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Deutschlands Nachbarn kämpfen weiter gegen das Hochwasser. In Tschechien entspannte sich die Lage aber leicht. In Prag hielten Schutzwände stand. Auch die Stadt Usti an der Elbe hat das Schlimmste offenbar überstanden. Keine Entwarnung gibt es in Polen.
Wer als Bewohner Warschaus ins Grüne will, fährt am besten zwei Autostunden nach Südosten. Dort, in Kazimierz Dolny, erwarten ihn nicht nur kulinarische und künstlerische Genüsse. Er kann auch ins Gruseln geraten, wie Ulrich Adrian herausfand.
Seine Karriere begann auf einem Sandacker bei Warschau, am Samstag bestreitet Robert "Bobek" Lewandowski nun das Finale der Champions League in Wembley. Seine Torgefährlichkeit verdankt er einem Geheimrezept seiner Mutter, wie Ulrich Adrian herausfand.
Wer in Polen eine gute medizinische Ausbildung hat, der wandert häufig aus. Denn im Ausland lässt sich deutlich mehr verdienen. Für die medizinische Situation in Polen hat das jedoch dramatische Konsequenzen: Da es zu wenig Ärzte gibt, können nicht alle Notfälle behandelt werden.
Der Frühling will einfach nicht kommen: In Polen sind nach heftigem Schneefällen 100.000 Haushalte ohne Strom. Auch in Deutschland hält das Winterwetter an. Etwas wärmer, dafür umso nasser ist es in Spanien und Portugal: Dort gaben Behörden für bestimmten Regionen Hochwasseralarm.
Das Pferdefleisch in den Fleischbällchen "Köttbullar" von IKEA stammt aus Polen. Das erklärte der schwedische Hersteller Dafgard. Das Unternehmen zeigte nun einen Zulieferer an, der sein Fleisch von Schlachthöfen in Polen bezog. IKEA hatte letzte Woche bei Tests Pferdefleisch in "Köttbullar" entdeckt.
Klar ist: Polen wird sich in Brüssel gegen große Kürzungen beim EU-Finanzplan stemmen. Das Land ist schließlich der größte Nettoempfänger. Anders als so mancher Amtsvorgänger setzt Ministerpräsident Tusk aber auf stille Kompromisse statt Konfrontation. Einen Erfolg braucht er trotzdem.
Ist es Kunst? Oder geschmacklose Provokation? Seit Wochen wird in Warschau darüber erbittert diskutiert. Stein des Anstoßes: Ein betender Hitler im früheren Warschauer Ghetto - und hunderte Plakate mit Hitler-Foto. Der Künstler, Maurizio Cattelan, verletzt die Gefühle der Polen nicht zum ersten Mal, erzählt Ulrich Adrian.
Wer nicht spenden will, muss zu Hause bleiben: Zu jedem Jahresanfang steht Polen im Zeichen des "großen Orchesters der Feiertagshilfe". Das spielt aber keine getragene Klassik für Auskenner, sondern ist eine bunte Spendenaktion - mit ernstem Zweck: Es geht um Hilfe für kranke Kinder.
Lange hat die Kunst ihn durch Missachtung gestraft. Doch zurzeit scheint eine Auseinandersetzung mit Hitler "en vogue". In Warschau gastiert gerade eine Ausstellung des italienischen Künstlers Cattelan. Der zeigt Hitler knieend im Warschauer Ghetto und sorgt so für Aufregung in Polen.