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Israels Führung hat nervös auf rätselhafte Berichte über den Selbstmord eines angeblichen Mossad-Agenten in Isolationshaft reagiert. Zuvor war eine strenge Nachrichtensperre aufgehoben worden. Die Regierung in Jerusalem bestätigte nun erstmals die Existenz des Gefangenen.
Die Wahl in Israel ist mit einer Überraschung zu Ende gegangen: Das Parteienbündnis um Regierungschef Netanjahu bleibt stärkste Kraft, muss aber deutliche Verluste hinnehmen. In der Knesset wird es eine Pattsituation geben. Star des Abends ist Polit-Neuling Lapid.
Das in Israel regierende Bündnis Likud-Beitenu von Ministerpräsident Netanjahu hat bei der Parlamentswahl erhebliche Verluste erlitten. Ersten Prognosen zufolge kam der rechtsorientierte Block auf nur noch 31 Mandate. Für eine Überraschung sorgte die liberale Zukunftspartei des ehemaligen TV-Moderators Lapid.
Bei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Vor einigen Wahllokalen bildeten sich lange Schlangen. Bei der Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu steigt die Nervosität - trotz guter Umfragewerte. Erste Ergebnisse werden für den späten Abend erwartet.
Rund 5,6 Millionen Israelis sind heute aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Die Hoffnung von Regierungschef Netanjahu auf eine weitere Amtszeit dürfte zuletzt etwas geschrumpft sein. Zum einen ist sein Koalitionspartner angeschlagen. Zum anderen macht ein Polit-Aufsteiger von sich reden.