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Der Syrien-Konflikt greift auf den Libanon über. Die Gewalt zwischen den Bevölkerungsgruppen nimmt zu. In Tripoli lieferten sich sunnitische Araber und Alawiten heftige Gefechte. Ihre Stadtteile sind durch eine Straße getrennt: Sie heißt "Syrien".
In Jordanien haben sich internationale Gegner von Syriens Staatschef Assad getroffen. Sie setzen sich für eine Friedenskonferenz mit den Konfliktparteien ein. Sollte diese scheitern, wolle man die Opposition stärken, betonten sie in der Abschlusserklärung.
Diplomaten versuchen weiter, ein gemeinsames Vorgehen der internationalen Gemeinschaft im Syrien-Konflikt zu erreichen. Doch die Verhandlungen verlaufen schleppend. Die Zeit drängt, denn die Zahl der Toten in dem Bürgerkrieg wächst stetig.
Sie alle haben ein Ziel: Das Assad-Regime muss ein Ende haben. Doch darüber hinaus sind die oppositionellen Gruppen in Syrien in ihren Ansichten zersplittert, einige sogar verfeindet. Die wichtigsten Gruppierungen und ihre Anliegen im Überblick.
Die Lage der syrischen Opposition in Kussair verschlechtert sich. Die Regierungstruppen sollen in die Stadt eingedrungen sein. Die Rebellen kämpfen um ihre Nachschubrouten. Und nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes ist die syrische Armee erstarkt.
Die Staatengruppe der "Freunde Syriens" trifft sich in Jordanien, um eine Friedenskonferenz vorzubereiten. Weder die Rebellen noch das Assad-Regime scheinen große Hoffnungen in das Projekt zu setzen. Nun könnte es aber dennoch Bewegung geben.
Bei der Offensive auf die syrische Stadt Al Kussair an der Grenze zum Libanon wurden die Assad-Truppen offenbar von Hisbollah-Kämpfern unterstützt. Die USA verurteilten die Einmischung der libanesischen Schiiten-Miliz als "direkte Intervention".
Die syrische Armee hat mit einer Offensive auf die strategisch wichtige Stadt Al Kussair im Nordwesten des Landes begonnen. Dabei sollen bereits mehr als 50 Menschen getötet worden sein. Unterstützt wird die Armee angeblich von Kämpfern der libanesischen Hisbollah.
Rund 190.000 Menschen aus Syrien leben im jordanischen Flüchtlingslager Zaatari - vor allem Frauen und Kinder warten dort auf ein Ende des Bürgerkriegs. Viele haben Beine oder Arme verloren. Dazu kommt die Angst um die Angehörigen.
Für Syriens Präsident Assad stellt sich der Krieg in seinem Land wie ein Sturm auf hoher See dar. Gerate ein Schiff dort hinein, fliehe der Kapitän nicht, sagte er argentinischen Medien. Den Vorwurf des C-Waffen-Einsatzes wies er zurück.