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Nach dem schwachen Jahresende hat sich die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2013 nur leicht erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,1 Prozent. Im Gegensatz zu Deutschland steckt die Eurozone weiter in der Rezession - in Italien erreichte sie historische Dimensionen.
Seit einigen Jahren erobern High-Tech-Unternehmen auch Teile Afrikas. Davon profitiert die Wirtschaft in Ländern wie Kenia massiv. Eine Basis des Erfolgs sind schnelle Internetverbindungen und viele Talente.
Deutschland trotzt der Rezession in der Eurozone. In ihrem Frühjahrsgutachten sagen die führenden Forschungsinstitute für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent voraus. 2014 werde sich der Aufschwung beschleunigen. Die Arbeitslosenzahl sinke weiter. Doch die Forscher warnen vor Risiken.
Der Internationale Währungsfonds sieht die Weltwirtschaft auf Erholungskurs. China bleibe die Wachstumslokomotive und die US-Konjunktur ziehe deutlich an. Ganz anders die neue Prognose für Europa. Hier stünden die Zeichen auf Rezession. Daran werde auch Deutschland nichts ändern.
Die Finanzprofis treten auf die Euphoriebremse. Zum ersten Mal seit November sank der ZEW-Konjunkturindex. Der Rückgang fiel zwar weitaus stärker aus als von vielen erwartet. Dennoch war es noch der drittbeste Wert der vergangenen zwei Jahre. Der Grundoptimismus hält laut ZEW damit an.
Chinas Wirtschaftswachstum ist seit Beginn dieses Jahres unerwartet zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum vergangenen Quartal um 7,7 Prozent. Ende 2012 hatte das Wachstum noch bei 7,9 Prozent gelegen. Grund für den Rückgang ist auch die europäische Schuldenkrise.
Nach dem Rückgang der Wirtschaftsleistung Ende 2012 stehen die Zeichen seit Jahresbeginn wieder auf Wachstum. Die Forscher des DIW schätzen, dass die deutsche Wirtschaft zwischen Januar und März um 0,5 Prozent zugelegt hat. Auch die weiteren Aussichten klingen vielversprechend.
Die Zuversicht deutscher Finanzexperten ist ungebrochen: Der ZEW-Konkunturindex ist auch im März - wenn auch nur leicht - angestiegen. Es ist bereits der vierte Zuwachs in Folge. Die Konjunkturlage dürfte sich weiter verbessern, sagte ZEW-Präsident Fuest. Größter Risikofaktor bleibe aber die Schuldenkrise.
Für US-Präsident Obama sind die Zahlen eine gute Nachricht: Im Februar entstanden 236.000 neue Arbeitsplätze - und damit deutlich mehr als von vielen erwartet. Die Arbeitslosenquote sank. Doch im Detail zeigt die Statistik auch, dass viele Arbeitslose keine Hoffnung mehr auf einen Job haben.
Die Verbraucher in Deutschland schauen weiter mit Zuversicht in die Zukunft: Zum zweiten Mal in Folge steigt daher der Konsumklimaindex des Marktforschungsinstituts GfK. Grund dafür ist nach Ansicht der Forscher die gute Lage am Arbeitmarkt. Sorgen bereite aber weiter die Schuldenkrise in Europa.