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Seit der Entscheidung der Stadtverwaltung von Belfast, die britische Flagge am Rathaus nicht mehr täglich zu hissen, kommt es in der nordirischen Hauptstadt immer wieder zu Krawallen. Auch gestern Abend gingen pro-britische und pro-irische Demonstranten wieder aufeinander los. Es gab mehrere Verletzte.
Die sechste Nacht in Folge hat es in Belfast Zusammenstöße zwischen pro-britischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Diese scheint die Lage aber unter Kontrolle zu bekommen. Die Demonstranten wollen, dass die britische Flagge wieder jeden Tag über dem Rathaus weht.
Mit Steinen, Brandsätzen und Farbbomben attackieren pro-britische Demonstranten Polizisten in Belfast. Seit fünf Nächten protestieren sie so gegen die Entscheidung, die britische Flagge seltener zu hissen. Londons Politiker verurteilen die Gewalt und wünschen sich einen Dialog.
Im nordirischen Belfast ist es in der vierten Nacht in Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen der Polizei und pro-britischen Bürgern gekommen. Grund für die Gewalt ist eine Entscheidung der Stadtverwaltung, die britische Flagge nur noch selten auf öffentlichen Gebäuden zu hissen.
Belfast kommt nicht zur Ruhe: Im Streit um die britische Fahne auf dem Rathaus hat es neue Ausschreitungen in der nordirischen Stadt gegeben. Es flogen Steine, Knallkörper und Rauchbomben. Die Polizei nahm einen Mann fest, nachdem während der Proteste Schüsse gefallen sein sollen.
In der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es in der Nacht erneut zu Ausschreitungen gekommen. Bei Zusammenstößen zwischen Polizisten und pro-britischen Demonstranten wurden nach Polizeiangaben mindestens acht Beamte verletzt. Auslöser der Proteste ist ein Streit um die britische Flagge.
Vor dem Rathaus von Belfast ist es zu Auseinandersetzungen zwischen aufgebrachten Protestanten und der Polizei gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt. Zuvor hatte die katholische Mehrheit im Stadtrat dafür gestimmt, dass die britische Flagge nur noch an einigen Feiertagen über dem Gebäude weht.
Auch nach 14 Jahren Frieden herrscht in Nordirland immer noch Hass zwischen Protestanten und Katholiken. Hohe Mauern trennen die Wohnbezirke. Jugendliche liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei und werfen Brandbomben. Fehlende Jobs lassen den alten Krieg neu aufflammen.
Der gewaltsame Unabhängigkeitskampf der IRA schien nach dem Karfreitags-Abkommen mit Großbritannien von 1998 beendet. Mehrere militante Splittergruppen haben sich nun jedoch zu einer "neuen IRA" zusammengeschlossen - um den bewaffneten Kampf wieder aufzunehmen.