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Die slowakische Stadt Kosice ist neben dem französischen Marseille jetzt offiziell europäische Kulturhauptstadt. Die Provinzmetropole will die Aufwertung nutzen, um näher an Europa heranzurücken. Rund um Kosice herrscht große Armut. Die ärmsten der Armen sind die Roma.
Problemviertel, Drogen und Gewalt: Marseille gilt seit langem als Schmuddelkind Frankreichs. Dieses Image will die Stadt am Mittelmeer abstreifen - und hat 670 Millionen Euro investiert, um sich als "Kulturhauptstadt Europas" zu präsentieren. Der Auftakt war farbenfroh und umjubelt.
Das ostslowakische Kosice hat einen langen Weg hinter sich: vom Zentrum der Schwerindustrie zur europäischen Kulturhauptstadt 2013 - neben dem schillernden Marseille. Und der Weg ist noch lange nicht zuende - noch wird in der Stadt eifrig gebaut. Aber nicht alle sind glücklich damit, wie das alles läuft.
Seit 1985 verleiht die Europäische Union Städten den Titel der Kulturhauptstadt. 2013 soll es die Stadt Marseille sein. Auf einem Kunstwanderweg kann man das halbe Land von der Provence bis zum Marseiller Rathaus durchqueren und futuristische Krangebäude und Diskussionsforen sind noch geplant.