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Der australische Medienunternehmer Murdoch hat die Mehrheit an Sky Deutschland übernommen. Fünf Jahre nach seinem Einstieg bei dem Bezahlsender kauft er über eine Tochter seines Konzerns News Corp. für knapp 400 Millionen Euro weitere Anteile. Damit hält er 54,5 Prozent an Sky Deutschland.
Sie war die erste digitale Zeitung, die ausschließlich für Tablets produziert wurde: Doch weniger als zwei Jahre nach ihrer Gründung wird "The Daily" heute eingestellt. Medien-Mogul Murdoch erreichte nicht genügend Abonnenten. Grund ist aber nicht nur die Bezahlschranke.
Die britischen Medien sollen ein neues, unabhängiges Kontrollorgan bekommen. Das empfiehlt eine Untersuchungskommission zur Presse-Ethik in ihrem Abschlussbericht. Sie war nach der Abhöraffäre der Boulevardblätter des Murdoch-Konzerns eingesetzt worden.
Die britischen Medien sollen nach der Murdoch-Affäre enger an die Leine genommen werden: In London wurde ein Bericht über illegale Praktiken von Journalisten vorgelegt. Darin wird angeregt, einen gesetzlich fixierten Presserat einzurichten. Kritiker befürchten zu starke Eingriffe in die Pressefreiheit.
In London wird heute der Bericht über die illegalen Praktiken von Medien im Abhörskandal vorgelegt. Betroffen sind vor allem Zeitungen aus dem Murdoch-Konzern, die Telefone von Prominenten und Verbrechensopfern angezapft haben sollen. Journalisten befürchten nun Presse-Regulierungen.
Noch vor der geplanten Umstrukturierung seines Konzerns ist Medienmogul Murdoch aus den Verwaltungsräten mehrerer Tochtergesellschaften ausgeschieden. Murdoch war im vergangenen Jahr wegen eines Abhörskandals in Großbritannien stark unter Druck geraten.