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Mindestens sieben Tote - das ist die traurige Bilanz nach den Protesten zum zweiten Jahrestag der Revolution. Während die zerstrittene Opposition viele Menschen gar nicht mehr erreicht, hat die Muslimbruderschaft bereits mit dem Wahlkampf begonnen.
Ägyptens Präsident Mursi hat nach gewalttätigen Protesten zum zweiten Jahrestag der Revolution zur Ruhe aufgerufen. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei waren mindestens sieben Menschen getötet worden, 450 wurden verletzt. In der Stadt Suez zog die Armee zum Schutz wichtiger Gebäude auf.
Die Gewalt bei den Protesten zum zweiten Jahrestag des Volksaufstandes in Ägypten ist eskaliert: In Suez sind nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens vier Menschen getötet worden. Hunderte Menschen wurden bei Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten verletzt. In Kairo setzten die Sicherheitsbehörden Tränengas ein.
Am zweiten Jahrestag des Volksaufstandes in Ägypten haben sich Regierungsgegner und Polizei heftige Auseinandersetzungen geliefert. Am Tahrir-Platz in Kairo setzten Sicherheitskräfte Tränengas ein. Auch in anderen Städten kam es zu Protesten. In Ismailija wurde die Zentrale der Muslimbrüder in Brand gesteckt.
Am zweiten Jahrestag des Beginns des Volksaufstands in Ägypten hat sich der Volkszorn gegen die neue Führung teils heftig entladen. Am Tahrir-Platz in Kairo setzten Sicherheitskräfte Tränengas gegen Demonstranten ein. Viele Revolutionäre von damals sind mittlerweile enttäuscht.
Anlässlich des zweiten Jahrestags der Revolution hat die ägyptische Opposition zu Protestaktionen aufgerufen. Neben der Erinnerung an den Aufstand gegen den früheren Machthaber Mubarak richten sich die Kundgebungen auch gegen Präsident Mursi und die neue Verfassung.
Fast 40 Jahre regierte Diktator Eyadema Togo mit harter Hand. Ebenso lange leiden die Menschen dort unter bitterer Armut, Folter und Korruption. Seit sein Sohn an der Macht ist, wird alles nur noch schlimmer. Jetzt nimmt das Volk einen neuen Anlauf gegen das Regime. An vorderster Front: Togos Frauen.
Die Regierungspartei Ennahda verweist auf Erfolge beim Wiederaufbau Tunesiens, doch die Kritik an ihr wird immer lauter. Auf der einen Seite machen die Salafisten Druck, denen die Ennahda viel zu moderat ist. Auf der anderen Seite bringt sich das Bürgertum in Stellung. Wohin steuert die Ennahda?
Tief in Tunesiens Süden, in den Phosphatminen, hatte vor Jahren der Aufstand gegen Diktator Ben Ali begonnen. Im ersten Teil der Serie von tagesschau.de besucht Alexander Göbel dort die Pinoniere der Revolution. Sie sind frustriert über schleppenden Fortschritt und Korruption und sprechen offen vom Sturz der Regierung.