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Für Kritiker ist Chinas Literaturnobelpreisträger Mo Yan ein "blinder Lakai der Machthaber", für seine Bewunderer ein "gottbegnadeter Erzähler". Bei der Nobelvorlesung in Stockholm hielt sich Mo Yan kaum mit seinen Kritikern auf. Lieber erzählte er Geschichten aus seinem Leben in der Provinz.