen Ausschreitungen in einem Fußballstadion in Port Said hat ein ägyptisches Gericht 21 Angeklagte zum Tode verurteilt. Für weitere 52 mutmaßliche Täter soll das Urteil im März fallen. Bei der Tragödie starben 74 Menschen. Seitdem ruht in Ägypten der Liga-Betrieb.
Der oberste Gerichtshof Indiens hat das Todesurteil gegen den einzigen überlebenden Attentäter der Anschläge von Mumbai im Jahr 2008 bestätigt. Der 24-Jährige habe Krieg gegen Indien geführt, begründeten die Richter ihre Entscheidung. Die verhängte Todesstrafe sei angemessen.