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09.02.2010

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Schweinegrippe

Wichtige Impfstoffe für Kinder sind offenbar knapp

In Deutschland sind laut "Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung" seit Mitte Januar wichtige Impfstoffe für Kinder nicht mehr lieferbar, darunter auch der einzige verfügbare Sechsfach-Impfstoff. Der Grund: Die Hersteller seien durch die Produktion von Schweinegrippe-Impfstoff ausgelastet.

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Schweinegrippe - ein großer Bluff?

Groß war die Sorge, als die WHO die Schweinegrippe zur Pandemie erklärte. Riesige Mengen Impfstoff wurden produziert. Doch bislang starben weit weniger Menschen als sonst in der Grippezeit. Der Europarat geht jetzt dem Verdacht nach, dass WHO und Pharmaindustrie eng zusammenspielten.

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WHO sieht Schweinegrippe auf dem Rückzug

Der Höhepunkt ist erreicht, die Zahl der Krankheitsfälle sinkt: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist die Schweinegrippe auf dem Rückzug. Im März 2009 war das H1N1-Virus erstmals in Mexiko aufgetreten. Seitdem starben laut WHO weltweit 14.142 Menschen an der Krankheit.

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Länder haben Schwein gehabt

Statt der bestellten 50 Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe müssen die Länder der Pharmaindustrie nur 34 Millionen Dosen abkaufen. Die Länder sparen so rund 133 Millionen Euro. Bei der Bestellung war von einer Zweifach-Impfung und einem gefährlicheren Verlauf ausgegangen worden.

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Pharmakonzern sendet Kulanz-Signale

Die Länder müssen dem "Pandemrix"-Hersteller offenbar nicht alle bestellten Dosen des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe abnehmen. Die niedersächsische Gesundheitsministerin Ross-Luttmann sprach nach Verhandlungen mit GlaxoSmithKline von "Signalen der Kulanz" - doch Details gab sie noch nicht bekannt.

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Die Länder hoffen auf Kulanz - und auf das Ausland

50 Millionen Dosen des Schweinegrippe-Impfstoffs haben die Bundesländer geordert. Damit könnten 60 Prozent der Deutschen geimpft werden. Doch kaum jemand lässt sich impfen. Was tun mit den überzähligen Dosen? Darüber verhandeln die Länder heute mit dem Hersteller - und setzen auf eine Doppelstrategie.

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Pandemrix erweist sich als Ladenhüter

Erst gab es Sorge, es stehe nicht genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe zur Verfügung, jetzt wollen die Länder ihre 50 Millionen bestellten Dosen gar nicht mehr haben: Nur noch die Hälfte werde abgenommen, sagte Thüringens Gesundheits-Staatssekretär. Der Grund: Eine Impfung genüge.

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Erste Resistenz gegen Tamiflu beobachtet

Bei zwei Patienten, die mit Schweinegrippe infiziert sind, ist erstmals eine Resistenz gegen das Mittel Tamiflu festgestellt worden. Die behandelnden Ärzte warnten vor einer leichtfertigen Einnahme des Medikaments. Besser sei nach wie vor eine Impfung, erklärten Mediziner des Uniklinikums Münster.

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Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere kommt

Ab kommender Woche soll der Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere bundesweit bereit stehen. Er werde ab Montag an die Apotheken verteilt, kündigte Thüringens Gesundheitsminister Hoffmeier an. Der Impfstoff beinhalte weder die umstrittenen Verstärkerzusätze noch quecksilberhaltige Konservierungsmittel.

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Schweinegrippe-Impfstoff soll teilweise verkauft werden

Nur fünf Prozent der Bevölkerung haben sich bislang gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Die Folge: Die Bundesländer bleiben auf ihren Dosen sitzen - und wollen sie nun teilweise verkaufen. Gleichzeitig ruft Bundesgesundheitsminister Rösler auf, sich gegen das Virus impfen zu lassen.

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