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Die Stellungnahme der algerischen Regierung zum Geiseldrama kam spät - und viele Fragen blieben unbeantwortet. Als erster europäischer Journalist reiste ARD-Korrespondent Stefan Schaaf zur Gasförderanlage in der Sahara. Er traf auf ein verschlossenes Land - und zutiefst beunruhigte Menschen.
Bei dem Geiseldrama in Algerien sind nach Angaben der algerischen Regierung insgesamt 37 ausländische Geiseln getötet worden. Sie gehörten acht verschiedenen Nationalitäten an, sagte Ministerpräsident Sellal. Außerdem seien bei der gewaltsamen Geiselbefreiung 29 Kidnapper getötet worden.
Der Top-Terrorist Belmokhtar hat die Verantwortung für die Geiselnahme in Algerien übernommen. Sein Angebot, zu verhandeln, lehnt Algier weiter ab. Allerdings trifft der Angriff das Land hart. Deshalb muss die Frage der Überflugrechte für Frankreich im Mali-Konflikt neu geklärt werden.
Nach dem Ende der Geiselnahme in der algerischen Wüste suchen Spezialisten in der Gasanlage noch nach Vermissten. Dabei wurden laut Medienberichten fünf Geiselnehmer festgenommen. Algeriens Regierung nannte bisher eine Zahl von mindestens 55 Toten. Ob je geklärt wird, was genau geschah, bleibt offen.
Nach dem gewalttätigen Ende der Geiselnahme in der algerischen Wüste bleiben viele Fragen offen. Frankreich und Großbritannien verteidigten die Befreiungsaktion der algerischen Sicherheitskräfte. US-Präsident Obama sagte Algerien Hilfe zu. Man wolle künftig derartige Tragödien vermeiden.
Mit einem Sturm auf das Gasfeld hat die algerische Armee die Geiselnahme durch Islamisten beendet. Nach Angaben des Innenministeriums wurden bei dem mehrtägigen Drama insgesamt 55 Menschen getötet, 23 Geiseln und 32 Terroristen. Viele ausländische Arbeiter werden noch vermisst.
Algerische Sicherheitskräfte haben die von islamistischen Extremisten gehaltene Gasanlage nahe der libyschen Grenze gestürmt. Dabei wurden Agenturberichten zufolge mindestens 18 Menschen getötet. Ob und wie viele Geiseln bei der Militäraktion befreit wurden, ist unklar.
Fast drei Tage nach Beginn der Geiselnahme in der algerischen Wüste bleibt die Lage unübersichtlich. Offenbar befinden sich noch bis zu 30 Menschen in der Gewalt islamistischer Terroristen. Mehrere Ausländer werden vermisst. Die algerische Armee verteidigte den harten Militäreinsatz.
Noch immer befinden sich auf dem algerischen Gasfeld bei In Amenas rund 30 Ausländer in der Gewalt der Geiselnehmer. Ziel der Kidnapper: ein Gefangenenaustausch. Doch die USA und Algerien lehnen Verhandlungen ab. In Mali gehen die Kämpfe unterdessen weiter.
Im Geiseldrama auf der algerischen Gasförderanlage In Amenas versucht das islamistische Kidnapping-Kommando einen Gefangenenaustausch zu erreichen. Doch sowohl die USA als auch Algerien lehnen Gespräche ab. Stattdessen laufen die Kämpfe, bei denen inzwischen mindestens zwölf Geiseln getötet wurden.