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Tödliche Schüsse kurz vor der Nachwahl in Karatschi - und für die Oppositionspartei von Ex-Cricketstar Khan stehen die Mörder fest: Das Attentat auf seine Parteifreundin geht auf das Konto der Konkurrenzpartei MQM. Deren Chef lebt in London.
Zahra Hussein, eine bekannte Politikerin in der Partei des pakistanischen Oppositionsführers Khan ist tot. Drei bewaffnete Männer hatten auf sie geschossen. Khan beschuldigt nun die politische Konkurrenz des Mordes.
Die Erwartungen an den pakistanischen Wahlsieger Scharif sind hoch. Viele hoffen, dass er die Wirtschaft in Gang bringt und den Konflikt mit Indien entschärft. Doch die Probleme des Landes in vielen Bereichen sind kaum zu lösen.
Imran Khan, der Cricket-Star-Pakistans, hatte auf Sieg gesetzt. Aber er bekam zu wenige Stimmen, um Regierungschef zu werden. Dennoch freut er sich über den Wahlausgang, denn die Demokratie habe einen großen Schritt nach vorne gemacht.
Nawaz Scharif könnte zum dritten Mal Premierminister Pakistans werden. Die Wähler scheinen ihm zuzutrauen, die Atommacht vom Abgrund wegzuführen. Doch ihm wird eine gefährliche Nähe zu radikalen Islamisten vorgeworfen.
Nach der Parlamentswahl in Pakistan deutet alles darauf hin, dass der Religiös-Konservative Scharif erneut Premierminister des Landes wird. Er zeigt sich offen für politische Zusammenarbeit - und tritt ein schweres Erbe an.
Gewissheit hat er zwar noch nicht, doch für Pakistans früheren Regierungschef Scharif ist die Parlamentswahl entschieden: Vor jubelnden Anhängern beanspruchte er den Sieg für seine Muslim-Liga. Auch Ex-Cricket-Star Khan hat wohl gut abgeschnitten.
Es war ein Tag der Mutigen in Pakistan: Trotz Anschlägen und Schießereien haben sich Millionen Menschen an der Parlamentswahl beteiligt. Einer ersten Teilauszählung zufolge liegt die Partei des früheren Regierungschefs Scharif vorn.
Millionen Pakistaner geben die Hoffnung nicht auf: Sie wollen eine Demokratie und stehen vor den Wahllokalen. Doch die zarte Pflanze Demokratie kann nur langsam wachsen, meint Kai Küstner. Pakistan habe in seiner Lage kaum eine Wahl.