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In der Europäischen Union werden einer Studie zufolge immer mehr Menschen als Prostituierte oder Zwangsarbeiter ausgebeutet. Demnach ist die offizielle Zahl der Opfer von Menschenhandel zwischen 2008 und 2010 um 18 Prozent gestiegen, während die Zahl der verurteilten Menschenhändler um 13 Prozent gesunken ist.
Die Zahl der Arztbesuche ist in Deutschland laut einer Studie gegenüber dem Stand von 1995 rückläufig. Die Bundesbürger gingen derzeit im Durchschnitt zehn Mal im Jahr zum Arzt - drei Besuche weniger als 1995. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Daten des Sozioökonomischen Panels.
Rechtsextreme Einstellungen finden sich vor allem bei jungen Ostdeutschen und älteren Westdeutschen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Uni Leipzig in einer aktuellen Studie. Ein Grund dafür sei, dass beide Gruppen in ihrer Jugend den Zusammenbruch eines autoritären Systems erlebten.
"Dank Fracking haben wir bald Öl und Gas im Überfluss" - so oder so ähnlich ist es derzeit auf fast jeder Energiekonferenz zu hören. Doch das Potenzial des Frackings wird gewaltig überschätzt, sagt eine aktuelle Studie der "Energy Watch Group".
Die Minijobs sollten eine Brücke in den Arbeitsmarkt sein, die zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung führt. So poetisch klingt Politik manchmal, doch der Plan ging nicht auf. Studien zeigen: Die meisten Frauen bleiben bei ihrem Minijob. Zudem werden viele Rechte einfach verwehrt.
191 Länder, 191 mal unterschiedliche Familienpolitik: Wissenschaftler der University of California haben verglichen und Schlüsse gezogen. Fazit der Studie: Damit es Kindern gut geht, muss es auch den Eltern gut gehen. Eine weitere Erkenntnis: Viele Lehrer sind kaum besser ausgebildet als Schüler.
Was würde ein Atomunfall wie der in Japan für Frankreich bedeuten? Wissenschaftler haben versucht, den GAU zu berechnen. 430 Milliarden Euro würden gebraucht, um die Wirtschaft wieder aufzubauen und die Natur zu dekontaminieren. Und auch die Nachbarländer wären betroffen.
Die kritische öffentliche Debatte über die staatliche Familienförderung zeigt offenbar Wirkung: Das Schröder-Ministerium will die Ergebnisse der Studie nun doch noch vor der Bundestagswahl veröffentlichen. Die Opposition hatte der Bundesregierung Verzögerung aus wahltaktischen Motiven vorgeworfen.
Restriktiv, kompliziert: Deutschlands System für die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland hat ein Imageproblem. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der OECD. Dabei seien die Hürden niedriger als in anderen Industrienationen und der schlechte Ruf nicht gerechtfertigt.
Im Falle eines Wahlsiegs will SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück die Familienpolitik komplett auf den Prüfstand stellen. Auch die FDP-Familienpolitikerin Laurischk fordert grundlegende Änderungen. Stein des Anstoßes ist eine Studie, die die staalichen Familienleistungen unter die Lupe nahm - mit brisanten Erkenntnissen.