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Bei einer großangelegten Offensive sind in Nigeria mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung hat angekündigt, die Islamisten von Boko Haram zu "vernichten". Doch auch die Soldaten foltern und morden - das spielt der Sekte in die Hände.
Die aus Kamerun nach Nigeria verschleppte französische Familie ist frei: Frankreichs Präsident Hollande verkündete die Nachricht "mit riesiger Erleichterung". Die drei Erwachsenen und vier Kinder waren im Februar von der Islamistengruppe Boko Haram entführt worden.
Die Ankündigung der Entführer hat sich offenbar bewahrheitet: Sieben ausländische Geiseln, die sich in der Hand von Islamisten in Nigeria befanden, sind tot. Das bestätigte die italienische und griechische Regierung. Die Bauarbeiter wurden Opfer einer Vergeltungsaktion der Terrorgruppe Ansaru.
Frankreich und Nigeria haben Berichte über die Freilassung der in Kamerun entführten und nach Nigeria verschleppten französischen Familie dementiert. Am Vormittag hatte ein Offizier der kamerunischen Armee behauptet, die sieben Menschen seien frei. Hinter der Tat wurden islamistische Terroristen vermutet.
Die in Kamerun entführte und nach Nigeria verschleppte französische Familie soll wieder frei sein. Die drei Erwachsenen und vier Kinder sollen laut Armeekreisen im Norden des Landes entdeckt worden sein. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht. Hinter der Tat wurden islamistische Terroristen vermutet.
In Kamerun sind drei Erwachsene und vier Kinder aus Frankreich verschleppt worden. Hinter der Tat werden islamistische Terroristen aus Nigeria vermutet. Entführungen wie diese drohen für Frankreich während seiner Mali-Mission zur traurigen Routine zu werden.
Im Norden Kameruns sind sieben französische Touristen verschleppt worden. Unter den Entführten sind vier Kinder. Sie seien von einer terroristischen Gruppe nach Nigeria gebracht worden, sagte Frankreichs Präsident Hollande. Entführungen von Ausländern sind in Nigeria häufig, in Kamerun sind sie selten.
Zum dritten Mal haben Nigerias Fußballer den Afrika-Cup gewonnen. Im Finale der Kontinentalmeisterschaft besiegten sie Burkina Faso mit 1:0. Gastgeber Südafrika blieb sportlich enttäuschend. Dass das Turnier dort überhaupt ausgetragen wurde, hängt mit dem Arabischen Frühling zusammen.
Bewaffnete Männer haben in Nigeria mehrere Hilfsteams angegriffen, die Impfungen gegen Kinderlähmung vornehmen wollten. Dabei wurden nach Angaben von Polizei und Ärzten in der Stadt Kano zehn Menschen getötet. Hinter den Anschlägen wird die Sekte Boko Haram vermutet.
Es ist ein beispielloser Fall in den Niederlanden: Vier Bauern aus Nigeria wollten vom Ölkonzern Shell Entschädigung für die Umweltzerstörung in ihrer Heimat erstreiten. Zwar erklärte das Gericht, der Mutterkonzern sei nicht verantwortlich. Doch Shell Nigeria wurde zu Schadensersatz verurteilt.