Detail Navigation:
Auch wenn die Einführung der Homo-Ehe in Frankreich beschlossen scheint - ihre Gegner geben nicht auf. Bei einer Großdemo in Paris protestierten Zehntausende Menschen. Am Dienstag will die Nationalversammlung das Gesetz verabschieden. Die Zustimmung gilt als sicher.
Das Thema Homo-Ehe spaltet die französische Gesellschaft: Nach einem positiven Votum der französischen Nationalversammlung zur Einführung der Homo-Ehe demonstrierten erneut Hunderttausende Gegner in Paris gegen das Vorhaben. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte.
An mehreren Orten in Deutschland haben Atomkraftgegner für einen schnelleren Atomausstieg demonstriert. Kurz vor dem zweiten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe simulierten rund 20.000 Menschen einen Super-GAU am AKW Grohnde. Auch in Grundremmingen und Neckarwestheim gab es Aktionen.
Kurz vor dem zweiten Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima haben tausende Menschen gegen Atomkraft demonstriert. Rund um das Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen bildeten sie eine 380 Kilometer lange Menschenkette und erklärten die Zone symbolisch zum Sperrgebiet.
Hunderttausende Portugiesen haben gegen die Sparpolitik ihrer Regierung protestiert. In mehr als 30 Städten gab es Kundgebungen. Die Proteste richteten sich auch gegen die Sparauflagen der Troika aus EU, IWF und EZB. Die Initiative "Zum Teufel mit der Troika" hatte zu dem Protest aufgerufen.
Zehntausende Spanier sind in vielen Städten des Landes gegen die Sparpolitik der Regierung von Ministerpräsident Rajoy auf die Straße gegangen. "Rajoy, mach es dem Papst nach und trete zurück", war zum Beispiel auf Plakaten in Madrid zu lesen. Der Protest richtete sich auch gegen die jüngsten Korruptionsskandale.
Regierungschef Borissow ist bereits zurückgetreten. Doch die Menschen in Bulgarien wollen mehr. Bei neuen Protesten am Abend forderten Demonstranten einen grundlegenden Wechsel des politischen Systems. Präsident Plewneliew wird am Mittag bekannt geben, wie es nun weiter geht.
Einen Tag nach den Protesten rund um das Begräbnis des ermordeten Oppositionspolitikers Belaid haben in Tunis tausende Anhänger der islamistischen Regierungspartei demonstriert. Auch schwarze Fahnen der radikalen Islamisten waren zu sehen. Anti-französische Parolen wurden laut.
Der Trauerzug für den ermordeten Oppositionellen Belaid wurde zu einer der größten Demonstration in der Geschichte Tunesiens: Zahlreiche Menschen waren auf der Straße; in ihre Trauer mischte sich auch Wut über die Regierung und die wirtschaftliche Misere des Landes.
In Tunis sind Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um am Begräbnis des ermordeten Oppositionspolitikers Belaid teilzunehmen. Sie demonstrierten damit gegen die islamistische Regierung des Landes. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Zugleich lähmt ein Generalstreik die Hauptstadt.